Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, April 22, 2009

CDU/CSU veralbern das Gastgewerbe.

Statt wirklich etwas für das Gastgewerbe zu tun und den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Produkte und Dienstleistungen des Gastgewerbes sofort einzuführen, labert die CDU/CSU-Fraktion am 11. Mai 2009, in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr im "Tourismuspolitischen Forum" über die "Zukunftschancen des Gastgewerbes". In der Ankündigung versucht man sich einzuschleimen:

"Das Gastgewerbe ist der Leistungsträger der deutschen Tourismuswirtschaft. Mit fast einer Million Beschäftigen in 243.000 Betrieben stellen Gastronomie und Hotellerie über ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Tourismuswirtschaft. 2008 war ein Rekordjahr für den Deutschlandtourismus mit 370 Millionen Gästeübernachtungen, was einem Zuwachs von über zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist eine große Herausforderung für die Branche, die trotz erwarteter Umsatzrückgänge in diesem Jahr immer noch von einer großen Dynamik geprägt ist. Deutschland als Reise- und Urlaubsland liegt auch in der Wirtschaftskrise immer mehr im Trend. Mit attraktiven und innovativen Angeboten, einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis und engagierten Mitarbeitern ist das Gastgewerbe gut aufgestellt.

Was sind die Stärken des Gastgewerbes in Deutschland? Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Branche konfrontiert? Wie hilft die Bundesregierung mit ihren beiden Konjunkturpaketen der Branche? Welche Möglichkeiten gibt es durch die Angebote der KfW Bankengruppe, der Krise durch Investitionen entgegenzuwirken und den Investitionsstau vor allem im ländlichen Raum aufzulösen? Welche Projekte und innovativen Ansätze aus den Regionen können wegweisend für ganz Deutschland sein? Wie können die Chancen dieser Branche noch besser genutzt und die Rahmenbedingungen verbessert werden? Diese Fragen wollen wir mit Experten auf dem Podium erörtern und mit Ihnen als Fachpublikum gemeinsam diskutieren

am Montag, dem 11. Mai 2009 von 13.00 bis 16.00 Uhr, Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Deutscher Bundestag, Reichstagsgebäude, Berlin.

Volker Kauder MdB
Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Klaus Brähmig MdB
Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Programm

13.00 Uhr Begrüßung
Klaus Brähmig MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Eröffnung
Volker Kauder MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

13.30 Uhr Chancen und Perspektiven

Aktuelle Situation und Perspektiven der Branche

Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband)

Investitionsstau im Gastgewerbe auflösen - Fördermöglichkeiten der KfW
Dr. Stefan Breuer, Direktor der KfW Bankengruppe

13.50 Uhr Impulsreferate

Referenten

Siegfried Gallus, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V.

Dieter Mesch, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Lippe e.V.

Christian von Oven, Mitglied der Geschäftsleitung des Grand Hotels Seeschlösschen, Timmendorfer Strand

Willy Weiland, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V.

Udo Winkels, Eigentümer des Hotels Eisenacher Hof und des Erlebnis-Restaurants Lutherstuben

Moderation
Jürgen Klimke MdB, Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

14.20 Uhr Diskussionsrunde

Moderation
Marlene Mortler MdB, Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses des Deutschen Bundestages

15.50 Uhr Zusammenfassung und Ausblick
Ernst Hinsken MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus

16.00 Uhr Ende der Veranstaltung"

Mein Kommentar: Insbesondere der Hinweis auf die Kreditprogramme der KfW ist zynisch. Das deutsche Gastgewerbe wird mit Mehrwertsteuerwucher abgezockt, seine internationale Konkurrenzfähigkeit vorsätzlich kaputt gemacht. Die Liquiditätslücke dann mit Krediten, die gar nicht zurück gezahlt werden können, zu schließen, so etwas können nur Gauner vorschlagen.

Die eingeladenen Branchenverbandsvertreter sollten sich der vorgeschlagenen Thematik verweigern, das Thema Mehrwertsteuersenkung auf die Tagesordnung setzen und ausschließlich darüber reden.

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