Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Nur wenig Kneipen mit Rauchverbot in der Duesseldo... » | Twitter-Treffen in Dresden. » | Anfaengerfehler. » | Mindestlohn benachteiligt Geringverdiener in den S... » | Fuer die Freiheit der Ausbeutung der Autoren. » | Steuererhoehungen für Bier waeren ein Armutszeugni... » | Transparenz. » | BVLK zur Pankower Negativliste: So nicht! » | Wie in Koeln das Rauchverbot ausgetrickst wird. » | Berliner Bezirke Spandau, Marzahn-Hellersdorf, Neu... »


Mittwoch, März 25, 2009

Sesselfurzer-Zeitvertreib: Wie definieren wir einen Fumoir?

Das gesetzliche Rauchverbot ist in Österreich und der Schweiz später als in Deutschland in Kraft getreten. So profitieren die dortigen Kollegen von den Erfahrungen ihrer deutschen Kollegen und den je nach Gesetzesformulierung unterschiedlichen Tricks, das Rauchverbot zu umgehen. Hingegen scheinen die Sesselfurzer zu selten ins Internet zu schauen, sonst hätten sie die Schwierigkeiten des Vollzugs schwammiger Gesetzesformulierungen bereits während der Gesetzgebung durchschaut.

Wie in Deutschland (siehe dazu etwa: "Murks des Gesetzgebers: Das Rauchverbot in Baden-Wuerttemberg ist weitgehend gescheitert") ist auch in der Schweiz strittig, was denn ein Nebenzimmer ist. Im Kanton Solothurn will man per Verordnung das schlamperte Gesetz nachbessern:
"In der Verordnung ist schwarz auf weiss festgeschrieben, was als Fumoir gilt: Es muss ein abgetrennter Nebenraum sein, der Hauptausschankraum des Betriebs darf nicht als Raucherraum genutzt werden und mehr als die Hälfte der Fläche der Innenräume muss rauchfrei sein. Fumoirs müssen vom Nichtraucherbereich baulich abgetrennt sein. Gut abgedichtete Glaswände und Glastüren sind erlaubt, nicht aber Faltwände. Zudem darf der Zugang zu den rauchfreien Räumen und den sanitären Anlagen nicht über das Fumoir erfolgen."
Quelle: "Rauchverbot: Verordnung soll Klarheit schaffen", in: Solothurner Tagblatt vom 25. März 2009.

Labels: ,