Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, April 30, 2009

Vollversammlung der IHK Erfurt unterstützt Forderung zur Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe.

Erfurt, 30. April 2009 / In seiner gestrigen Sitzung hat die Vollversammlung der IHK Erfurt sich in einer Abstimmung eindeutig dafür ausgesprochen die Mehrwertsteuer für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland von 19 auf 7 % zu senken.

Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen, Dirk Ellinger legte in seinem Plädoyer die Problematik und Gründe der geforderten Mehrwertsteuersenkung der Vollversammlung dar und überzeugte mit seiner Argumentation die Mitglieder für die Senkung der Mehrwertsteuer als wichtigstes Anliegen des Gastgewerbes.
"Das Gastgewerbe fordert keine Subvention und keine staatlichen Hilfen. Hoteliers und Gastronomen wollen Chancengleichheit in Europa. Die absurden Widersprüche im deutschen Mehrwertsteuersystem müssen, insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation auch in unserer Branche, endlich beseitigt werden. Eine Senkung der Mehrwertsteuer ist auch in Deutschland nicht mehr aufhaltbar,"
führt Ellinger aus.

Frankreich reagierte auf die allgemeine Wirtschaftskrise mit einer radikalen Senkung der Mehrwertsteuer auf Gastronomieumsätze von 19,6 % auf 5,5 %. Damit gilt der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie in nunmehr zwölf EU-Mitgliedsstaaten. In der Hotellerie haben bereits 20 von 27 EU-Staaten die Mehrwertsteuer reduziert. Dies sind mit Ausnahme von Dänemark alle Anrainerstaaten Deutschlands.
"Im Gegensatz zu Deutschland schätzt Frankreich die wirtschaftliche Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Gastronomie und stützt damit gerade in der Krise durch schnelles Handeln unsere Kollegen"
so die Präsidentin des DEHOGA Thüringen Gudrun Münnich.
"Auch die Entscheidungsträger in Deutschland müssen endlich begreifen, dass ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent das beste Konjunkturprogramm für den Tourismusstandort Deutschland und die Chancengleichheit für das Gastgewerbe ist."
Seit Beschluss des ECOFIN-Rates im März 2009 ist die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Hotellerie und Gastronomie überall in Europa möglich. Die Politik ist aufgefordert, den Weg für den reduzierten Mehrwertsteuersatz endlich freizumachen. Mehr denn je benötigen Hotellerie und Gastronomie den reduzierten Satz - im Sinne der Unternehmen, Mitarbeiter, Gäste und des Tourismusstandorts Deutschland. Sieben Prozent sind eine gewinnbringende Investition in die heimische Tourismuswirtschaft.

Mehr Informationen zum Thema "Reduzierter Mehrwertsteuersatz im Gastgewerbe" unter www.ProSiebenProzent.de.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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