Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Juni 11, 2009

Dramatische Einbußen im Gastgewerbe Thueringens - DEHOGA Thuringen stellt Zahlen der Konjunkturumfrage vor.

Erfurt, 11. Juni 2009 / Der Umsatz im Thüringer Gastgewerbe lag im Jahr 2008 weit unter dem des Jahres 2003, bei, im gleichen Zeitraum, dramatisch gestiegenen Kosten insbesondere im Energiebereich.
"Das Thüringer Gastgewerbe fordert kein Konjunkturprogramm sondern lediglich die Gleichbehandlung und damit den Abbau von Hemmnissen und Wettbewerbsverzerrung"
so Gudrun Münnich, Präsidentin des DEHOGA Thüringen
"Wir brauchen jetzt endlich die Senkung der. Mehrwertsteuer von 19 % auf 7 % damit wir gegenüber dem Ausland und dem Lebensmitteleinzelhandel und Lebensmittelhandwerk wettbewerbsgleich sind. Dies hat nichts mit Subventionen zu tun und ist längst überfällig"
so Münnich weiter.

Im Thüringer Gastgewerbe sind durch den im Thüringer Wald tollen schneereichen Winter und die durchweg positive Entwicklung im Städtetourismus die Gästeankünfte und Übernachtungen weiter gestiegen.

Dies ist als sehr positiv zu werten, kann jedoch nicht über die als dramatisch zu bezeichnenden Umsatzrückgänge im Landesdurchschnitt hinwegtäuschen.

Natürlich gilt es dabei ein sehr differenziertes Bild zu zeichnen. Gleichwohl ist gerade in der Wirtschaftskrise durch die Konsumzurückhaltung im Geschäftsbereich als auch im privaten Bereich die Hoffnung eher der Ernüchterung gewichen.

In der Thüringer Hotellerie beurteilen 22, 4 % der befragten Unternehmen die zurückliegende Saison als gut, 44,3 % als befriedigend und 33,3 % als schlecht.

Ein ähnliches Bild zeichnen die Thüringer Gastronomen. Auch hier charakterisiert die überwiegende Mehrheit (40,3 %) die zurückliegende Saison als befriedigend, 36,5 % mit schlecht und nur 23,2 % mit gut.

Die Ursachen dafür sind recht vielfältig. Insgesamt sind die stärksten Umsatzrückgänge dort zu verzeichnen, wo Geschäftsreisen, Firmenveranstaltungen sowie der Kongressbereich das Angebot eines Unternehmens maßgeblich ausmachen.

Hoffnung bringt dem Thüringer Gastgewerbe jedoch der zu beobachtende Trend, Reisen in 2009 in Deutschland zu verleben, natürlich vor der Herausforderung flexibel und kurzfristig auf Kundenwünsche zu reagieren.
"Die Branche steht insgesamt vor Herausforderungen, die zwischen Dramatik und Dynamik alle Facetten umfassen, so jedenfalls die aktuell vorliegende Einschätzung der befragten Unternehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe"
so Dirk Ellinger, Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen.

Die Politik kann die Entwicklung der Branche in ganz Deutschland damit unterstützen, die Mehrwertsteuer endlich zu senken. Dies ist das beste Konjunkturprogramm für unser Gewerbe und bietet Raum für Preissenkungen, Investitionen und Arbeitsplätze.

Befragt nach ihren Erwartungshaltungen für die vor ihnen liegende Sommersaison äußerten sich die befragten Gastronomen und Hoteliers gleichbleibend skeptisch. In beiden Bereichen gab die Mehrheit an, dass sie auf einen befriedigenden Geschäftsverlauf hofft (bei den Gastronomen 45,1 % und bei den Hoteliers 48,4 %). Hingegen sagen deutlich weniger Hoteliers (16,7 %) als Gastronomen (27,2 %, dass sie mit einem günstigen Verlauf der Sommersaison 2009 rechnen.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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