Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Oktober 04, 2009

Die dunkle Seite des Biers.

Die Kampagne für gutes Bier e.V. veranstaltet am 26. Oktober 2009, ab 19 Uhr in der Rösterei Torrefaktum, Bahrenfelder Str. 237 (gegenüber der Fabrik), 22765 Hamburg-Ottensen, eine Verkostung dunkler Biere. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Es wird eine freiwillige Spende in Höhe von 12,00 Euro erwartet.

Dunkle Biere definieren sich über den Einsatz von dunklem, bzw. geröstetem Gerstenmalz. Diese Malze sind farblich gesehen so potent, dass nur 5% der gesamten Malzmenge ein Bier pechschwarz werden lässt. Dunkle Biere, wie Münchner Dunkel, Braunbiere, sowie auch die Biersorte Alt nutzen häufig dunklere Karamellmalze, die Vollmundigkeit unterstützen. Schwarzbiere, sowie die englischen Biersorten Porter und Stout nutzen vornehmlich geröstete Malze, um ein tiefes Schwarz zu ermöglichen.und dabei geschmacklich Anklänge von Röst- und Kaffeearomen hervorbringen.

Schwarzbiere sind speziell in Thüringen und Sachsen recht verbreitet. Porter ist ursprünglich eine Londoner Biersorte, Stout hingegen gilt als eine "robustere" Weiterentwicklung des Porters und ist die bekannteste Biersorte Irlands. Von allen Biersorten sind dies wohl die trockensten Biere, obwohl viele deutsche Konsumenten generell dunklere Biere eher mit Süße assoziieren.

Der Bierexperte Michael Jackson empfiehlt in seinem Buch "Bier" für sehr dunkle Biersorten die Kombination mit deftigem Aufschnitt sowie Muscheln, bzw. Schokolade oder entsprechendem schokoladehaltigen Gebäck.

Dies sind Biere, die perfekt zu einer (Kaffee)rösterei passen.

(Quelle: Pressemitteilung der Kampagne für Gutes Bier e.V.).

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