Gastgewerbe Gedankensplitter



Freitag, November 27, 2009

DEHOGA Hessen e.V. weist Kritik an der geplanten Mehrwertsteuersenkung fier Beherbergungsleistungen von 19 auf sieben Prozent zurueck.

(Wiesbaden, 25. November 2009) Mit Blick auf die kontrovers geführte öffentliche Debatte zur Reduzierung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen und das Abrücken einzelner schwarz-gelber Koalitionäre und Ministerpräsidenten setzt die Hotellerie auf die Einhaltung der gegebenen Zusagen und damit auf die Verlässlichkeit von Politik.

Hinter dem DEHOGA Hessen e.V. steht mit der hessischen Gastronomie und Hotellerie eine nach wie vor wachsende Dienstleistungsbranche und ein starkes Stück Wirtschaft mit überwiegend mittelständischer Prägung. Mit über 18.900 Betrieben, 128.000 Beschäftigten und rund 6.600 Auszubildenden ist das Gastgewerbe Garant für Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Vor diesem Hintergrund weist der DEHOGA Hessen e.V. die Kritik an der zugesicherten Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen ab dem 01. Januar 2010 zurück. Die Aussage des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), eine Senkung der Mehrwertsteuer führe nicht zu einem Wachstumseffekt, sowie die weit verbreitete Meinung eine Senkung der Mehrwertsteuer für die Hotellerie sei ein "Almosen für die Hoteliers", wird den Leistungen der Branche und den geplanten Investitionen eines ohnehin krisengeschüttelten Wirtschaftszweiges nicht gerecht.
"Die Mehrwertsteuersenkung sorgt für Zuversicht in einer von der Wirtschaftskrise stark gebeutelten Branche. Dies ist ein notwendiger Impuls zum Erhalt von Arbeitsplätzen und für Investitionen. Ein besseres Konjunkturprogramm für unsere Branche kann es nicht geben. Die 7 Prozent für Beherbergungsleistungen stellen keine Subvention dar, sondern damit wird endlich eine längst überfällige Steuergerechtigkeit in Europa hergestellt."
argumentiert DEHOGA Hessen Präsident Reinhard Schreek.

Auch die geplante Verwendung der zu erwartenden Einsparungen durch eine Mehrwertsteuersenkung deutet durchaus auf eine Belebung des Konsumklimas weit über das Gastgewerbe hinaus hin. So planen die Hoteliers einen Großteil der Einsparungen in die Betriebe zu investieren. Diese Investitionen kommen direkt den Handwerkern zugute und werden die befürchteten Steuerausfälle schnell kompensieren.

Auch die von vielen Hoteliers glaubhaft zugesicherte Senkung der Preise für Beherbergungsleistungen wird direkt bei den Gästen ankommen und für eine erhebliche Belebung der Nachfrage in schwierigen konjunkturellen Zeiten sorgen. In einer vom DEHOGA Hessen durchgeführten Blitzumfrage geben Hoteliers an, rund 40 Prozent der Einnahmen für Investitionen in den Betrieb auszugeben, sowie 30 Prozent für die Entlohnung der Mitarbeiter entsprechend des gültigen Tarifvertrages zu verwenden. Sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer werden eine Investitionsoffensive auslösen, für Preissenkungen und Spielräume bei der Entlohnung von Mitarbeitern.

Der DEHOGA Hessen hat bereits im Juni 2009 mit dem ab dem 01. September 2009 gültigen Tarifvertrag Verantwortung für die Arbeitnehmer übernommen. Die Tariflöhne werden für alle Tariflohnempfänger um 2,9 Prozent angehoben. Im hessischen Gastgewerbe wird ein tariflicher Mindestlohn in Höhe von 7,50 Euro garantiert, eine Vereinbarung der Tarifpartner, die ohne politisches Zutun aus dem Verantwortungsbewusstsein der Tarifpartner heraus vereinbart wurde.
"Die Mehrwertsteuersenkung ist gerade in Anbetracht der quasi Einführung eines so genannten Mindestlohns eine steuerpolitisch richtungsweisendes Signal und flankiert die ernsthafte Bemühung insbesondere der Hotellerie Arbeits- und Ausbildungsplätze in einer wirtschaftlich prekären Zeit zu schaffen und zu erhalten"
so Präsident Schreek.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Hessen e.V.)

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Hotel- und Gaststaettengewerbe sieht Hoffnungsschimmer Konjunkturumfrage im Thueringer Gastgewerbe.

Erfurt, 27. November 2009 / Zeitgleich mit dem DEHOGA Bundesverband stellt der DEHOGA Thüringen die Ergebnisse des Branchenberichts Gastgewerbe Sommer 2009 Ausblick Winter 2009/2010 vor. Die Einschätzungen der zurückliegenden Sommersaison durch die Thüringer Hotellerie und Gastronomie sind dabei positiver ausgefallen als noch im Vorjahr. Allerdings sehen beide mit negativen Erwartungen in Richtung kommende Wintersaison.

Die Wirtschaftskrise scheint im Thüringer Hotel- und Gaststättengewerbe insgesamt in abgeschwächter Form anzukommen, obgleich dabei große Unterschiede zu verzeichnen sind. Der Umsatz der Branche sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum Januar bis September 2009 um 4,2%. Bereinigt um Preisschwankungen (real) gab es ein Minus von 6,3%. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nun am Dienstag dieser Woche mitgeteilt hat, konnte das Thüringer Gastgewerbe im Vergleich der ersten drei Quartale des Jahres 2009 mit dem Vorjahreszeitraum einen nominalen Umsatzzuwachs von 0,4 Prozent verzeichnen. Preisbereinigt wird daraus aber ein realer Umsatzrückgang von 1,8 Prozent.

Im Frühjahr, nach ihren Erwartungen für die Sommersaison 2009 befragt, sagten nur 27,2 Prozent der Thüringer Gastronomen, dass sie mit einer guten Entwicklung rechnen und 27,1 Prozent erwarteten gar eine ungünstigere Entwicklung als in der vorangegangenen Saison. In der aktuellen Herbstumfrage sagten nun 31 Prozent der befragten Thüringer Gastronomen, dass die Sommersaison 2009 für sie gut gelaufen ist und nur 18,3 Prozent sagen, dass diese als schlecht zu beurteilen wäre.

Für die Befragten lief nach eigener Einschätzung die Sommersaison 2009 etwas besser als die in 2008. Vor allem konnten sich die Gastronomen über mehr Gäste freuen. 28,2 Prozent gaben Steigerungen bei der Gästezahl und 26,8 Prozent eine Steigerungen beim Umsatz an. Dies verhehlt allerdings nicht, das 42,3 Prozent über gesunkene Umsätze klagen, was im Jahr davor allerdings noch 57,7 Prozent angegeben hatten. Auch beklagten 55,3 Prozent sinkende Erträge (im Vorjahr noch 69,2 Prozent) und 46,7 Prozent gaben gesunkene Investitionen an.

Was die Erwartungen der Thüringer Gastronomen für die vor ihnen liegende Wintersaison betrifft so sind diese zwar etwas weniger negativ als noch im Jahr 2008 , aber trotzdem rechnet auch hier die Mehrheit der Befragten mit sinkendem Umsatz, Ertrag und Investitionen. Nur knapp 10 Prozent gaben an, dass sie damit rechnen ihre Investitionen weiter steigern zu können.

Was nun die Thüringer Beherbergungsbetriebe betrifft, so schätzen die befragten Unternehmen die Entwicklung der Sommersaison 2009 ebenfalls besser ein als die Sommersaison 2008. Steigende Zimmerauslastung und Umsätze verzeichnete mit 38 Prozent bzw. 37,5 Prozent mehr als ein Drittel der Befragten. Ein Viertel der Unternehmen gab gestiegene Investitionen und Erträge an. Allerdings muss auch klar gesagt werden, dass fast 45 Prozent gesunkene Erträge hinzunehmen hatten. Diese Zahl hatte im Jahr 2008 noch bei 56,4 Prozent gelegen.

Dass aber die Wirtschaftskrise sich durchaus auch bei den Thüringer Hoteliers bemerkbar macht, zeigten vor allem die Wortmeldungen der Befragten. Immer wieder war hier zu lesen, dass die Zahl der Geschäftsreisen und Tagungen stark zurückgegangen sei und vermehrt günstige Packages und Rabatte nachgefragt werden. So schrieb ein Hotelier: Im privaten Bereich verzeichnen wir keine Buchungsrückgänge; im Tagungs- sowie im Businesssegment sind diese zu verzeichnen. Tagungen werden oft kurzfristig storniert.

Die Gesamtsituation schlägt sich natürlich auch in einer verkürzten Aufenthaltsdauer und sinkenden Restaurantumsätzen nieder. Gleichzeitig werden die Themen Service und Qualität für die Gäste immer zentraler: Allerdings besteht die Bereitschaft der Gäste für besondere Produkte und Qualität mehr zu zahlen, so das Resümee einiger der befragten Unternehmer.

Von einer positiven Stimmung mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison kann leider bei den Thüringer Hoteliers keine Rede sein. Hier ist die Erwartungshaltung durchweg negativer als noch im Jahr zuvor. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, ist doch die weitere Auswirkung der Wirtschaftskrise insbesondere für das Übernachtungsgewerbe kaum vorhersehbar.

Die Hälfte der Befragten rechnet für die kommende Saison mit sinkenden Umsätzen. 47,4 Prozent sagen sinkende Investitionen voraus und 43,8 Prozent sinkende Umsätze.

Aber es muss dabei auch ausgeführt werden, dass circa jeder siebente Hotelier für die bevorstehende Wintersaison von steigenden Umsätzen ausgeht. Knapp 12 Prozent gehen von steigender Zimmerauslastung und steigendem Ertrag (12,8 Prozent) aus.

Dies zeugt davon, dass der gastgewerblichen Branche der dringend notwendige Optimismus und die damit verbundene Bereitschaft zu oft dringend notwendigen Investitionen fehlt und stattdessen Verunsicherung vorherrscht.

Befeuert wird diese unklare Lage auch aufgrund der ausstehenden Regierungsentscheidung zur Reduzierung der Mehrwertsteuersätze für die Hotellerie. Ich appelliere an unsere Politiker auf Bundesebene die vereinbarte Reduzierung ab Januar 2010 im Dezember durch den Bundesratsbeschluss erfolgreich in Kraft zu setzen. Explizit sei noch einmal darauf hingewiesen, dass aber auch die eklatante wettbewerbsrechtliche Benachteiligung der Gastronomie mit einer 19-prozentigen Besteuerung gegenüber der sieben-prozentigen Besteuerung des Lebensmitteleinzelhandels etwa bei Bäckern oder Fleischern endlich beseitigt werden muss, so Dirk Ellinger, Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen.

Die öffentliche Diskussion um Subventionen ist unerträglich, es geht für unsere Branche lediglich um fairen Wettbewerb, der in einem marktwirtschaftlichen System verankert ist. Mehr als 85 Prozent der Unternehmen sind kleinere und mittlere insbesondere aber Familienbetriebe. Alle Unternehmer im Hotel- und Gaststättengewerbe fordern eine dringende Entlastung für Preisgestaltung, Mitarbeiter und notwendige Investitionen, so Ellinger weiter.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

Mittwoch, November 25, 2009

Qualitaetsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder.

An der Entwicklung der "Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder" (PDF) waren nicht nur zahlreiche Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis sondern auch Referentinnen und Referenten der zuständigen Länderministerien sowie des Bundesministeriums beteiligt. So ist es kein Wunder, daß sachfremde Anforderungen auftauchen, die mit der Qualität der Verpflegung rein gar nichts zu tun haben, sondern nur ideologischen Vorstellungen entspringen:
"In einem Leistungsverzeichnis muß enthalten sen:
...
Bestätigung, dass nur tarifgebundenes und sozialversichertes Personal eingesetzt wird
..."

Dienstag, November 24, 2009

Amtsanmaßung.

Zurzeit erhalten Unternehmer wieder Anrufe von Betrügern, die überteuerte Verbandkästen und Feuerlöscher an den Mann bringen wollen, meldet die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten: "Vorsicht, Trickbetrüger!":
"Sie behaupten, im Auftrag der BGN anzurufen und nutzen die zeitlichen Belastungen des Unternehmers aus, um ihnen zu einem schnellen Kauf zu bewegen. Bei einem Kauf stellen sie in Aussicht, dass weder die Gewerbeaufsicht noch die Berufsgenossenschaft den Betrieb besuchen werden. Umgekehrt drohen sie, bei Nichtkauf auf eine notwendige Inspektion des Betriebes hinzuweisen."

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Thueringer Gastgewerbe: Positive Entwicklung bei Umsatz und Beschaeftigten im September 2009.

Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im September 2009 real 0,2 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresmonat. Nominal stiegen die Umsätze im Monat September um 1,9 Prozent.

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im September 2009 real 6,2 Prozent und nominal 4,5 Prozent weniger um als im September 2008.

Im Monatsdurchschnitt wurden im Thüringer Gastgewerbe 3,8 Prozent mehr Personen beschäftigt als im September 2008. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass dieser deutliche Beschäftigungsanstieg im Wesentlichen auf einen Zuwachs der Teilzeitbeschäftigten um 7,2 Prozent zurückzuführen ist. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat nur leicht um 0,8 Prozent.

Einen wichtigen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung lieferte die Thüringer Gastronomie. In diesem Bereich waren im September 2009 insgesamt Umsatzzuwächse von real 0,9 Prozent und von nominal 2,8 Prozent zu verbuchen. In 'Restaurants, Gaststätten usw.' beliefen sich die Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahresmonat sogar auf 2,2 Prozent (real) und 4,1 Prozent (nominal).

Hinsichtlich der Beschäftigtenzahlen war im Bereich der Gastronomie mit einem Plus von 5,5 Prozent ebenfalls ein deutlicher Zuwachs erkennbar.

Das Thüringer Gastgewerbe hatte im Vergleich der ersten drei Quartale des Jahres 2009 mit dem Vorjahreszeitraum mit einer Umsatzentwicklung von real - 1,8 Prozent einen Rückgang zu verkraften. Die nominalen Umsätze stiegen hingegen im gleichen Zeitraum leicht um 0,4 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Durchschnitt der ersten drei Quartale um 2,1 Prozent. Allerdings ist diese Entwicklung auf tendenzielle Verschiebungen zugunsten der Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. So stieg die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten im Vergleich zum Zeitraum Januar bis September 2008 deutlich um 6,2 Prozent, während gleichzeitig die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,5 Prozent zurückging.

(Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik).

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Montag, November 23, 2009

Clemens Wilmenrod - Es liegt mir auf der Zunge.

Am Mittwoch, 25. November 2009, zeigt die ARD ab 20.15 Uhr den Fernsehfilm "Wilmenrod - Es liegt mir auf der Zunge", eine Reminiszenz an Deutschlands ersten Fernsehkoch Clemens Wilmenrod, gespielt von Jan Josef Liefers, nach einem Drehbuch von Lothar Kurzawa. Der NDR hat zudem dazu passend einen von zwei erhaltenen Originalmitschnitten aus dem Jahre 1961 in seine NRD Mediathek eingestellt: "Clemens Wilmenrod kocht Heringssalat auf bretonische Art".

Mehr über "Clemens Wilmenrod"-

Samstag, November 21, 2009

Gender-Marketing bei Lebensmitteln.

(aid) - Rosa für Mädchen, blau für Jungs. - Althergebrachte Muster von Geschlechteridentität machen auch vor dem Lebensmittel-Marketing nicht Halt. Das demonstrierten Eva Kreienkamp, Jana Rückert-John und Gunther Hirschfelder im Rahmen des 12. aid-Forums zum Thema "Männer wollen mehr, Frauen wollens besser - Ernährungskommunikation unter Gender-Aspekten".

Anschaulich startete die Betrachtung mit einem geschichtlichen Exkurs in die Zeiten von Herrenschokolade, Damenkränzchen und "Lady Pint".

Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder von der Universität Bonn zeigte an ausgewählten Beispielen, dass es in allen Zeitstufen männliche und weibliche Ernährungsmuster gegeben hat:
"Gerade in historischer Perspektive wird deutlich, dass das System der Ernährung immer auch das Ergebnis eines Aushandlungsprozesses ist."
Und wie sieht es heute mit geschlechtsspezifischen Mustern aus? Die Sozialwissenschaftlerin Jana Rückert-John von der Universität Hohenheim beobachtet, dass
"geschlechterdifferentes Verhalten in verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsbereichen aufzuzeigen, seit einiger Zeit wieder von großem Interesse zu sein scheint."
Für viele Lebensbereiche ließen sich Schlagzeilen wie "Frauen essen anders - Männer auch" finden. Gemeinsam sei diesen Ansätzen, dass sie Verhaltensunterschiede als "ganz natürlich" erklärten und den genetischen Anlagen zuschrieben.
"Hersteller und Handel sprechen bereits Kinder mit Gender-Food an. Für Mädchen gibt es Identifikationsfiguren wie die rosa Prinzessin, für Jungen den starken Piraten. Auch in der Werbung treffen wir auf Geschlechterordnungen: Die Frau bereitet für die Familie eine Mahlzeit am heimischen Herd, der Mann steht am Grill"
so Rückert-John.

Eva Kreienkamp vom Berliner Marktforschungsinstitut FrischCo. wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Frauen die Hauptzielgruppe der Lebensmittelbranche sind:
"Frauen tätigen bis zu 90 Prozent aller Haushaltseinkäufe. Männer kommen in der Produktansprache so gut wie gar nicht vor. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf ihr Essverhalten und ihre Kochkünste."
Werbungen für Fertiggerichte oder Snacks sprächen jedoch auch Männer an und "unterstelle" ihnen quasi von vorneherein, nicht Kochen zu können oder bestärke sie auch darin, sich nicht um die Speisenzubereitung sorgen zu müssen.
"Durch sich wandelnde Geschlechterrollen und gesellschaftliche Lebensmodelle ist der Ausschluss von Männern jedoch kontraproduktiv. So gibt es sechs Millionen männliche Singles in Deutschland, die kochen und essen wollen"
so Kreienkamp.
"Gender-Marketing vermeidet Vorurteile, nutzt das Wissen über Geschlechtsstereotype und hilft Werbung sowie Ernährungsberatern in der Praxis, Frauen und Männer gezielter anzusprechen.
Einige Hersteller hätten bereits neue Kundenansprachen umgesetzt und sich mit Männern neue Käufergruppen erschlossen.
"Hersteller von Haushaltsgeräten haben herausgefunden, dass Männer in Single-Haushalten zum Beispiel waschen müssen, es aber nicht können. Bei der Anschaffung von Waschmaschinen oder Kinderwagen wird deutlich, dass neue Geschlechterrollen auch entsprechend neue Statussymbole mit sich ziehen"
so Kreienkamp. Ein Perspektivenwechsel mit einer geschlechteruntypischen Darstellung - wie beispielsweise ein junger Mann mit Kinderwagen auf dem Wochenmarkt oder ein Paar beim gemeinsamen Kochen - würde nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen leisten, sondern auch Geschlechterstereotype in der Ernährungskommunikation überwinden helfen.

aid, Ira Schneider

(Quelle: Pressemitteilung des aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.).

Austernperle in der Küche

Überraschung und Aufregung bei der Arbeit als ich auf einmal etwas eigenartiges in der einer Austernschale fand. Wir waren gerade dabei über Stück 1000 dieser wunderbaren Muschenl zu öffnen um gratinierte Austern für die Messe "FENAOSTRA" vorzubereiten. Das Rezept gibt es übrigens hier. Ich bekam die obere Schale nicht auf da irgendetwas am Messer klemmte, also schaute ich hinein, und das Ergebnis könnt Ihr ja schon an den Fotos erkennen. Da kam auch gleich die Frage auf, ist das wohl eine der berühmten Austernperlen? Ist sie noch in ihrem Anfangstadium? Wie entsteht eigentlich eine Austernperle? Nach einer ausführlichen Suche im Internet hab ich herausgefunden das die Perlen eine Art von Schutzmechanismus sind und dass es ganz viele Arten von Perlen gibt. Wenn etwa ein Fremdkörper (Parasiten) in die Muschel hereinkommt oder sich hereinbohrt, umkleidet die Auster ihn mit dem gleichen Material wie ihre Schalenbestandteile, die sich dann rund um die Zellen in Schichten ablagern. Davon geht aufjedenfall der berühmte Jochen Schlüter, Leiter des Mineralogischen Museums der Universität Hamburg, aus. Und so könnte dann nach einiger Zeit eine Perle entstehen. Na ja, ich kann auf jedenfall nur sagen: mehr Glück beim nächsten male... Dafür hab ich jetzt eine Auster mit "Schaustück" auf meinem Regal, hab sie nämlich wieder zusammen geklebt... Gruss, Euer Küchenmeister aus Brasilien, Heiko Grabolle

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Freitag, November 20, 2009

Koppelin stellt sich dumm.

Wenn Reuters ("Schleswig-Holstein will Ausgleich für Steuersenkung für Hotels" vom 20. November 2009) Jürgen Koppelin, den Landesvorsitzenden der FDP in Schleswig-Holstein und einer von mehreren stellvertretenden FDP-Fraktionschef im Bundestag, richtig zitiert hat, hat er zumindest vom Gastgewerbe keine Ahnung:
"Die geplante Reduzierung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen sei jedoch mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden, da es in den Betrieben dann für verschiedene Leistungen unterschiedliche Sätze gebe."
Mein Hinweis möge genügen, daß bereits heute für Produkte und Dienstleistungen von Hotels unterschiedliche Mehrwertsteuersätze gelten, z.B. gilt für Speisen, die nicht zum sofortigen Verzehr an Ort und Stelle bestimmt sind, der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, genauso wie für Zeitungen.

Weiter soll der gelernte Bankkaufmann gesagt haben:
"Besser sei es, den Hotels günstige Kredite über die Förderbank KfW für Modernisierungen und Renovierungen zur Verfügung zu stellen."
Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen führt grob gerechnet zu einer usätzliche Umsatzrendite von rund zehn Prozentpunkten. Sie ist in keiner Weise mit dem Effekt einer Zinsverbilligung von Krediten vergleichbar. Will Koppelin uns verarschen?

Altbacken.

Um auch dem letzten Hinterbänkler im Bundestag einen Titel zu bescheren, hat die Bundesregierung nicht nur die Anzahl der parlamentarischen Staatssekretäre, auf die man ohne Effizienzverlust ganz verzichten könnte, aufgebläht. Für jeden Mist gibt es zudem sogenannte Beauftragte der Bundesregierung.

Die FDP will nunmehr die Nichtaufgaben des bisherigen Tourismusbeauftragen Ernst Hinsen von einem parlamentarischen Staatssekretär nebenbei erledigen lassen. Doch der laustarke Bäckermeister und Konditor will partout nicht auf seinen Titel verzichten, obwohl er in der letzten Legislaturperiode für das Gastgewerbe außer wohlfeilen Sprüchen nichts erreicht hat: "Tourismusbeauftragter will nicht weichen", in: Trierischer Volksfreund.

Touristikunternehmen polemisieren gegen Mehrwertermaessigung fuer Uebernachtungen.

"Insolvenzgefahr durch Umsatzsteuer-Geschenk?", in: OmnibusRevue.

Die Behauptung, durch eine massive Reduzierung des Vorsteuerabzugs beim Einkauf von Hoteldienstleistungen werde die Existenz von Incoming-Reiseagenturen und Veranstaltern akut gefährdet, verstehe ich nicht. Diese Anbieter könnten ihrerseits Übernachtungsdienstleistungen ihren Kunden mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Rechnung stellen. Oder sie vermitteln nur die Übernachtungsdienstleistungen und überlassen das Inrechnungstellen den Hoteliers. Haben sie Angst, die niedrigen Preise, die sie Hoteliers häufig abverlangen, offen auszuweisen?

Ausbildung in der brasilianischen Gastronomie

Habe letzte Woche einen Vortrag über deutsche Küche und ihre Einwanderer in Brasilien gehalten, genauer gesagt an der Fachhochschule Unisc, in der Stadt Santa Cruz do Sul, Rio Grande do Sul. Die Veranstaltung war teil einer akademischen Woche für Studenten in den ausbildungsbereichen Tourismus und Gastronomie. Unter anderem hatte ich auch die Fachbereiche wie Küche und Service in meiner Präsentation eingebunden was ein voller Erfolg wurde. Es ist wichtig die Schüler zu motivieren aber auch zu zeigen dass man viel studieren muss. Zum Schluss wurde mein Aufenthalt mit einem schönen Dinner abgeschlossen. Alles in allem war es ein super Event und wie schon zuvor konnte ich erkennen wie wichtig die Hilfe für die Auszubildenen bei der Eingliederung in die neuen Ausbildungsplätzen ist. Leider gibt es hier noch nicht das Duale System wie bei uns in Europa, aber das kommt vielleicht noch. Mahl schauen was die Zukunft so bringt, eines ist klar, Schüler fehlen nicht, denn die Klassen sind alle mit zu 40 bis 50 Schüler voll besetzt. Gruss aus Brasilien, Küchenmeister Heiko Grabolle.

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Mittwoch, November 18, 2009

Die neue Generation brasilianischer Köche

Gastronomie und Culinaria sind in die Mode geraten. Und hier in Brasilien kommt das richtig gut an. Lange Zeit haben die Brasilianer die ausländischen Köche vorgezogen und für Essen teuer zu bezahlen, das gab es nur für Reiche. Doch die Zeiten ändern sich. Brasilien hat in den letzten Jahren viel in die Erziehung investiert, eine grosse Mittelschicht herangezogen und heute gibt es in allen Bundesländern Schulen die Ausbildungskurse für junge Köche in der Gastronomie anbieten. Der Markt wächst sehr schnell. Auch Biokost und Slowfood sind heute schon feste Namen in der brasilianischen Küche. Und erst letztes Jahr hat Ferran Adrian die molekulare Küche in Brasilien vorgestellt. Immer mehr grosse Köche kommen nach Brasilien um an Events teilzunehmen. Das inspiriert die jungen in Ihrer Ausbildung! Ja klar das es noch grosse Schwierigkeiten in der Ausbilung und Einführung der neuen Lehrkräfte gibt, aber darum werden wir ja auch noch als Schwellenland mit Wirtschaftsboom bezeichnet. Kann wohl sagen das ich mit meiner Küchenmeisterausbilung zur richtigen Zeit am richtigen Ort angekommen bin. Viel Spass Euch allen und bis zum nächsten Post. Heiko Grabolle.

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Weiterhin kein Vorsteuerabzug beim Briefporto der Deutschen Post.

Im Bundestagswahlkampf hat die FDP den Eindruck erweckt, sie wolle die Mehrwertsteuerbefreiung der Deutschen Post bei Briefsendungen abschaffen. Damit wäre, vorbehaltlich einer allgemeinen Preiserhöhung, das Briefporto netto auch für Gastronomen und Hotelliers billiger geworden, weil man die Vorsteuer hätte geltend machen können.

Doch wenn die Vorstellungen des Bundesfinanzministeriums wahr werden sollten, hätte die FDP dieses Wahlversprochen gebrochen. Nur für Postsendungen über 2000 Gramm soll die Mehrwertsteuer der Deutschen Post entfallen: "Post verliert ihre Vorteile gegenüber Konkurrenten", in: Handelsblatt vom 18. November 2009.

Gottseidank gibt es schon private, regionale Wettbewerber, bei denen das Porto deutlich niedriger ist. Siehe dazu: "Frankenpost".

Dienstag, November 17, 2009

Gastgewerbeumsatz im September 2009 real 6,2% niedriger als im September 2008.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im September 2009 nominal 4,5% und real 6,2% weniger um als im September 2008. Im Vergleich zum August 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im September 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,1% und real 1,2% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im September 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats: das Beherbergungsgewerbe mit nominal - 6,8% und real - 8,3% und die Gastronomie mit nominal - 2,8% und real - 4,6%. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal - 8,4% und real - 9,9%.

Von Januar bis September 2009 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 4,2% und real 6,3% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

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Montag, November 16, 2009

NRW-Gastgewerbe: Umsaetze im September unter Vorjahresniveau.

Düsseldorf (IT.NRW). Das nordrhein-westfälische Gastgewerbe setzte im September 2009 nominal 6,3 Prozent weniger um als im September 2008. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken die Umsätze real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 8,0 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 3,2 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Für den Zeitraum Januar bis September 2009 ermittelten die Statistiker für das Gastgewerbe Umsatzrückgänge um 8,5 (nominal) bzw. 10,5 Prozent (real) gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres. (IT.NRW)

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Foerdert viel Taschengeld eine ungesunde Ernaehrung?

(aid) - Je mehr Taschengeld Kinder und Jugendliche bekommen, desto höher ist die Gefahr, dass ausgewogene Mahlzeiten durch Fastfood und Süßigkeiten ersetzt werden. Dennoch fördert weniger Taschengeld nicht unbedingt eine gesündere Ernährung, betont die Dr. Rainer-Wild-Stiftung in einem neuen Themenpapier. In Deutschland erhält fast jedes Kind und fast jeder Jugendliche Taschengeld. Im Jahr 2009 nehmen junge Menschen im Alter von 6 bis 19 Jahren rund 20,5 Milliarden Euro ein, zeigen Hochrechnungen der Studie Trend Tracking Kids 2009. Das Geld wird überwiegend für Freizeitaktivitäten, Handy und Mode, aber auch für Süßigkeiten und Fastfood ausgegeben. Das sind Dinge, die Jungen und Mädchen möglicherweise nicht von den Eltern bekommen, die "cool" sind und bei ihren Altersgenossen einen hohen Stellenwert haben.

Mehr als die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen kauft laut der KidsVerbraucherAnalyse (KVA) 2009 vom eigenen Geld Süßigkeiten und rund ein Viertel Fastfood und Essen unterwegs. Mit zunehmendem Alter gewinnen die Ausgaben für Getränke und Fastfood an Bedeutung. Das ist nicht unbedingt auf das fehlende Angebot von Mahlzeiten in der Familie zurückzuführen. Denn Kinder und Jugendliche essen häufig zu Hause und gemeinsam mit den Familienmitgliedern. Vielmehr ist das Fastfood-Restaurant für Teenager ein beliebter Treffpunkt und gehört zur Freizeitgestaltung. Schule, Werbung und die Clique bestimmen mit, welche Lebensmittel gerade gefragt sind.

In der heutigen Zeit haben Kinder mehr Entscheidungsfreiheiten, lautet die Einschätzung der Dr. Rainer-Wild-Stiftung. So darf bei den 6- bis 9-Jährigen jeder Fünfte mit dem Taschengeld so viele Süßigkeiten kaufen, wie er mag. Bei den 10- bis 13-Jährigen sind es sogar 45 Prozent. Viele Kinder sind auch durch die zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile stärker auf sich alleine gestellt. Da Ernährungsgewohnheiten vor allem in jungen Jahren geprägt werden, sind Eltern als Vorbilder gefragt: Wenn sie mit Ihren Kindern von klein auf gesunde Lebensmittel kaufen, gemeinsam kochen und mit Genuss essen, werden sie auch später ihr Geld für einen gesünderen Lebensstil ausgeben.

aid, Heike Kreutz

(Quelle: Pressemitteilung des aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.)

Sonntag, November 15, 2009

Mehrwertsteuerermaessigung fuer Uebernachtungen.

Ab dem 1. Januar 2010 soll für Übernachtungsleistungen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz - statt 19 dann sieben Prozent gelten. Siehe dazu auch: "Koalitionsvertrag - DEHOGA und Hotelverband freuen sich über Kompromiss zur Mehrwertsteuerreduzierung".

Tipps, wie man für möglichst viele Produkte diesen ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Ansatz bringen kann, kann ich noch nicht geben, denn die Détails dieser Regelung sind noch nicht formuliert oder gar beschlossen. Insoweit ist es auch nicht verwunderlich, daß die Schätzungen der Steuerausfalls zwischen 1 und 4 Milliarden schwanken. Kritische Punkte sind z.B. die Abgrenzung zu Produkten und Dienstleistungen, die weiterhin mit dem vollen Mehrwertsteuersatz zu besteuern sind bzw. die Aufteilung von Paketen wie Voll- und Halbpensionsangeboten bzw. Übernachtungen incl. Frühstück.

Entgegen manchen verkürzenden, irritierenden Veröffentlichungen in den Tageszeitungen gilt die Steuerermäßigung - vorbehaltlich des genauen Textes der Neuregelung - nicht nur für Hotels, sondern auch für Gasthöfe, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze, Jugendherbergen und Privatzimmer. Die Irritation bei Campingplätzen rührt vermutlich davon her, daß die Umsätze aus "Dauer- und Saisoncamping" nach § 4 Nr. 12 des Umsatzsteuergesetzes 1993 (UStG) ohnehin steuerfrei sind. Dabei gilt eine Grenze von sechs Monaten Mietzeit.

Das "Handelsblatt schreibt dazu:
"Die Länder glauben, die Ermäßigung bleibe nicht nur wie bisher vorgesehen auf Übernachtungen beschränkt, sondern werde schnell und leise von den Hotels auf alle möglichen Pauschalpakete ausgedehnt."
(Quelle: "Streit um Steuerermäßigung für Hotels" vom 15. November 2009).

Unkoscher wäre es sicherlich, fiktive Übernachtungen zu berechnen bzw. zu verbuchen, wenn tatsächlich nur Speisen und Getränke ausgegeben worden sind.

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Dienstag, November 10, 2009

Geringwerte Wirtschaftsgueter: Zurueck zur Grenze von 410 Euro.

Mit dem so genanten "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" werden diverse Fehler der fetten Bundesregierung zurück genommen. Unter anderem hatte die fette Koalition die optionale Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter seit 2008 auf solche Wirtschaftsgüter beschränkt, die bis zu 150 Euro kosten (siehe dazu: "Neuregelung der Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgueter".

Ab 2010 gilt wieder die alte Grenze von bis zu 410 Euro: "Kabinettsbeschluss: Steueränderungen 2010", in: Deutsche Handwerks-Zeitung vom 10. November 2009.

Je nach steuerlicher Situation eines Unternehmens kann es Sinn machen, geplante Anschaffungen von geringwertigen Wirtschaftsgütern mit einem Preis zwischen 150 und 410 Euro (netto) ins Jahr 2010 zu verschieben. Es gilt dabei der Tag der Lieferung, nicht der Bestellung.

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Montag, November 09, 2009

Ferienwohnungen.

Wer in das Thema Ferienwohnungen (Ferienhäuser, Privatzimmer) einsteigen will, findet erste Informationen:

Montag, November 02, 2009

Restaurantmitarbeiter einarbeiten.

Alexander Hänsel hat eine Checkliste erstellt, wie man neue Mitarbeiter in einem Restaurant einarbeiten sollte: "Einarbeitungsplan für Restaurantmitarbeiter", in: Restaurant News vom 21. September 2009.

Bei uns machen wir das so, daß wir, um Arbeitszeit des neuen Mitarbeiters zu sparen, einige Punkte teilweise schon in das Vorstellungsgespräch im Rahmen der Personalauswahl verlagern und in das Gespräch anläßlich des Abschlusses des schriftlichen Arbeitsvertrages:
  • Komplette Hausführung und Restaurantrundgang, inkl. Backoffice – Bereiche
  • Allgemeine Einführungen durch den Restaurantleiter oder den direktem Vorgesetzen
  • Durchsprechen der Stellenbeschreibung, der Spielregeln und des Einarbeitungsplans.