Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, März 27, 2009

Der Hotelinspektor: "Hotel Sachsenross", Altenau.

Am 5. April 2009 startet RTL um 19.05 Uhr die neue Serie "Der Hotelinspektor" mit der Episode: "Hotel Sachsenross" in Altenau im Oberharz. Hotelcaoch ist Heinz Horrmann, Fernsehzuschauern bekannt als Jurymitglied der VOX-Serie "Die Kocharena".

In unserer Branche kennt und schätzt man Heinz Herrmann als Journalist und Buchautoren. Der 65jährige war 25 Jahre lang bei der den Zeitungen "Welt", "Welt am Sonntag" und "Berliner Morgenpost" tätig. Im April 2001 wurde Horrmann als erster (und bisher einziger) Journalist mit dem begehrten Five Star Diamond Award der American Academy of Hospitality Sciences als "Bester Hotel-Autor weltweit" geehrt. Für seine "Verdienste um die deutsche Hotellerie und Gastronomie" und "seinen Einsatz, die Service-Wüste zu beseitigen" (so die Begründung) bekam er im selben Jahr das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im November 2005 verlieh ihm die Brillat Savarin-Stiftung und die Gastronomische Akademie Deutschlands den Carl-Friedrich-von-Rumohr-Ring für sein Lebenswerk.

Neben der journalistischen Tätigkeit checkte Horrmann Hotels für die Organisation Leading Hotels of the world und die American Academy of Hospitality Sciences Hotels mit anonymen Tests. Der Nachrichtensender CNN nannte ihn den "meist respektierten Hotel- Kritiker weltweit".

Über seinen schwierigen Job in der ersten Folge schreibt RTL:
"Besitzer des 2-Sterne-Hotels 'Sachenross' ist seit zweieinhalb Jahren Rolf Nick (54). Nachdem seine Frau ihn verlassen hat, führt er das Hotel ganz alleine. Das Haus wurde 1855 erbaut und verfügt über 26 Zimmer, Sauna und Restaurant. Das gesamte Hotel befindet sich in einem schlechten Zustand, die Einrichtung ist veraltet, die Sanitäreinrichtungen und Küche sind unhygienisch. Die Auslastung der Herberge liegt bei gerade mal acht Prozent. Entsprechend negativ fällt Horrmanns erster Eindruck aus, er hält das Hotel für Gäste nicht zumutbar, denn wie kann ein Hotel von nur einem Menschen geführt werden? Mit zahlreichen Verbesserungsvorschläge macht sich der Fachmann ans Werk und will dem 'Sachenross' zu neuem Glanz verhelfen..."
Lesen Sie auch ein Interview mit Horrmann, in dem er erzählt, was er von einem guten Hotel erwartet. Das heraldische Motiv Sachsenross ist ein in Niedersachsen beliebteter Name auch in der Gastronomie.
Siehe auch: "Alles über Heinz Horrmann".

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Kommentare:
Hallo.
Wir haben uns die Sendung über das Sachsenroß angeschaut.
Herr Horrmann konnte uins nicht überzeugen.
Sollte sich einmal ein Beispiel an Herrn Rach nehmen.
Horrmanns Rundgang mit Kritik versetzt ist wohl keine so großartige Leistung. Per Telefon Putzfrauen und Klempner bestellen, das kann wohl jeder. Testen Sie mich!
Ich bin von Beruf Küchenmeister und war Geschäftsführer verschiedenen gastronomischer Betriebe.
Zum Gegensatz zu Herrn Horrmann bin ich ein Macher ein Anpacker und laufe nicht die ganze Zeit mit Schlips, Kragen und schwarzen Mantel durch die Gegend.
Was hilft es dem Betreiber wenn Rohre abgedichtet, neue Stahlmöbel in der Küche eingebaut sind?
Es sollte vielmehr im Kaufmaännischen Bereich eingehackt werden.Hier fehlt es doch auch an allen Ecken und Enden.
Falls nicht grundlegend in der Führung des Hauses geholfen wird(Küche,Rezeption,House keeping,usw) wird der Betreiber wieder bald da sein wo er jetzt ist, denn geholfen hat Herr Horrmann dem Mann nur sehr wenig.
Herr Horrmann sollte sich auf die Theorie beschränken, von der Praxis und mal selber anpacken hat es keine Ahnung oder Lust. Hat er vieleicht Angst sich schmutzig zu machen?
Halte die Sendung wie gezeigt für ein Lachblatt und jeder der aus der Gastronomie kommt, wird mir zustimmen.
Viele Grüsse aus dem Hohen Odenwald
www.gastrofuxx.de
Atzinger Walter
 
Herr Atzinger hat völlig recht.
Herr Horrmann ist nicht der richtige Mann für solche Grenzfälle.Sollte hinter seinem Schreibtisch bleiben.
 
Über das Auftreten von Herrn Horrmann könnte man eventuell diskutieren – wer auch immer ihn bei der Krawatten- und Einstecktuchwahl beraten hat, sollte strafrechtlich belangt werden – aber grundsätzlich bringt er doch Dinge aufs Tapet, welche längst schon den jeweiligen Hoteliers bewusst sein dürften.
Horrmann betreibt Kosmetik wo grundsätzliche Überlegungen nötig wären, auch das ist richtig, aber was soll er in der Situation auch tun? Ein Einzelunternehmer wie im ersten Fall schuftet vor sich hin und verströmt dabei den Duft wirtschaftlichen Todes – so was wird nie Kunden ziehen. Bei 8% Auslastung lässt sich (vermutlich steht er finanziell kurz vor dem Ruin) auch nicht großartig über Personalzuwachs diskutieren, so was ist ein Teufelskreis oder wenn man ehrlich ist, eine überfällige Einsicht.
Das Ross ist nicht krank sondern längst tot und Farbe, Putzdienst und vielleicht noch etwas mediale Aufmerksamkeit werden hieran nichts ändern, eher das Gegenteil ist der Fall. Eine versiffte Küche in der Vergangenheit wird wohl in Zukunft auch noch den bescheidensten potentiellen Gast abschrecken. Ein Ende mit Schrecken dürfte hier angebrachter sein, als die Fortsetzung eines Schreckens ohne Ende, zumal in einer Gegend in der jetzt nicht unbedingt der umsatztechnische Bär tobt.
Nix für ungut.
 
Auch ich bin der Meinung, dass der Kollege Horrmann höchst qualifiziert ist, Hotels der gehobenen Kategorie zu bewerten.
Nicht wirklich jedoch bei einer Maßnahme im unteren Segment.

Eine Beratung, ein objektiver Test, ein schlüssiges Konzept zur Sanierung, all das und vieles mehr hat meiner Meinung nach gefehlt.

Die etwas gestelzte Art und das für meinen Geschmack etwas überkanditelte Auftreten vor der Kamera ist dem Standard und dem Niveau des Hoteliers und des Hauses nicht angepasst gewesen.
Auch hat der Hotelinspektor die offensichtlichen finanziellen Möglichkeiten des Kandidaten absolut ignoriert. Es ist leicht zu sagen „hier besteht Handlungsbedarf!“ aber ich gehe davon aus, dass die Handwerker von RTL bezahlt wurden, da sie ja alle so schöne Werbeshirts tragen durften…
Dass der Inhaber zwar keine solide finanzielle Basis hat, gepaart mit 100% Laientum hilft nicht darüber hinweg, dass er auch mit bescheidenen Mitteln mal den Feudel hätte schwingen können. Und bei dieser Kombination und in dieser Situation den Mann auch noch eine neue Küche einbauen zu lassen ist, sofern dieser dafür Eigenmittel investiert hat, verantwortungslos.
Da ist der Spruch zum Abschied „es ist noch viel zu tun, bis bald die Scharen von Gästen eintreffen“ wohl eher der Hohn.
Mit Beratung und hilfreichen Tests, Tipps und Unterstützung hatte das ganze wenig zu tun.

Mich wundert ehrlich gesagt, dass Herr Horrmann sich für dieses Format in dieser Form hergegeben hat.

Ebenfalls nix für ungut,

www.derhoteltester.de
www.your-hoteltester.com

Andreas Weishaupt
 
herr horrmann sollte wirklich mal selbst mit anpacken aber vielleicht ist das ja unter seinem niveau.seine ratschläge hätte jeder von uns geben können.für diese sendung ist er völlig fehl am platz und sollte doch bei seinen 5sterne hotels bleiben.
 
Hab mir auch grade die Sendung angeschaut. Alles in allem reißt sie niemanden vom Hocker. Ideen für eine Auslastung muß der Inhaber selber finden, der Rach packt da mit an! In diesem Bereich wäre die Hilfe aber doch auch sehr nötig, vorallem wenn man sich auch mal die Website des Sachsenross anschaut. Eigentlich wurde in der Sendung nur gezeigt das das Hotel am Ende ist und Hilfreiche Unterstützung für die Auslastung fehlte völlig! Schade. Aber so wird das wohl nichts. Da Hilft auch kein warten mehr.
 
Naja, ist ja auch alles eine Kostenfrage und wer weiß, ob RTL alles das bezahlt hat. Ich denke ja, denn er macht ja minimal umsats und ich denke mal das hotel steht auch noch unter belastung denn er hat das ja erst seid ca. 2 jahren. nur ich frage mich, wie will er das personell alles schaffen? auf lange zeit hin schafft er das nicht alles, ich stelle mir vor, eines tages ist plötzlich das hotell proppenvoll zum winter vielleicht und er steht in der küche und kocht? wer bedient die gäste, wer bringt die getränke nach, bei wem kann der gast bezahlen? ich finde, der wirt wird im regen stehen gelassen.
 
Herr Hormann ist einfach nicht in der Lage, sich ein Bild von der Situation zu machen, er legt den Massstab von den grossen Hotelketten an. Was soll es einem Gastronom bringen, immer frische Ananas und Erdbeeren zu haben?? Diese Materialien sind sehr teuer, und werden schnell alt, bis ein Gast kommt der den Plunder isst, hat der Gastronom schon für zig Euro Material weggeworfen. Schön ist sicherlich ein gutes Buffet, allerdings nicht praktikabel in dieser Lage. Einen schönen Frühstücksteller kan man immer herstellen, ohne Material zu verschleissen, frisches Rüherei mit Speck, Leberwurst, Slami, alles Dinge, die nicht schnell verderben. Dazu Tomaten, Gurken Zwiebeln etc, alles haltbar. Herr Hormann sollte sich Gedanken machen, wie man mit einfachen Mitteln auf Dauer die Kunden beeindrucken kann. Alles andere ist absoluter Unfug.
 
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