Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Februar 23, 2010

Durchschnittlicher Zimmerpreis um 4,80 Euro gesunken - Hotels haben Mehrwertsteuervorteil an Gaeste weitergegeben.

(Berlin, 22. Februar 2010) In Deutschland sanken die Hotelzimmerpreise im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 4,9 Prozent. Das geht aus den Monatszahlen des weltweit größten Hotelbetriebsvergleichs von STR Global hervor. Der durchschnittliche Zimmerpreis (Bruttopreis ohne Frühstück) sank um 4,80 Euro von 98,54 Euro (Januar 2009) auf 93,74 Euro (Januar 2010).
"Die Hotellerie hat damit trotz aller Widrigkeiten Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung umgehend für ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis genutzt"
sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).
"Unsere 1.120 Mitglieder werden zudem laut einer Verbandsumfrage 330 Millionen Euro zusätzlich investieren und 1.600 neue Stellen schaffen."
STR Global weist im Januar eine Steigerung der durchschnittlichen Zimmerauslastung um 1,2 Prozent auf 48,0 Prozent aus (Vorjahresvergleich). Die durchschnittlichen Nettozimmerpreise (ohne Frühstück) stiegen um 5,8 Prozent - was durch die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes einem Rückgang des durchschnittlichen Bruttozimmerpreises um 4,9 Prozent oder 4,80 Euro entspricht. Die Gäste zahlen also weniger.
"Nur mit der von STR Global angewandten Erhebungsmethodik werden preisbildende Faktoren wie Buchungszeitpunkt, Pauschalarrangements, Kundenbindungsprogramme oder Mengenabnahmeverträge adäquat erfasst"
erklärt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA).
"Andere Preisuntersuchungen, die auf einigen wenigen Anrufen, einzelnen Zielgruppen oder gar auf Vormonatsvergleichen (Januar 2010 im Vergleich zu Dezember 2009) basieren, sind methodisch zweifelhaft."
Der Hotelbenchmark von STR Global repräsentiert in Deutschland rund 800 Hotels vorwiegend mittlerer und höherer Kategorien in Städtedestinationen mit einer Kapazität von mehr als 140.000 Zimmern und ist der größte unabhängige Hotelbetriebsvergleich in Deutschland und weltweit. Die durchschnittlichen Zimmerpreise werden berechnet aus den tatsächlich erzielten Zimmererlösen eines Hotels dividiert durch die Anzahl der im gleichen Berichtszeitraum vermieteten Zimmer. So liegen den von STR Global ermittelten Durchschnittswerten die effektiv vereinnahmten Zimmerpreise von 2,1 Millionen Hotelzimmerbuchungen für Januar 2010 über sämtliche Buchungskanäle zugrunde.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Fachverband der Hotellerie in Deutschland. Ihm gehören mehr als 1.100 führende Häuser des vorwiegend mittleren und oberen Marktsegments aus Individual-, Kooperations- und Kettenhotellerie an. Die IHA-Mitglieder verfügen über rund 150.000 Hotelzimmer und repräsentieren damit einen Anteil von 20 Prozent des gesamten Hotelmarktes in Deutschland. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie auf nationaler und internationaler Ebene gegenüber Politik und Öffentlichkeit in Brüssel und Berlin und unterstützt ihre Mitglieder mit exklusiven Dienstleistungen.

(Quelle: Pressemitteilung des Hotelverbands Deutschland (IHA)).

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