Gastgewerbe Gedankensplitter



Montag, August 31, 2009

Das Thueringer Gastgewerbe im 1. Halbjahr 2009.

Das Thüringer Gastgewerbe erreichte im 1. Halbjahr 2009 nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in seiner nominalen Umsatzentwicklung wieder das Vorjahresniveau (+ 0,2 Prozent). Zwar liegt die reale Umsatzentwicklung mit - 2,1 Prozent weiterhin im Negativbereich, dennoch konnte gegenüber dem Quartalsergebnis der ersten drei Monate sowohl in der nominalen als auch realen (preisbereinigten) Umsatzentwicklung eine Verbesserung erreicht werden (1. Quartal 2009: nominal - 2,1 Prozent, real - 4,3 Prozent).

Auch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt fällt das Halbjahresergebnis für das Thüringer Gastgewerbe besser aus. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzten die Unternehmen in Deutschland im 1. Halbjahr 2009 nominal 4,8 Prozent und real 6,9 Prozent weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Betrachtet man die verschiedenen Bereiche des Thüringer Gastgewerbes, so ist auch im 1. Halbjahr 2009 die Umsatzentwicklung differenziert verlaufen.
  • Im Beherbergungsgewerbe (wie Hotels, Pensionen) konnte bei einem realen Umsatzrückgang um 0,7 Prozent nominal ein Umsatzplus von 1,9 Prozent erzielt werden.
  • Die Catering-Unternehmen waren im 1. Halbjahr 2009 sowohl nominal (3,3 Prozent) als auch real (0,9 Prozent) im Plus.
  • Das Gaststättengewerbe musste hingegen einen Umsatzrückgang von nominal 1,7 Prozent und real 3,8 Prozent in Kauf nehmen, der aber im Vergleich zum Quartalsergebnis der ersten drei Monate moderater ausfiel (im 1. Quartal standen reale Umsatzrückgänge von 7,2 Prozent bei Restaurants und Gaststätten und 10 Prozent in der getränkegeprägten Gastronomie zu Buche).
Die Zahl der Beschäftigten im Thüringer Gastgewerbe stieg im 1. Halbjahr 2009 um 1,2 Prozent. Der Trend zu weniger Vollbeschäftigten (- 2,9 Prozent) und mehr Teilbeschäftigung (+ 6,0 Prozent) hat sich im Thüringer Gastgewerbe im 1. Halbjahr 2009 fortgesetzt.

(Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik).

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Sonntag, August 30, 2009

Historische Wirtshaeuser in Deutschland gesucht: DEHOGA und BHU starten Bundeswettbewerb.

(Berlin/Bonn, 27. August 2009) Der Bund Heimat und Umwelt (BHU) hat gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) den Bundeswettbewerb "Historische Wirtshäuser in Deutschland" ausgerufen. Gesucht werden Wirtshäuser mit Geschichte, um so die beeindruckende gastronomische, kulturelle und bauhistorische Vielfalt Deutschlands aufzuzeigen.
"Wirtshäuser haben eine wichtige soziale und ortsbildprägende Bedeutung"
so Senatorin Dr. Herlind Gundelach, Präsidentin des BHU. Sie sind gleichzeitig auch Zeugnisse jahrhundertealter Traditionen. Gemeinsam ist allen Wirtshäusern bis heute die gesellschaftliche Bedeutung. Eine zentrale Funktion kommt ihnen dabei als Forum des dörflichen Lebens und Brauchtums zu.

Doch aufgrund wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen wurden und werden zahlreiche der historischen, häufig in Familienbesitz befindlichen Wirtshäuser aufgegeben, manche gar abgerissen. Damit gehen eine wichtige soziale Funktion, wertvolle Gebäude und auch ein Stück Identität verloren. Der Wettbewerb rückt die Notwendigkeit des Erhalts der Wirtshäuser in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
"Tradition, Atmosphäre und gute Küche – dafür stehen Wirtshäuser in Deutschland"
sagt Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.
"Zurzeit erleben wir eine Renaissance der regionalen und saisonalen Spezialitäten. Als Wohnzimmer der Nation bieten gerade die Wirtshäuser hier den passenden Rahmen, diese neu zu entdecken. Wir freuen uns deshalb sehr, dass der BHU mit dem Wettbewerb die Bedeutung der Wirtshäuser als besondere Orte der Kommunikation, des Miteinanders und des Genusses anerkennt. Jetzt geht es darum, die wichtige Rolle der Wirtshäuser in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen"
erklärt Fischer das Engagement des DEHOGA und setzt auf viele Einsendungen aus den Reihen seiner Kollegen.

Beteiligen können sich alle Betreiber und Besitzer von Wirtshäusern oder Gaststätten. Die gelungensten Beiträge werden von einer Jury ermittelt, ausführlich im Internet dargestellt und mit einer öffentlichen Siegerehrung gewürdigt.

Förderer des Projekts sind der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) sowie die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Alle Informationen zur Teilnahme am BHU-Bundeswettbewerb sind in einem Faltblatt zusammengefasst, das beim BHU oder bei den DEHOGA-Landesverbänden angefordert sowie unter www.bhu.de bzw. www.dehoga.de heruntergeladen werden kann. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2009.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes).

Mehr über "Historische Gaststätten und Gasthäuser".

Siehe dazu auch: "Genuss mit Geschichte".

Freitag, August 28, 2009

Deutsche Köche in Brasilien

Das ist der Titel der mich letzte Zeit ganz schön beschäftigt. Sagen wir mal so, ich lebe jetzt schon fast 6 Jahre in Brasilien und kann nur eins sagen: die brasilianische Gastronomie wächst und wächst. Es gibt viele Stimmen die sagen das Brasilien noch nicht einmal die Hälfte Ihres Potenzials erreicht hat, und da kann ich nur zustimmen. In den Hotelfach - und Gastronomieschulen sowie in den gehobenen Positionen fehlt es noch sehr viel an Fachkräften, was dazu führt das viele Brasilianer ihre Erfahrung im Ausland suchen. Und anderss herum, das viele professionelle Köche, Kellner, Bäcker, etc... nach Brasilien einreisen um an dem Wachstum teilzunehmen und/oder Erfahrungen auszutauschen. Ist einfach teil des Prozesses, unserer Globalisierung. Ich zum Beispiel, bekomme jeden Monat Anfragen von Arbeitssuchenden Köchen(inen) hier in Brasilien, was mich persönlich sehr freut. Denn die deutsche Küche in Brasilien braucht ein bisschen Verstärkung. Zur Zeit sind hier nur die Würstchen, der Sauerkraut und das Bier bekannt. In meinem portugiessichem Blog arbeite ich hart daran der Deutschen Küche ein Neues Image zu gestalten, mit grossem Erfolg übrigens. Ich stelle hier mal eine kleine Liste zusammen, die Euch Einreisenden vielleicht weiterhelfen kann. Solltet Ihr noch mehr Fragen über Köche in Brasilien haben, dann schickt einfach eine Mail an: contato@heikograbolle.com oder schaut einfach auf meiner Homepage www.heikograbolle.com vorbei. Gruss an alle und viel Glück, Euer Küchenmeister Heiko Grabolle. Vereifachte Liste für einreisende Köche in Brasilien: - Die portugiesische Sprache ist unheimlich wichtig, denn wenige Arbeitnehmer in den Küchen sprechen Englisch; - Arbeitserlaubnis ist unbedingt erforderlich und bekommt man durch Heirat oder brasilianischer Staatsangehörigkeit; - Vorher sich gut über die Stadt, oder das Bundesland informieren, wo man wohnen will; - Auf jedenfall Lebenslauf in portugiesischer Sprache übersetzen lassen und früh genug einreichen (ich stelle gerne ein Bewerbungsmodell zu Verfügung) - In Brasilien zählen Kontakte mehr als alles andere, am besten sich immer über einen Freund oder Familienmitglied vorstellen lassen. - Offen sein für Neuigkeiten, in den brasilianischen Küchen geht es ganz anders zu als in den europäischen... Führ mehr Informationen stehe ich gerne zu Verfügung...

Dienstag, August 25, 2009

Drei Biertische voller Piraten.

Das haben die etablierten Parteien wohl nicht erwartet. Angespornt vom Erfolg des Internetwahlkampfs Obamas wollten sie ihr tröges, hierarchisch-steifes Parteileben per Internetwahlkampf auffrischen. Doch das geht nur, wenn man als Organisation offen ist für neue Menschen und neue Ideen. Parteisoldaten sind out; Guerillas in. Stattdessen zeigt die Piratenpartei, wie sich das Parteileben per Internet organisieren läßt, wie man neue Mitglieder gewinnt, Ideen und Spenden sammelt und Wahlkämpfe online organisiert.

Daß sich diese Strategie auszahlt, sehe ich alle vierzehn Tage in meinem Bamberger Café Abseits. Bei uns trifft sich seit Juni der regionale Stammtisch der Piraten. Anfangs mußte ich nur einen Biertisch für bis zu zehn Piraten reservieren, jetzt sind es schon drei. Bilder von einem Stammtisch auf dem Online-Foto-Portal Flickr. Lesen Sie ergänzend einen Bericht über einen Stammtisch der Münchener Piraten: "Technikbegeisterte Demokraten", in: Süddeutsche Zeitung vom 25. August 2009.

Mich würde es nicht wundern, wenn die Piraten die Bundestagswahl entscheiden, indem sie den anderen Parteien, insbesondere auch den Grünen und der SPD, Stimmen abnehmen. Nico Lumma, der mit seinen Vorstellungen, die denen der Piratenpartei nahe kommen, in der SPD grandios gescheitert ist, scheint dies zu ahnen und pöbelt als schlechter Verlierer auf die Piraten ein: "Piratensturm im Wasserglaus", in: Lumma vom August 2009.
"Ein Ansatz wie 'Piraten in der SPD' hätte gewählt werden sollen, um die etablierten Parteien mit neuen Ideen zu versorgen und Leute zu finden, die diese Themen übersetzen können für die breite Masse der Bevölkerung, weil, lacht nicht, sie das Vertrauen der Menschen haben."
Sorry, Parteisoldat Nico Lumma, ich muß lachen.

Die Piratenpartei geht nicht davon aus, bereits 2009 in den Bundestag zu kommen. Aber die staatliche Parteienfinanzierung ab 0,5 Prozent der abgegebenen Stimmen bei der letzten Europa- und Bundestagswahl, denen bei den Piraten bislang fast keine Aufwendungen entsprechen, wird es erlauben, in den nächsten Jahren die Organisation zu professionalisieren.

Bier aus Plastikbechern.

Die Beer and Pub Association hat sich gegen Pläne der britischen Regierung ausgesprochen, in den Kneipen den Ausschank von Bier in Gläsern und Flaschen zu verbieten und stattdessen Plastikbecher vorzuschreiben: "Pubs warn over plastic pints plan", in: BBC News vom 24. August 2009. Siehe dazu auch: "Massive public opposition to Ministers' plans for new burdens on British pubs" vom 18. August 2009.

Hintergrund dieser Forderung ist, daß in England und Wales jährlich 5.500 Gäste mit Gläser und Flaschen angegriffen werden.

Die British Beer & Pub Association ist Großbritanniens führender Verband der Brauerei- und Kneipensektors und repräsentiert 98 des Brauvolumens sowei fast zwei Drittel aller 54.000 Kneipen.

In Deutschland gibt es bei Großveranstaltungen nicht selten ein Wirrwarr an Forderungen der jeweils zuständigen lokalen Aufsichtsbehörden:
  • Umweltschutzämter votieren in der Regel für Mehrweggebinde.
  • Ordnungsämter forcieren hingegen gelegentlich Plastikbecher.
Vom Oktoberfestwirt Wiggerl Hagn wurde 2005 sogar erwogen, Bier in Plastikmaßkrügen auszuschenken. Dabei ging es ihm wohl weniger um die Sicherheit als darum, den massiven Diebstahl von nicht verpfandeten Krügen zu vermeiden. Siehe dazu: "Maßenvernichtung", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom vom 8. März 2005.

Montag, August 17, 2009

Gastgewerbeumsatz im Juni 2009 real 6,9% niedriger als im Juni 2008.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Juni 2009 nominal 4,9% und real 6,9% weniger um als im Juni 2008. Im Vergleich zum Mai 2009 war der Umsatz im Gastge­werbe im Juni 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,5% und real 1,3% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im Juni 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats: das Beherbergungsgewerbe mit nominal - 7,4% und real - 9,6% und die Gastronomie mit nominal - 3,3% und real - 5,2%. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal - 9,2% und real - 11,1%.

Im ersten Halbjahr 2009 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 4,8% und real 6,9% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

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NRW-Gastgewerbe im Juni mit Umsatzrueckgaengen.

Düsseldorf (IT.NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Juni 2009 nominal 13,3 Prozent weniger um als im Juni 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 15,1 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 3,0 Prozent niedriger als im Juni 2008.

Für den Zeitraum Januar bis Juni 2009 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe insgesamt Umsatzrückgänge um 9,3 (nominal) bzw. 11,4 Prozent (real) gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. (IT.NRW)

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Sonntag, August 16, 2009

"Arbeitsplaetze, die nicht wegziehen koennen".

"Ich habe gelernt: es lohnt sich zu kämpfen für Arbeitsplätze im Tourismus. Es sind Arbeitsplätze, die nicht wegziehen können."
läßt Frank-Walter Steinmeier in seinem Blog-Eintrag "Mit Beharrlichkeit und Phantasie" vom 13. August 2009 schreiben.

Dies ist falsch. Natürlich wägen Touristen ab, wo sie ihren Urlaub verbringen. Sind Destinationen zu teuer, z.B. wegen hoher Energiekosten, einem gesetzlichen Mindestlohn, der über dem Marktlohn liegt, oder einem Mehrwertsteuersatz, der in Deutschland mit 19 Prozent weit über der Umsatzsteuer für gastgewerbliche Dienstleistungen in konkurrierenden Urlaubsländer liegt, verbringen sie ihren Urlaub lieber woanders.

Samstag, August 15, 2009

"Fahr doch vor, du Arschloch!"

Betriebsprüfer der Finanzämter sind ausnahmslos nette Menschen. Ausnahmslos? Nicht ganz. Einer beleidigt auf dem Weg zu einer Prüfung einen anderen Verkehrsteilnehmer mit den Worten "Fahr doch vor, du Arschloch!" und wird deshalb wegen Beleidung verurteilt. Er will dann die Kosten seinen verlorenen Prozesses steuerlich als Werbungskosten absetzen. Seine Kollegen lassen ihm dies nicht durchgehen. Aber er gibt nicht auf und zieht gar vor das Finanzgericht. Das Finanzgericht Baden-Württemberg ist darüber gar nicht erbaut und watscht ihn ab.

Die Pressestelle über diesen Fall (Anlage zur Pressemitteilung Nr. 5/2009 des Finanzgerichts Baden-Württemberg):
"Gerichts- und Anwaltskosten eines Betriebsprüfers für Strafverfahren wegen Beleidigung auf dem Weg zur Arbeit steuerlich nicht abzugsfähig. (Urteil des 6. Senats vom 2.04.2008 – 6 K 327/07)

Der als Betriebsprüfer eines Finanzamts im Außendienst tätige Kläger wurde vom Amtsgericht wegen Beleidigung rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er morgens auf dem Weg zu einer dienstlich veranlassten Prüfung einen anderen Verkehrsteilnehmer mit den Worten beschimpft haben soll: 'Fahr doch vor, du Arschloch!'. Vor dem Finanzgericht begehrte der Kläger, die im strafrechtlichen Verfahren angefallenen Rechtsanwaltskosten in Höhe von 549 € als Werbungskosten steuerlich abzusetzen.

Der 6. Senat lehnte die Berücksichtigung als Werbungskosten ab, weil die Aufwendungen nicht beruflich veranlasst sind. Die Äußerungen des Klägers, die letztlich die streitigen Aufwendungen ausgelöst haben, liegen nicht mehr im Rahmen seiner beruflichen Aufgabenerfüllung, sondern beruhen auf privaten, den beruflichen Zusammenhang aufhebenden Umständen. Zwischen dem Verhalten des Klägers und seiner beruflichen Tätigkeit als Betriebsprüfer besteht daher kein steuerlich relevanter Sachzusammenhang. Die Beleidigung ist nicht in Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit als Betriebsprüfer geschehen, sondern nur bei Gelegenheit. Sie beruht allein auf dem konkreten Verhalten des Klägers im Straßenverkehr und entspringt nicht einem besonderen beruflichen Risiko."

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Donnerstag, August 13, 2009

Hotelcamp.

Touristische Barcamps sind mittlerweile ein bekannter und anerkannter Bestandteil der touristischen Veranstaltungsszene. Nun wird diese kommunikative Veranstaltungsform durch die HSMA und Tourismuszukunft – Institut für eTourismus im Hotelbereich etabliert.

Hierfür konnte das Hotel friends im Mittelrheintal als Veranstaltungsort für den 14. & 15. November 2009 gewonnen werden. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite Hotelcamp oder direkt via Email an info@hotelcamp.de. Die Teilnahmegebühr (inkl. Tagesverpflegung) beträgt dank zahlreicher Sponsoren nur 149,00 Euro.

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Dienstag, August 11, 2009

Fotosession im "Ochsen", Mannheim.

Wie kommt man zu Fotos für die Website und für Werbematerialien des eigenen Betriebs?

Mark Kunkel, Mannheimer Fernsehkoch und Inhaber des Gasthauses "Zum Ochsen" in Mannheim, lädt bis zu 12 (Amateur)-Fotografen und Videofilmer zu sich ein in Form einer "#Ochsenfotosession 2009 am 22.8.2009", in: Ochsen-Blog vom 5. August 2009.

Vermutlich macht die Begegnung mit enthusiastischen (Amateur)Fotografen unf Filmern mehr Spaß, als selbst zu fotografieren und zu filmen oder einen Profi zu engagieren. Viele Augen entdecken eher neue Blickwinkel und Motive, die anders sind als die üblichen Schnappschüsse.

Außerdem spricht man mit einer solchen Aktion gesellige Menschen an, die gerne fotografieren und gut essen und generiert Mundpropaganda.

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Montag, August 10, 2009

2% weniger Gaesteuebernachtungen im 1. Halbjahr 2009.

WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat sich die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 um 2% unter den Wert des ersten Halbjahres 2008 verringert. Von den insgesamt 162,6 Millionen Übernachtungen entfielen 139,1 Millionen auf inländische Gäste (- 1%) und 23,5 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (- 7%). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten.

In der Hotellerie fiel die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3% auf 97,6 Millionen und in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken um 2% auf 21,9 Millionen. Eine gegenteilige Entwicklung zeigte sich in den übrigen Betriebsarten mit einer Zunahme von Übernachtungen im ersten Halbjahr 2009 um 2% auf 43,1 Millionen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte wie beispielsweise Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime.

In Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern fiel die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 3%; in den übrigen Gemeinden gab es ein Minus von 1%.

Im Juni 2009 wurden 36,0 Millionen Gästeübernachtungen gezählt, 3% mehr als im Juni 2008. Davon entfielen 31,2 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 5%) und 4,8 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (- 8%).

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Mittwoch, August 05, 2009

Naehrwert von Kaffeespezialitaeten.

Der World Cancer Research Fund hat den Kaloriengehalt von Kaffeespezialitäten ermittelt. Insbesondere Sahne und Sirup sorgen für einen Kaloriengehalt von bis zu 500 Kilokalorien. Der große "Caramel Frappuccino Blended Coffee" von Starbucks hat mit 82 Gramm Zucker 500 Kilokalorien: "Kalorienbomben in der Kaffeetasse", in: t-online vom 29. Juli 2009.

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Bier in Fussballstadien.

Biere welcher Brauereien in den Stadien der 1. und 2. Fußballbundesliga ausgeschenkt werden, hat Bierspot ermittelt:

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Sonntag, August 02, 2009

Hoehere Mehrwertsteuer.

Prof. Dr. Clemens Fuest, Forschungsdirektor des Centre for Business Taxation an der Universität Oxford und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, erklärt Ihnen, warum in den nächsten Jahren die Mehrwertsteuer und die Grundsteuer erhöht werden werden: "Der Griff zur Mehrwertsteuer ist alternativlos", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. August 2009:
"Insgesamt gibt es zu einer Erhöhung der Mehrwertsteuer in den nächstem Jahren keine überzeugende Alternative. Ein Ausbau der Steuern auf Grundvermögen sollte ebenfalls verfolgt werden, kann aber nur ergänzende Funktion haben. Diese Perspektive ist ernüchternd, aber nur Ausdruck der Tatsache, dass die Handlungsmöglichkeiten der Steuerpolitik in einer globalisierten Volkswirtschaft beschränkt sind."
Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Höhere Grundsteuern".

Ich gehe davon aus, daß in den nächsten Jahren, sowohl der allgemeine Mehrwertsteuersatz erhöht wird, etwa von 19 auf 25 Prozent, als auch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz ganz oder weitestgehend abgeschafft werden wird. Fraglich ist nur, ab wann. In den Jahren 2010 und 2011 ist die Krise vermutlich noch nicht überwinden. In den Jahren 2012 und 2013 hat die Bundesregierung Angst angesichts der nächsten Bundestagswahl 2013. Also wird man vermutlich ab 2014, eventuell verteilt über ein paar Jahre, die Mehrwertsteuer in der beschriebenen Weise massiv erhöhen.

Was dies z.B. für ein Mittagessen in der Schulverpflegung bedeutet? Ein Essen, das zur Zeit bei 7% Mehrwertsteuer 3,50 Euro kostet, würde sich auf 4,09 Euro verteuern, also um knapp 17 Prozent. Um den selben Prozentsatz würden sich Lebensmittel im Einzelhandel, beim Metzger und Bäcker verteuern.

Insoweit dann in rivalisierenden Ländern niedrigere Mehrwertsteuersätze für gastgewerbliche Produkte und Dienstleistungen gelten, wird sich die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Gastgewerbes, aber auch von Messen, Kongressveranstaltern usw. verschlechtern.

Poelz Rhabarber-Schorle.

Neu von Pölz (Alztaler Fruchtsäfte) in Garching ist eine Rhabarber-Schorle aus Rhabarberdirktsaft und Quellwasser in der 0,5 l Pfandflasche. Leider sind Produkte dieser Firma meines Wissens in meiner Stadt Bamberg nicht erhältlich.

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Samstag, August 01, 2009

Danke - ich habe viel gelacht.

Ich habe ihn früh entdeckt und immer gerne gelesen, vielleicht auch, weil Gäste mitunter nicht weniger meschugge sind wie Kunden von Buchhandlungen: Das Blog "Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn" hört auf. In ihrem letzten Beitrag "Alles hat ein Ende..." erklärt die mittlerweile 24jährige Miriam warum. Sie zieht von Flensburg nach Hamburg, wechselt ihren Job und fängt in einem Verlag an. Ob ihre neuen Kunden (Buchhändler) weniger wahnsinnig sein werden?

arte-Themenabend: Grandhotel.

Morgen, 2. August 2009, widmet sich der Fernsehsender arte einen Abend lang dem Thema "Willkommen im Grandhotel". Gezeigt werden:Arte schreibt über Grand Hotels:
"Die besondere Atmosphäre der traditionsreichen Herbergen, die eine Erfindung des 19. Jahrhunderts sind, wird getragen vom Selbstbewusstsein und Reichtum der reisenden Großbürger und sie hat immer auch die Kreativen der Welt inspiriert. In den Grandhotels der Welt waren Künstler und Literaten wohl auch immer die interessantesten Gäste. So gibt es Adressen, zu denen bis heute Künstler pilgern, um den Atem ihrer Idole zu spüren - wenn sie es sich leisten können, denn die Welt der Schönen und Großen kommt ohne Geld nicht aus."

Uebermittlung der fuer die Unfallversicherung relevanten Daten in der Meldung zur Sozialversicherung.

In Sonntagsreden schwätzen Politiker gerne von Bürokratieabbau. Tatsächlich nehmen die Arbeiten, insbesondere bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung, immer mehr zu. Ab 2010 müssen Arbeitgeber auch für Arbeitnehmer, die ausschließlich in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert sind, den DBUV (Datenbaustein Unfallversicherung) übermitteln. Hierunter fallen z.B. privat krankenversicherte geringfügig Beschäftigte in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung sowie Studenten in einem vorgeschriebenen Zwischenpraktikum. Dazu schreibt die Minijob-Zentrale:
"Hierfür wird der Personengruppenschlüssel (PGR) 190 eingeführt. Der Beitragsgruppenschlüssel in diesen Fällen lautet stets 0000...
Für Bezieher von Vorruhestandsgeld (PGR 108) ist kein DBUV zu übermitteln, da das sozialversicherungspflichtige Entgelt in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht zu berücksichtigen ist. Gleiches gilt für Entgeltmeldungen in Insolvenzverfahren mit den Meldegründen 70 (Jahresmeldung für freigestellte Arbeitnehmer) und 72 (Entgeltmeldung zum rechtlichen Ende der Beschäftigung)."
Angesichts solcher Détailverliebtheit, erinnere ich mich wehmütig an das jahrzehntelang gut funktionierende einfache Verfahren der Meldung von Daten an die gesetzliche Unfallversicherung. Einmal im Jahr wurden die Bruttolohnsummen, eventuell getrennt nach Gefahrbereichen, sowie die entsprechenden Arbeitsstunden übermittelt, nicht spezifiziert nach einzelnen Arbeitnehmern. Doch das war den Sesselfurzern zu einfach.

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