Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, März 15, 2009

Roséwein á la minute aus Rot- und Weisswein mischen.

Gastronomen können sich ab dem 1. August 2009 die Lagerhaltungskosten für Roséweine sparen und, wenn Gäste einen Roséwein bestellen, diesen á la minute aus Rot- und Weißwein mischen.

Bereits heute darf außerhalb der Europäischen Union Rosé auch aus einer Mischung aus Rot- und Weißwein hergestellt werden. Die EU-Kommission will diesen Wettbewerbsnachteil europäischer Hersteller aufheben. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus. Winzer und Länder, die traditionelle Roséweine herstellen (wie Frankreich und in geringerem Umfange Deutschland) wehren sich dagegen. Der Beschluss der EU-Kommission beinhaltet aber auch ein Recht der Mitgliedsländer, für Qualitätsweinkategorien die Praxis der Mischung von Rot- und Weißwein weiterhin zu verbieten: "Kein Rosé aus Wein-Mischmasch - Frankreich wehrt sich gegen EU-Plan", in: Greenpeace Magazin vom 13. März 2009.

Für die Gastronomie sind inbesondere solche Angebote von Packages von Rot- und Weißwein interessant, die sich gleich gut als Weiß- und Rotwein, aber auch gemischt als Rosé ausschenken lassen. Idealerweise sollten die Winzer am besten gleich auf dem Weinetikett angeben, mit welchem anderen Wein und in welchem Verhältnis gemischt sich ein guter Rosé mixen läßt.

Anmerkung: Bevor mich die Weinliebhaber in den Kommentaren lynchen: Es ist zwar ein Fakt, daß die EU-Kommission diesen Unsinn beschlossen hat. Aber daß Gastronomen dies begrüßen, ist purer Zynismus meinerseits.

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