Gastgewerbe Gedankensplitter



Freitag, Mai 29, 2009

Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder: Informationsveranstaltung der DGE-Sektion Sachsen am 3. Juni 2009 ueber die neuen Qualitaetsstandards.

26. Mai. (dge) Kindertagesstätten betreuen in Deutschland rund 2,6 Millionen Kinder, oftmals sind die Kinder mehr als sechs Stunden am Tag in der Kita. Allein in Sachsen wurden im Jahr 2008 über 21 Millionen Mittagessen in Kitas ausgegeben. Die Verpflegung in der Kita stellt damit eine entscheidende Größe für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Kindern unter 6 Jahren dar.

Ende April veröffentlichte das Projekt FIT KID der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) die "Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtung für Kinder". In einer Veranstaltung am 3. Juni 2009 nimmt die DGE-Sektion Sachsen die Veröffentlichung der Standards zum Anlass, um kindgerechte Verpflegungsmodelle in Kindertagesstätten näher vorzustellen. Die Veranstaltung informiert alle, die Entscheidungen für die alltägliche Verpflegung von Kindern in Tageseinrichtungen treffen über die Qualitätsstandards für Kitas. Mit diesen Qualitätsstandards liegt nun auch für Kindertagesstätten ein Instrument vor, um eine vollwertige Ernährung zu sichern und die Ernährungsbildung fest in den Kita-Alltag zu integrieren.

Als zentraler Ansprechpartner für Sachsen stellt sich die "Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen" vor. Die sächsische Vernetzungsstelle finanziert sich durch den Nationalen Aktionsplan IN FORM und das Landes-Gesundheitsziel "Gesund Aufwachsen". Sie ist bundesweit bislang die einzige Vernetzungsstelle, die sich auch dem Bereich Kita widmet. Am Beispiel der Ernährungsinitiative des Jugendamtes Leipzig geben Vertreter der Vernetzungsstelle, des Speisenanbieters und des Kita-Trägers Ansatzpunkte zur Optimierung von Verpflegungsangeboten. Gute Praxisbeispiele aus der Arbeit der Vernetzungsstelle mit Trägern von Kitas werden präsentiert, Materialien und Medien vorgestellt. Die Speisenanbieter der Projekte bieten kindgerechte Rohkostvariationen zur Verkostung an.

Die Tagung findet am 3. Juni 2009 im Neuen Rathaus der Stadt Leipzig von 10.00 bis 14.00 Uhr statt und richtet sich an freie und kommunale Kitaträger, Kita-LeiterInnen, ErzieherInnen, Speisenanbieter, hauswirtschaftliches Personal und Elternvertreter. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für weitere Auskünfte steht die Sektion Sachsen der DGE zur Verfügung:

DGE-Sektion Sachsen,
Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung,
Friedrich-Ebert-Str. 33,
04109 Leipzig,
Tel.: 0341 7111292,
Fax: 0341 7111293
E-Mail: pilz@dge-sachsen.de

(Quelle: Pressemitteilung der DGE-Sektion Sachsen).

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Mittwoch, Mai 27, 2009

Twittagessen.

Twittagessen.de ist ein Mash-Up von Twitter und Qype, entwickelt von Roman Zenner und Christoph Zillgens. Wer Lust hat, beim Essen neue Leute kennenzulernen, hat drei Möglichkeiten:
  • Man schaut sich um, ob es bereits ein Twittagessen in der Nähe gibt und schreibt sich dazu ein.
  • Man kann selbst ein Twittagessen anlegen. Geeignete Gaststätten kann man per Qype suchen, sich also Bewertung, Detailinfos und Lageplan anschauen. Zur Suche kann man zwei Suchfelder verwenden (Stadt und Art des Essens). Die Art der Speise muß sich dazu entweder in den Tags finden oder im Volltext der diversen Bewertungen. Gaststätten, die häufig bewertet und in umfangreichen Texten beschrieben worden sind, werden leichter gefunden. Wer das Twittagessen angelegt hat, kann sich ein Erkennungs-Schild ausdrucken lassen und stellt es als Aufsteller auf den Tisch, damit die Anderen einen auch finden.
  • Man kann den Twitter-Account @twittagessen abonnieren und wird dann über neue Twittagessen informiert.
Wie können Gastwirte davon profitieren?
  • Gute Rankings und informative, uach bilderreiche Präsentationen bei Qype erweisen sich als vorteilhaft auch bei dieser Anwendung.
  • Gastronomen, die selbst twittern, werden von Twitter-Nutzern, leichter gefunden.
  • Man kann auch auf der eigenen Website auf diese neue Möglichkeit hinweisen, Mitesser zu finden.
  • Man muß ja nicht immer essen. Genausogut kann man dieses Tool nutzen, um neue "Stammtische", Treffen von Menschen, die ein Hobby oder ein Interesse gemeinsam haben, zu organisieren.
  • Man kann auch bestehende Stammtische mit ihren feststehenden Terminen veröffentlichen
Vielleicht kommt Qype auch auf die naheliegende Idee, Twittagessen in seine Seiten zu integrieren, also bei den gastronomischen Betrieben anzuzeigen, welche zukünftigen Twittagessen dort geplant sind.

Die Entwickler weisen darauf hin, daß sie von der belgischen Website Twunch.be inspiriert worden sind.

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Hotelbewertungen im Namen des Volkes.

Bottighofen, Freitag, 22. Mai 2009. Deutscher Hotelier unterliegt zum zweiten Mal beim Versuch, gerichtlich gegen Verfasser von Hotelbewertungen vorzugehen. Die Meinungsfreiheit der beklagten Urlauber wird durch diese Urteile erneut bestätigt und unterstreicht die Bedeutung von Gästemeinungen.

Dem Besitzer eines Hotels in Bansin, Mecklenburg-Vorpommern, war die öffentlich kund getane Meinung über sein Haus ein Dorn im Auge und er versuchte gleich zweimal, seine ehemaligen Gäste mundtot zu machen. Das Urteil ist klar: Hoteliers dürfen Gäste nicht unter Druck setzen, Bewertungen in einem Reiseportal zurück zu ziehen.

Nachdem der Bansiner Hotelier bereits 2006 einen Urlauber aufgrund seiner Hotelbewertung bei HolidayCheck, dem größten deutschen Meinungsportal für Urlaub, erfolglos verklagte, startete er zwei Jahre später einen weiteren Versuch. Das zweite Urteil ist nun seit wenigen Tagen rechtskräftig.

Zu den gerichtlichen Auseinandersetzungen kam es, da die beiden aus Berlin und Dresden stammenden Gäste zu ihren Bewertungen standen und diese nicht löschen lassen wollten. Streitpunkte waren u.a. Ausführungen über "eine unzureichende Zimmerreinigung" und "inkompetentes Personal an der Rezeption" sowie Rauchgestank im Zimmer. Auch die Titel der Bewertungen "Mehr Schein als Sein" und "Maximal 3 Sterne..." wollte der Hotelier nicht akzeptieren.

Das Gericht wies die Klagen zurück mit der Begründung:
"Die Äußerungen stellen Werturteile dar, die weit von einer diffamierenden Schmähkritik entfernt und daher von dem Recht zur freien Meinungsäußerung gedeckt sind."
Zwar sei eine subjektive, negative Bewertung grundsätzlich dazu geeignet, die Buchungsabsicht eines Lesers zu beeindrucken. Jedoch sei Sinn und Zweck für die User eines Meinungsportals
"verschiedene subjektive Bewertungen zu lesen und sich daraus einen eigenen, ebenfalls bewertenden Gesamteindruck zu verschaffen".
Dieser Eindruck kann "als Entscheidungsgrundlage für künftige Buchungen dienen".

Christine Stegmayer, Justitiarin bei HolidayCheck, zu dem aktuellen Urteil:
"Wir freuen uns sehr, dass erneut der legitime Stellenwert von Hotelbewertungen gerichtlich festgestellt wurde."
Der Fall Bansin besitzt zum Glück Seltenheitswert. Viele Hoteliers wissen um die Wichtigkeit und den Nutzen des Web 2.0 für ihren Betrieb. Sie treten mit ihren bewertenden Gästen dankbar in den Dialog und nutzen die Möglichkeit bei HolidayCheck, Bewertungen zu kommentieren.

Ganz in diesem Sinne befürwortet daher HolidayCheck auch die Fortsetzung des konstruktiven Dialogs mit der Hotellerie. So haben HOTREC und die führenden Hotelbewertungsportale erst jüngst auf Initiative der Hotelverbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeinsame Spielregeln zum besseren gegenseitigen Verständnis und zur Verhinderung missbräuchlicher Hotelbewertungen vereinbart.

Hintergrundinformationen

HolidayCheck ist das größte Hotelbewertungsportal im deutschsprachigen Raum. Hier können Menschen ihre Urlaubserfahrungen mit anderen teilen. Die Schwerpunkte liegen auf den Bewertungen und Fotos ehemaliger Gäste für Hotels sowie auf der Möglichkeit, mit diesen Gästen in direkten Kontakt treten zu können. Mit Hilfe dieses gesammelten Erfahrungsschatzes und den vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten kann sich jeder Urlaubsinteressierte selbst beraten.

HOTREC ist der Dachverband der Hotels, Restaurants & Cafés in Europa. Das Gastgewerbe zählt allein in der Europäischen Union 1,5 Millionen Unternehmen und 8 Millionen Beschäftigte. HOTREC vereinigt 39 nationale Unternehmens- und Arbeitgeberverbände aus 24 europäischen Ländern.

(Quelle: Pressemitteilung von Holidaycheck).

"...von der Bergkirchweih-Bierbank direkt ins Netz: Berg-Gezwitscher.de".

Wenn am 28. Mai 2009 Erlangens 5. Jahreszeit startet, schreibt die neue Webseite Berg-Gezwitscher.de ein wenig "Erlanger Mediengeschichte" mit. Erstmals ist es Berggängern in breiter Masse möglich, ihre Eindrücke und Nachrichten mittels des Nachrichtendienstes Twitter per Handy in Echtzeit direkt ins Internet zu publizieren.

Berg-Gezwitscher.de fängt alle Nachrichten, die auf diese Weise publiziert werden, auf und macht sie auch dem überwiegenden Anteil von Bergfans, die Nicht-Twitter-Nutzer sind, grafisch illustriert sofort zugänglich.

Twitter-Interessierten erklärt die Internetseite auf leicht verständliche Weise den Umgang mit dem Kommunikationsmedium Twitter.

Die von wolfrum.de entwickelte Webseite ist eines der ersten Medienangebote, welche für die Bewerbung und Informationsvermittlung einer Volksfest-Veranstaltung in Deutschland das sogenannte Microblogging in dieser Publikationsform und Präsentationsweise einsetzt.

Über wolfrum.de:

Das seit 10 Jahren in Erlangen bestehende IT-Unternehmen wolfrum kommunikationslogik e.K. entwickelt und vertreibt branchenindividuelle, Web-basierte Lösungen, Online-Marketing-Instrumente sowie Portalkonzepte. Ein weiteres Geschäftsfeld bildet die Kommunal- und Unternehmensberatung mit Coaching- und Schulungsangeboten. Eine besondere Stärke von wolfrum.de liegt im lokalem Internet und der regionalen Ausrichtung für Mittelständische Betriebe, Kommunen und Organisationen in der Metropolregion Nürnberg / Wirtschaftsregion Franken. Im Raum Erlangen zählt wolfrum.de mit zu den größten Internet-Medienanbietern. In der Region hat sich das Unternehmen seit 1999 mit dem virtuellen Marktplatz Markt-ERH.de etabliert. Der Online-Dienst zählt in Deutschland mit zu einem der technologisch weit voran entwickelten Lokalportale. Die über 10jährige Präsenz am Markt zeigt die beständige und innovative Leistungskraft des Online-Dienstes. Schon 2003 übertrug Markt-ERH.de noch weit vor YouTube & Co erstmals überhaupt einen Bergkirchweih-Anstich per Web-Video am gleichem Abend ins Internet.

Mitte 2005 startete der Webdienstleister das Veranstaltungsportal Frankentipps.de. Das Portal ist mit jährlich 3,4 Millionen Nutzern mittlerweile eines der größten Medienangebote seiner Art in der Metropolregion Nürnberg.

(Quelle: Pressemitteilung der Wolfrum Kommunukationslogik e.K.).

Die Erlanger Bergkirchweih 2009 findet vom 28. Mai bis 8. Juni 2009 statt.

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Ueberaltlastenausgleich.

Für das Jahr 2008 hat die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten 18.685.839 EUR an branchenfremde Berufsgenossenschaften abführen müssen: "BGN-Beitrag 2008 und Vorschuss 2009". Mit anderen Worten: Das Gastgewerbe und die lebesnmittelverarbeitenden Betriebe wurden ausgebeutet, um für die Defizite der gesetzliche Unfallversicherungen in Branchen wie dem Bergbau und dem Bau, die weniger sorgfältig mit dem Leben und der Gesundheit ihre Beschäftigten umgehen, auszugleichen.

Die von uns abgezockten Gelder sollen in den nächsten Jahren noch gewaltig steigen:
"Die neue Lastenverteilung wird über die nächsten Jahre schrittweise aufgebaut."
Ursache dieser Schweinerei ist die perfide Strategie der fetten Regierung, genannt "Überaltlastenausgleich", besonders hohe Belastungen einzelner Branchen aus der Vergangenheit, beispielsweise im Bergbau, sollen auf alle Branchen umzulegen und damit zu einer Angleichung der Beitragssätze beitragen. Siehe dazu auch: "Steigende Personalnebenkosten.".

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Dienstag, Mai 26, 2009

Studie von CHD Expert: F&B mit lokalem Bezug immer wichtiger - Bio-Anteil gering.

Hamburg, 26. Mai 2009. Dream global, eat local: Regionale Speisen werden in der Gastronomie immer wichtiger. Über die Hälfte der Stammgäste fragen vermehrt nach Speisen mit lokalem Bezug. Bei jedem fünften Gastbetrieb hat die Nachfrage nach regionalem F&B-Angebot (F&B = Speisen & Getränke) stark zugenommen. Und bei rund 30 Prozent der Gastronomien nimmt die Nachfrage nach „local food“ mindestens noch "etwas" zu. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes für den Außer-Haus-Markt CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Für die Studie wurden im Frühjahr 273 Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie befragt.
"Wir trinken zwar gern Rotwein aus Chile und Kaffee aus Äthiopien, aber bleiben bei der Hauptmahlzeit gerne auf heimischen Boden"
erläutert Thilo Lambracht, Geschäfts-führender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Der Foodexperte verweist auf das Wiedererstarken der Direktvermarktung heimischer Landwirte und die gestiegene Sensibilität beim Thema Lebensmittelsicherheit.
"Bei Spargel oder Erdbeeren aus deutschen Landen vertraut man mehr auf pflegliche Anbaumethoden als bei Discountangeboten aus Südeuropa."
Das F&B-Angebot mit Rohwaren aus der eigenen Region hat bereits ein beachtliches Niveau erreicht. Rund 30 Prozent der Profiküchen gaben bei der Befragung an, die Gästenachfrage habe sich nicht verändert.
"Hier ist eine gewisse Sättigung mit dem aktuellen Speisenangebot erreicht"
so Lambracht.
"In diesen Betrieben stehen Nischen wie zum Beispiel vegetarisch ausgefeilte Foodideen zur Disposition."
Bei rund 18 Prozent der Gastbetriebe liegt der Fokus der Speisekarte auf internationalen Gerichten ohne einen speziellen Bezug zur eigenen Region.

Allerdings ist der Anteil regionaler Produkte am Speisenmix noch begrenzt. Nur bei 17 Prozent der Gastronomien bestehen die Speisen überwiegend (mehr als 50%) aus lokalen Zulieferungen. Nahezu die Hälfte der Gastbetriebe (45,6%) verwenden maximal ein Viertel der Rohwaren aus der Region für ihr Foodangebot.
"Damit wird deutlich, dass ein Gutteil der verwendeten Produkte von internationalen Lieferanten stammt – oder eben auch Premium-Convenience ist"
sagt Lambracht.

Bio nicht überschätzen
"Dabei darf man nicht die Bedeutung von Bio-Rohwaren überschätzen"
erläutert Lambracht. Zwar wachse der Anteil ökologisch "sauberer" Produkte stetig, doch verweilt noch auf recht niedrigem Niveau. Mehr als die Hälfte der befragten Gastbetriebe (55,9%) verlangen selten oder nie nach Bioqualität beim Einkauf von regionalen Rohwaren.
"Bio ist meist immer noch viel zu teuer für den Einkauf"
analysiert Lambracht. Und die Nachfrage nach "Bio" sei bei den meisten Restaurants auch noch längst nicht alltäglich.

Immerhin 34,5 Prozent der Küchenchefs kaufen bis zu einem Viertel der lokalen F&B-Waren aus Bio-Produktion ein. Doch nur knapp fünf Prozent der Betriebe budgetiert für bis zu 50 Prozent der lokalen Rohwaren für das hochpreisige Bio-Angebot - und nur 4,5 Prozent bevorzugen bei über der Hälfte der lokalen Produkte das Bio-Sortiment.
"Der geringe Anteil von 'Bio' an der lokalen Rohwarenbeschaffung liegt auch an der begrenzten Verfügbarkeit"
sagt Gastroexperte Lambracht.
"Wenn es 'Bio' sein soll, dann auch in der Premiumqualität von einem bekannten Lieferanten."
Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift "Wissen und machen!". Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

(Quelle: Pressemitteilung von CDH Expert).

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Montag, Mai 25, 2009

Neues Restaurantkonzept: "Stylorant" für gesundheitsbewusste Gourmets.

(Hamburg, 25. Mai 2009) Eine Lücke der Gastronomie wird endlich geschlossen: im vegetarischen Buffet-Restaurant "Season" werden frische, regionale Produkte mit internationalen Rezepten zu Köstlichkeiten für Tag und Abend. Nach dem Motto "fit fast fresh food" bietet das "Season" gesunde Küche für eilige Genießer und ist eine Art "Stylorant". MIKS Konzepte, der Hamburger Agentur für Markenkommunikation, gelang es, mit einem Mix aus modernen und klassischen Elementen in der Kombination mit ganz neuen Interpretationen der Thematik, das Restaurant zu einem THIRD PLACE, einem Ort zwischen Zu Hause und Büro zu machen.
"Das Konzept der berühmten New Yorker Delis hat mich inspiriert"
erklärt Heike Schaffernicht, Kreativleitung von MIKS Konzepte, ihre gestalterische Herangehensweise.
"Besonders wichtig war mir dabei, eine unkomplizierte und ansprechende Umgebung zu kreieren."
Überraschende Elemente faszinieren beim Betreten: da sind zunächst die überdimensionalen Leuchten von Louis Weisdorf, die ins Auge fallen. Erstmalig in der Größe von ca. 1300mm Durchmesser hergestellt, verbreiten sie das Flair der Sixties. Eine weitere Besonderheit ist die Wandgestaltung. Eigens handillustrierte, überdimensional abgebildete, einheimische Kräuter bilden den Bezug zur vegetarischen Küche und verleihen dem "Season" seinen unverwechselbaren Charme. Blattgold und Rauputz sowie eine "Bilder-Rahmenleiste" zeigen das Spiel mit Formen und Materialien, das typisch ist für die Arbeit von MIKS Konzepte.

Raummittelpunkt des deutschlandweit ersten vegetarischen Restaurants mit Take-Away bildet das große Buffet aus Holz und Naturstein, welches die gesunden Speisen gekonnt in Szene setzt.
"MIKS Konzepte ist es gelungen, das Lebensgefühl von Speisen und Raum auf harmonische Weise zusammen zu bringen"
freut sich André Berghoff, Geschäftsführer vom "Season". Ein großzügiger Tresenbereich für Kassen und Service sowie mit einer fünf Meter breiten Tafel dienen dazu, über aktuelle Angebote zu informieren. Ungewöhnlich ist auch die Bestuhlung: eine moderne Interpretation des Medaillon-Stuhles aus der Epoche Louis XVI. Mit der weißen Farbe und hellem Bezug wird daraus ein aktueller und überraschender Hingucker. Der gefüllte Gastraum strahlt Leben, Markthallencharakter und das Summen des Restaurantbetriebs aus. Für den Café oder einen Drink am Abend steht ein Loungebereich mit Wohlfühlcharakter zur Verfügung. Schlichtes Mobiliar in Kombination mit vielen Kissen lädt zum entspannten Chillen ein.

Das "Season" lässt sich nicht auf "Grün", "Öko" oder "Stylish" festlegen, sondern entwickelt an allen Stellen einen ganz eigenen Ansatz, der auf Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit mit innovativem Anspruch setzt. Die klare Formsprache der Einrichtung im Zusammenspiel mit einzelnen, liebevoll gestalteten Details machen den Reiz des Gestaltungskonzeptes aus. MIKS Konzepte gelang es, mit dem "Season" ein Edel-Fast-Food Restaurant mit Wiedererkennungswert zu gestalten, das gute Chancen hat, zum neuen In-Lokal am Hamburger Gastronomiehimmel aufzusteigen. 2003 entwickelte MIKS Konzepte bereits das Design für das Club-Restaurant "Golden Cut", welches bis heute ein Highlight des Hamburger Nachtlebens darstellt.
"Nachhaltigkeit ist unser zentrales Anliegen. Nicht nur in Bezug auf die gewählten Materialien, sondern mit dem gesamten Objekt, aktueller denn je, stellt MIKS Konzepte unter Beweis, dass nachhaltiges Design möglich ist."
erläutert Michaela Kruse, Geschäftsführerin von MIKS Konzepte, den Unternehmensansatz.

Im "season" erwarten den Gast frische, regionale, als auch exotisch-angehauchte, vegetarische Kreationen. Ab sofort können Gäste mittags und abends ein reichhaltiges Angebot an vegetarischen Salaten, Aufläufen und Snacks vom kalten und warmen Buffet vorfinden. Täglich wechselnde, hausgemachte Suppen, frische Säfte und süße Dessertvariationen runden die Geschmacksvielfalt ab. Hat man sein Wunschmenü ausgewählt, wird schnell und unkompliziert an einer der drei Kassen gezahlt. Eilige Geschäftsleute und erschöpfte Shopaholics können nach einem Einkaufsbummel in unverwechselbarer Umgebung schnell, frisch und ausgewogen dinieren.

MIKS Konzepte entwickelt und realisiert unter der Geschäftsführung der Geschwister Michaela und Christoph Kruse seit 1999 kreative Markeninszenierungen im nationalen und internationalen Umfeld. Interaktiv und erlebnisorientiert, für Showrooms, Shops und Messeauftritte.

(Quelle: Pressemitteilung von MIKS Konzepte, Hamburger Agentur für Markenkommunikation).

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Sonntag, Mai 24, 2009

Anspruch auf rauchfreien Arbeitsplatz.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt läßt uns per Pressemitteilung wissen:
"Der Arbeitgeber hat nach § 5 Abs. 1 Satz 2 der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), soweit erforderlich, ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche der Arbeitsstätte beschränktes Rauchverbot zu erlassen. Nach § 618 Abs. 1 BGB hat der Dienstberechtigte Räume, Vorrichtungen oder Gerätschaften so einzurichten und zu unterhalten und Dienstleistungen so zu regeln, dass der Verpflichtete gegen Gefahr für Leben und Gesundheit so weit geschützt ist, als die Natur der Dienstleistung es gestattet. § 2 Abs. 1 Nr. 8 des Berliner Nichtraucherschutzgesetzes vom 16. November 2007 (NRSG) verbietet das Tabakrauchen in Gaststätten.

Der Kläger ist als Tisch-Chef am Roulettetisch eines Spielsaals der Beklagten in Berlin tätig. In dem Spielsaal besteht ein räumlich nicht abgetrennter Barbereich, der von einem anderen Unternehmen betrieben wird. Im ganzen Spielsaal wird geraucht.

Der Neunte Senat hat der auf Zuweisung eines tabakrauchfreien Arbeitsplatzes gerichteten Klage im Unterschied zu den Vorinstanzen stattgegeben. Der Anspruch des Klägers beruht auf § 618 Abs. 1 BGB iVm. § 5 ArbStättV. In dem Spielsaal, in dem der Kläger tätig ist, wird eine Gaststätte iSv. § 1 Abs. 1 des Gaststättengesetzes betrieben. Dort ist es deshalb nach § 2 Abs. 1 Nr. 8 NRSG verboten zu rauchen. Dieses Rauchverbot beschränkt die ua. von § 5 Abs. 2 ArbStättV geschützte unternehmerische Entscheidungsfreiheit der Beklagten. Das Rauchverbot ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 hinsichtlich der Betreiber sog. Einraumgaststätten unvereinbar mit Art. 12 Abs. 1 GG und damit verfassungswidrig, jedoch nicht nichtig (- 1 BvR 3262/07, 402/08 und 906/08 - NJW 2008, 2409). Der Landesgesetzgeber hat bis 31. Dezember 2009 eine Neuregelung zu treffen. § 2 Abs. 1 Nr. 8 NRSG bleibt bis zu einer verfassungsgemäßen Neuregelung wegen der hohen Bedeutung des Schutzes der Bevölkerung vor den Gefahren des Passivrauchens anwendbar. Das Rauchen in Gaststätten ist in Berlin weiterhin untersagt.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19. Mai 2009 - 9 AZR 241/08 - Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 11. März 2008 - 11 Sa 1910/06 -
(Quelle: Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts).

Kommentar: Gottseidank ignorieren die Menschen solche Sprüche.

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Freitag, Mai 22, 2009

Immer auf Reisen - als Food Stylist in Brasilien

Von Heiko Grabolle Wie soll ich sagen, das Leben in Brasilien öffnet mir Tag für Tag neue Türen. Bin schon wieder in ganz Brasilien unterwegs. Meine Arbeit als Food Stylist für eine grosse Firma Namens Bunge befasst sich damit verschiedene Brote und Torten für einen Katalog fertigzustellen und zu fotografieren. Die Rezepte stammen vom 3. Bunge-Wettbewerb für Backwaren und Süßwaren. Dank meiner vielen Erfahrung in der Küchenpraxis und im Food Design kommen wir gut voran und die Arbeit macht sehr viel Spass. Ich kann schon kaum darauf warten den fertigen Katalog in meinen Händen zu halten. Sobald ich bescheid weiss wann es heraus kommt, lass ich es Euch wissen. Ach übrigens, möchte hier auch meinem Kollegen, dem Fotograf Michel Teo Sin danken. Kann nur sagen, ein Klasse Fotograf der es versteht Essen (Food) zu fotografieren. Zum Schluss habe ich noch ein Foto hochgeladen das ein Foto unserer Arbeit darstellt. Freue mich über jegliche Kritik. Ok denn, Gruss aus Brasilien, Euer Food Stylist Heiko Grabolle

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Dienstag, Mai 19, 2009

AHGZonline Premium.

Die "Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung" hat sich für ein neues, meines Erachtens riskantes Geschäftsmodell für ihre Online-Ausgabe entschieden: AHGZonline Premium.

Bislang konnten - und dabei bleibt es - Abonnenten der Printausgabe die Online-Ausgabe komplett nutzen.

Der bislang freie Zugang auf den ersten Teil der Artikel entfällt. Wer die Artikel lesen will, ohne die Printausgabe abonniert zu haben, soll 10 Euro monatlich berappen.

Gleichzeitig eröffnet das neue Gebührenmodell bisherigen Abonnenten der Printausgabe die Chance, auf die gedruckte Ausgabe für zur Zeit 19,50 Euro ganz zu verzichten und stattdessen für den niedrigeren Preis von 10 Euro monatlich alle Inhalte online zu nutzen.

Twitter-Account als Rund-um-die-Uhr-Concierge-Service.

Die Hotelkette Hyatt nutzt ihren Twitter-Account @HyattConcierge als globalen Rund-um-die-Concierge-Service: "Hyatt Concierge - The future of Twitter?", in: Hotel Marketing Strategies Blog vom Mai 2009.

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Street Food bei ARAMARK: Zu Gast bei den Straßenkuechen aus aller Welt.

Neu-Isenburg, 18. Mai 2009. Ob Asia-Imbiss, Döner-Grill oder Focacceria - internationales Street Food steht in der Publikumsgunst ganz weit oben. Diesem Trend tragen die rund 500 ARAMARK-Betriebsrestaurants vom 8. bis zum 19. Juni 2009 Rechnung: Mit kulinarischen Schätzen aus aller Welt lassen sie ihre Gäste in Ferienstimmung schwelgen und/oder stimmen sie auf den bevorstehenden Urlaub ein.

Der "Snack to go" ist nicht wie oft vermutet "Ausdruck eines modernen Lebensstils". Bereits Goethe berichtet in seiner "Italienischen Reise" von Neapels Straßenköchen, die in heißem Öl Zucchiniblüten und kleine Fische zubereiteten. Beschränkte sich früher das "Straßenessen" auf die Region, so sind heute viele lokale Spezialitäten wie Pizza, Bagels oder Tacos weltweit beliebt.

Abwechslungsreich und frisch zubereitet bietet die "ARAMARK- Street-Küche" über 40 verschiedene Gerichte an - darunter befinden sich kulinarische Highlights wie
  • das "Cipolle d`inverno e pancetta alla griglia" (Focaccia mit Frühlingszwiebeln und Pancetta),
  • der "Surf and Turf Burger" (Rindfleischburger mit Garnelen),
  • der "Queijo na brasa" (gegrillter Halloumi-Käse aus Zypern mit Oregano-Dressing und Salat),
  • die "Nua pri thai nahm Jim" (Rindfleischspieße mit grüner Chilisauce und Curryreis)
  • sowie für Suppenliebhaber die jordanische Mangold-Reis-Suppe mit Minze "Shourbat silaq".
Aber auch typisches Street Food aus Deutschland wie der "Frankenburger" (Nürnberger Würstchen und Sauerkraut im Laugenzopf) steht im Juni auf dem Speiseplan.

Wie alle ARAMARK-Aktionen wird auch "Street Food" durch Informationsmaterialien für die Gäste und Werbematerialien in den Betriebsrestaurants unterstützt.

Hintergrundinformationen zu ARAMARK:

Als Anbieter für Catering und Service Management zählt ARAMARK in Deutschland zu den führenden Dienstleistern in diesem Markt. Rund 6.500 Mitarbeiter sind bundesweit für die ARAMARK Holdings GmbH & Co. KG mit Sitz in Neu-Isenburg tätig. Etwa 4.000 Kunden - namhafte Wirtschaftsunternehmen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Sport- und Freizeitstätten, Universitäten, Schulen und Kindergärten sowie Messen und Kongresshäuser - machen ARAMARK zum zweitgrößten Catering-Unternehmen in Deutschland.

(Quelle: Pressemitteilung von Aramark).

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Donnerstag, Mai 14, 2009

Kameras in Kneipen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Datenschutz Niedersachsen kritisiert Kollegen in Niedersachsen, die ihre Gasträume mit Videokameras überwachen: "Datenschützer kritisiert Kameras in Kneipen", in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 10. Mai 2009. Rechtliche Argumente dageben habe ich weder in diesem Zeitungsartikel gefunden noch auf der Website des Datenschutzbeauftragten.

Eine ganz andere Frage ist, was Gäste davon halten. Thorsten Sommer ist sauer: "Kameras in Kneipen? - Nein, danke!", in: Speisekarten-Blog vom 11. Mai 2009. In meinem Betrieb würde ich eine Kamera, die Bilder aus dem Gastraum aufzeichnet, niemals installieren. Für mich ist das Verhältnis von Gast zu Gastronom nahe an dem Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient oder Gläubigem und Priester bei der Beichte.

Aber es gibt sicherlich insbesondere junge Zielgruppen, die es richtig toll finden, vor der Kamera zu stehen und sich sogar in Szene zu setzen. Siehe dazu: "Imbiss Life". Nun kann nicht jede Kneipe eine eigene Fernsehsendung produzieren. Doch wenn man ankündigt, den Gastraum zu filmen, und sich die Mühe macht, die besten, lustigsten, anrührendsten Szenen zusammen zu schneiden und vorzuführen, könnte man möglicherweise erleben, daß es junge Gäste geradezu darauf anlegen, in den Zusammenschnitt aufgenommen zu werden.

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Gastgewerbeumsatz im Maerz 2009 real 5,3% niedriger als im Maerz 2008.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im März 2009 nominal 3,3% und real 5,3% weniger um als im März 2008. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in diesem Jahr die Osterfeiertage in den April, im Vorjahr dagegen in den März fielen. Im Vergleich zum Februar 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im März 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal unverändert und real 1,0% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im März 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats:
  • das Beherbergungsgewerbe mit nominal - 2,9% und real - 4,7% und das
  • Gaststättengewerbe mit nominal - 3,6% und real - 5,7%.
Innerhalb des Gaststättengewerbes verzeichneten die Caterer einen Umsatzzuwachs von nominal + 3,5% und real + 1,1%.

Im ersten Quartal des Jahres 2009 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 4,8% und real 6,9% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistichen Bundesamtes).

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Mittwoch, Mai 13, 2009

Verpflichtende Bio-Zertifizierung fuer Gastronomiebetriebe in Oesterreich.

In Österreich ist eine Diskussion entflammt über die Einführung der verpflichtenden Zertifizierung für Gastronomiebetriebe, die Bio-Produkte ausloben, zum 1. Juli 2009. Siehe dazu: "Verpflichtende Bio-Zertifizierung in der Gastronomie".

In Deutschland gilt diese Regelung schon seit 2003. Ich halte von der Zertifierungspficht für kleine Gastronomen wenig: "Schafft die Bio-Zertifizierung fuer kleine Gastronomen ab!".

Siehe auch einen etwas älteren Artikel vom 31. Juli 2007 über die Akzeptanz von Bio in der österreichischen Gastronomie: "Wie bioreif ist die Gastronomie", in: Gast.at.

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Dienstag, Mai 12, 2009

Der Hotelinspektor: "Hotel Tum Stueuermann", Buesum.

Am 24. Mai 2009 setzt RTL um 19.05 Uhr seine neue Serie "Der Hotelinspektor" mit der Episode: " Hotel Tum Stüürmann in Büsum fort.

Über den schwierigen Job des Hotelinspektors Heinz Horrmann schreibt RTL:
"Ein Schicksalsschlag ist der Grund, warum der erst 28-jährige Dirk Wittig zum Hotelier wurde. Das Hotel Tum Stüürmann ist das Lebenswerk seines Vaters, der vor ein paar Monaten gestorben ist. Dirk Wittig selbst hat keinerlei Ausbildung im Gastgewerbe, hat aber seinem Vater versprochen, den 2-Sterne-Betrieb wieder auf Vordermann zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seiner Freundin, sowie zahlreichen Freunden vor Ort.

Das auf vier Häuser aufgeteilte Hotel verfügt über 30 Zimmer und zwei Appartements. Die Einrichtung der Zimmer gibt Anlass zur Kritik: Nicht nur, dass sie spartanisch eingerichtet sind - die vorhandenen Möbel passen nicht zusammen, sind abgenutzt, zu altmodisch, zu dunkel, so dass die kunterbunte Bettwäsche deplatziert wirkt. Die Zimmer sind zwar sauber, aber eine Grundreinigung dringend erforderlich. Dem Essen im Restaurant fehlt die Würze und dem Frühstück das frische Obst. Die Mitarbeiter sind zwar alle sehr engagiert, aber keiner verfügt über eine Hotel- oder Gastronomieausbildung. Feuchtes und marodes Mauerwerk, sowie eine mitunter unbesetzte Rezeption vervollständigen die Mängelliste. Fachmann Heinz Horrmann resümiert nach seinen ersten Endrücken: ' Vieles gleicht einer Sammlung vom Trödelmarkt'. Dennoch zeigt er sich optimistisch 'Hier ist soviel Potenzial und Engagement, dass ich eine riesige Chance sehe, dass dies hier glorreich zu Ende gebracht wird.' Mit Elan macht sich der Hotelinspektor an die Arbeit."
Siehe auch: "Alles über Heinz Horrmann".

Bisherige Folgen des "Hotelinspektors": .

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NRW-Gastgewerbe im Maerz mit Umsatzrueckgaengen.

Düsseldorf (IT.NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im März 2009 nominal 2,5 Prozent weniger um als im März 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 4,6 Prozent. Die Beschäftigtenzahl war um 2,1 Prozent niedriger als im März 2008.

Für den Zeitraum Januar bis März 2009 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 6,2 (nominal) bzw. 8,4 Prozent (real) gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres. (IT.NRW).

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Montag, Mai 11, 2009

Maerz 2009: 7% weniger Gaesteuebernachtungen als im Vorjahr.

WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im März 2009 in Deutschland 23,5 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungs­stätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Das war ein Minus von 7% gegenüber dem März 2008. Diese Entwicklung ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass in diesem Jahr die für den Ferientourismuswichtigen Osterfeiertage in den April, im Vorjahr dagegen in den März fielen. Von der Gesamtzahl der Übernachtungen entfielen 20,0 Millionen auf inländische Gäste und 3,5 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (jeweils - 7%).

Differenziert nach Betriebsarten sank im März 2009 die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3% auf 15,1 Millionen. Die Übernachtungen in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken nahmen um 1% auf 3,8 Millionen ab. Den stärksten Rückgang verzeichneten die übrigen Betriebsarten, bei denen es sich überwiegend um Ferienunterkünfte handelt (unter anderem Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime): Sie verzeichneten ein Minus von 23% auf 4,6 Millionen.

Gegenüber dem Vormonat Februar 2009 haben die Übernachtungen im März 2009 kalender- und saisonbereinigt um 1% abgenommen.

Für den Zeitraum Januar bis März 2009 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 63,1 Millionen um 5% unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Davon entfielen 53,4 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (- 5%) und 9,7 Millionen auf ausländische Gäste (- 7%).

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

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Freitag, Mai 08, 2009

Der Hotelinspektor: "Hotel Landhaus Hoenow", Hoppegarten.

Die Serie ist anfangs umstritten gewesen. Werfen Sie z.B. einen Blick in das "Gästebuch". Mittlerweile erreicht sie eine Zuschauerquote von sehr guten 17% (die letzten Folge).

Am 17. Mai 2009 setzt RTL um 19.05 Uhr seine neue Serie "Der Hotelinspektor" mit der Episode: "Hotel Landhaus Hönow" in Hoppegarten fort.

Über den schwierigen Job des Hotelinspektors Heinz Horrmann im Hotel von Kerstin und Jörg Vanselow schreibt RTL:
"Das Hotel 'Landhaus Hönow' wird von Kerstin und Jörg Vanselow betrieben, die eigentlich gelernte Töpfer sind. Als die Familie nach der Wiedervereinigung nicht mehr von ihrem Handwerk leben konnte, entschloss sie sich, ihren Bauerhof in eine Pension umzubauen.

Im Betrieb gibt es klare Aufgabenteilungen: Kerstin kümmert sich um den Service und die Buchhaltung, Jörg ist Hausmeister und zugleich für das Marketing zuständig.

Den Gästen stehen 19 Zimmer zur Verfügung. Doch gleich zu Beginn präsentiert sich die Unterkunft wenig gastlich, denn die Rezeption gleicht einem Abstellraum. Die Zimmer und das Treppenhaus haben ihre besten Zeiten hinter sich und strahlen keinerlei Charme aus. Das Verwaltungssystem ist ebenso vollkommen veraltet. Zum Frühstück gibt es Dosenobst und wenig schmackhafte Brötchen. Doch nicht alles ist schlecht im Landhaus Hönow: Das Essen im Restaurant ist überraschend frisch und lecker, wenn auch der warme Wein, der dazu serviert wird, Anlass zur Kritik gibt. Entsprechend zweigeteilt urteilt Hotelexperte Heinz Horrmann: 'Die Qualität ist ein ständiges Auf und Ab. Die Sauberkeit ist allerdings nicht zu akzeptieren.' Doch er hat Ideen, wie er dem Hotel Landhaus Hönow zu mehr Bekanntheit und Ambiente verhelfen kann und macht sich an die Arbeit."
Siehe auch: "Alles über Heinz Horrmann".

Bisherige Folgen des "Hotelinspektors": .

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Donnerstag, Mai 07, 2009

Bundesweiter Aktionstag - Tausende Hoteliers und Gastronomen demonstrieren am 7. Mai 2009 für eine Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe.

Mit Kundgebungen und spektakulären Aktionen protestieren tausende Gastronomen und Hoteliers am 7. Mai 2009 gegen Wettbewerbsverzerrungen und für Chancengleichheit in Deutschland und Europa. In zehn Grenzorten in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland machen die gastgewerblichen Unternehmer mobil. Hochrangige Politiker wie der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister, die Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin sowie zahlreiche Bundes- und Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Landräte haben ihr Kommen zugesagt. Die Aktionen finden im Rahmen der bundesweiten Kampagne "Pro Sieben Prozent" des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) statt.
"Mit den Aktionen in zehn Grenzstädten wollen wir unserer Forderung nach Einführung des 7-Prozent-Mehrwertsteuersatzes für das Gastgewerbe in Deutschland Nachdruck verleihen"
sagt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer. Ziel der Aktionen sei es, auf die Ungleichbehandlung von Hotellerie und Gastronomie in Europa und innerhalb Deutschlands aufmerksam zu machen und die wichtigste Forderung der Branche in den Fokus der Medien und damit auch der Politik und der Öffentlichkeit zu rücken.

Seit Beschluss des EU-Rates am 10. März 2009 ist die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Hotellerie und Gastronomie überall in Europa möglich.
Doch obwohl Finanzminister Steinbrück in Europa zugestimmt hat, weigert sich die Bundesregierung, auch für die Hotels und Restaurants in Deutschland die Mehrwertsteuer zu senken"
berichtet Fischer. Frankreich dagegen ginge den richtigen Weg und setze in schwierigen Zeiten die richtigen Signale.
"Mit der Entscheidung Frankreichs, den Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie ab Juli 2009 von 19,6 Prozent radikal auf 5,5 Prozent zu senken, werden die Wettbewerbsverzerrungen noch einmal verschärft"
so Fischer. Weitere Länder stünden in den Startlöchern.
"Der Unmut in unserer Branche wächst."
Deshalb demonstrieren tausende Hoteliers und Gastronomen in ganz Deutschland am 7. Mai 2009 und erwarten zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf ihren Veranstaltungen.

So spricht der saarländische Ministerpräsident Peter Müller auf der Gemeinschaftsveranstaltung des DEHOGA Rheinland-Pfalz und des DEHOGA Saarland in Perl an der Mosel zu den gastgewerblichen Unternehmern. Unter dem Motto "Mit 19 Prozent geht das Hotel- und Gaststättengewerbe baden", werden hunderte Gastronomen und Hoteliers in den Bodensee eintauchen. In Konstanz lädt der Verband zum "Pro-7-Prozent-Brunch", bei dem auch der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister dabei sein wird. Die Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin wird in Kehl am Rhein ihre Position zum reduzierten Mehrwertsteuersatz verdeutlichen.

In Bayern zeigen gastgewerbliche Unternehmer an vier grenznahen Standorten Flagge. Zeitgleich finden Kundgebungen statt, auf denen prominente Politiker sprechen werden. Hunderte Hoteliers und Gastronomen sammeln sich in Nordhorn in Niedersachsen zum Protestmarsch zur niederländischen Grenze mit Abschlusskundgebung. Auch das Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen macht mobil und ruft Hoteliers und Gastronomen auf, bei der großen Kundgebung im Dreiländereck in Aachen Farbe zu bekennen. Auch hier werden Politiker aus Bund und Land erwartet.

Für fairen Wettbewerb und Chancengleichheit
"Hotellerie und Gastronomie fordern keine Privilegierung, sondern fairen Wettbewerb und Gleichbehandlung"
macht der DEHOGA-Präsident deutlich. 20 von 27 EU-Staaten wenden bereits einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie an. Außer in Dänemark gilt in allen Anrainerstaaten Deutschlands ein reduzierter Mehrwertsteuersatz zwischen drei und zehn Prozent. Elf EU-Mitgliedstaaten haben auch ihrer Gastronomie den Mehrwertsteuersatz gesenkt. Und auch in Deutschland sei es "weder fair noch logisch", warum das Salami-Baguette oder der Salat beim Bäcker oder Metzger mit sieben Prozent besteuert werden, während in den Restaurants und Bistros 19 Prozent für ein Gericht fällig sind.
"Mit der Ungleichbehandlung muss endlich Schluss sein"
fordert Fischer.
"Eine Mehrwertsteuer von sieben Prozent sorgt für mehr Flexibilität an der Preisfront, Spielräume bei Investitionen sowie bei der Qualifizierung und Entlohnung der Mitarbeiter. Die Konsequenzen: Eine Belebung der Nachfrage in schwierigen Zeiten und letztlich mehr Beschäftigung. Und davon hätten alle etwas."
Aktionsorte am 7. Mai 2009 auf einen Blick:

Baden-Württemberg
1. Breisach
2. Kehl am Rhein
3. Konstanz

Bayern
4. Oberstdorf/Schwaben
5. Passau/Niederbayern
6. Prien am Chiemsee/Oberbayern
7. Waldsassen/Oberpfalz

Niedersachsen
8. Nordhorn

Nordrhein-Westfalen
9. Aachen/Dreiländereck

Rheinland-Pfalz/Saarland
10. Perl an der Mosel

Zusätzliche Aktion am 11. Mai 2009
Rheinland-Pfalz/Neustadt an der Weinstraße

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Aktionen: www.ProSiebenProzent.de.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Bundesverbandes).

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Verzweifelte Blogger.

Jörg Thomann, Redakteur der Medienseite der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", "ahnt", die Bloggerszene befinde sich in einer Umbruchphase, in der verzweifelt nach tragfähigen Geschäftsmodellen gefahndet werde: "Der Fluss wird trockengelegt", in: FAZ vom 5. Mai 2009.

Ich kenne keinen einzigen Blogger, der verzweifelt nach einem Geschäftsmodell fahndet, sondern nur zwei Arten von Bloggern. Die einen wollen gar kein Geschäftsmodell für ihren Blog, weil sie aus Spaß an der Freude bloggen oder um damit ihr eigentliches Geschäft anzukurbeln. Die anderen, zu denen ich gehöre, verdienen für einen "Teilzeitjob" gutes Geld mit ihren Inhalten, zumindest mehr als Praktikanten oder die Masse der freiberuflichen Journalisten ganztags.

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Mittwoch, Mai 06, 2009

Deutscher Gastronomie-Kongress.

Am 10. Juni 2009 veranstaltet die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung und die Conference Group in Göttingen einen Branchentreff Deutscher Gastronomie-Kongreß in Wiesbaden unter dem Motto "Die deutsche Gastronomiebranche im Umbruch - Was sind die neuen Erfolgsstrategien?".

Nach einem Get-Together am Vorabend, 9. Juni 2009, referieren am 10. Juni 2009:
  • Dr. Hendrik Markgraf, Chefredakteur Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ): "Die deutsche Gastronomie 2009 - eine Bestandsaufnahme Perspektiven, Trends, Innovationen - braucht Deutschland eine neue Esskultur?"
  • Stefan Nungesser, Senior Consultant Treugast Solution Group: "Herausforderung Profitabilität - Perspektiven für die Gastronomie in Deutschland. Stagnierende Umsätze, steigende Kosten, sinkende Erträge. Was sind die Auswege aus der Kostenfalle?".
  • Dr. Florian Hew, Member of the Board der International Hotel & Restaurant Association - IH&RA . Direktor GastroSuisse, Zürich: "Internationale Marktübersicht Die wichtigsten Trends in Europa, USA und Asien Stagnation oder florierendes Geschäft - wie steht es um die Gastrobranche in anderen Ländern?".
  • Pierre Nierhaus, Gastronom und Buchautor: "Gewinnen in der Gastronomie Trotz turbulenter Zeiten - wer sind die Gewinner in der Gastronomie heute und morgen? Zehn Essentials für mehr Erfolg in der Gastronomie".
  • Corinna Kretschmar, Geschäftsführerin JOI-Design GmbH: "Globale Gastro- und Designtrends - wie beeinflussen sie den deutschen Markt? Was sind aktuell die internationalen Hot Concepts in der Gastronomie?".
  • Richard Süßmeier, ehemaliger Wiesnwirt und Gastronom, und Michael Süßmeier, Inhaber Süßmeier-Consult: "Erfolgsmodell Wirtshäuser - Tradition und alte Werte. Zwei Generationen mit einer gemeinsamen Leidenschaft. Was waren die Erfolgsfaktoren damals, wie funktioniert erfolgreiche Gastronomie heute? Vater und Sohn – im Dialog."
  • Franziska Schumacher, Buchautorin und stellv. Geschäftsführerin Colleg Hollfeld GmbH: "Herausforderung Gastromarketing - neue Geschäftsmodelle und Vermarktungsstrategien für die Gastroszene!".
  • Klaus-Peter Kofler, KOFLER & KOMPANIE AG Vorstand: "Die Trends in der Eventgastronomie aus der Perspektive von KOFLER & KOMPANIE Kulinarische Trends als Modenschau inszeniert!".
  • Christoph Strenger. Gastronom und Inhaber East Hotel Hamburg: "Szenegastronomie meets Hotellerie! Das Erfolgrezept von East / Hamburg - Ein Best-Practice-Beispiel! Wie spricht man neue Großstadt-Szenen erfolgreich an?".
  • Ralf Frenzel, Geschäftsführer Tre Torri Verlag GmbH; "Tour d'horizon durch die deutsche Restaurantlandschaft Was macht deutsche Küche und deutsche Restaurants einzigartig? Perspektiven für Restaurants in Deutschland am Beispiel des 'Parlaments des guten Geschmacks'".
  • Walter Martin Stemberg, Koch und Gastronom: "Erfolgreich durch Leidenschaft und Einzigartigkeit Vom Gasthof zum überregionalen Feinschmeckertreff! Zwei Küchen von einem Herd - ein kontroverses Konzept! Haus Stemberg - Gastronomie at it's best!".
  • Dr. Gunther Hirschfelder, Privatdozent für Volkskunde, Universität Bonn - Mitglied der Akademie für Kulinaristik und Buchautor: "Zukunftsperspektiven für Gourmet- und Sterneküche".
Zum Abschluß diskutieren zum Thema "Wo liegt die Zukunft der Spitzengastronomie in Deutschland?" unter der Moderation von Dr. Gunther Hirschfelder folgende. Teilnehmer:Mehr Informationen über die Referenten.

Deutsches Weininstitut verleiht erstmals den Gastro-Wein-Award 2009.

Die Sieger des Wein-Awards 2009 des Deutschen Weininstituts (DWI) für die kreativsten Gastronomen in Hamburg und Berlin stehen fest. In dem spannenden Wettbewerb, dem sich über 40 Restaurants und Szene-Gastronomen der beiden Metropolen gestellt hatten, sind jeweils drei Weinpräsentationen als herausragend mit der DWI-Trophy ausgezeichnet worden.

Die Berliner Gewinner

In Berlin waren dies die Restaurants Balthazar, Hammer's Weinkostbar sowie Hartmann's Restaurant. In Hamburg gingen die Preise an das East Hotel-Restaurant, das Restaurant Jolie und die Riverkasematten. Die Preise wurden am 6. Mai auf der Messe für die Trend- und Szenegastronomie "barzone" in Berlin verliehen.

Im Rahmen des ersten Gastronomie-Wettbewerbs dieser Art ging es darum, Weine aus den deutschen Weinregionen möglichst kreativ in Szene zu setzen.
"Die Sieger des Wettbewerbs haben diese Aufgabe in hervorragender Weise gelöst und sehr individuelle Präsentationen inszeniert"
lautete das Urteil der Jury. Aus diesem Grunde wurde unter den Gewinnern keine Platzierung vor­genommen.

Im Berliner Restaurant Balthazar konnte man beispielsweise "Schnuppern, Schlucken, Schlemmen" und sich dem spannenden Spiel von Aromen, Weinbergs­böden, Gewürzen und perfekt passenden Speisen widmen. "Tasting hoch 3" lautete das Motto in Hammer's Weinkostbar. Sommelier Jürgen Hammer präsentierte den Gästen professionell die verschiedenen Ausbaustile und Terroirs von Rieslingen und Spätburgundern zu ausgewählten kulinarischen Köstlichkeiten. In Hartmann's Restaurant wurden die Gäste zu Künstlern, indem sie hochwertige, weiße Etiketten der Exklusivfüllung eines Rheingauer Rieslings für das Restaurant gestalten konnten. Nach Abschluss der noch laufenden Aktion werden sie zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt.

Die Hamburger Gewinner

Bemerkenswerte Aktionen wurden auch in Hamburg vorgestellt. So gab es eine Live-Unplugged-Jam-Session mit zwei Winzern und ihren "Unplugged"-Weinen, die in den Riverkasematten für eine harmonische Symbiose von Wein und Klang sorgte. Fünf Promis wie beispielsweise Helmut Zerlett, Sophie Schütt oder Ralf Bauer servierten im Hamburger "East" den Besuchern jeweils einen Wein, für den sie die Patenschaft an diesem Abend übernommen hatten. Im Restaurant "Jolie" wurden die Gäste zu einer informativen Acht-Ländereien-Gourmetreise durch die deutschen Weinregionen entführt.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutsches Wein-Instituts).

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Dienstag, Mai 05, 2009

Massive Erhoehung der Steuern auf Alkohol vorgeschlagen.

Der Hamburger Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Adams, dem wir die ineffiziente Alcopop-Steuer zu verdanken haben, propagiert, zusammen mit Dr. Tobias Effertz, eine massive Erhöhung der Steuer auf Alkohol, Bier und die Einführung einer Alkoholsteuer auf Wein. Dies sei der richtige und wichtigste Weg, Kinder und Jugendliche zu schützen: "Experten fordern Steuererhöhung gegen Komasaufen", in: Spiegel vom 5. Mai 2009. Vorgeschlagen werden:
  • Erhöhung der Biersteuer von zur Zeit 0,09 Euro je Liter auf 1,00 Euro je Liter (also eine Verelffachung).
  • Die Einführung einer Alkoholsteuer für Wein in Höhe von 1,87 Euro je Liter, für Schaumwein 65 Cent pro Liter.
  • Die Erhöhung der Alkoholsteuer für Spirtuosen um 22,76 Euro je Liter reinen Alkohol.
Tschechien und Polen und die Schwarzbrenner in Deutschland dürften sich freuen.

Falls die höhere Alkoholsteuer nur erhoben würde, wenn Kinder und Jugendliche diesen Alkohol trinken, hätte ich nichts dagegen. Das ist nicht polemisch gemeint. In einem aktuellen Forschungsprojekt schlägt Prof. Adams eine Jugendtabaksteuer vor, die ausschließlich auf Zigaretten erhoben wird, die von Kindern und Jugendlichen geraucht werden.

Siehe dazu auch: "Drogenbeauftragte zieht Schwanz ein".

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Wie gut ist der Kaffee in der deutschen Gastronomie?

Manfred Dworschak beklagt die angeblich schlechte Qualität von Kaffeegetränken in der Gastronomie: "Verranzt und zugekäst", in: Spiegel vom 27. April 2009.

Er gibt als Quelle unter anderm das Internet-Forum kaffee-netz.de, eine Community von Kaffeeliebhabern.

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Mit 92 700 Tonnen wieder sehr gute Spargelernte im Jahr 2008.

WIESBADEN - Im Jahr 2008 wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 92 700 Tonnen Spargel von deutschen Spargelfeldern geerntet. Die Erntemenge war damit nahezu so hoch wie im bisherigen Rekorderntejahr 2007 (94 300 Tonnen). Die diesjährige Spargelsaison hat wegen der warmen Frühjahrswitterung vor allem im Folienanbau regional bereits Ende März/Anfang April begonnen.

Die kontinuierliche Flächenausweitung für den Spargelanbau in den letzten Jahren hat sich im Jahr 2008 nicht weiter fortgesetzt. Das Edelgemüse wurde im vergangenen Jahr in Deutschland auf einer Fläche von 21 600 Hektar angebaut, wovon 18 400 Hektar abgeerntet wurden. Damit wuchs aber immer noch auf einem Fünftel der gesamten Gemüseanbaufläche in Deutschland Spargel. Es wurde ein durchschnittlicher Ernteertrag von 50,3 Dezitonnen je Hektar (1 Dezitonne = 100 Kilogramm) erzielt, der somit etwas niedriger ausfiel als zur bisher größten Ernte 2007.

Die bundesweit bedeutendsten Spargelanbauländer sind Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg: In diesen drei Ländern liegt zusammen mehr als die Hälfte der ertragsfähigen Spargelanbauflächen. 2008 wurden hier entsprechend 57% der deutschen Spargelernte erzeugt.

(Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

Mehr über Spargel.

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Fotosammlung: Die Auswirkungen der mexikanischen Schweinegrippe auf Restaurants in Mexiko-City.

Ab morgen sollen die Restaurants in Mexiko-City wieder geöffnet werden dürfen. Bis heute ist nur der Außer-Haus-Verkauf erlaubt.

Auf Flickr habe ich einige Fotos gefunden, welche die Auswirkungen der mexikanischen Schweinegrippe auf Restaurants in Mexico-City, die nur noch außer Haus (Take away) verkaufen dürfen, illustrieren:

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Tourismusbesprechungsraum.

Am 1. und 2. Mai 2009 fand in Ischgl auf Einladung der internetagentur ncm der "Tourismusbesprechungsraum" statt. Ziel war es, den Status Quo und die Zukunft von Hotelbewertungen mit Branchenkennern und Web 2.0-Experten aus Deutschland und Österreich zu diskutieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Stefan Niemeyer.

Einen Eindruck über die Ergebnisse dieser Diskussionsrunden bieten die Blogs der Teilnehmer:Weitere Berichte der anderen Teilnehmer werden in den nächsten Tagen sicherlich folgen.

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Montag, Mai 04, 2009

Rauchverbot-Watch.de.

In meinen Beiträgen "Spitzel ante Portas" und "Querulanten" habe ich über Websites bzw. Initiativen berichtet, die zu Anzeigen gegen Gastronomen, die angeblich gegen das gesetzliche Rauchverbot vorstoßen, animieren wollen.

Ein weiteres Projekt etwas anderer Art ist Rauchverbot-Watch.de von Christian Michalak in Herne. Seit Dezember 2008 werden dort zwar keine Strafanzeigen gesammelt, aber es wird ermöglicht, anonym und feige Betriebe als Gesetzesbrecher zu bezeichnen. Seine "Mission" beschreibt er wie folgt:
"Deutschlandweit gibt es mittlerweile Rauchverbote in Gaststätten und Diskotheken. Allerdings werden sie oft nicht eingehalten. Kontrollen finden kaum statt. Beschwerden bei Ordnungsämtern versickern. Melde uns Verstöße gegen das Rauchverbot. Wir sammeln sie, zeigen, wie es in Deutschland tatsächlich um den Nichtraucherschutz steht und machen Druck auf die Politik!

Es geht uns nicht darum, Gastwirte zu denunzieren, wie uns gerne vorgeworfen wird. Wir zeigen niemanden bei den Ordnungsämtern an. Wir wollen lediglich die Schwachstellen der Nichtraucherschutzgesetze aufdecken, die viele Landesregierungen einfach ignorieren oder sogar absichtlich eingebaut haben. Das geht leider nur, indem wir die Betriebe, die gegen die Gesetze verstoßen beim Namen nennen. Unser Ziel ist ein konsequenter, einheitlicher Nichtraucherschutz, der auch durchgesetzt wird.

Die hier veröffentlichten Beiträge sind als Meinungsäußerungen zu lesen. Wir können sie nicht alle überprüfen."
Bislang stammen alle Beiträge von jemandem, der sich mit dem Nickname "admin" bezeichnet, wobei ich vermute, aber nicht belegen kann, daß darunter die natürliche Person steckt, die im Impressum verantwortlich zeichnet. Ausserdem gibt es in einem sogenannten "Chat", wie es aussieht, anonyme Beiträge, darunter auch solche, die Betriebe bezichtigen, gegen Gesetze zu verstoßen.

Rechtlich hängt sich der Herausgeber damit aus dem Fenster. Sobald ihm mitgeteilt wird, daß ein Betrieb, der eines Gesetzesverstoßes bezichtigt wird, fälschlicherweise verleumdet wird, muß er diese Verleumdung unverzüglich entfernen, sonst macht er sich als "Störer" haftbar.

Es ist schon erstaunlich, daß sich Christian Michalak derart exponiert. Schließlich ist er nach eigenen Angaben seit 2007 Sprecher ausgerechnet der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht der Grünen in NRW. Vielleicht kommt aber schlichtweg juristischer Lehrstoff in seinem Stuidum der Sozialwissenschaft und Englisch zu kurz. Zumindest erinnert die Förderung von Denunziantentum eher an das Spitzelsystem von Gestapo und Stasi als an Demokratie und Recht.

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Stellenanzeige auf Youtube.

Die Milchbar in Dahme sucht Aushilfskräfte für den Sommer per Videos, die zeigen, daß Arbeit Spaß machen kann: "Milchbar Kitchen Sisters Video 1" (via "Gastronomie Job Ostsee" von Helge Siems, in: Gutes von Morgen vom 4. Mai 2009). Es treten unter anderen auf: die Köche Michi, the Schnitzel, & Mr. Flo Bratkartoffel. Sie können auch singen.

Mehr über Milchbars.

Zum Thema Gastgewerbe-Marketing per Video siehe auch das Posting "Sporthotel Stock TV".

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Der Hotelinspektor: "Berghof", Apelern.

Am 10. Mai 2009 setzt RTL um 19.05 Uhr seine neue Serie "Der Hotelinspektor" mit der Episode: "Hotel Berghof" in Apelern fort.

Über den schwierigen Job des Hotelinspektors Heinz Horrmann schreibt RTL:
"Das 3-Sterne-Hotel Berghof in Apelern wird von Danyel Stratoff und seiner Frau Christine geführt. Die beiden arbeiten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Trotzdem kämpft der Betrieb um das Überleben.

Das Hotel stellt eine Herausforderung für die Orientierung der Gäste dar: Die Gänge sind sehr unübersichtlich und die Hinweisschilder für die Zimmernummern nicht eindeutig. Die Zimmer riechen muffig und das Mobiliar ist bunt zusammen gewürfelt. Auch das Restaurant kann den Hotelinspektor nicht überzeugen: Der Service ist schlecht und das Essen schmeckt nicht. Kritik gibt es auch für die schlechte Organisation: Bestellte Zimmer stehen wartenden Gästen nicht zur Verfügung und der Chef vergreift sich manchmal den Gästen gegenüber im Ton. Horrmann urteilt: 'Für den ersten Eindruck gibt es tatsächlich keine 2. Chance. Einige Zimmer hier in diesem Hotel schocken Jeden.' Doch Heinz Horrmann hat Ideen, wie er dem Hotel neuen Esprit verleihen kann."
Siehe auch: "Alles über Heinz Horrmann".

Bisherige Folgen des "Hotelinspektors": .

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Sonntag, Mai 03, 2009

Oettinger Weizen und Erdbeere.

Mit "Oettinger Weizen und Erdbeere" hat die marktführende Brauerei Oettinger zum ersten Mal eine Sorte neu kreiert, statt kopiert (die Idee, Weizenbier mit z.B. Grapefruitlimonade ist nicht schutzfähig): "Das Erfolgsgeheimnis der Billig-Biere", in: Die Welt vom 3. Mai 2009.

"Oettinger Weizenbier und Erdbeere" ist ein Biermischgetränk aus 50% Weizenbier und 50% Erfrischungsgetränk mit Erdbeergeschmack. Der Alkoholgehalt liegt bei 2,5% vol. Flascheninhalt 0,33 Liter. 24 weiße Longneckflaschen im blauen Displaykasten:

Bier mit Erdbeeraromen ist nicht neu. In Belgien werden mehrere Lambic Fraise gebraut, z.B. das Chapeau Fraises der Brauerei De Troch aus Lambic, mit dem Zusatz von natürlichem Erdbeersaft gereift in Weizenfässern.

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Statt warmem Essen kalte Wut im Bauch.

Der Kollege Rudi Konstanzer ("Bierbörse" in Emmendingen) ist zurecht sauer: Er versteht nicht, warum er in seinem Raucherlokal zwar kalte Speisen servieren darf, aber keine warmen. Er hat Stefan Mappus, dem Vorsitzenden CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, einen Brief geschrieben. Doch der ansonsten nicht mundfaule Landtagsabgeordnete weiß bislang keine Anwort: "Rauchern wird nur kalt serviert", in: Badische Zeitung vom 3. Mai 2009.

Erfreulich ist, so entnehme ich diesem Artikel, daß wenigstens die Stadt Emmendingen diesen bürokratischen Unsinn faktisch nicht umsetzt.

Zur rechtlich und kulinarisch überaus problematischen Abgrenzung von "warmem" und "kaltem" Essen siehe auch meinen früheren Beitrag "Reform des Rauchverbots in Bayern" vom 21. Januar 2009.

Die Erfahrungen in Bayern haben gezeigt, daß Landtagsabgeordnete spuren, wenn man ihrer Partei die Stimme verweigert und dies auch bei Kommunalwahlen, wo sie selbst gar nicht zur Wahl stehen: "Die CSU wurde bei den Kommunalwahlen abgestraft". Am 7. Juni 2009 sind Kommunalwahlen in Baden-Württemberg. Gleichzeitig findet die Europawahl statt.

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Gastgewerbliche Berufe.

Morgen beginnt die "Rheinische Post" eine 24-teilige Serie "Das Gastgewerbe und seine Berufe" über die Vielfalt der Ausbildung in gastgewerblichen Berufen anhand konkreter Beispiele - vom Koch bis zum Hotelkaufmann. Zudem werden ausgewählte gastgewerbliche Betriebe im Kreis Kleve vorgestellt.

Die Tageszeitung kooperiert dabei mit der DEHOGA Nordrhein und der Wirtschaftsförderung des Kreises: "Die Zukunft der Gastronomie", in: Rheinische Post vom 3. Mai 2009.

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Der Hotelinspektor: "Hotel Les Nations", Berlin.

Am 3. Mai 2009 setzt RTL um 19.05 Uhr seine neue Serie "Der Hotelinspektor" mit der Episode: "Hotel Les Nations" in Berlin fort.

Über den schwierigen Job des Hotelinspektors Heinz Horrmann in der zweiten Folge schreibt RTL:
"Hotelinspektor Heinz Horrmann nimmt in der heutigen Folge das traditionsreiche Hotel 'Les Nations' im Berliner Stadtteil Tiergarten unter die Lupe. Zentral gelegen ist das Hotel eigentlich der ideale Ausgangspunkt für Touristen. Doch warum bleiben die Gäste aus?

Hotelkritiker Horrmann spart schon bei seinem ersten Rundgang nicht mit Kritik: Die Rezeption wirkt nicht sonderlich einladend, die Flure und Treppengänge sind trist und verschmutzt. In den Zimmern selbst riecht es muffig, die Minibar ist leer und aus dem Wasserkränen tröpfelt braunes Wasser. Heinz Horrmann fordert: 'In punkto Service und Sauberkeit muss sich hier einiges ändern!'. Doch ist die Geschäftsführerin auch bereit, die Vorschläge von Hotelinspektor Heinz Horrmann umzusetzen?"
Siehe auch: "Alles über Heinz Horrmann".

Bisherige Folgen des "Hotelinspektors": .

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Freitag, Mai 01, 2009

Linguee.

Leo, das Web-Angebot mit den beliebten Online-Wörterbüchern Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Spanisch - und - seit April 2008 - Deutsch-Italienisch und Deutsch-Chinesisch, kennen Sie vermutlich. Für weitere Sprachen, Übersetzungs-Tools und Online-Wörterbücher ist Yourdictionary eine gute, erste Anlaufstelle.

Neu ist Linguee, das nicht auf einer statischen Datenbank basiert, sondern diese aus dem Web zusammen stellt. Als Suchergebnis erhält man Fundstellen der gesuchten Wörter bzw. Wörterfolgen in Dokumenten, die sich irgendwo im Internet befinden, bevorzugt in amtlichen Übersetzungen. Die Qualität der Ergebnisse soll nicht nur durch Redakteure vo Linguee verbessert werden, sondern auch durch Bewertungen der Nutzer:
"Unsere Seite listet die Übersetzungen im Zusammenhang auf und zeigt, welche am häufigsten verwendet werden. Außerdem lernt sie permanent dazu: Jeder kann die Suchergebnisse bewerten und sogar bearbeiten. So können wir noch viel besser vorhersagen, welche Übersetzungen gut oder schlecht sind"
Mehr über das Konzept in einem Interview mit den Gründern: "Mache ich es für Google - oder für mich selbst?", in: Gründerraum der "Wirtschaftswoche" vom 28. April 2009.

Ein Beispiel für die nicht ganz so einfache Frage, wie man "Schnitzel 'Wiener Art'" übersetzen kann.