Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, April 06, 2009

Kochportal Lecker.de.

Bereits auf dem Forum Innovation der Frankfurter Buchmesse wurde rege darüber referiert und moderiert, wie Verlage mit Web 2.0 umgehen sollten. Siehe dazu: "Medien 2.0". Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:
  • Bestehende Communities nutzen, unterwandern oder aufkaufen. So hat Gruner + Jahr die Community chefkoch.de übernommen.
  • Eigene Communities aufbauen. Der Verlag Gräfe und Unzer z.B. versucht es mit Küchengötter, das Medienhaus Burda mit Bongusto.
Für die zweite Variante hat sich auch die Bauer Digital KG, ein Teil der Bauer Verlagsgruppe, mit den Kochzeitschriften entschieden. Im Februar 2009 (offizieller Start am 5. März 2009) wurde das Kochportal Lecker.de gestartet. Es bündelt die Online-Ausgaben dieser Kochzeitschriften, bietet eine Rezept-Datenbank mit 35.000 Rezepten, in die Nutzer eigene Rezepte hochladen und Rezepte bewerten können, und viele redaktionelle Inhalte, z.B. zur Warenkunde, Nährwerttabllen und ein Weinlexikon. Besonders beeindruckt mich das umfangreiche, hochwertige Fotomaterial.

Integriert sind bereits drei Blogs:Merkwürdigerweise ist Lecker.de Teil des Anzeigennetzwerks von Google Adsense. Hat man nicht genügend eigene Produkte, für die man Werbung machen kann? GOder gibt es einfach zu wenig direkte Werbekunden, die "innovative Werbeformen mit hohem Crossmedia-Potenzial" in einem "kompetenten Premium-Umfeld" (um Boris Lücke, Director Online, des Vermarkters Bauer Media Online, zu zitieren) zu schätzen wissen?

Lecker.de ist Partner von Amazon.de und empfiehlt auch Bücher anderer Verlage.

Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag über ein ähnliches Projekt des Verlags Gräfer und Unzer: "Küchengötter".

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