Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Juni 08, 2009

Keine Ahnung vom Bierbrauen.

In ihrer Firmenhistorie schreibt die Apostelbräu in Hauzenberg im Bayerischen Wald über den Gründer ehrlich:
"1890 wird die Apostelbräu von Josef Hirz einem gelernten Wagnermeister in Hauzenberg, Bräugasse 1 gegründet.

Vom Bierbrauen hatte dieser keine Ahnung und das Bier war dementsprechend katastrophal schlecht.

Josef Hirz war aber ein geselliger und bei der Bevölkerung sehr beliebter Mann mit viel Humor und Einfallsreichtum. So überzeugte er seine Kundschaft von der heilbringenden Wirkung seines Bieres, wenn diese sich während des Durchmarsches nach dem Bierverzehr beklagten."
Viel besser ist es in den Folgejahren nicht geworden:
"1962 wollte man nach langer Überlegung die Brauerei wegen des schlechten Zustandes schließen. Auch das Zollamt nannte damals den Betrieb als ein 'Waschkessel'-betrieb."
Das mit der Bierqualität hat sich seit der Firmengründung 1890 geändert. 1990 wagte man es gegen den Rat mancher Bierbrauer, ein Dinkelbier zu brauen. 2008 erzielte die Apostelbräu beim überaus angesehenen World Beer Cup der amerikanischen Brewers Association gar zwei Auszeichungen:
  • Ihr Bier "La Bianca", ein Hefeweißbier im amerikanischen Stil, gewann eine Bronzemedaille.
  • Das "1. Orig. Dinkel Bier" gewann in der Kategorie "Speciality Beer" die Silbermedaille.

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