Gastgewerbe Gedankensplitter



Dienstag, Juni 30, 2009

Speisen fotografieren.

Food-Fotografie ist für Gastronomen ein naheliegendes Thema, sei es, daß Sie Lebensmittel, Speisen und Getränke selbst fotografieren wollen, etwa um sie in der Speise- und Getränkekarte, auf Werbemitteln oder auf ihrer Website zu veröffentlich, oder die Nutzungsrechte an Fotos erwerben wollen.

Helma Spona schreibt auch über Bildbearbeitung und Digitalfotografie. Auf ihrer Website hat sie einige ihrer Beispielfotos veröffentlicht: "Galerie Food".

Mehrere Beiträge zum Thema Food-Fotografie mit Praxistipps von ihr wurden von der Akademie.de veröffentlich:Mehr dazu: " Praxisleitfaden Food-Fotografie - von perfekt geschminkten Brathähnchen und coolen Kräutern", in: AkadeMix vom 30. Juni 2009.

Der Zugang zu den Inhalten von Akademie.de ist teilweise kostenpflichtig. Die akademie.de-Mitgliedschaft kostet im Quartalsabo 45 Euro und im Jahresabo 150 Euro. Meines Erachtens eine lohnende Mitgliedschaft für alle Gastronomen und Hoteliers, die sich für eine Weiterbildung im Selbst- und Fernstudium interessieren. Sie können eine Mitgliedschaft kostenlos ausprobieren: "Mitglied werden - Probemitgliedschaft 14 Tage kostenlos". 14 Tage lang haben Sie die Möglichkeit, Ihre Mitgliedschaft per E-Mail zu stornieren. Nur wenn Sie akademie.de-Mitglied bleiben, wird nach 14 Tagen der Mitgliedsbeitrag eingezogen.

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Lebenslaeufe.

Die persönliche Reputation eines Bewerbers ist von entscheidender Bedeutung. Deshalb sind Lücken im Lebenslauf, zumindest wenn es auch andere, koschere Bewerber gibt, ein KO-Kritierium bei der Analsyse der Bewerbungsunterlagen. Macht die Bewerbung ansonsten einen sehr guten Eindruck, wird man vielleicht nachfragen, was sich hinter dieser Lücke verbirgt.

Noch negativer bewertet werden verfälschte Lebensläufe.

Auch Politiker nutzen ihre Lebensläufe, um sich ihren Wählern zu empfehlen. Ihr Problem ist dabei, daß nicht nur ein einzelner Arbeitgeber mehr oder weniger Zeit aufwendet, zu recherchieren, ob ein Lebenslauf Ungereimtheiten enthält. Auch der der politische Gegner, Journalisten und nicht zuletzt Blogger werfen einen kritischen Blick auf die veröffentlichten Lebensläufe von Politikern.

Es ist wohl kein Zufall, daß viele der Politiker, die früher in verfassungsfeindlichen Organisationen aktiv gewesen sind, ihre Mitarbeit in K-Gruppen wie dem Kommunistischen Bund Westdeutschland, der Kommunistischen Hochschulgruppe oder dem Kommunistischen Bund nicht erwähnen. So spült Jürgen Trittin in seinem Lebenslauf die Zeit seiner K-Aktivitäten weich:
"Nach seinem Abitur 1973 studierte er Sozialwissenschaften in Göttingen. Er engagierte sich im AStA der Uni und war zeitweise Präsident des Studentenparlaments. Nach dem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Pressesprecher und freier Journalist. Seit 1980 ist er Mitglied der Grünen."
Doch der Wikipedia-Eintrag über ihn enthüllt, daß er während seines Studiums Mitglied des Kommunistischen Bundes (KB) gewesen ist. Statt seinen Lebenslauf weich zu spülen, hätte er besser die Chance genutzt, einen eventuellen Wandel seiner Position zu erklären und sich von der verfassungsfeindlichen Organisation zu distanzieren.

Wenn ein Bewerber besonders bescheuert ist, korrigiert er seinen früher bereits veröffentlichten Lebenslauf um kritische Punnkte. Das ist ein gefundenes Fressen, weil man durch einen einfachen Vergleich des früheren mit dem neuen Lebenslauf herausfinden kann, was es denn zu verstecken gilt.

Die SPD-Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen hat eine Position in ihrem Lebenslauf von der Formulierung
"Unternehmensberaterin und Projektleiterin beim Zentrum für Innovation und Technik NRW (ZENIT GmbH) in Mülheim an der Ruhr"
in die Formulierung
"Unternehmensberaterin und Projektleiterin"
verkürzt. Mehr darüber: "SPD-Spitzenkandidatin Kraft gegen Ruhrbarone", in: RuhrBarone.

In einem Interview von Spiegel Online rechtfertigt die Genossin Kraft das Weglassen damit, der Text auf ihrer Homepage sei mit der Zeit einfach zu lang geworden: (Quelle: "SPD-Politikerin erzürnt Blogosphäre", in: Spiegel Online vom 29. Juni 2009).

Da es bei einer Webseite auf ein paar Wörter mehr oder weniger nicht ankommt, kann ich der ehemaligen Ministerin für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen nach diesem Einwurf Internetkompetenz nicht bescheinigen. Aber vielleicht hat sie gar nicht gewußt, was auf der Website hannelore-kraft.de veröffentlicht wird? Herausgeber ist laut Impressum die SPD Mülheim an der Ruhr und verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes der SPD-Unterbezirksgeschäftsführer Arno Klare. Es wäre aber fahrlässig, nicht zu kontrollieren, was auf einer Domain, die das persönliche Namensrecht nutzt (wohl mit Zustimmung von Hannelore Kraft), veröffentlicht wird. Kompetenz im Sinne eines guten Reputationsmanagements sieht anders aus.

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Stadien schreiben das Catering neu aus.

Viele Stadien schreiben das Catering neu aus. Über den intensiven Wettbewerb berichtet Andreas Schulte: "Caterer streiten um die Stadionwurst", in: Handelsblatt vom 30. Juni 2009.

Siehe dazu auch: "EON Facility Management draengt ins Fussballstadion-Catering" vom 21. Mai 2004.

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Donnerstag, Juni 25, 2009

CDU/CSU will den reduzierten Mehrwertsteuersatz abschaffen.

Mit der Bildung der fetten Regierung 2005 haben sich zwei Lügner gefunden. Die CDU/CSU hatte vor der Wahl eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes um zwei Prozentpunkte versprochen; die SPD heftig dagegen polemisiert ("Merkelsteuer"). Als "Kompromiß" hat man dann die Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte erhöht.

Die CDU/CSU hofft auf ein schlechtes Gedächtnis der Wähler. Vor der im Herbst anstehenden Bundestag schwört man, man wolle die Mehrwertsteuer nicht erhöhen. Insgeheim plant man hingegen, den reduzierten Mehrwertsteuersatz abzuschaffen bzw. den Kreis der davon profitiertenden Produkte und Dienstleistungen massiv einzuschränken: "Union verwahrt sich gegen Mehrwertsteuer-Erhöhung", in: Spiegel vom 25. Juni 2009.

Welche Vor- und Nachteile würden sich für das Gastgewerbe ergeben:
  • Die geplante Änderung würde insbesondere für die Haushalte mit mittleren Einkommen die Lebenshaltung um mehrere Prozent verteuern. Bei niedrigen Einkommen wirkt sich wegen des hohen Mietanteils die Verteuerung von Lebensmitteln, Büchern, Zeitungen usw. weniger stark aus. Gutverdiener konsumieren nur einen Teil ihres verfügbaren Einkommens und geben relativ viel für Produkte und Dienstleistungen aus, die bereits jetzt schon mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belastet sind. Die Normalverdiener, die das Gros der Besucher von Gaststätten bilden, werden auf den realen Rückgang ihres Lebensstandards in der Weise reagieren, daß sie vor allem dort sparen, wo sie noch frei über ihre Ausgaben entscheiden können, also nicht bei Miete und den Mietnebenkosten, Versicherungen usw. sondern auch bei den Ausgaben für Restarantbesuche.
  • Die Bruttoausgaben für den Wareneinsatz in der Gastronomie würden erheblich steigen (bis zu 11,21 Prozent, je nachdem, welchem Steuersatz bislang die bezogenen Lebensmittel unterliegen), netto ändert sich nichts.
  • Caterer, die bislang nicht vor Ort produzieren und bedienen und für ihre gelieferten Speisen bislang von dem ermäßigten Steuersatz profitieren, müssten ihre Preise, etwa für die Mittagsverpflegung von Schulen und Kindertagesstätten um 11,21 Prozent erhöhen. Ein Mittagessen in der Schule würde sich von z.B. 3,50 Euro auf 3,90 Euro verteuern.
  • Die Wettbewerbssituation der Gastronomie, insoweit sie Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle verkauft, würde sich im Verhältnis zu anderen Branchen wie den Bäckern, Metzgern, Tankstellen und dem Einzelhandel, der Lebensmittel in größerem Umfange nicht zum Verzehr an Ort und Stelle verkauft, entspannen. Essen zu Hause oder unterwegs (als Fußgänger, im Auto usw.) wird teurer, der Restaurantbesuch nicht.

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Montag, Juni 22, 2009

Kennzeichnung von Wein.

Ab dem 1. August 2009 regelt das Deutschen Weingesetz die Kennzeichnung von Weinen neu: "Bundestag schafft Tafelwein ab", in: Wein-Plus.de vom 21. Juni 2009.

Gastronomen müssen sich darum nicht kümmern. Sie übernehmen einfach die wesentlichen Elemente der Kennzeichnung vom Etikett, egal ob es sich bei älteren Weinen um die bisherigen Bezeichnungen handelt oder bei neuen Weinen um die neuen Bezeichnungen.

Nach dem neuen Recht dürfen aber, anders als bei den bisherigen Tafelweinen, bei Weinen, die keine Herkunftsangabe führen, die Rebsorte und der Jahrgang genannt werden.

Was ist bei Wein, wie bisher schon, in Getränkekarten anzugeben?
  • Farbe (rot, weiß oder rosé),
  • Herkunft (Land, Region oder Weingut),
  • Sorte (Rebsorte),
  • Qualitätsstufe (je nach dem Herkunftsland gibt es unterschiedliche Bezeichungen).
  • Volumen des Glases bzw. der Flasche
Nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll sind Geschmacksbeschreibungen und die Angabe des Jahrgangs.

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Samstag, Juni 20, 2009

Mussawi: "I am prepared for martyrdom, go on strike if I am arrested."

Die iranische Diktatur setzt das Tränengas CS hoch konzentriert gegen das Volk ein. Betroffene berichten von dem Gefühl, es handele sich um kochendes Wasser, das von Hubschraubern auf sie geregnet sei. Dieser Terror führt dazu, daß die Demonstranten nicht mehr nur Neuwahlen verlangen. Es geht nunmehr darum, den verhaßten Diktator zu stürzen. Das Volk verlangt den Tod von Chamenei, der politisch verantwortlich ist für den Tod von bislang wenigstens acht Demonstranten. Der Oppositionsführer Mussawi hat erklärt, er sei bereit, den Märtyrertod zu sterben.

Die verhasste Schlägertruppe der Bassij (Straßenköder, die wie die SA der Nazis rekrutiert worden sind, um die Menschen zu terrorisieren) hat in Sadeghieh, westlich von Teheran, das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Das Volk wehrt sich und hat eine der Bassij-Kasernen in Brand gesetzt. Teile der Armee weigern sich, auf Demonstranten zu schießen. Die Diktatur hat Terroristen der libenesischen Hisbollah einfliegen lassen, um Demonstranten abzuknallen. Sie verstehen kein Persisch.

In den Krankenhäuser Teherans werden Hunderte von Opfern behandelt. Europäische Botschaften gewähren Verletzten und Verfolgten Zuflucht.

Eine unbeteiligte junge Frau, die sich die Kämpfe angeschaut hat, wurde von einem Bassij-Terroristen vom Dach eines Hauses in Teheran erschossen: "کشته شدن دختر جوان توسط لباس شخصی" (Youtube-Video).

Für den Fall, daß er inhaftiert werden wird, hat Mussawi das Volk zu einem Generalstreik aufgeforder:
"I am prepared for martyrdom, go on strike if I am arrested."
Einen guten Überblick über den Gang der Geschichte bietet: "The Daily Dish" von Andrew Sullivan.

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Freitag, Juni 19, 2009

Google uebersetzt jetzt auch Persisch.

Damit die ganze Welt mitlesen und verstehen kann, wie das iranische Volk um seine Freiheit kämpft, hat Google sein Übersetzungstool Google Translate um Farsi, also Persisch, erweitert:
"We feel that launching Persian is particularly important now, given ongoing events in Iran. "
Mehr darüber: "Google Translate Persian, in: Official Google Blog vom 18. Juni 2009.

Die Übersetzung von Persisch ins Englische und umgekehrt ist bereits optimiert. An besseren Übersetzungen von Persisch in die weiteren 40 verfügbaren Sprachen wird noch gearbeitet.

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Donnerstag, Juni 18, 2009

Piraten.

Vielerorts wird ein Niedergang der Stammtische beklagt. Zu unrecht, meine ich. Zwar mögen viele Menschen die vermeintlich antiquierte Bezeichnung "Stammtisch" nicht mehr, doch man trifft sich weiter - unter anderen Namen. Themen und soziale Zusammensetzung haben sich geändert. Immer mehr handelt es sich um Gruppen, die sich im Internet gebildet haben und sich in einem zweiten Schritt auch vor Ort treffen wollen.

Heute hat sich z.B. in meinem Bamberger Café Abseits die Gruppe "Arbeitstreffen Oberfranken" der neuen Piratenpartei gemeldet. Sie wollen sich in Zukunft regelmäßig bei uns treffen.

Die sich selbstironisch als "Piraten" bezeichnenden Mitglieder verstehen sich als Teil einer internationalen Bewegung. Anfang 2006 wurde die schwedische Piartenpartei gegründet. Bei der Europawahl 2009 erhielt sie 7,1 Prozent der Stimmen und einen Sitz im Europäischen Parlament. Siehe dazu auch: "Europawahl: Piratenpartei erhält einen Sitz in Straßburg", Tagessspiegel vom 9. Juni 2009, und "Piraten schwimmen auf Erfolgswelle", in: Tagesspiegel vom 9. Juni 2009.

Seit dem 10. September 2006 existiert die Piratenpartei Deutschland als Partei. In den Monaten zuvor hatten sich sich in einem Forum und einem Wiki Interessierte versammelt und eine Satzung und ein Grundsatzprogramm erarbeitet. In Deutschland kam die Piratenpartei bei der Europawahl bereits auf 0,9 Prozent der Stimmen. Sie hat in Deutschland bereits über 1.200 Mitglieder und wächst schnell.

Nach der ökologisch motivierten Gründung der "Grünen" und dem Übertritt von spinnerten Sozialdemokraten zur SED/PDS/Die Linken bilden die "Piraten" eine weitere Ein-Thema-Partei, die sich an der verfaulenden SPD weidet. Ihr geht es vorrangig um die informationelle Selbstbestimmung. Dieses Thema hat durchaus erhebliches Wählerpotential, erkennbar etwa an dem breiten Widerstand gegen die verfassungswidrige Volkszählung 1983. Siehe dazu auch: "SPD-Rebellen protestieren gegen Internet-Sperre", in: Spiegel vom 18. Juni 2009.

Um Gruppen, die sich im Internet bilden, auf sich aufmerksam zu machen, ist es nützlich, online präsent zu sein.

Als Gastwirt, der Gruppen beherbergt, die anecken könnten, sollte man sich als politisch neutraler Gastgeber positionieren.

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Mittwoch, Juni 17, 2009

Gastgewerbeumsatz im April 2009 real 7,0% niedriger als im April 2008.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im April 2009 nominal 4,7% und real 7,0% weniger um als im April 2008. Im Vergleich zum März 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im April 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,2% und real 1,3% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im April 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats:
  • das Beherbergungsgewerbe mit nominal - 11,4% und real - 14,2% und
  • das Gaststättengewerbe mit nominal - 0,5% und real - 2,6%.
  • Innerhalb des Gaststättengewerbes verzeichneten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal - 8,5% und real - 10,6%.
Von Januar bis April 2009 verringerte sich der Umsatz bei Gastgewerbeunternehmen in Deutschland um nominal 4,8% und real 7,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

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NRW-Gastgewerbe: Umsaetze im April unter Vorjahresniveau.

Düsseldorf (IT.NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im April 2009 nominal 10,8 Prozent weniger um als im April 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 13,0 Prozent.

Grund für den Umsatzeinbruch im April dürfte neben der allgemeinen Konjunkturflaute auch das Ausbleiben von Messegästen sein: Im April des Vorjahres fand die im dreijährigen Abstand stattfindende Verpackungsmesse Interpack in Düsseldorf statt.

Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 1,4 Prozent niedriger als im April 2008.

Für den Zeitraum Januar bis April 2009 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 7,2 (nominal) bzw. 9,3 Prozent (real) gegenüber den ersten vier Monaten des Vorjahres. (IT.NRW)

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Dienstag, Juni 16, 2009

Cyberwar fuer Anfaenger.

Ich habe den Standort und die Zeitzone meines Twitter-Accounts auf TEHRAN bzw. die Zeitzone "GMT+03:30 TEHRAN" umgestellt. Wenn dies viele Twitter-Nutzer machen, fällt es der iranischen Diktatur schwerer, Beiträge von iranischen Twitter-Nutzern und diejenigen Iraner zu jagen, die Twitter zur Veröffentlichung nutzen. Weitere Tipps für Anfänger im Cyberwar: "#iranelection cyberwar guide for beginners" von Esko Reinikainen.

Die routinemäßigen Wartungsarbeiten beim Twitter-Provider, die für 21 Uhr pazifischer Zeit angekündigt worden sind, wurden verschoben: "Wartungsarbeiten bei Twitter aus Rücksicht auf iranische Nutzer verschoben", in: Heise vom 16. Juni 2009.

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Montag, Juni 15, 2009

Mit Twitter gegen die Mullahs.

Im Freiheitskampf des iranischen Volkes erweist sich das soziale Web als überaus nützlich. Der Diktatur gelingt es nicht, das Internet zu zensieren und die Koordination des Widerstands im Netz zu unterbinden.

Die "New York Times" wertet Twitter, Youtube, Flickr usw. aus, um seine Leser auf dem Laufenden zu halten: "Updates on Iran's Disputed Election", in: New York Times vom 15. Juni 2009, laufend aktualisiert.

Wer sich selbst auf Twitter ein Bild machen will: Beiträge zum Thema findet man unter den Tags #iranelection und #Tehran.

Viele Fotos bei Flickr unter Mousavi1388.

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Samstag, Juni 13, 2009

Eine Woche ohne Alkohol.

Die Fachabteilung Junger DEHOGA in der DEHOGA Schleswig-Holstein unterstützt die Aktion "Eine Woche ohne Alkohol", die von der noch bis September amtierenden Drogenbeauftragen der Bundesregierung Sabine Bätzing beschirmt wird. An einem oder mehreren Tagen im Aktionszeitraum 13. bis 21. Juni 2009 sollen Gastronomen am Abend auf den Ausschank von Alkohol verzichten. Hinter der Aktionswoche stehen die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Bundesministerium für Gesundheit: "Eine Woche ohne Alkohol", in: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung vom 13. Juni 2009.

Solche Aktionen erinnern an die ersten Gehversuche der DEHOGA im Umgang mit einem drohenden Rauchverbot. Statt offensiv darauf hinzuweisen, daß Komasaufen und Alkoholismus von Jugendlichen mit der Gastronomie nichts zu tun haben, allein schon deshalb, weil sich Jugendlichen Spirituosen (billiger) im Handel und an der Tanke besorgen, entblößt man seine weichen Eier.

Wenn man sich den Veranstaltungskalender anschaut, beteiligen sich bundesweit nur wenige Betriebe. Stark vertreten sind Vereine, Selbsthilfeorganisationen und karitative Organisationen, etwa das "Chiceria" in Neuburg an der Donau, ein Zuverdienstprojekt von Integra Soziale Dienste gGmbh. Dort werden Menschen mit Suchterkrankung und/oder psychischer Erkrankung beschäftigt. Ich hoffe mal, dort wird ohnehin ganzjährig kein Alkohol ausgeschenkt. Andere Veranstaltungen haben als Zielgruppe z.B. Mädchen ab 12 Jahren, an die ohnhin ganzjährig kein Alkohol ausgeschenkt werden darf.

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Freitag, Juni 12, 2009

Warnung vor ungerechtfertigten Abmahnungen.

Die Handwerkskammer Lübeck warnt vor dubiosen Abmahnungen wegen fehlender Angaben im Impressum von Websites: "Warnung vor ungerechtfertigten Abmahnungen":
"Lübeck, 09.06.2009 - Die Handwerkskammer Lübeck warnt ausdrücklich vor ungerechtfertigten Abmahnungen. Mehrere Betriebe im Kammerbezirk berichten von einer Firma "AC Amend Consulting" aus Maroldsweisbach (Bayern), die diese wegen angeblichen Verstößen gegen die Pflichtangaben nach dem Telemediengesetz (Impressum) auf deren Internetseiten angeschrieben hat.

Im gleichen Atemzug wird auf die Gefahr einer Abmahnung wegen eines Gesetzesverstoßes nach § 5 Telemediengesetz durch Dritte hingewiesen, sollte man diesen Verstößen nicht abhelfen.

Die Firma AC Amend Consulting berechnet für den Fall, dass man nach Erhalt dieses Schreibens entsprechende Änderungen im Impressum vornimmt einen Betrag von 75,00 Euro zzgl. MwSt.

Die Handwerkskammer Lübeck weist ausdrücklich darauf hin, dass nur aufgrund dieses Informationsschreibens kein Vertrag zustande gekommen ist. Selbst für den Fall, dass das Impressum geändert werden sollte, hat die Firma AC Amend Consulting keinen Anspruch auf Bezahlung.

Betriebsinhaber, die solche dubiosen Angebote erhalten haben, können sich mit der Rechtsauskunft Ihrer Handwerkskammer in Verbindung setzen unter der Tel.-Nr. 0451/1506-195, E-Mail: rechtsauskunft(at)hwk-luebeck.de."
Betroffen sind aber wohl nicht nur Handwerksfirmen sondern auch gastgewerbliche Betriebe.

Wie ich in einem älteren Beitrag ausgeführt habe, ist insbesondere wohl nicht nur mir zweifelhaft, welche Angaben gastgewerbliche Unternehmen mit (vielen) Outlets, die von unterschiedlichen Ordnungsbehörden zugelassen worden sind und kontrolliert werden, zu machen haben: "Impressumspflicht" vom 6. August 2002.

Der DEHOGA hat sich diesbezüglich bereits an das Bundesjustizministerium gewandt, um in Erfahrung zu bringen, wie dieser Informationspflicht insbesondere bei Systemgastronomen nachgekommen werden kann, schreibt Klaus-Dieter Richter vom DEHOGA Berlin: "Gruppen-Newsletter: Internetseite: Ungerechtfertigte Abmahnungen wegen unvollständiger Impressums-Angaben", in: Xing vom 12. Juni 2009.

Siehe dazu auch eine Pressemitteilung der DEHOGA Hessen vom 9. Juni 2009 (PDF):
"Weitere Mahnung wegen Impressumspflicht durch AC

(Wiesbaden, 18. Mai 2009) Nach Ausspruch zahlreicher Abmahnungen durch die Fa. "AC Amend Consulting" (siehe Pressemitteilung 03/09) an gastgewerbliche Betriebe wegen angeblicher Verstöße gegen die Impressumspflicht nach dem Telemediengesetz (TMG) im Zusammenhang mit dem Internetauftritt hat AC die Betriebe nunmehr erneut angeschrieben und die Zahlung des Kostenbeitrages von 87,50 € angemahnt. Der DEHOGA Hessen vertritt weiterhin die Ansicht, dass diese Abmahnungen rechtsmissbräuchlich sind, und empfiehlt daher, auch weiterhin keine Zahlungen zu leisten.

Der DEHOGA Hessen e.V. hat für die Mitglieder einen Musterbrief als Reaktion auf die Abmahnungen vorbereitet, der bei der Landesverbandsgeschäftsstelle und bei den einzelnen Geschäftsstellen des DEHOGA Hessen e.V. angefordert werden kann. Wir empfehlen jedem betroffenen Mitgliedsbetrieb, diesen Musterbrief umgehend an AC zu schicken.

Darüber hinaus hat der DEHOGA Hessen e.V. AC direkt anwaltlich über die Kanzlei Grundstein & Thieme dahingehend abmahnen lassen, es zu unterlassen, die Betriebe weiterhin anzuschreiben.

Der DEHOGA Hessen e.V. weist nochmals auf die gesetzlichen Erfordernisse der Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG hin (siehe Pressemitteilung 03/09), die um die folgende Angabe zu ergänzen sind: Angabe der zuständigen Aufsichtsbehörde, bei Gastronomiebetrieben, die nach dem Gaststättengesetz (GastG) einer Konzession bedürfen.

(Zur Erinnerung: Aufgrund der zum 01.07.2005 in Kraft getretenen Änderung des GastG benötigen Sie nur noch dann eine auf Ihren Namen lautende Gaststättenerlaubnis, wenn Sie in Ihrer Gaststätte alkoholische oder alkoholhaltige Getränke an Ihre Gäste zum Verzehr vor Ort abgeben!) Die zuständige Aufsichtsbehörde ist grundsätzlich das Ordnungsamt.

Abschließend bittet der DEHOGA Hessen e.V. folgendes zu beachten: Sollten Betriebe einen Mahnbescheid oder eine Klage erhalten, ist unbedingt darauf zu achten, die in dem Schreiben angegebenen Fristen zur Einlegung eines Widerspruches bei einem Mahnbescheid bzw. der Anzeige der Verteidigungsabsicht bei einem Klageverfahren zu wahren. Ansonsten kann das Verfahren verloren gehen, ohne dass das Gericht die Sach- und Rechtslage im Einzelnen überprüft."

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Donnerstag, Juni 11, 2009

EU-Kommission verzichtet auf Roséwein-Verschnitt.

Die Europäische Kommission hat den Vorschlag, zu erlauben, Roséwein aus Rot- und Weißwein zu mischen, aufgegeben: "Kein Verschnitt beim Roséwein", in: Wein-Plus Magazin vom 8. Juni 2009.

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Dramatische Einbußen im Gastgewerbe Thueringens - DEHOGA Thuringen stellt Zahlen der Konjunkturumfrage vor.

Erfurt, 11. Juni 2009 / Der Umsatz im Thüringer Gastgewerbe lag im Jahr 2008 weit unter dem des Jahres 2003, bei, im gleichen Zeitraum, dramatisch gestiegenen Kosten insbesondere im Energiebereich.
"Das Thüringer Gastgewerbe fordert kein Konjunkturprogramm sondern lediglich die Gleichbehandlung und damit den Abbau von Hemmnissen und Wettbewerbsverzerrung"
so Gudrun Münnich, Präsidentin des DEHOGA Thüringen
"Wir brauchen jetzt endlich die Senkung der. Mehrwertsteuer von 19 % auf 7 % damit wir gegenüber dem Ausland und dem Lebensmitteleinzelhandel und Lebensmittelhandwerk wettbewerbsgleich sind. Dies hat nichts mit Subventionen zu tun und ist längst überfällig"
so Münnich weiter.

Im Thüringer Gastgewerbe sind durch den im Thüringer Wald tollen schneereichen Winter und die durchweg positive Entwicklung im Städtetourismus die Gästeankünfte und Übernachtungen weiter gestiegen.

Dies ist als sehr positiv zu werten, kann jedoch nicht über die als dramatisch zu bezeichnenden Umsatzrückgänge im Landesdurchschnitt hinwegtäuschen.

Natürlich gilt es dabei ein sehr differenziertes Bild zu zeichnen. Gleichwohl ist gerade in der Wirtschaftskrise durch die Konsumzurückhaltung im Geschäftsbereich als auch im privaten Bereich die Hoffnung eher der Ernüchterung gewichen.

In der Thüringer Hotellerie beurteilen 22, 4 % der befragten Unternehmen die zurückliegende Saison als gut, 44,3 % als befriedigend und 33,3 % als schlecht.

Ein ähnliches Bild zeichnen die Thüringer Gastronomen. Auch hier charakterisiert die überwiegende Mehrheit (40,3 %) die zurückliegende Saison als befriedigend, 36,5 % mit schlecht und nur 23,2 % mit gut.

Die Ursachen dafür sind recht vielfältig. Insgesamt sind die stärksten Umsatzrückgänge dort zu verzeichnen, wo Geschäftsreisen, Firmenveranstaltungen sowie der Kongressbereich das Angebot eines Unternehmens maßgeblich ausmachen.

Hoffnung bringt dem Thüringer Gastgewerbe jedoch der zu beobachtende Trend, Reisen in 2009 in Deutschland zu verleben, natürlich vor der Herausforderung flexibel und kurzfristig auf Kundenwünsche zu reagieren.
"Die Branche steht insgesamt vor Herausforderungen, die zwischen Dramatik und Dynamik alle Facetten umfassen, so jedenfalls die aktuell vorliegende Einschätzung der befragten Unternehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe"
so Dirk Ellinger, Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen.

Die Politik kann die Entwicklung der Branche in ganz Deutschland damit unterstützen, die Mehrwertsteuer endlich zu senken. Dies ist das beste Konjunkturprogramm für unser Gewerbe und bietet Raum für Preissenkungen, Investitionen und Arbeitsplätze.

Befragt nach ihren Erwartungshaltungen für die vor ihnen liegende Sommersaison äußerten sich die befragten Gastronomen und Hoteliers gleichbleibend skeptisch. In beiden Bereichen gab die Mehrheit an, dass sie auf einen befriedigenden Geschäftsverlauf hofft (bei den Gastronomen 45,1 % und bei den Hoteliers 48,4 %). Hingegen sagen deutlich weniger Hoteliers (16,7 %) als Gastronomen (27,2 %, dass sie mit einem günstigen Verlauf der Sommersaison 2009 rechnen.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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Wordle: Webseiten und Texte als Begriffswolken visualisieren.

Wordle: Gastgewerbe GedankensplitterWordle illustriert die am häufigsten vorkommenden Wörter einer Page oder eines beliebigen Textes in Form einer Begriffswolke. Ein Beispiel für das Blog, das Sie gerade lesen: "Wordle: Gastgewerbe Gedankensplitter".

Das Aussehen dieser Begriffswolke läßt sich in vielerlei Hinsicht gestalten. Ratsam ist auf alle Fälle, die in der jeweiligen Sprache häufig vorkommenden Wörter, auszuschließen.

Wordle: Café Abseits SpeisekarteEin anderes Beispiel illustriert die Möglichkeit, einen beliebigen Text zu visualisieren. Ich habe dazu den kompletten Inhalt der Speisekarte meines Bamberger Café Abseits eingegeben: "Wordle: Café Abseits Speisekarte".

Es ist erlaubt, die generierten Graphiken unter bestimmten Lizenzbedingungen zu verwenden, etwa größer darzustellen als die obigen Thumbnails oder auf Werbematerialien wie T-Shirts oder Speisekarten, insbesondere muß man dann auf Wordle.net verweisen:

Wordle Begriffswolke der Speisekarte des amberger Café Abseits

Auf den Geschmack gekommen, habe ich auch unsere separate Bierkarte visualisiert: "Wordle: Café Abseits Bierkarte".

Gefunden in: "Wordle: Schnelle Begriffswolke", in: akadeMix vom 10. Juni 2009.

Rauchverbot kaum durchsetzbar.

In einer Anhörung des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalen gab die Stadt Köln zu Protokoll, die Einhaltung des Rauchverbots in Gaststättenbetrieben sei kaum kontrollierbar bzw. durchsetzbar: "Mängel beim Nichtraucherschutz", in: Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. Juni 2009.

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Mittwoch, Juni 10, 2009

Optimaler Service für aeltere Gaeste: Landesseniorenrat und DEHOGA vereinbaren Qualitaetsstandards für seniorenfreundliche Hotels und Gaststaetten.

Optimaler Service für ältere Gäste in Baden-Württemberg – das ist das Ziel der Zusammenarbeit zwischen Landesseniorenrat (LSR) und Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA. Beitragen soll dazu ein Katalog gemeinsam erarbeiteter Qualitätsstandards, die Hotels und Gaststätten helfen, sich optimal auf die Zielgruppe der über 60-Jährigen einzustellen.
"Wir freuen uns sehr über die ermutigenden Ergebnisse unserer Kooperation"
erklärt dazu LSR-Vorsitzender Roland Sing.
"Die Zusammenarbeit zwischen DEHOGA und LSR ist ein Beispiel, das sicher auch für andere Bereiche Vorbildfunktion haben kann."
DEHOGA-Präsident Peter Schmid betont die Chancen für Hotellerie und Gastronomie:
"Älter Gäste sind schon jetzt eine wichtige Gruppe für Gastronomie und Hotellerie: Der Anteil der über 60-Jährigen in Baden-Württemberg liegt heute bereits bei 24 Prozent und wird bis 2030 auf 35 Prozent wachsen."
Ältere Menschen seien heute nicht nur gesünder und aktiver als in früheren Jahrzehnten, sondern verfügten auch über beachtliche Kaufkraft.
"Es lohnt sich also, sich auf die Bedürfnisse älterer Gäste aktiv einzustellen."
Bei dem gemeinsamen Katalog handelt es sich um konkrete, praxisnahe Anregungen und Vorschläge, die in vielen Fällen ohne aufwändige Investitionen umsetzbar sind. Dazu der LSR-Chef:
"Ein 'Seniorenteller' auf der Speisekarte reicht nicht aus, zumal dieses Wort auf viele Ältere eher abschreckend wirkt."
Es lohne sich vielmehr, die gesamte Dienstleistungs-Kette im Betrieb konstruktiv-kritisch aus dem "Senioren-Blickwinkel" zu analysieren: Ist die Speisekarte problemlos ohne Lupe lesbar? Sind Beschriftungen im Haus ausreichend groß und leserlich und die Laufwege für Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit geeignet? Gibt es an Treppen einen Handlauf und ist es möglich, auf der Männertoilette Inkontinenzeinlagen zu entsorgen? Besonders wichtig: Viele - und nicht nur ältere - Gäste schätzen es, wenn Gerichte auch in kleineren Portionen angeboten werden. Und mancher zukunftsorientiert denkende Gastronom macht sich schon heute Gedanken, wie er der wachsenden Zahl von Diabetikern im Restaurant ein gutes, gesundes und delikates Angebot machen kann.

Auch bei den Hotelzimmern lohne es sich, die Bedürfnisse älterer Gäste im Blick zu haben, betonen beide Verbände: Haltegriffe in Bad und Dusche, ausreichend hohe Betten und Nachttisch-Lampen, die nicht trübe "funzeln", sondern wirklich ausreichend helles Licht geben, sind nur einige Beispiele der Qualitätsmerkmale "Seniorenfreundlich". Das Angebot, Gäste am Bahnhof abzuholen, werde laut Sing vielfach geschätzt. Für den DEHOGA betonte Schmid die Bedeutung des "Faktors Mensch", die ganz allgemein für die Servicebranche Gastgewerbe gelte:
"Freundliche, hilfsbereite Mitarbeiter, die älteren Gästen das Gefühl geben, herzlich willkommen zu sein, sind das A und O für jeden Betrieb, der die Chancen des demografischen Wandels nutzen möchte."
Die von LSR und DEHOGA vereinbarten Qualitätsstandards können Interessierte bei der Gesellschaft zur Förderung des Tourismus (GFT) unter Telefon 0711/6198870 oder per E-Mail an info@gftmbh.de anfordern. DEHOGA-Mitglieder haben die Möglichkeit, sich die Liste im Internet unter www.dehogabw.de in der Rubrik "Mitglieder-Service", Stichwort "Vermarktung", herunterzuladen.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Baden-Württemberg).

Siehe dazu auch meinen Beitrag über die Zielgruppe 50 Plus".

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Dienstag, Juni 09, 2009

Neuer Manteltarifvertrag für das Thueringer Hotel- und Gaststaettengewerbe.

Erfurt, 09. Juni 2009 / Nach langwierigen Verhandlungen zwischen den Tarifpartnern DEHOGA Thüringen auf Arbeitgeberseite und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auf Arbeitnehmerseite liegt nunmehr ein neuer Manteltarifvertrag für die Beschäftigten der Branche in Thüringen vor.

Danach gibt es nach sechs Jahren, in denen der Tarifvertrag nachwirkte, nunmehr einen neuen Manteltarifvertrag. Der Manteltarifvertrag wurde Ende 2002 von der NGG gekündigt. Im Tarifvertrag sind unter anderem Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit, Sonderzahlungen und Zuschlägen und Kündigungsfristen für die Thüringer Beschäftigten in Hotellerie und Gastronomie getroffen.

So gilt etwa für die Arbeitnehmer weiterhin als Arbeitszeit die 40-Stunden-Woche. Diese ist nach einem Arbeitszeitmodel flexibel gestaltbar und mithin der unterschiedlichen Nachfrage unserer Branche gerecht werdend. Es gab ferner eine Erhöhung beim Weihnachtsgeld und das Urlaubsgeld wurde sogar um bis zu 25 Prozent erhöht. Erstmals wird es eine Jahressonderzahlung für Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr geben.

Der Tarifvertrag gilt immer nur für Mitglieder der jeweiligen Tarifvertragsparteien, dies sind die Mitglieder im DEHOGA Thüringen, welche nicht den Tarifausschluss für sich erklärt haben, einerseits und die Mitglieder der NGG andererseits.

Die Laufzeit des Manteltarifvertrages beträgt sechs Jahre beginnend zum 01. Juni 2009 bis zum 31. Dezember 2014. Mit dem Inkrafttreten dieses Tarifvertrages tritt der in Nachwirkung befindliche Manteltarifvertrag vom 12. Februar 2002 außer Kraft.

Die jetzt getätigten Anpassungen innerhalb des Manteltarifvertrags wurden in Übereinstimmung beider Verhandlungsparteien in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation des Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbes gefunden, um zum einen etwas für die Mitarbeiter zu tun, aber andererseits um die Betriebe, vor allem unter dem Aspekt der sinkenden Umsätze, nicht noch stärker zu belasten.

Nachdem der Manteltarifvertrag abgeschlossen ist, beginnen demnächst die Verhandlungen für einen neuen Entgelttarifvertrag für die Branche. Dieser war fristgerecht durch die Gewerkschaft zum 31. Dezember 2008 gekündigt worden.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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Montag, Juni 08, 2009

Keine Ahnung vom Bierbrauen.

In ihrer Firmenhistorie schreibt die Apostelbräu in Hauzenberg im Bayerischen Wald über den Gründer ehrlich:
"1890 wird die Apostelbräu von Josef Hirz einem gelernten Wagnermeister in Hauzenberg, Bräugasse 1 gegründet.

Vom Bierbrauen hatte dieser keine Ahnung und das Bier war dementsprechend katastrophal schlecht.

Josef Hirz war aber ein geselliger und bei der Bevölkerung sehr beliebter Mann mit viel Humor und Einfallsreichtum. So überzeugte er seine Kundschaft von der heilbringenden Wirkung seines Bieres, wenn diese sich während des Durchmarsches nach dem Bierverzehr beklagten."
Viel besser ist es in den Folgejahren nicht geworden:
"1962 wollte man nach langer Überlegung die Brauerei wegen des schlechten Zustandes schließen. Auch das Zollamt nannte damals den Betrieb als ein 'Waschkessel'-betrieb."
Das mit der Bierqualität hat sich seit der Firmengründung 1890 geändert. 1990 wagte man es gegen den Rat mancher Bierbrauer, ein Dinkelbier zu brauen. 2008 erzielte die Apostelbräu beim überaus angesehenen World Beer Cup der amerikanischen Brewers Association gar zwei Auszeichungen:
  • Ihr Bier "La Bianca", ein Hefeweißbier im amerikanischen Stil, gewann eine Bronzemedaille.
  • Das "1. Orig. Dinkel Bier" gewann in der Kategorie "Speciality Beer" die Silbermedaille.

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RateBeer Best.

RateBeer Best ist der jährlich Wettbewerb der Bierliebhaber-Community RateBeer in verschiedenen Kategorien. Ausgewertet wurden mehr als 1,97 Millionen Bewertungen von 91.000 Bieren von mehr als 8.700 Brauereien in der ganzen Welt.

Unter anderem gibt es auch eine Liste der besten Bierkneipen Best Beer Bars. Leider hat es keine Bierkneipe aus Deutschland in die Top 50 geschafft:
  • Auf Platz 1 steht das Kulminator in Antwerpen mit einem Gesamtrating von 91 Punkten.
  • Auf Platz 2 steht das Akkurat in Stockholm. Dessen Betreiber ist ab und zu auch bei uns zu Besuch. Seine Bierkarte umfasst auch einige fränkische Biere, die ich in meinem Bamberger "Café Abseits" führe.
  • Auf Platz 50 findet man die Bierbrasserie Cambrinus in Brügge mit 79 Punkten.
  • Mein Café Abseits in Bamberg landet mit 77 Punkten irgendwo jenseits der besten Fünfzig.
Der RateBeer Best Award unterscheidet die besprochene Kategorie "Best Beer Bars" und die Kategorien "Best Beer Restaurants und "Best Brewpubs (Gasthausbrauereien). In der Kategorie "Best Beer Restaurants" findet man auf Platz 17 auch ein deutsches Restaurnt: Ayingers Speis und Trank in München.

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Sonntag, Juni 07, 2009

Drehspiess nach Doenerart.

2006 Jahren litten Dönner-Anbieter unter dem damaligen Gammelfleisch-Skandal. Sie reagierten mit "Qualitaetsregeln fuer Doener".

Das Kölner Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz hat 2008 rund 105 Dönerspieße inspiziert und davon nur drei beanstandet: "Döner-Polizei in Köln unterwegs", in: Express vom 30. Mai 2009.

Beanstandet heißt aber nicht unbedingt, daß es gesundheitliche Bedenken gegeben hat (ein Mißveständnis, das nicht nur von der Journaille gerne gepflegt wird). Dahinter verbergen sich häufig mehr oder weniger banale Verstöße gegen Vorschriften, die dem Mann auf der Straße kaum interessieren. So darf ein Döner nach einer Sammlung von Leitsätzen, die als Deutsches Lebensmittelbuch bezeichnet werden und in denen die Herstellung, Beschaffenheit und Merkmale von Lebensmitteln beschrieben werden, nicht als "Döner" bezeichnet werden, wenn er Schweinefleisch oder nur Hackfleisch enthält. Dann ist nur noch die Bezeichnung "Drehspieß nach Dönerart" erlaubt.

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Hybride Formen der Beherbergung.

Im Auftrag des Branchenverbandes HotellerieSuisse ist Prof. Dr. Christian Laesser, Professor für Tourismus und Dienstleistungsmanagement an der Universität St. Gallen, der Frage "Was ist ein Hotel?" nachgegangen. Sein Beitrag zu einer "adaptierten Nominaldefinition" der Hotellerie geht davon aus, daß sich nicht nur in der Schweiz die klaren Grenzen von Beherbergungstypologien zusehends auflösen. Neben den klassischen Übernachtungsformen (Hotels und Zweitdomizile) entstehen zusehends Mischformen zwischen klassischer Hotellerie und Parahotellerie, so genannte hybride Formen der Beherbergung.

Ergebnisse wurden veröffentlicht (leider nicht online): "Was ist ein Hotel? Beitrag zu einer adaptierten Definition von Hotel", in: Jahrbuch der Schweizer Hotellerie, 2009, S. 99-103.

Freitag, Juni 05, 2009

DEHOGA stellt Branchenbericht vor: Dramatische Einbußen im Gastgewerbe - 100.000 Arbeitsplaetze in Gefahr.

(Berlin, 4. Juni 2009) Im Gastgewerbe bleiben wegen der Wirtschaftskrise viele Betten und Tische leer. 54,5 Prozent der Hoteliers setzten im zurückliegenden Winterhalbjahr weniger um als im Vorjahreszeitraum, so der aktuelle Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), der am Donnerstag auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Berlin vorgestellt wurde. Auch die Gastronomie leidet unter rückläufigen Gästezahlen und sinkenden Pro-Kopf-Umsätzen. Hier berichten 58,6 Prozent der Gastwirte von Umsatzeinbußen.
"Als sehr konjunktursensible Branche trifft uns die Krise besonders hart. 100.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel"
erklärte DEHOGA-Präsident Ernst Fischer.

Wichtiger denn je sei daher die längst überfällige Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe von 19 auf sieben Prozent.
"Gerade jetzt gilt es, die seit Jahrzehnten bestehenden eklatanten Wettbewerbsverzerrungen für unsere Branche endlich zu beseitigen. Sieben Prozent Mehrwertsteuer heißen für uns Chancengleichheit in Deutschland und Europa"
erklärte Fischer.

DEHOGA-Konjunkturumfrage: Krise erreicht Gastgewerbe

Die stärksten Umsatzrückgänge verzeichneten die Betriebe, die maßgeblich von Geschäftsreisen und Firmenveranstaltungen abhängig sind.
"Hoffnungsträger unserer Branche ist der Ferien- und Ausflugstourismus"
berichtete Fischer und setzt darauf, dass möglichst viele Mitbürger ihren Urlaub in Deutschland verbringen.

Die Ergebnisse der DEHOGA-Konjunkturumfrage unter 4.000 Hoteliers und Gastronomen bestätigen die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Umsatzzahlen für das erste Quartal 2009. Danach setzte das Gastgewerbe von Januar bis März 2009 nominal 4,7 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Real schlug ein Minus von 6,9 Prozent zu Buche.
"Das sind die schlechtesten Quartalszahlen seit 2003"
sagte Fischer.
Leider gibt es kaum Anzeichen für eine Besserung im laufenden Jahr."
Die schwachen Konjunkturaussichten dämpfen die Stimmung im Gastgewerbe. Die Hoteliers und Gastronomen blicken sorgenvoll in die Zukunft. Mehr als jeder zweite Unternehmer sagt für den Sommer 2009 schlechtere Umsätze als im Vorjahr voraus.
"Dazu kommt die hohe und zum Teil wettbewerbsverzerrende Kostenbelastung durch Steuern und Sozialabgaben sowie im Energiebereich"
erläuterte Fischer.
"Viele Unternehmer haben Angst. Denn selbst eine gute Feriensaison kann die enormen Verluste im Businesssegment nicht vollständig ausgleichen."
Wenn nicht jetzt, wann dann: Sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer

Fischer verlangte von der Politik dringend notwendige Entlastungen für die Hoteliers und Gastronomen und bekräftigte die Forderung seiner Branche nach Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe von 19 auf sieben Prozent:
"Es darf nicht sein, dass die Bundesregierung nur auf die lauten und medienwirksamen Klagen der zum Teil selbst verschuldet in Not geratenen Konzerne und Banken reagiert und unsere mittelständisch geprägte Branche im Regen stehen lässt. Wir fordern keine Abwrackprämie und keine Privilegierung, sondern faire Wettbewerbsbedingungen"
stellte Fischer klar.
"Wir stehen fest zum Standort Deutschland, wir verlagern unsere Betriebe nicht ins Ausland, wir sichern und schaffen hier Arbeits- und Ausbildungsplätze. Deshalb erwarten wir auch von der Politik, dass sie unsere Sorgen ernst nimmt und handelt."
Die meisten EU-Staaten hätten die positiven Wirkungen niedriger Steuersätze bereits erkannt.
"20 von 27 EU-Mitgliedsländern haben ihrer Hotellerie die Mehrwertsteuer gesenkt. Bis auf Dänemark wenden alle Anrainerstaaten Deutschlands reduzierte Mehrwertsteuersätze zwischen drei und zehn Prozent an"
verdeutlichte der DEHOGA-Präsident.
"Das sind 3.700 Kilometer Ungleichbehandlung entlang der deutschen Grenze."
In elf EU-Staaten gilt der Niedrigsteuersatz auch für die Gastronomie. Weitere Länder wie zum Beispiel Frankreich werden folgen.
"Wenn nicht jetzt, wann dann erfolgt die längst überfällige Gleichbehandlung des Gastgewerbes mit dem Lebensmittelhandel und -handwerk sowie mit unseren europäischen Kollegen? Wie kann es angehen, dass die industrielle Lebensmittelproduktion mit sieben Prozent Mehrwertsteuer gefördert und das frisch zubereitete Essen in unseren Restaurants mit 19 Prozent bestraft wird?"
fragte Fischer.
"Die Bundesregierung muss endlich ihren Widerstand aufgeben und die massiven Wettbewerbsnachteile für die heimische Hotellerie und Gastronomie beseitigen."
Der reduzierte Mehrwertsteuersatz schaffe Arbeitsplätze und sorge für Investitionen.

Mit Blick auf die Krise: Deutschlandtourismus stärken

Darüber hinaus forderte Fischer eine Erhöhung der Mittel für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) für dieses Jahr um mindestens zehn Millionen Euro. Andere Länder wie die Schweiz oder Österreich hätten ihre Werbebudgets bereits aufgestockt. "
"Die DZT erhält für das Auslandsmarketing vom Bund 26,4 Millionen Euro"
informierte Fischer.
"Verglichen mit den Zuschüssen der öffentlichen Hand unserer ausländischen Konkurrenten ist diese Summe unverhältnismäßig klein."
So stelle Österreich für das nationale Tourismusmarketing 32,0 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die Schweiz 32,1 Millionen Euro. Darin seien die zusätzlich bereitgestellten Mittel noch nicht enthalten.

Fehler beseitigen: Unternehmenssteuerreform korrigieren

Außerdem mahnte Fischer weitere Korrekturen bei der Gewerbesteuer an:
"Die neuen Hinzurechnungsregelungen von Mieten, Pachten u.ä. machen viele Hoteliers und Gastronomen zu Verlierern der Unternehmenssteuerreform."
Jetzt könne es sogar vorkommen, dass Unternehmen selbst dann Steuern zahlen müssten, wenn sie keine Gewinne erwirtschaften.
"Die Unternehmenssteuer wirkt wie eine Substanzbesteuerung und damit krisenverschärfend."
Europawahlen: Unternehmer entlasten, nicht belasten

Mit Blick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament am 7. Juni 2009 betonte Fischer die wachsende Bedeutung der Europapolitik und verwies auf die EU-Wahlprüfsteine des DEHOGA. Allen europäischen Maßnahmen, die die gastgewerblichen Betriebe zusätzlich belasten, erteilte er eine Absage:
"Angesichts der Krise verbieten sich immer neue einengende Vorschriften und bürokratische Reglementierungen wie überzogene Kennzeichnungs- und Aufklärungspflichten."
Hotellerie und Gastronomie erwarten, dass die Mitglieder des Europäischen Parlaments Hemmnisse für die mittelständische Tourismuswirtschaft abbauen und für eine wirkliche Entlastung sorgen.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA).

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Wirtschaftskrise auch im Thueringer Gastgewerbe.

Erfurt, 05. Juni 2009 / Nach ersten Auswertungen der Konjunkturumfrage im Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbe ist die zurückliegende Wintersaison zwar besser ausgefallen als die Erwartungen noch im Oktober 2008 waren, aber die Wirtschaftskrise hat nunmehr im Jahr 2009 die Branche erreicht.

War der schneereiche Winter für die Hotels und Pensionen im Thüringer Wald noch Grund für Optimismus, so sind nunmehr vor allem aufgrund der zu verzeichnenden Einschränkungen im privaten Konsumbereich kurzfristigere Buchungen und eine kürzere Aufenthaltsdauer bei den Gästen zu verzeichnen.

Hart getroffen hat die Wirtschaftskrise insbesondere den Geschäftsreisetourismus, an dem sich Thüringen insgesamt mit seinen Tagungs- und Kongresshotels einen nicht unerheblichen Anteil in den letzten Jahren erarbeiten konnte.

Im Segment der Geschäftsreisenden ist von rückläufigen Vorbuchungen, insbesondere bei Großveranstaltungen und Tagungen sowie Kongressen, auszugehen und daher ist die Stimmung als eher von Pessimismus geprägt zu bezeichnen. In diesem Segment können eben auch nicht kurzfristig neue Kundengruppen und Aufträge gewonnen werden. Auch können kaum die Kapazitäten durch andere Angebote mit anderen Zielgruppen eine Kompensation erfahren. Die Unternehmen, so ist zu konstatieren, geben in der Krise immer weniger Geld für Geschäftsreisen und Tagungen aus. Mithin sind gerade die Unternehmen, die sich auf dieses Segment spezialisiert haben, durch die Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen worden.

In den anderen, insbesondere auf Endkunden abzielenden Segmenten, ist auch zu beobachten, dass die Verbraucher insgesamt sparsamer im Reise- und Urlaubsverhalten sowie im Besuch von Gaststätten sind.

Den Unternehmen im Hotel- und Gaststättengewerbe machen die Steuern insgesamt, aber vor allem die im Vergleich zum Ausland und zu anderen Branchen zu hohe Mehrwertsteuer zu schaffen.
"Anderen Branchen wird mit Millionen- und Milliardenbeträgen direkt oder indirekt durch Bürgschaften seitens des Staates geholfen, aber für das Gastgewerbe sollen nicht einmal die der Marktwirtschaft innewohnenden Grundsätze nach freiem und fairem Wettbewerb gegenüber dem Ausland und dem Lebensmitteleinzelhandel sowie dem Lebensmittelhandwerk ermöglicht werden. So werden dem Gastgewerbe durch diese Wettbewerbsverzerrung zusätzliche Belastungen auferlegt"
so Dirk Ellinger, Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen.
"Die Branche steht insgesamt vor Herausforderungen, die zwischen Dramatik und Dynamik alle Facetten umfassen, so jedenfalls die aktuell vorliegende Einschätzung der befragten Unternehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe"
so Dirk Ellinger weiter.

Vor diesem Hintergrund charakterisieren die Unternehmer auch die Umsatzrückgänge des 1. Quartals 2009 trotz einer leichten Zunahme der Übernachtungszahlen, die schlussendlich leider nicht zu Umsatzsteigerungen hat führen können.

Die endgültige Auswertung der Konjunkturumfrage im Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbe wird im Rahmen der Pressekonferenz des DEHOGA Thüringen e.V. am Donnerstag, den 11. Juni um 10.00 Uhr in der METRO Erfurt, zu der die Vertreter der Presse herzlich eingeladen sind, präsentiert werden.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

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Donnerstag, Juni 04, 2009

Tupalo.

Tupalo ist ein 2007 in Wien gegründetes Bewertungsportal im Web 2.0-Stil ("Social Yellow Pages"). User können auf Tupalo.com Kritiken zu Lokalen, Restaurants, Geschäften oder Bars schreiben. Sie haben die Möglichkeit, einen Ort als Favorit zu erklären, können den Ort mit "da will ich hin" in eine Art Wunschliste integrieren oder können einfach nur angeben "da war ich schon". Mitmachen ist einfach und gratis. Empfehlungen von Freunden oder Usern mit ähnlichen Präferenzen haben einen höheren Stellenwert.

Am 2. Juni 2009 wurde eine strategische Partnerschaft mit HEROLD Business Data bekanntgegeben. HEROLD unterstützt Tupalo mit Kapital und liefert Vielzahl von zusätzlichen Informationen zu Lokalen, Bars, Restaurants, Shops und vielen anderen Spots in ganz Österreich bei. Umgekehrt soll der nutzergenerierte Inhalt von Tupalo.com die von HEROLD gelieferten Daten verfeinern.

Im Mittelpunkt der Unternehmenstätigkeit von HEROLD steht die Herausgabe der österreichischen Telefonbücher und der Gelben Seiten als Printausgabe, online auf HEROLD.at sowie am Handy unter www.herold.mobi. Darüber hinaus reicht die Produktpalette von qualitativ hochwertigen Daten für Direktmarketing über Special Interest-Produkte bis hin zum Suchmaschinen-Marketing.

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Mittwoch, Juni 03, 2009

Neu aufgelegt: "Markenlehrbrief Mineralwasser" fuer Auszubildende der Gastronomie.

Apollinaris hat die Informationsbroschüre "Natürliches Mineralwasser" für Auszubildende in der Gastronomie neu aufgelegt. Die Fachpublikation im Taschenformat entstand in Zusammenarbeit mit dem Fachverlag für Aus- und Weiterbildung "mediadidact" und gehört zu der erfolgreichen Verlagsreihe "Markenlehrbriefe".

Die komplett überarbeitete Publikation informiert angehende Servicekräfte aus Gastronomie und Hotellerie auf 30 Seiten umfassend über das Thema Mineralwasser. Sie vermittelt wertvolles Hintergrundwissen über das Getränk – von der Entstehung und Gewinnung über gesetzliche Bestimmungen bis hin zu Empfehlungen für die perfekte Präsentation in der Gastronomie. Begleitende Testfragen vertiefen das Wissen der Auszubildenden.

Der Apollinaris Markenlehrbrief "Natürliches Mineralwasser" kann über den Verlag www.mediadidact.de (kostenfrei, zzgl. Porto) oder über die Apollinaris Serviceline (Telefon: 030/209 111 91) bestellt werden und steht ab Mitte Juni auf www.apollinaris.de zum Download zur Verfügung.

(Quelle: Pressemitteilung von Coca Cola).

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Bing.

Ich bringe es kaum über meine Lippen. Die neue Suchmaschine Bing gefällt mir recht gut, obwohl sie von Microsoft herausgegeben wird. Ein paar Prozent Markanteile traue ich ihr schon zu. Wenn das stimmte, lohnt sich zumindest für solche gastgewerbliche Betriebe, für die das Internet wichtig ist, ein Blick darauf.

Microsoft bezeichnet sie großkotzig, wohl auch um nicht in einen chancenlosen Vergleich mit Googles Suchmaschine zu geraten, nicht als Suchmaschine sondern als "Entscheidungsmaschine".

Bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche hat man sich offensichtlich stark von Google inspirieren lassen.

Die Trefferlisten weichen teilweise erheblich von Google ab. So werden, wenn ich z.B. nach "Bamberg Partyservice" suche, bei Bing meine Seiten auf Platz 1 und 2 gelistet (dankeschön!). Bei Google liegen vor meinen Seiten Treffer von überregionalen Brancheninformationsdiensten (Yellowmap und Gelbeseiten).

Siehe dazu auch: "Bing", in: at-web.de vom 3. Juni 2009.

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Plebs.

"Jeder darf sich äußern, wann und so oft er will. Selbst jene, die nicht einmal mehr von all den Bärbels und Britts in Trash-Talkshows eingeladen würden."
jammert Jens Uehlecke über Twitter, in: "Schluss mit dem Geschnatter", in: Die Zeit vom 3. Juni 2009.

Wenn Demoskopen die Zeit fänden, die "Zeit" zu lesen, würden sie, beeindruckt von der Weisheit dieses Henri-Nannen-Schülers und Redakteurs von "Zeit Wissen", ihren Job wohl sofort hinschmeißen.

Lieber hätte ich in der "Zeit" etwas darüber gelesen, daß die chinesische Diktatur Twitter und diverse soziale Communities blockt: "China Blocks Twitter (And Almost Everything Else)", in: Mashable vom 2. Juni 2009.

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Dienstag, Juni 02, 2009

Bankverbindung beendet.

Die NOM New Online Meida Ltd. mit Sitz in Großbritannien, die unter anderem die Website Fix-Downloaden.com betreibt, hat einen meiner Verwandten mit einer Rechnung genervt. Verlangt wird ein Rechnungsbetrag von 96,00 Euro. Es wird behauptet:
"Sie haben sich am XX.XX.XXXX beim Download-Portal Fix-Downloaden.com angemeldet und erhalten dafür laut den von Ihnen akzeptierten AGB Zugang zu den Inhalten. Sie haben das Anmeldeformular ausgefüllt und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie einen Verzicht auf Ihr Widerrufsrecht akzeptiert. Sie haben daher nicht men die Möglichkeit, den Vertrag zu widerrufen (§ 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB)".
Dieser juristische Unsinn soll meines Erachtens naive Bürger zur Zahlung bewegen, die sich vielleicht erhoffen, mit der Zahlung Scherereien zu entgehen. So heißt es in der Rechnung weiter:
"Ihre Anmeldung wurde mitsamt Zeitstempel (genauer Zeitpunkt: XX.XX.XXXX, XX:XX:XX Uhr) und ihrer IP-Adresse (XX.XXX.XXX.XX) technisch protokolliert. Das Protokoll wurde gespeichert. Über den Provider kann Ihre Anmeldung daher einwandfrei nachvollzogen werden."
Ich habe bei der Revision der Volksbank und Raiffeisenbank Eisenach eG, die als Bankverbindung angegeben wird, angerufen. Dort hat man mir die Auskunft gegeben, daß dieser Fall bekannt sei. Das Konto sei unter anderem Namen eröffnet worden. Die Bankverbindung sei beendet.