Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Mai 05, 2009

Massive Erhoehung der Steuern auf Alkohol vorgeschlagen.

Der Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Adams, dem wir die ineffiziente Alcopop-Steuer zu verdanken haben, propagiert, zusammen mit Dr. Tobias Effertz, eine massive Erhöhung der Steuer auf Alkohol, Bier und die Einführung einer Alkoholsteuer auf Wein. Dies sei der richtige und wichtigste Weg, Kinder und Jugendliche zu schützen: "Experten fordern Steuererhöhung gegen Komasaufen", in: Spiegel vom 5. Mai 2009. Vorgeschlagen werden:
  • Erhöhung der Biersteuer von zur Zeit 0,09 Euro je Liter auf 1,00 Euro je Liter (also eine Verelffachung).
  • Die Einführung einer Alkoholsteuer für Wein in Höhe von 1,87 Euro je Liter, für Schaumwein 65 Cent pro Liter.
  • Die Erhöhung der Alkoholsteuer für Spirtuosen um 22,76 Euro je Liter reinen Alkohol.
Tschechien und Polen und die Schwarzbrenner in Deutschland dürften sich freuen.

Falls die höhere Alkoholsteuer nur erhoben würde, wenn Kinder und Jugendliche diesen Alkohol trinken, hätte ich nichts dagegen. Das ist nicht polemisch gemeint. In einem aktuellen Forschungsprojekt schlägt Prof. Adams eine Jugendtabaksteuer vor, die ausschließlich auf Zigaretten erhoben wird, die von Kindern und Jugendlichen geraucht werden.

Siehe dazu auch: "Drogenbeauftragte zieht Schwanz ein".

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Kommentare:
Ach ja ... weil die Kinder sich nicht benehmen können oder einige Eltern Ihre Kinder nicht im Griff haben, sollen jetzt alle dafür zahlen oder wie ?
 
Sorry hab aus Versehen mit dem Account von meinem Kleinen geschrieben ;)
Der trinkt natürlich noch nix :o
 
Ich sehe nicht ein, warum ich für mein Getränk mehr Geld an den Staat abliefern soll, nur weil andere davon (anscheinend) zu viel trinken.

Politiker und die beiden erwähnten Doktores haben den Vorteil, dass sie nie die Wirksamkeit einer Massnahme - vor deren Einführung - plausibel zu begründen haben und dass sie nie zur Recheneschaft gezogen werden, wenn die Massnahmen nicht wirken, weil schon gar niemand auf die Idee käme, die Wirksamkeit der Massnahme nach deren Einführung aufgrund von Beobachtungen zu überprüfen. Aus den Augen, aus dem Sinn, und dem Staat der gesamte Gewinn ...
Und noch viel weniger werden unwirksame Massnahmen nachträglich wieder aufgehoben, denn mit einem solchen Vorschlag könnte kein Politiker einen Blumentopf gewinnen.
 
Es qird immer lauthals bedauert, dass Geld die Menschheit regiert. Kein Wunder, wenn der Staat Kindererziehung, jugendliches Verhalten und soziale und gesundheitliche Werte auf Geldwerte reduziert.
 
Die sollten sich lieber mal ein paar Flyers der "A" Discotheken (A66, A45 usw) und der Fun/Lollipop Discothekenkette anschauen.

Da kriegst du Billigalk für Billig Geld hinterhergeschmissen. Wer vor 22.00 Uhr da ist Longdrinks, Wodka Energy usw 33 Cent ... bis 0.00 Uhr 66 Cent ... danach 99 cent usw.
Partys auf denen weibliche Gäste für alkoholische Getränke den ganzen Abend gar nichts bezahlen usw.
Der Alkohol wird von denen selbst produziert und wird billigst hergestellt.

Die sind für mich die wahren Sünder. Solche Sachen verführen Jugendliche zum Hardcore Saufen.

Da kann man sich mal eben vor 22.00 Uhr schon 10 Wodka Energy reinhauen für 3,99 €.
 
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