Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, März 07, 2009

Es geht jetzt fort zum fernen Strand - II.

Meine Liste von Bundestagsabgeordneten, die sich auf Kosten des Steuerzahlers ein paar schöne Urlaubstage gönnen ("Es geht jetzt fort zum fernen Strand") darf ich dank einer Mitteilung des Deutschen Bundestags ("Deutsch-Maltesische Parlamentariergruppe zu Gesprächen in Malta") um einen Ausflug nach Malta vom 9. bis 13. März 2009 ergänzen.

Nun ist der Besuch einer Deutsch-Maltesischen Parlamentarier-Gruppe thematisch nicht unpassen. Es stellt sich aber die Frage, ob Malta es überhaupt - abgesehen von touristischen Motiven - überhaupt Wert ist, daß sich gleich eine illustre Schar von Bundestagsabgeordneten seiner annimmt:
  • Ernst-Reinhard Beck (CDU/CSU). Er ist nicht nur Vorsitzender der deutsch-maltesischen Parlementariergruppe sondern hat auch die wichtigen Ämter eines Ehrenvorsitzenden des Pfullinger Geschichtsvereins und des Präsidenten des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. inne. Schönen Reisen auf Kosten des Steuerzahlers nicht abträglich ist auch die Mitgliedschaft in den Parlamentariergruppen mit Ägypten, den USA, Neuseeland, Frankreich und Italien.
  • Dieter Grasedieck (SPD)
  • Wolfgang Grotthaus (SPD),
  • Kurt Segner (CDU/CSU)
  • Thomas Strobl (CDU/CSU),
  • Patrick Meinhardt (FDP) und
  • Silke Stokar von Neuforn (Bündnis 90/ Die Grünen)
Die vorgesehen Programmpunkte sind laut dieser Pressemitteilung Beziehungspflege (Normalsterbliche nennen dies Fressen und Saufen) politische Gesprächen mit dem maltesischen Parlamentspräsidenten, Dr. Louis Galea, Mitgliedern von Parlamentsausschüssen, mit dem maltesischen Premierminister, Dr. Lawrence Gonzi und verschiedenen Ministern sowie mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Themen dieser Gespräche werden - micht wundert es nicht - wenig konkret angegeben:
  • die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Malta,
  • Bildungs- und Kulturpolitik,
  • Umweltpolitik und Solarenergie sowie
  • zur Auswirkungen der Finanzkrise.
  • die innen- und außenpolitische Situation und
  • die Lage der afrikanischen Flüchtlinge auf Malta
Sicherlich bewegt es die Welt, wenn sich deutsche Hinterbänkler mit Hinterbänklern aus Malta über die Finanzkrise austauschen und dem maltesischen Premierminister bei einem Gläschen Wein die Hand schütteln.

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