Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, April 20, 2009

Weniger Trueffel - mehr Pilze.

In seinem Beitrag "Will Summer Fare Better for Restaurants?", in: The Restaurant Report vom 20. April 2009, skizziert Robert Angelone, The Epicurus Institute, Gedanken, wie sich Restaurants auf die Krise einstellen können:
  • Moderate Preispolitik, weniger orientiert an den Gästen mit hoher Ausgabebereitschaft, sondern passend für Lieschen Müller.
  • Weg von den Extravaganzen der Haute Cuisine hin zu Speisen, die bei Gästen Anklang finden, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Weniger Trüffel und dafür mehr Pilze.
  • Orientierung auf Stammgäste, die Gästebindung, das In-House-Marketing, um das bestehende Geschäft zu halten.
  • Weniger auf mehrgänige Menüs setzen oder Zusatzverkäufe (etwa von Desserts) als auf Hauptgerichte. Sitzplätze häufiger umschlagen. Die Verweildauer von Gästen verkürzen.
  • Bei den Service-Mitarbeitern kommt es weniger auf Fachwissen an als auf Freundlichkeit.
  • Nach den umsatzstarken Sommermonsten droht vielen Restaurants die Insolvenz. Deshalb sollte man vorsorglich seine Finanzen ordnen. Dazu gehört auch möglichst viele Umsätze bar zu machen, um die Kreditkartengebühren zu senken.
  • Sportsponsoring verliert an Bedeutung zugunsten Social Sponsoring, etwa "Die Tafeln" oder die Zurverfügungstellung von Räumen für lokale, gemeinnützige Initiativen.
  • Der Trend zu heimatnahem Urlaub ist eine Chance für Restaurants. Man sollte versuchen, lokale touristische Packete zu schnüren, etwa Kooperationen mit Kinos und Veranstaltern (etwa Restaurantgutscheine an die Besucher verteilen) und anderen lokalen Unternehmen.