Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, März 07, 2009

Hessische FDP faellt um: Rauchverbot soll nur fuer "geschlossene Veranstaltungen" abgeschafft werden.

Im ihrem Wahlprogramm (PDF) zur hessischen Landtagswahlkampf mit dem verlogenen Titel "Unser Wort gilt!" hat die FDP noch versprechen:
"Dagegen sollen innerhalb privater Räumlichkeiten von Gastronomiebetrieben - insbesondere von Ein-Raum-Kneipen – die Inhaber selbst entscheiden können, ob sie Rauchverbote verhängen. Die Gastwirte sollen mit einem Schild ihren Betrieb als Raucher- oder Nichtrauchergaststätte kennzeichnen. Der Gast kann dann individuell entscheiden, ob er das Lokal betreten möchte oder nicht."
Jetzt hat die hessische FDP ihr Wort gebrochen (eine Konstante in ihrer unsteten Parteigeschichte) und besteht nur noch darauf, daß bei "geschlossenen Veranstaltungen" Gastronom und Veranstalter gemeinsam entscheiden dürfen, ob geraucht wird oder nicht.

Dabei weiß der FDP-Landtagsfraktionschef Florian Rentsch ganz genau, daß eine juristisch einwandfreie und zugleich praktikable Definition, was denn eine "geschlossene Veranstaltung" ist, eine Herausforderung darstellt: "Der Wirt bekommt das Wort", in: Hessischer Rundfunk vom 7. März 2009 mit einer irreführenden Überschrift, wie sie für einen Staatsfunk gewöhnlich ist.

Mehr zur Problematik der Abgrenzung von geschlossenen Gesellschaften in meinen früheren Beiträgen:

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