Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, April 28, 2009

Restaurants in der Hauptstadt der Schweinegrippe.

Am Samstag habe ich auf einen "Notfallplan mexikanische Schweinegrippe" hingewiesen, den ich angesichts der Vogelgrippe skizziert habe. Was uns in der deutschen Gastronomie blühen könnte, wenn sich diese Grippe auch in Deutschland ausbreiten sollte, berichtet ein nicht mit Namen genannter Korrespondent aus der Hauptstadt von Mexiko in dem Artikel "Mexiko-Stadt – Eine Stadt wie aus dem Horrorfilm", in: Die Welt vom 28. April 2009:
"Am Wochenende waren einige noch in Restaurants zum Essen gegangen, aber sie hatten sich dafür angezogen wie Chirurgen vor einer Operation. Mit Latexhandschuhen, Mundschutz und sogar Mützen. Sie wollten versuchen, ihr Essen so hygienisch wie möglich zu sich zu nehmen. Am Montag betrat dann fast niemand mehr ein Restaurant, nicht mal als Chirurg verkleidet."
Die Einnahmen der Gastronomen seien um 70 Prozent gefallen.

Wie man mir vermutet, boomen die Lieferdienste, auch wenn sie die Umsatzausfälle in den Restaurants nicht ausgleichen können:
"Wer nichts zu essen zu Hause hat und keine Kantine im Büro, bestellt etwas. Die Boten, die das Essen liefern, kommen von draußen und sind eigentlich die perfekten Überträger des gefährlichen Virus. Was soll man machen, sagen die Mexikaner, essen muss der Mensch."

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