Gastgewerbe Gedankensplitter



Donnerstag, September 24, 2009

Streikbegleitende "Flashmob-Aktion".

Wenn ich das Bundesarbeitsgericht richtig verstanden habe, darf ich als Arbeitgeber im Rahmen eines Streiks Büros der Gewerkschaften stürmen und dort ein Chaos anrichten: "Streikbegleitende 'Flashmob-Aktion'" (Pressemitteilung Nr. 95/09 des Bundesarbeitsgerichts vom 22. September 2009:
"Eine gewerkschaftliche Aktion, bei der kurzfristig aufgerufene Teilnehmer durch den Kauf geringwertiger Waren oder das Befüllen und Stehenlassen von Einkaufswagen in einem Einzelhandelsgeschäft eine Störung betrieblicher Abläufe herbeiführen, ist im Arbeitskampf nicht generell unzulässig."
Die Gewerkschaft ver.di hat ähnliche Aktionen auch für andere Branche außerhalb des Einzelhandels angekündigt: "Streik-Urteil empört Arbeitgeber", in: Handelsblatt vom 23. September 2009.

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Samstag, September 19, 2009

Hausrecht im Festzelt.

Tittengeile Boulevardzeitungsfotografen müssen beim Oktoberfest draußen bleiben: "Der bayerische Busenblitzer-Bann", in: Spiegel vom 18. September 2009.

Der Vorwurf, die Festzeltwirte würden die Pressefreiheit behindern, ist abstrus. Fotos von barbrüstigen Festzeltbesucherinnen sind nicht von öffentlichem Interesse. Das Recht, sich "aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten" wird nicht berührt. Journalisten können über entblößte Busen weiterhin berichten - ohne sie abzubilden. Fotos davon haben keinen eigenen Informationswert.

Der Bayerische Journalisten-Verband sieht dies in seiner Presseerklärung vom 17. September 2009 anders:
"BJV verurteilt Vorzensurbedingungen auf dem Oktoberfest

Veranstalter wollen kein Abbild der Realität in den Medien finden und greifen massiv in die Bildberichterstattung ein. Fotografen und Kamera-leute werden zu Erfüllungsgehilfen der PR-Abteilungen degradiert.

München - Pressefotografen und Fernsehteams werden dieses Jahr massiv an der Ausübung ihres Berufes gehindert. Dabei arbeiten das Münchener Tourismusamt und einige Festzeltbetreiber mit einer ganz ähnlichen Zielsetzung: Vom Oktoberfest sollen keine Fotos oder Filme von Betrunkenen oder von Besucherinnen, die ihre T-Shirts hochziehen, in den Medien erscheinen.

Die Pressestelle des Hofbräuhauses lässt sich bereits im Vorfeld bei der Akkreditierung per Unterschrift zusichern, dass weder Betrunkene noch Busen abgelichtet werden. Meist werden die Fotografen im Zelt von Sicherheitskräften oder von einem Mitarbeiter der Presseabteilung begleitet. Auch andere Zeltbetreiber versuchen zunehmend in diese Richtung Einfluss zu nehmen und berufen sich dabei auf ihr Hausrecht.

Das Münchener Tourismusamt forderte TV-Filmteams auf, täglich eine Liste der geplanten Themen zusammen mit den Akkreditierungsunterlagen abzugeben. Danach entscheidet das Amt über die Erteilung einer Drehgenehmigung, die in mindestens einem Fall ohne ersichtlichen Grund tatsächlich verweigert wurde.

Dr. Wolfgang Stöckel, Vorsitzender des BJV, kommentiert das Verhalten mit klaren Worten: 'Das Oktoberfest ist nicht nur heile Welt. Die Berichterstattung über das Großereignis ist von öffentlichem Interesse. Die Vorzensurmaßnahmen belegen, dass das Recht auf uneingeschränkte Berichterstattung auf dem Altar des Kommerzes geopfert wird.'"
Der Vorwurf, das Recht auf uneingeschränkte Berichterstattung würde auf dem Altar des Kommerzes geopfert, fällt auf die Journaille zurück. Fotos von barbüßigen Festzeitbesucherinnen zu schießen und zu veröffentlichen, dient allein dem kommerziellen Interesse der Boulevardpresse. Es wäre gesscheiter, der BJV würde tittengeile Pseudo-Foto-Journalisten aus seinem Verband ausschließen.

Mittwoch, September 16, 2009

Medienkompetente Sozis.

Das Verhältnis von Parteizeitungen und den Prinzipien journalistischer Wahrheit ist nicht selten widersprüchlich. Das "Vorwärts", die Zeitung der SPD, reiht sich insoweit in die Tradition ein von "Stürmer", "Prawda" und "Neues Deutschland":
  • Karsten Wenzlaff spricht in seinem Kommentar ausgerechnet der Piratenpartei die Medienkompetenz ab: "Der Piratenpartei fehlt die Medienkompetenz". Sein Beweis ist hanebüchen:
    "Und auch bei dem Besetzen von politischen Inhalten ist die Partei nicht besonders schlagkräftig. Dazu gehört zum Beispiel, dass man Themen frühzeitig besetzt. Während mitterweile in fast allen großen Online-Medien heftig über die Hass-Martin-Stefan-Raab-Episode diskutiert wird, so ist von der Piratenpartei dazu nichts zu hören.."
  • Zugleich muß der Vorwärts-Chefredakteur Uwe-Karsten Heye eine für den "Vorwärts" und die SPD peinliche Entschuldigung veröffentlichen. Ich zitiere daraus und kann mir Anmerkungen nicht verkneifen:
"In der letzten Ausgabe vor der Wahl hat die Redaktion prominente öffentliche Unterstützung für den Deutschland-Plan des Kanzlerkandidaten publiziert. Alle im Heft aufgeführten Prominenten haben sich öffentlich positiv zum Deutschland-Plan geäußert - einschließlich des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer und der Vorsitzenden der beiden Einzelgewerkschaften IGBCE, Hubertus Schmoldt, und IG-Metall Berthold Huber. Sie wurden auch korrekt zitiert."
Aber die Quelle des Zitats wurde nicht angegeben und so der falsche Eindruck provoziert, es handele sich um jüngste Äußerungen im Zusammenhang der Bundestagswahl. Zu einem Zitat gehört immer auch die Quelle, verlangt auch das Urheberrecht.
"Allerdings ist durch ein Missverständnis innerhalb der Redaktion versäumt worden, das ausdrückliche Einverständnis für die Zitierung im gewählten redaktionellen Rahmen des 'vorwärts' einzuholen. Wenn dadurch der Eindruck einer einseitigen Parteinahme für den Kanzlerkandidaten und die SPD entstanden sein sollte und damit die Neutralitätspflicht der Gewerkschaften tangiert wäre, bedauert die Redaktion dies ausdrücklich. Es war nicht unsere Absicht, einen solchen Eindruck zu erwecken."
Genau dieser Eindruck, die zitierten Gewerkschaftsbonzen würden zur Wahl der SPD auffordern, sollte wohl entstehen. Ansonsten macht der ganze Beitrag keinen Sinn. Die Redaktino des "Vorwärts" wäre naiv, wenn sie davon ausgegangen sein sollte, die zitierten Gewerkschaftsbonzen hätten ihr Einverständnis gegeben, wenn man sie gefragt hätte. Die einzige vernünftige Erklärung, warum man sie nicht gefragt hat, ist, daß man davon ausgegangen ist, sie hätten ihr Einverständnis nicht erklärt, und deshalb erst gar nicht gefragt hat.

ADFC-Tourenportal bietet immer mehr kostenlose Touren.

Das Tourenportal des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wächst weiter: Auf www.adfc-tourenportal.de haben Radreisende Zugriff auf ein knapp 200.000 Kilometer umfassendes Netz aus redaktionell eingepflegten Radstrecken. Radfahrer können hier ihre eigenen Touren individuell zusammenstellen oder auf bereits vorhandene Radstrecken zurückgreifen.

Zu jeder Route können verschiedene Dateien heruntergeladen werden: Auf Kartenabschnitten im Format DIN-A4 ist der Streckenverlauf eingezeichnet. Ein Höhenprofil gibt Auskunft über Steigungen, Oberfläche und Verkehrsbelastung. Für GPS-Nutzer gibt es zusätzlich einen Track zur Verwendung mit Navigationsgeräten. Selbst an die Routenplanung von Unterkunft zu Unterkunft hat der ADFC gedacht: Die knapp 5.000 fahrradfreundlichen Bett & Bike-Betriebe werden in der Karte des ADFC-Tourenportals angezeigt.

Immer mehr Touren sind jetzt im ADFC-Tourenportal kostenlos erhältlich. Mit Unterstützung verschiedener Sponsoren schenkt der ADFC den Nutzern des Tourenportals attraktive Routen wie zum Beispiel den Donau-Radweg oder den RuhrtalRadweg. Weiterhin sind ab sofort alle Strecken im Gebiet der Bike Arena Sauerland kostenlos erhältlich. Die Bike Arena hat zudem auf ihrer Internetseite eine GPS-Zone eingerichtet. Diese bietet Radfahrern optimale Möglichkeiten, ihre Touren online zu planen und per GPS zu navigieren.

Das ADFC-Tourenportal betreibt der ADFC in Zusammenarbeit mit der Firma Magic Maps. Unter www.adfc.de/reisenplus finden Radurlauber alle weiteren Informationen, die sie zur Planung einer Radreise benötigen, aus einer Hand.

(Quelle: Pressemitteilung des ADFC).

Schweinegrippe: Wie sich Betriebe vorbereiten koennen.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten hat auf ihrer Seite "Neue Grippe 'Schweinegrippe'" folgende Informationen verlinkt:
  • Robert Koch-Institut: Informationen zum aktuellen Wissensstand über Erkrankungszahlen, Entwicklung eines Impfstoffes, Behandlungsmöglichkeiten und vor allem zum ansteckungsmindernden Verhalten
  • Bundesregierung: Flyer Neue Grippe (in mehreren Sprachen)
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Handbuch betriebliche Pandemieplanung. Hilfreich für Betriebe, die sich auf eine evtl. zukünftige Situation vorbereiten wollen.

Fisch und Meeresfruechte: Immer beliebter und meist vom Discounter.

(aid) - Fisch und Meeresfrüchte sind bei deutschen Konsumenten gefragt: Im Jahr 2008 hat jeder Bürger im Durchschnitt mehr als 15 Kilogramm gegessen. Für das Jahr 2009 rechnet das Fisch-Informationszentrum mit einem weiteren Zuwachs.

Der beliebteste Fisch ist der Alaska-Seelachs mit einem Marktanteil von knapp 25 Prozent, gefolgt von Hering (21 %) und Lachs (11 %). Auch Thunfisch landet mit einem Anteil von rund zehn Prozent häufig im Einkaufskorb. Besonders stark hat der Konsum von Pangasius zugenommen. Der Süßwasserfisch aus Südostasien ist erstmals unter den Top 5 der beliebtesten Speisefische.

Die Hälfte der Fischerzeugnisse wurde im Discounter eingekauft, gefolgt vom Supermarkt (37 %) und dem Fischfachgeschäft (5 %).

Insgesamt entscheiden sich die Kunden meist für Tiefkühlprodukte oder Marinaden und Dauerkonserven und nur selten für frische Ware.

Wer Fisch und Meeresfrüchte bewusst einkauft, kann einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Bestände leisten. So sind immer mehr Produkte aus zertifizierten Fischereien und Aquakulturen im Handel erhältlich. Eine gute Wahl sind beispielsweise Fische mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) und solche aus ökologischer Aquakultur mit dem Naturland-Zeichen.

(Quelle: Pressemitteilung des aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.).

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Gastgewerbeumsatz im Juli 2009 real 5,3% niedriger als im Juli 2008.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Juli 2009 nominal 3,3% und real 5,3% weniger um als im Juli 2008. Im Vergleich zum Vormonat Juni war der Umsatz im Gastgewerbe im Juli 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal genauso hoch und real 0,4% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im Juli 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats: das Beherbergungsgewerbe mit nominal - 4,4% und real - 6,7% und die Gastronomie mit nominal - 2,6% und real - 4,5%. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal - 4,1% und real - 6,0%.

Von Januar bis Juli 2009 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 4,4% und real 6,6% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

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Rheinland-Pfalz: Wirtschaftskrise trifft auch das Gastgewerbe - Umsatzrückgang und weniger Vollzeitbeschäftigte im ersten Halbjahr.

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe musste im ersten Halbjahr 2009 Umsatzrückgänge hinnehmen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sanken die Umsatzzahlen nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, um 2,9 Prozent. Real - also unter Ausschaltung der Preisentwicklung - gingen die Umsätze um 5,1 Prozent zurück (Deutschland: nominal minus 4,8 Prozent, real minus 6,9 Prozent). Gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres war im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe im zweiten Quartal eine leichte Besserung spürbar. Im ersten Quartal betrug das Umsatzminus noch 5 Prozent (nominal) bzw. 7,1 Prozent (real).

Herbe Umsatzeinbußen verzeichnete der Bereich der Beherbergung mit einem Minus von nominal 6,2 Prozent (real: minus 8,6 Prozent). Im Beherbergungsgewerbe, zu dem Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Ferienunterkünfte und Campingplätze gehören, werden gut 40 Prozent des gesamten Umsatzes im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe erzielt. Hier dürfte sich vor allem die durch die Wirtschaftskrise bedingte Zurückhaltung bei Reisen bemerkbar machen.

Auch die Gastronomie, die rund 60 Prozent des Gastgewerbeumsatzes auf sich vereinigt, hatte im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang zu verkraften (nominal: minus 0,8 Prozent; real: minus 2,9 Prozent). Während Restaurants, Gaststätten und Cafés die Umsätze zumindest nominal steigern konnten, mussten Caterer und Schankwirtschaften nominal und real Umsatzrückgänge hinnehmen. Der Umsatzeinbruch bei den Caterern, die insgesamt nur einen kleinen Anteil zum Gastgewerbeumsatz beisteuern, dürfte vor allem auf die Lieferanten von Bordverpflegung zurückzuführen sein, die unter krisenbedingt sinkenden Fluggastzahlen leiden.

Die negative Umsatzentwicklung spiegelt sich in den Beschäftigtenzahlen nur teilweise wider: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe leicht an (plus 0,5 Prozent). Allerdings ging die Zahl der Vollzeitstellen um 3,2 Prozent zurück; lediglich bei den Teilzeitbeschäftigten war ein Zuwachs zu verzeichnen (plus 3 Prozent). Bundesweit nahm die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe um 0,1 Prozent zu (Vollzeit: minus 2,8 Prozent; Teilzeit: plus 2,3 Prozent).

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz).

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Dienstag, September 15, 2009

Garantiefonds für Mikrokredite.

Das Bundesarbeitsministerium plant, bei einem Mikrokreditprogramm für Kleinstunternehmen, Männer und Deutsche ohne Migrationshintergrund zu diskriminieren. Mikrokredite von bis zu 20.000 Euro für eine Laufzeit von bis zu drei Jahren sollen verrangig solche junge Unternehmen erhalten, die von Frauen oder von Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden: "Staat gibt Mikrokredite an Kleinbetriebe in Not", in: Handelsblatt vom 9. September 2009. Die Kredite sollen ab Januar 2009 vergeben.

Solche Kreditbedingungen würden gegen das Allgmeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen.

Donnerstag, September 10, 2009

Niedrigere Umsaetze im NRW-Gastgewerbe im Juli.

Düsseldorf (IT.NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im Juli 2009 nominal 4,6 Prozent weniger um als im Juli 2008. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 6,6 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 2,5 Prozent niedriger als im Juli 2008.

Für den Zeitraum Januar bis Juli 2009 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe Umsatzrückgänge um 8,7 (nominal) bzw. 10,8 Prozent (real) gegenüber den ersten sieben Monaten des Vorjahres.

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Sonntag, September 06, 2009

Bundesvorsitzender der Gruenen will Schwarz-Gruen auf Bundesebene.

Bei einer Mango-Lassi redet sich CEM um Kopf und Kragen: "Wie cool kann Cem Özdemir schon sein?" von Benjamin von Stuckrad-Barre, in: Die Welt vom 5. September 2009.

Samstag, September 05, 2009

Standortmarketing.

Jürgen Rüttgers, der selbst ernannte Arbeiterführer, Herz-Jesu-Marxist, ausländerfeindliche Sprücheklopfer mit "Häuschen in Frankreich" und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, will Chinesen so lange würgen, bis sie Duisburg schön finden: "Rüttgers beleidigt Rumänen", in: Spiegel vom 4. September 2009. Auszüge aus der famosen Reden Jürgen Rüttgers sind inzwischen auch auf Youtube gelandet: "Jürgen Rüttgers über chinesische Investoren".

Warum nur Chinesen? Gibt es außer mir irgendjemand außerhalb Duisburgs, der Duisburg mag? Ich schätze z.B. den Finkenkrug in Duisburg.

PR in der Provinz - ein Nachtrag.

Im Nachtrag zu meinem Beitrag "PR in der Provinz" hat sich die JAKO AG jetzt zu einer Pressemitteilung bequemt, die ich hiermit der Vollständigkeit halber dokumentiere:
"JAKO zur Auseinandersetzung um JAKO-Logo: 'Wir haben überreagiert'

'Wir haben ganz offensichtlich überreagiert', erklärt Rudi Sprügel,Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen,um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden.

Der Sportartikelhersteller aus dem Norden Baden-Württembergs, der vor allem Sportmannschaften in 40 Ländern der Welt sehr erfolgreich mit Trikots, Hosen, Stutzen, Bällen, Trainingsanzügen und Schuhen ausstattet, hatte sich mit dem Blogger Frank Baade auseinandergesetzt. Der Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen hatte das zum 20jährigen Firmenjubiläum kreierte neue JAKO-Logo mit Worten aus der Fäkalsprache kritisiert. Das ärgerte die Verantwortlichen bei JAKO. Sie beauftragten daher eine Anwaltskanzlei mit dem Ziel, dass Baade diese verunglimpfenden Äußerungen zurücknimmt und aus dem Internet entfernt.Nach Verhandlungen unter den Anwälten war Baade dazu bereit. Er verpflichtete sich per Unterschrift, im Falle einer Zuwiderhandlung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Als nach einigen Wochen Baades überzogene Kritik noch immer im Internet abrufbar war, erhielt Baade erneut Post von den JAKO-Anwälten. Sie waren davon ausgegangen, dass sich der Hobby-Fußballtrainer nicht an die Absprache halten wollte und teilten ihm daher mit, dass bei einer schuldhaften Wiederholung der beanstandeten Aussagen eine erhöhte Vertragsstrafe anfalle.Erst hinterher stellte sich heraus, dass der tschechische Nachrichtenaggregator 'Newstin' den inzwischen von Baade gelöschten Text kopiert hatte und weiterhin verbreitete. Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene. Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.

'Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen', betont Rudi Sprügel, 'aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt.' Sprügel bedauert, dass sich die 'Auseinandersetzung unnötigerweise so aufgeschaukelt hat'. Es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren: 'Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen.' Die Verzögerung einer Antwort hänge unter anderem auch mit der Urlaubszeit und der Abwesenheit wichtiger Entscheidungsträger zusammen. Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen. Rudi Sprügel, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung 'keine finanziellen Nachteile erwachsen.' Sprügel wörtlich: 'Ich bin mir sicher, dass beide Seiten aus dieser unerfreulichen Geschichte gelernt haben.' JAKO sei, so Sprügel, ein 'junges mittelständisches Unternehmen, das ehrliche, faire Sportkultur mit Begeisterung lebt.' Diese Unternehmensphilosophie, die von rund 160 Mitarbeitern mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren gelebt werde, bringe auch das neue Logo mit der Aussage 'JAKO Living Sports' zum Ausdruck. JAKO konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erneut um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro steigern. 2008 verkaufte JAKO unter anderem 1,5 Millionen Trikots, 1 Million Trainingsanzüge und eine halbe Million Bälle. Auch 2009 liegt JAKO trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs.

JAKO ist Ausstatter von Bundesliga-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth, Rot-Weiss-Ahlen, FC Rot-Weiss Erfurt, SSV Jahn Regensburg, Dynamo Dresden sowie von Fußball-Erstligamannschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien. JAKO stattet aber auch bekannte deutsche und internationale Handball-, Basketball- und Volleyballmannschaften komplett aus. Gerade diese Mannschaften wissen die Qualität der JAKO-Produkte, die höchsteAnsprüche erfüllt, zu schätzen und vertrauen auf die Kompetenz des JAKO-Teams."
So richtig verstanden hat JAKO, das, was ihr widerfahren ist, doch nicht:
"Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene."
Blogs sind kein Push-Medium. Über den nicht kleinen Unterschied schreibt Seth Godin in seinem kurzen Eintrag über "Push and pull", in: Seth's Blog vom 28. September 2007.

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Zwei Köche in Brasilien

Sven Ingo Grabolle und Heiko Grabolle. Bald kommt mehr... Gruss, Heiko Grabolle.

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Donnerstag, September 03, 2009

Italienischer Küchenunterricht in Brasilien

Kochlehrer Heiko Grabolle Brasilien ist bekannt für Lebensfreude, Tanz und schönes Wetter. Und bald wird Brasilien auch für seine gute Gastronomie berühmt werden, denn in den letzten Jahren wurde unheimlich viel in das schulische Ausbildungwesen der Hotel - und Gastwirtschaft investiert. Es gibt zwar erst seit etwa 15 Jahren Fachberufliche Ausbildungskurse, doch man erkennt am Markt schon die ersten Unterschiede. Viele Events sind gegründet worden und immer mehr brasilianische Köche werden zu Berühmtheiten in der High Society. Die Nachfrage nach den Kursen ist gross und es gibt heute an fast allen Universitäten spezielle Kurse der in der Fachausbildung. Ich arbeite an einigen dieser Universitäten und nehme teil an diversen Events in ganz Brasilien. Über solche Chancen würden sich meiner Koch-Kollegen in Deutschland auch sicherlich ganz schön freuen. Es gibt nur einen Haken: man muss fliessend Portugiesisch sprechen! - aber das kann ja man lernen.... Die Bilder sind von meiner Arbeit als Kochlehrer an der brasilianischen Universität UNIVALI, an der wir die Italienische Küche durchgenommen haben. Viele Grüsse aus der brasilianischen Gastronomie, Euer deutscher Koch und Küchenmeister Heiko Grabolle

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Alter schuetzt vor Torheit nicht.

In einem Interview ("Geißler hadert mit Schwarz-Gelb", in: Offenbach-Post vom 3. September 2009) outet sich der 79jährige frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler als jemand, der vom aktuellen Stand des Sozialversicherungsrechts keine Ahnung hat (Hervorhebung von mir):
"Dafür haben wir aber 7 Millionen geringfügige Jobs, von denen immer mehr Menschen gar nicht leben können. Das ist ein absolut ungesunder Zustand. Unternehmen weichen in diese Minijobs aus, indem sie Vollzeitarbeitsplätze stückeln. Das ist für sie viel billiger, weil die Abgabenbelastung geringer wird und keine Sozialversicherungsabgaben bezahlt werden müssen."
Tatsächlich ist die relative Abgabenlast, die der Arbeitgeber bei Mini-Jobs zu tragen hat, höher als die relative Abgabenlast bei sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen:
  • Bei Mini-Jobs hat der Arbeitgeber 28% des Bruttolohns zu zahlen (15 % pauschaler Rentenversicherungsbeitrag, 13 % pauschaler Krankenversicherungsbeitrag).
  • Bei sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen hingegen hat der Arbeitgeber knapp die Hälfte des Gesamsozialversicherungsbeitrags zu zahlen, also zur Zeit 19,325 % (7 % Krankenversicherungsbeitrag, 9,95 % Rentenversicherungsbeitrag, 1,4 % Arbeitslosenversicherungsbeitrag, 0,975 % Pflegeversicherungsbeitrag).
Gibt es niemand im Umfeld von Heiner Geißler, der den alten Mann davor schützt, sich derart zu entblößen?

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Gastronomie im Jahr 2034.

(mer) "Cocooning" oder inzwischen auch "Homing" bedeutet nicht das Ende des Gastgewerbes, Qualitätsmanagement und Ausbildung nehmen an Bedeutung zu, ebenso wie das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, und Elektronik begleitet die Geschäftsreisen von A bis Z. Über die Zukunft der Gastronomie machten sich 31 Teams aus den fünf führenden Hotelfachschulen in Berlin, Dortmund, Hamburg, Hannover und Heidelberg nicht nur visionäre Gedanken, sondern sie entwickelten zum großen Teil durchaus realisierbare und vorstellbare Ansätze für die Gastlichkeit im Jahre 2034. Um Visionen zum Cocooning, zum Stellenwert der Multikultur, des Qualitätsmanagements, den Erwartungen auf Geschäftsreisen, auf Events und in Bezug auf die Karriereplanung ging es in dem Wettbewerb, den die GAD Gastronomische Akademie Deutschlands unterstützt vom DEHOGA Bundesverband und dessen Initiativkreis Gastgewerbe gemeinsam mit der DEHOFA-Kooperation deutscher Hotelfachschulen Ende 2008 ausschrieb.
"Das Wagnis hat sich gelohnt, anlässlich unseres 50-jährigen Bestehens aus der Sicht der künftigen Fach- und Führungskräfte des Gastgewerbes einen Blick in die Zukunft zu werfen auf Entwicklungen, Tendenzen und Visionen der Gastlichkeit im Jahr 2034"
erläutert Hans G. Platz, GADVorstand Finanzen und Kommunikation, die gemeinsame Initiative mit der Kooperation der führenden deutschen Hotelfachschulen.

Vier Teams machten das Rennen

Am Ende machten nach einer schwierigen Erörterungsund Bewertungsphase der Juroren und Pädagogen der Fachschulen vier Teams das Rennen.
  • Den Sonderpreis, ein Karriere-Coaching bei der Personalberatung von Bonin, können David Lampe und Jenny Tyburski von der Hotelfachschule Berlin antreten. Sie entwickelten den elektronischen "Diamond" für die komfortable Geschäftsreise im Jahre 2034.
  • Jil Hartmann und Romy Meischner von der Hotelfachschule Hamburg erhalten für ihre Arbeit über Cocooning den 1. Preis,
  • Anne Hielscher und Natalie Wümmers von der Hotelfachschule Heidelberg den 2. Preis für ihre umfangreiche Betrachtung der Zukunft der Gastlichkeit, und
  • das Team Philipp Hartmann und Steffen Tille von den WIHOGA Dortmund wird der 3. Preis zugesprochen für ihren "Zeitsprung 25" ins Jahr 2034.
Die drei Preisträger können zwischen den gestifteten, gleichwertigen Preisen wählen: einem Karriere-Coaching, einem Stipendium für die Hospitality Management School von der FBMA und einer Projektarbeit bei der BBG CONSULTING KANIG GmbH in Düsseldorf gestiftet von der FCSI. Darüber hinaus erhalten alle Preisträger eine Jahresmitgliedschaft bei der GAD, verbunden mit einer Einladung zu einer prominenten Branchenveranstaltung der AHGZ, dem Medienpartner des Wettbewerbs. Als besonderes Bonbon wird unter allen Teilnehmern am Wettbewerb ein Sommerkurs 2010 verlost an der renommierten Cornell University School of Hotel Administration, Ithaca NY, USA.

Zeitensprung für die Expertenjury

Für die Expertenjury aus allen Bereichen der gastgewerblichen Branche war die Prüfung der Arbeiten
"ein interessanter Zeitensprung mit vielen aufregenden Facetten"
berichtet Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes, über die Bewertungsarbeit. Neben ihr gehörten zur Jury:
  • Henrik Böhnstedt, FBMA,
  • Sabine Hönack, von Bonin Personalberatung,
  • Frank Hornberg, Brückenforum GmbH,
  • Dr. Clemens Knoll, Matthaes Verlag,
  • Hubert Möstl, Präsident der GAD,
  • Rudolf W. Münster, früherer Kempinski-Vorstand, Hotelberater und Mitglied des Cornell University Council,
  • Hans G. Platz, GAD-Vorstand Finanzen und Kommunikation sowie
  • Martin Rahmann, Präsident FCSI Deutschland.
Festveranstaltung in Bad Homburg

Die Preisträger des Jugendwettbewerbs werden im Rahmen der Festveranstaltung der Gastronomischen Akademie gewürdigt, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens im Steigenberger Hotel Bad Homburg am Samstag, 29. August, stattfindet.
"Sicher werden wir anlässlich des Jubiläums auch derjenigen gedenken, die unsere Gemeinschaft ins Leben riefen, voran treiben und als aktive Gründungsmitglieder immer noch beleben sowie unsere Chronik pflegen"
sagt GAD-Präsident Hubert Möstl. Schwerpunkt im Jubiläumsjahr sei jedoch der Blick in die Zukunft und die Entwicklung von Zukunftschancen. Die 1959 gegründete Gastronomische Akademie Deutschlands e. V. ist eine ideelle und unabhängige Vereinigung von Fachleuten aus Gastronomie und Hotellerie, der Getränkebranche, Lebensmittelindustrie sowie von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Bildungsexperten und Medienvertretern. Sie versteht sich als Förderin der Tafelkultur, Kochkunst, Kultur und Geschichte der Gastronomie sowie fachbezogener Wissenschaft und Bildung.

(Quelle: Pressemitteilung mer / GAD-Buffet)

PR in der Provinz.

Eigentlich mag ich den Sportartikelhersteller JAKO in Mulfingen - Hollenbach gut leiden. Es ist nicht nur ein erfolgreiches, vergleichsweise kleines, 1989 in einer Garage gegründetes Unternehmen, sondern vor allem auch Namenssponsor der Bamberger JAKO-Arena, in der ich mich seit Jahren einer Dauerkarte der Bamberger Basketballbundesligamannschaft erfreue. Das Sponsoring von JAKO hilft, daß sich Bamberg die drittgrößte Arena Bayerns leisten kann (nach München und Nürnberg).

Doch seit kurzem hat meine Zuneigung zu Jako gelitten. Dieses Unternehmen versucht, den Design-Blogger "Trainer" Frank Baade, der sich wie die meisten von uns keine teuren Prozesse leisten kann, mit juristischen Mitteln mundtot zu machen: "Blogger-Abmahnung als PR-Gau", in: Heise online vom 2. September 2009.

Ich habe immer noch die Hoffnung, daß ein Verantwortlicher von JAKO erkennt, wie dies die Reputation von JAKO gefährdet. Siehe dazu auch: "Eintracht-Ausrüster Jako schießt PR-Eigentor im Web", in: Horizont net, dem angesehenen "Portal für Marketing, Werbung und Design" vom 1. September 2009.

Gastwirte wissen es besser, wie man mit Kritik umgeht: "Wie sollte man auf eine negative Restaurantkritik reagieren?".

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Schneider Hopfenweisse.

In Deutschland ist die falsche Vorstellung weit verbreitet, in den USA würden ausschließlich schlechte Biere gebraut. Clay Risen hat einen kompetenten, viel diskutierten Beitrag über deutsches Bier im Vergleich zum amerikanischen Bier geschrieben, der Vorurteile entkräften soll: "Beer Battle: America vs. Grmany", in: The Atlantic vom 2009.

Dieser Artikel ist auch auf deutsch erschienen: "Kultgebräu aus dem 'Terroir'", in: Tagesspiegel vom 24. August 2009. Irgendwie spricht er mir aus dem Herzen:
"Es ist schon wahr, Deutschland produziert Schneider, Weihenstephaner, Andechs, und Schlenkerla. Aber wie häufig werden diese Biere hierzulande getrunken? Becks, Sternburg, Flensburg und andere sind die meistkonsumierten Biermarken in Deutschland, und die sind kaum besser als Coors oder Miller."
Zum Thema paßt, daß die Brooklyner-Schneider Hopfen Weisse, die gemeinsam von dem amerikanischen Braumeister Garrett Oliver von der Brooklyn Brewery und Hans-Peter Drexler, dem Chefbraumeister der Privaten Weißbierbrauerei Georg Schneider, entwickelt worden ist, wegen ihres großen Erfolgs in den USA demnächst auch in Deutschland erhältlich sein wird.

Die "Hopfenweisse" wurde im Mai 2007 von Garrett Oliver und Hans-Peter Drexler in der Kelheimer Brauerei eingebraut. Ich hatte das Vergnügen dabei zu sein. Siehe dazu: "Weltpremiere für Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse". Dieses Hefeweißbier enthält besonders viel Hopfen der Hallertauer Sorte Saphir. Im Juli 2007 reiste der Hans-Peter Drexler, im Gepäck Hefe aus Kelheim, nach Brooklyn und braute dort die Brooklyner Schneider Hopfen Weisse unter Verwendung amerikanischen Hopfens der Sorten Amarillo und Palisade. Die Hopfenweisse paßt vorzüglich zu kräftig gewürzten Speisen aus der Karibik, Thailand, China oder Mexiko.

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Mittwoch, September 02, 2009

Deutsche Feste in Brasilien - Heiko Grabolle

Deutsche Küche, Deutsche Feste. (Von Küchenmeister Heiko Grabolle) Wir haben hier in Brasilien sehr viele Deutsch-Abstämmige von Deutschen Auswanderern aus dem frühen 1900 Jahrhundert. Und wie ich heute glücklicher Weise erkennen kann, werden unsere Geschichten und Traditionen hier sehr hoch angesehen. Ich bin jetzt schon seit 2003 hier aber habe es noch nicht geschafft alle Deutschen Feste zu besuchen (Steht aber ganz oben auf meiner Liste!) Da die Deutschen und Traditionsreichsten Feste im Oktober am meisten besucht sind, habe ich Euch hier mal eine kleine, aber ausführliche Liste zusammengestellt. Es beginnt mit dem Fest EIN PROSIT!, dass vom 26 bis zum 28 Setember 2009 im Zentrum Centro Sul in Florianópolis, in Santa Catarina stattfindet , und zugleich alle anderen Feste vorstellt. Mehr Informationen gibt es auf der Seite: www.deutschewelt.com.br Deutsche Feste in Brasilien, von A bis Z: Bananenfest in Corupá vom 9 bis zum 12 Oktober 2009 - www.bananenfest.com.br Fenaostra in Florianópolis vom 16 bis zum 25 Oktober 2009 – www.pmf.sc.gov.br/fenaostra Fenarreco in Brusque vom 7 bis zum 18 Oktober 2009 – www.pmbrusque.com.br Imigrantenfest in Timbó vom 8 bis zum 12 Oktober 2009 – www.timbo.sc.gov.br Kegelfest in Rio do Sul vom 10 bis zum 14 Oktober 2008 – www.kegelfest.com.br Marejadafest (Fischfest) in Itajaí vom 8 bis zum 18 Oktober 2009 – www.marejada.itajai.sc.gov.br Musikfest in São Bento do Sul vom 17 bis zum 19 Oktober 2008 – www.saobentodosul.sc.gov.br Oberlandfest in Rio Negrinho vom 18 bis zum 19 Oktober 2008 – www.oberlandfest.com.br Oktoberfest in Itapiranga vom 9 bis zum 12 Oktober 2009 und in Linha Presidente Becker vom 18 bis zum 31 Oktober 2009 – www.itapiranga.sc.gov.br Oktoberfest in Blumenau (das berühmteste in ganz Brasilien) vom 1 bis zum 18 Oktober 2009 – www.oktoberfestblumenau.com.br Schützenfest in Jaraguá do Sul vom 8 bis zum 12 Oktober 2008 – www.schutzenfest.com.br Tirolerfest in Treze Tilias vom 9 bis zum 13 Oktober 2009 – www.trezetilias.com.br Ok, hoffe wird Euch gefallen. Ich wünsche ein Prosit an alle, Küchenmeister Heiko Grabolle. P.S.: Für mehr Informationen klicke hier!

Dienstag, September 01, 2009

Deutsche Feste in Brasilien

Deutsche Küche, Deutsche Feste. (Von Küchenmeister Heiko Grabolle) Wir haben hier in Brasilien sehr viele Deutsch-Abstämmige von Deutschen Auswanderern aus dem frühen 1900 Jahrhundert. Und wie ich heute glücklicher Weise erkennen kann, werden unsere Geschichten und Traditionen hier sehr hoch angesehen. Ich bin jetzt schon seit 2003 hier aber habe es noch nicht geschafft alle Deutschen Feste zu besuchen (Steht aber ganz oben auf meiner Liste!) Da die Deutschen und Traditionsreichsten Feste im Oktober am meisten besucht sind, habe ich Euch hier mal eine kleine, aber ausführliche Liste zusammengestellt. Es beginnt mit dem Fest EIN PROSIT!, dass vom 26 bis zum 28 Setember 2009 im Zentrum Centro Sul in Florianópolis, in Santa Catarina stattfindet , und zugleich alle anderen Feste vorstellt. Mehr Informationen gibt es auf der Seite: www.deutschewelt.com.br Deutsche Feste in Brasilien, von A bis Z: Bananenfest in Corupá vom 9 bis zum 12 Oktober 2009 - www.bananenfest.com.br Fenaostra in Florianópolis vom 16 bis zum 25 Oktober 2009 – www.pmf.sc.gov.br/fenaostra Fenarreco in Brusque vom 7 bis zum 18 Oktober 2009 – www.pmbrusque.com.br Imigrantenfest in Timbó vom 8 bis zum 12 Oktober 2009 – www.timbo.sc.gov.br Kegelfest in Rio do Sul vom 10 bis zum 14 Oktober 2008 – www.kegelfest.com.br Marejadafest (Fischfest) in Itajaí vom 8 bis zum 18 Oktober 2009 – www.marejada.itajai.sc.gov.br Musikfest in São Bento do Sul vom 17 bis zum 19 Oktober 2008 – www.saobentodosul.sc.gov.br Oberlandfest in Rio Negrinho vom 18 bis zum 19 Oktober 2008 – www.oberlandfest.com.br Oktoberfest in Itapiranga vom 9 bis zum 12 Oktober 2009 und in Linha Presidente Becker vom 18 bis zum 31 Oktober 2009 – www.itapiranga.sc.gov.br Oktoberfest in Blumenau (das berühmteste in ganz Brasilien) vom 1 bis zum 18 Oktober 2009 – www.oktoberfestblumenau.com.br Schützenfest in Jaraguá do Sul vom 8 bis zum 12 Oktober 2008 – www.schutzenfest.com.br Tirolerfest in Treze Tilias vom 9 bis zum 13 Oktober 2009 – www.trezetilias.com.br Ok, hoffe wird Euch gefallen. Ich wünsche ein Prosit an alle, Küchenmeister Heiko Grabolle. P.S.: Für mehr Informationen klicke hier!

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