Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Al's Bar, Lexington: Social-Media-Marketing mit Mu... » | Link zu Twitter an prominenter Stelle plazieren. » | Hessen ist nicht Burkina Faso. » | Legal, illegal, scheissegal.... » | Twitter ist etabliert. » | Gasthaus Fohlenweide, Albstadt. » | Berlin: Weniger gruendliche Hygienekontrollen in G... » | SternTV berichtet ueber Pankower Negativliste. » | Krisen-Menues. » | Offene Plattform der britischen Tageszeitung "The ... »


Mittwoch, März 11, 2009

EU-Finanzminister machen Weg für reduzierte Mehrwertsteuer frei.

(Berlin, 10. März 2009) Zum heutigen einstimmigen Beschluss der EU-Finanzminister (ECOFIN-Rat), eine Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie in der Europäischen Union zuzulassen, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband):
"Die jahrelange Überzeugungsarbeit des DEHOGA hat endlich Früchte getragen. Wir freuen uns sehr, dass die Bundesregierung die Möglichkeit zur Einführung einer reduzierten Mehrwertsteuer für die Gastronomie in Europa nicht länger blockiert. Das ist ein wichtiger Meilenstein für das Gastgewerbe!

Wenn Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy seinen Gastronomen jetzt die Mehrwertsteuer wie versprochen reduziert, wird auch Deutschland schnell erkennen, dass dies das beste Konjunkturprogramm für Hotellerie und Gastronomie ist.

Sieben Prozent Mehrwertsteuer bedeuten mehr Flexibilität an der Preisfront und Spielräume bei Investitionen sowie bei der Qualifizierung und Entlohnung der Mitarbeiter. Mehr Nachfrage und mehr Beschäftigung sind die Konsequenz. Damit wären die befürchteten Steuerausfälle für den Staat nur von kurzfristiger Dauer."
(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Bundesverbands).

Was in dieser Pressemitteilung nicht erwähnt wird, ist, daß Frankreich plant, zum Ausgleich der Steuerverluste aus der reduzierten Mehrwertsteuer die Abgaben für das Gastgewerbe zu erhöhen: "DJ Mehrwertsteuersenkung für Gastronomie kostet Paris eine Milliarde", in: equity analyst, eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP verwendend, in der es heißt:
"Die Regierung wolle die Senkung der Verbrauchssteuer von 19,6% auf 5,5% durch eine Erhöhung der Abgaben für die Branche auffangen, sagte Haushaltsminister Eric Woerth am Donnerstag im Rundfunksender RTL."

Labels: ,