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Mittwoch, April 01, 2009

Sarah und die Kuechenkinder.

Vom 6. April bis zum 17. April geht Sarah Wiener auf dem Fernsehkanal Arte mit ihrer neuen Doku-Reihe "Sarah und die Küchenkinder" von montags bis freitags, jeweils ab 20.15 Uhr) auf Sendung. Ein Interview mit Sarah Wiener zur Sendung "Kindern den Spaß am Kochen beibringen", in: Arte.

In zehn Folgen lernen 12 Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren in einem Sommercamp in der Provence kochen, also den Kochprozess zu verstehen. Sarah Wiener zeigt den Kids, wo die Lebensmittel herkommen. verschiedenen Nahrungsmittel herkommen: Die Kinder gehen angeln, imkern, gärtnern.

Die Sendung dürfte viele Weicheier provozieren, weil den Kindern auch gezeigt wird, wie man ein Kaninchen schlachtet und zubereitet. Lesen Sie dazu ein Interview mit Sarah Wiener der Berliner Boulevardzeitung B.Z. vom 29. März 2009: "Zum Heulen!". Einen Ausschnitt aus der umstrittenen 7. Folge können Sie sich bei Arte vorab anschauen. Taschentücher bereit legen!

Frühere Serien von Sarah Wiener:Bekannt wurde Sarah Wiener den Fernzuschauern in der Rolle der Mamsell Wiener in der ARD-Doku-Serie "Abenteuer 1900 - Leben im Gutshaus".

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Kommentare:
Frau Wiener nutzt mit der Kaninchenschlachterei im TV nur die vermeintlich nicht aufgeklärten Kinder aus, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Und das ausgerechnet bei arte - das hätte ich nicht erwartet. Als ob diese Sendung dazu führen würde, den meisten Kindern das Bewusstsein für die Herkunft von Fleisch auf dem Teller zu vermitteln. Wer das glaubt, ist selbst schuld. Die bisherigen Osterthemen sind wohl ausgelutscht - Dschungelcamp auf pseudointellektuellem Niveau, finanziert mit Fernsehgebühren.
 
Ich habe die "Küchenkinder" mit viel Freude angesehen und dafür andere Sendungen sausen lassen. Ich finde es eine sehr gelungene Idee von Sarah Wiener. Auch waren alle Kinder sehr sympathisch. Gerne hätte ich auch mitgemacht, aber mit 60 bin ich schon ein bißchen zu alt. Weiter so, Sarah!!!
 
Ich fand die Serie wunderschön. Wahrscheinlich weil sie mich an meine eigene Kindheit auf einem Ökobauernhof erinnerte.

Deswegen kann ich auch mit gutem Gewissen sagen: Es ist wirklich nicht traumatisch für Kinder, wenn sie einmal sehen, wie ein Tier geschlachtet wird. Eher lernen sie dadurch Respekt vor dem Fleisch, dass sie essen. Vielleich achten sie dann eher auf die Herkunft des Fleisches und schmeißen auch nicht mehr so viel weg.

Traumatisch ist es nur, wenn wir die Kinder alleine mit ihrem PC lassen, wo sie dann virtuell andere Menschen abballern. Aber nicht wenn wir ihnen etwas über das Leben beibringen.
 
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