Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Dezember 03, 2009

Hotelpreise sind Wettbewerbspreise.

Zur Zeit machen einige Medien, aber auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband den Unsinn mit, Hoteliers zu fragen, ob sie denn ihre Preise senken würden, wenn der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen wie geplant eingeführt werden würde. Siehe etwa: "Bremer Hotels senken Preise nicht", in: Radio Bremen vom 3. Dezember 2009. Zum Ergebnis einer Umfrage des DEHOGA.

Wenn die Höhe der Preise für Übernachtungen vom Willen der Hoteliers abhängen würde, wären die Hotelpreise erheblich höher als sie sind. Ganz im Gegenteil: Der Markt für Übernachtungen gehört zu den wettbewerbsintensivsten überhaupt. Insbesondere größere Hotels setzen Werkzeuge ein (Yield Management), bei denen tagesaktuelle Preise automatisch errechnet werden, abhängig von der tatsächlichen und historischen Auslastung, den Preisen der Wettbewerber und vielen weiteren Faktoren. Siehe dazu etwa: "Hotel Yield Management Using Optimal Decision Rules" von Ralph D. Badinelli und Michael D. Olsen, in: Journal of the International Academy of Hospitality Research vom Januar 1990.

Die kleineren Anbieter hingegen ändern ihre Preise nicht so hektisch, sondern passen ihre relativ stabilen Preise mittelfristig den Preisen der Großen an.

Deutlich zu sehen ist dies an dem aktuellen Verfall der Übernachtungspreise.

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