Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, August 01, 2009

Uebermittlung der fuer die Unfallversicherung relevanten Daten in der Meldung zur Sozialversicherung.

In Sonntagsreden schwätzen Politiker gerne von Bürokratieabbau. Tatsächlich nehmen die Arbeiten, insbesondere bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung, immer mehr zu. Ab 2010 müssen Arbeitgeber auch für Arbeitnehmer, die ausschließlich in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert sind, den DBUV (Datenbaustein Unfallversicherung) übermitteln. Hierunter fallen z.B. privat krankenversicherte geringfügig Beschäftigte in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung sowie Studenten in einem vorgeschriebenen Zwischenpraktikum. Dazu schreibt die Minijob-Zentrale:
"Hierfür wird der Personengruppenschlüssel (PGR) 190 eingeführt. Der Beitragsgruppenschlüssel in diesen Fällen lautet stets 0000...
Für Bezieher von Vorruhestandsgeld (PGR 108) ist kein DBUV zu übermitteln, da das sozialversicherungspflichtige Entgelt in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht zu berücksichtigen ist. Gleiches gilt für Entgeltmeldungen in Insolvenzverfahren mit den Meldegründen 70 (Jahresmeldung für freigestellte Arbeitnehmer) und 72 (Entgeltmeldung zum rechtlichen Ende der Beschäftigung)."
Angesichts solcher Détailverliebtheit, erinnere ich mich wehmütig an das jahrzehntelang gut funktionierende einfache Verfahren der Meldung von Daten an die gesetzliche Unfallversicherung. Einmal im Jahr wurden die Bruttolohnsummen, eventuell getrennt nach Gefahrbereichen, sowie die entsprechenden Arbeitsstunden übermittelt, nicht spezifiziert nach einzelnen Arbeitnehmern. Doch das war den Sesselfurzern zu einfach.

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