Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, April 09, 2009

Schwarzarbeitskontrolle in der Osnabruecker Gastronomie: Jeder siebte Arbeitnehmer nicht richtig zur Sozialversicherung angemeldet.

In 40 Osnabrücker Pizzerien und Spielhallen prüften am Freitagabend Kontrollbeamte des Hauptzollamts Osnabrück die Beschäftigungsverhältnisse. Bei dieser verdachtslosen Kontrolle auf Grundlage des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes überprüften die Zöllner die Arbeitsverhältnisse von 122 Personen. Bei 17 Beschäftigungsverhältnissen lag keine Anmeldung zur Sozialversicherung vor.

Die Zöllner haben aber auch bei acht Arbeitnehmern einen Verdacht auf Schwarzarbeit, da diese neben ihrer Arbeit noch Gelder (Arbeitslosengeld I und II) beziehen und ihre Arbeitsaufnahme wohl nicht den Leistungsträgern gemeldet haben.

Zusatzinformation

Seit diesem Jahr muss auch im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe der Arbeitgeber den Tag des Beginns eines Beschäftigungsverhältnisses spätestens am Tag der Arbeitsaufnahme an die Datenstelle der Träger der Rentenversicherung melden. Ein Verstoß gegen diese "Sofortmeldepflicht" kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Damit soll mögliche Schwarzarbeit noch stärker verhindert werden.

Unter anderem gilt für die Arbeitnehmer im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe seit diesem Jahr, dass statt des Sozialversicherungsausweises der Personalausweis, Pass, Passersatz oder Ausweisersatz beim Arbeiten mitzuführen ist.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Osnabrück).

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