Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, März 18, 2009

Herpes.

In dem Artikel "Lokaltermin im Bezirk der Ekel-Listen", in: Tagesspiegel vom 17. März 2009, habe ich dieses Zitat gefunden:
"Wie zum Beweis dafür zeigt Kirchner, der Just an einem der weiß eingedeckten Tische gegenüber sitzt, auf ein Herpesbläschen an seiner Unterlippe. 'Umsonst habe ich das nicht bekommen', sagt er."
Ich weiß zwar nicht, wem Jens-Holger Kirchner seine Infektion mit Lippenherpes verdankt. In der Gastronomie holt man sich sowas nicht, wenn man brav vom Teller ist, sondern nur, wenn man, wen auch immer, küsst:
"Die HS-Viren dringen bei einer Primärinfektion über die Schleimhautzellen des Mund-Rachen-Raumes (überwiegend im Falle des HSV-1) und des Genitaltraktes (überwiegend das HSV-2) ein und vermehren sich in den Epithelzellen."
beschreibt Wikipedia den Infektionsweg.

Unabhängig davon, taugt eine Herpesinfektion bei einem Menschen, der gelegentlich Gaststätten aufsucht, rein gar nichts als Beleg für unhygienische Zustände in einem oder mehreren der besuchten Betriebe.

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