Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, April 01, 2009

Shop-in-Shop-Gastronomie-Konzepte.

"Immer mehr Gastronomen lassen sich vom Shop-in-Shop-Konzept inspirieren" von Burkhard Schneider, in best practice business vom 31. März 2009. Anders als der Titel vermuten läßt, kenne ich in Deutschland nur ein paar Beispiele für die beschriebenen Modelle, bei denen gastronomische Flächen gemeinsam genutzt werden. Doch das mag daran liegen, daß wenig darüber geschrieben wird und die Koooperatonspartner diese Zusammenarbeit lieber verheimlichen, zumindest nicht hinaus posaunen. Zudem setzt das deutsche Gaststättenrecht enge Grenzen, da dem Konzessionsinhaber alles angelastet wird, was in seinem Betrieb passiert.

Beispiele, die ich kennengelernt habe:
  • Eine Live-Musik-Bar serviert einen Teil ihrer Speisen aus einer darunter liegenden Gaststätte.
  • Eine Kneipe serviert Pizza von einem im Hauseingang untergebrachten Pizza-Imbiss.
  • Ein Café wärmt Suppen auf, die in der Küche eines anderen Betriebs des selben Betreibers conveniert wird. Die Herstellung von Teilfertigprodukten in anderen Betrieben des selben Betreibers, aber auch durch befreundete Betriebe, ist noch am häufigsten anzutreffen. So lassen einige Gasthäuser Bräten von einem Cateringunternehmen und Metzger vorbereiten.
  • Häufiger sind temporäre, eventbezogene Kooperationen bei Caterern, z.B. wenn ein Cateringunternehmen sich Speisenkomponenten von einem anderen Caterer zuliefern läßt, weil die eigenen Kapazitäten nicht dafür ausreichen.

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Zu Beginn unseres Unternehmens haben wir eine Zeitlang Bars mit fertigen kalten Snacks beliefert. Das Ganze war als shop-in-shop Konzept konzipiert; inklusive Sichtkühlschrank für die Bar. Haben das aber wegen zu geringer Margen wieder eingestellt.
 
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