Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, März 28, 2010

Kaution fuer Mittagsverpflegung in Schulen und Kindertagesstaetten.

In Greifswald regen sich Eltern auf, weil der Caterer für das Mittagessen der Kinder eine Kaution verlangt: "Kaution für Kita-Essen: Eltern wütend", in; Ostsee-Zeitung vom 26. März 2010.

Ich würde mich als Caterer erst gar nicht auf eine Einzelabrechnung mit den Eltern einlassen. Sollen doch die Träger der Kindertagessstätten und Schulen das Essen bezahlen und schauen, wie und ob sie das Geld von den Eltern bekommen.

Die Ostsee-Zeitung argumentiert:
"Wer ein Restaurant betritt, muss schließlich auch nicht für den Fall, dass er sich als Zechpreller erweist, vor der Tür eine Sicherheitsleistung hinterlegen".
Dieser Vergleich hinkt in zweierlei Hinsicht:
  • Ein Restaurant kreditiert einem einkehrenden Gast den einmaligen Verzehr und läßt ihn nicht monatelang speisen, um ihn erst dann abzukassieren. Bei einem erheblichem Konsum kann man eine Zwischenabrechnung machen, z.B. mit dem Argument eines Schichtwechsels.
  • Restaurants können sehr wohl einen Gast, der den Eindruck erweckt, er könne möglicherweise nicht zahlen, rauswerfen oder Vorauskasse verlangen. Ein Caterer hat hingegen nur einen geringen Einfluß darauf, wer seine Speisen verzehrt. Er kann z.B. auf Vorkasse Schulen in Gegenden nicht beliefern, in denen viele Eltern möglicherweise kein pfändbares Einkommen haben.

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Kommentare:
Ein Gast in einen Lokal kann für 100,- - 200,- Euro essen und kann dann nicht zahlen.Ein Kind verbraucht im Monat auch nicht mehr Geld.Meine Erfahrung Kaution wird mit angeblichen schuldigen Posten verrechnet.Z.B. Mahngebüren obwohl der Rechnungsbetrag bezahlt war,also ist Mahnschreiben Gegenstandslos.Dann geht der Ärger für Mütter erst richtig los.NIE mehr würde ich Kaution für Verpfegung bezahlen.Ich rate allen Eltern bei den Einrichtungen zu protestieren.
Es ist eine Nötigung beim Ganztagsbetrieb Eltern zu sagen entweder ihr zahlt Kaution oder Kind wird vom Mittagsessen ausgeschlossen.
 
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