Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, März 19, 2009

Google News Relaunch.

Das Geschäftsmodell von Zeitungsverlagen besteht im Kern darin, von Nachrichtenagenturen Nachrichten und Fotos zu kaufen, diese in eine eigene Designvorlage zu kopieren, gelegentlich durch Praktikanten dezent umformulieren zu lassen, mehr oder weniger bescheiden durch Beiträge eigener Journalisten zu ergänzen, von Inserenten Gelder für Anzeigen zu kassieren (alternativ eigene Verlagsprodukte wie auch Weine, DVDs, Bücher usw. von Dritten zu verticken) und den Mix aus Nachrichten und Anzeigen zu verkloppen oder zu verschenken. Jetzt hat Google begonnen, dieses Geschäftsmodell zu kopieren und die Wettbewerber heulen: "Wie Google News Redaktionen ausbeutet", in: Spiegel vom 20. März 2009.

Was man Google News (in der relauchten Variante) vorwerfen kann und muß, ist etwas ganz anderes. Suchmaschinen sollten eigene Quellen genauso gewichten wie andere Quellen. Der Nutzer erwartete eine objektive Auswahl, also die Anwendung neutraler Bewertungsregeln von Inhalten, egal ob die Inhalte von dem Suchmaschinenbetreiber selbst stammen oder von woanders.

Um ein Bild zu zeichnen: Wenn ich in eine Buchhandlung gehe und nach den besten Büchern zu einer bestimmten Thema frage, möchte ich, daß der Buchhändler ein Buch, das er selbst geschrieben oder verlegt hat, mir nur dann empfiehlt, wenn es wirklich zu den Besten gehört.

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