Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, März 18, 2009

Mit einem Liefer-Service das Rauchverbot austricksen.

Irgendwie kommt mir dieser Trick bekannt vor: "Mit Pizza-Service Rauchverbot ausgetrickst", in: Borkener Zeitung vom 18. März 2009. Horst Werner Koch, der stellvertretende Leiter des Ordnungsamtes von Münster rät, um das Rauchverbot auszutricksen, einfach bei einem Pizza-Service anzurufen. Wenn der liefert, sei das Essen nicht in der Raucherkneipe selbst zubereitet worden, sondern in einer vollkommen anderen Küche.

In meinem Beitrag "Raucherzimmer: Bedienen verboten, liefern erlaubt" habe ich, um die angedachte Vorschrift, in Raucherzimmern dürfe man nicht bedienen, zu umgehen, empfohlen:
"Gottseidank bieten die meisten Gaststätten einen Partyservice, ein Catering oder einen Lieferservice an. Diese Dienstleistung fällt nicht unter das Gaststättengesetz. Man darf also in Raucherzimmern nicht bedienen, sehr wohl aber den Menschen, die sich darin aufhalten, Getränke und Speisen liefern.

Davor, daß andere Lieferservices, in die eigenen Räume liefern, kann man sich per Hausrecht schützen. Man gestattet es nur dem eigenen Lieferservice in die eigenen Raucherzimmer zu liefern.

Wenn dem Gesetzgeber einfallen sollte, diese Rechtslücke zu schließen, kann man mit einem befreundeten Kollegen vereinbaren, daß man in dessen Namen liefert und er umgekehrt in seinem Betrieb in unserem Namen. Das Liefern von Speisen und Getränke in Räume, in denen geraucht wird, bekanntes Beispiel: privaten Wohnungen, ist und bleibt erlaubt.

Nebenbei profitiert man bei der Lieferung von Speisen von dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz. Siehe dazu: "Umsatzbesteuerung beim Verzehr von Speisen in Raucherzonen"."

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