Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, März 10, 2009

Offene Plattform der britischen Tageszeitung "The Guardian".

Frei zugängliche Inhalte, eine Erlaubnis zur kostenlosen Zweitverwertung nach Absprache usw. - all dies predige ich nicht nur seit Jahren, sondern mache das auch so mit meinen Inhalten in diesem Blog, das Sie gerade lesen.

Mittlerweile kommen auch Tageszeitungsverlage auf diesen Trichter - im Unterschied zu gastgewerblichen Fachzeitungen und -zeitschriften.

Nach der amerikanischen Tageszeitung "New York Times" (Times Open) am 20. Februar 2009 stellt nun auch die britische Tageszeitung "The Guardian" die Inhalte ihres Archivs frei zugänglich zur Verfügung, erlaubt den Inhalt per API zu verarbeiten und neu geordnet zu veröffentlichen: "Guardian launches Open Platform tool to make online content available free", in: The Guardian vom 10. März 2009:
"The Guardian today launched Open Platform, a service that will allow partners to reuse guardian.co.uk content and data for free and weave it 'into the fabric of the internet'."
"The Guardian" ist nicht irgend ein Käseblatt, sondern wohl eine der besten Internetpräsenzen englischsprachiger Tageszeitungen und hat vielen amerikanischen Tageszeitungen den Rang abgelaufen.

Ein Anwendungsbeispiel gefällig:
"The Cass Sculpture Foundation is using the service to add Guardian articles about British artists to its site."
Für dieses sogenannte Partnerprogramm von "The Guardian" gelten natürlich Regeln.

Im frischen Open Platform Blog wird man in Zukunft unter anderem über neue Anwendungsbeispiele informiert.

Die Idee dahinter ist natürlich keine schiere Barmherzigkeit. Es geht darum, daß Dritte mit ihrer Phantasie Anwendungen entwickeln und, wenn die Anzahl der Zugriffe auf die Inhalte von "The Guardian" eine gewisse Grenze überschreitet (zur Zeit liegt die Grenze bei 5000 Zugriffen pro Tag), auf das kostenpflichtige Angebot der Guardian Syndication (Zweitverwertung) umsteigen.