Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Februar 04, 2010

Schwarzarbeit hat keinen Respekt vor dem Alter.

Bei der verdachtslosen Überprüfung eines asiatischen Spezialitätenrestaurants am vergangenen Mittwoch stießen Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Braunschweig auf einen minderjährigen Koch ohne Aufenthaltserlaubnis.

Zöllner bei der Kontrolle
"Die Kontrolle verlief anfangs routinemäßig. Wir betraten das Lokal und befragten das angetroffene Personal nach den Beschäftigungsverhältnissen. Erst als wir in der Küche auftauchten, setzte das große Flüchten unter den Köchen ein"
so Zollamtsrat Ulfried Schulze, Zoll-Einsatzleiter.

Unter den Flüchtenden befand sich ein junger Asiat, der von den Zollbeamten gestellt wurde. Er trug eine Kochmütze und typische Berufsbekleidung. Dennoch versuchte er den Beamten klarzumachen, dass er nicht in der Gaststätte arbeite. Der junge Mann konnte sich nur schwer verständlich machen. Deshalb wurde er zur Dienststelle der FKS gebracht, wo er unter Hinzuziehung von Dolmetschern von den Zöllnern näher befragt wurde.

Nach eigenen Angaben sei er erst 14 Jahre alt und besäße weder Ausweisdokumente noch eine Aufenthaltserlaubnis. Die Zöllner brachten den jugendlichen Koch zum zuständigen Jugendamt. Dort wird er seinem Alter entsprechend versorgt und sein aufenthaltsrechtlicher Status geklärt. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Der verantwortliche Arbeitgeber muss sich gesonderten Ermittlungen der FKS stellen. Ihn erwartet ein Strafverfahren, dessen Ausgang zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe führen kann.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Braunschweig).

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