Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Februar 23, 2010

Rheinland-Pfalz: Gastgewerbe spuerte 2009 Konsumzurückhaltung.

Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe musste im Jahr 2009 einen Umsatzrückgang verkraften. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze nominal, also zu jeweiligen Preisen, um 1,5 Prozent niedriger als im Jahr 2008. Real - d. h. um Preisveränderungen bereinigt - gingen sie um 3,6 Prozent zurück (Deutschland: nominal minus 4,1 Prozent, real minus 6,1 Prozent).

br>Gastronomie

In der Gastronomie, in der etwa 60 Prozent der Gastgewerbeumsätze erwirtschaftet werden, stellte sich die Entwicklung etwas besser dar als im Beherbergungsgewerbe. Nominal blieben hier die Umsatzzahlen gegenüber dem Jahr 2008 unverändert, preisbereinigt war ein Minus von 1,9 Prozent zu verzeichnen. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, konnte die Umsatzzahlen nominal sogar um 1,1 Prozent steigern. Real lagen die Umsätze jedoch um 0,8 Prozent unter denen des Vorjahres. In der getränkegeprägten Gastronomie, zu der Schankwirtschaften, Diskotheken und Bars gehören, gingen die Umsätze nominal um 1,1 Prozent und real um 3,1 Prozent zurück. Ein deutliches Umsatzminus (nominal: minus 6,6 Prozent; real: minus 8,6 Prozent) mussten die Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen hinnehmen. Eine mögliche Erklärung für den Einbruch in diesem Segment ist die vergleichsweise größere Abhängigkeit von Firmenkunden, die ihre Nachfrage in der Wirtschaftskrise bislang stärker reduzierten als private Verbraucher.

Beherbergungsgewerbe

Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe lagen die Umsätze im Jahr 2009 nominal um 3,8 Prozent und real um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser Umsatzrückgang dürfte vor allem durch die Reisezurückhaltung aufgrund der Wirtschaftskrise zu erklären sein.

Trotz sinkender Umsätze lag die Zahl der Beschäftigten um 2,3 Prozent höher als im Jahr 2008. Allerdings wurden Vollzeit- durch Teilzeitkräfte ersetzt. Während die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 5 Prozent zunahm, ging die Zahl der Vollzeitkräfte um 1,9 Prozent zurück.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz).

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