Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, April 01, 2010

Bier auf dem Holzweg.

Ende letzten Jahres sorgte die Bamberger Braurerei Heller in der internationalen Bierszene mit ihrem Bier Schlenkerla Eiche für Furore. Dafür wird das Malz wird in der Schlenkerla Mälzerei - nicht wie sonst bei Rauchmalz üblich mit Buche - sondern mit edelstem Eichenholz getrocknet.

Matthias Trum, der Inhaber der Brauerei Schlenkerla schreibt dazu:
"Das resultierende Eichenrauchmalz hat ein weicheres und vielschichtigeres Raucharoma als das würzige und intensive Buchenrauchmalz. Die so entstehende komplexe Rauchnote in 'Aecht Schlenkerla Eiche' wird ergänzt durch die vielfältige Bittere feinsten Aromahopfens aus der Hallertau. Bernsteinfarben und mit 8% Alkohol reift es mehrere Monate in den tiefen Brauerei-Kellern unter dem Stephansberg zu einem ganz besonderen Genuß für Rauchbierliebhaber zur Weihnachtszeit."
Heute macht man sich in Bamberg Gedanken, ob noch weitere Holzarten für Experimente in Frage kommen. Dabei will man die Suche aus ökologischen Gründen auf heimische Holzarten beschränken, etwa Nadelhölzer wie Eibe, Kiefer, Tanne oder Laubhölzer wie Ahorn, Birke oder Erle. Man könnte sich auch der Kompetenz der Bamberger Mälzerei Weyermann bedienen. In deren Versuchsbrauerei kann Braumeister Oliver Honsel experimentelle Biere brauen, ohne daß man allzuviel wegschütten müßte, wenn ein Versuch total mißlingen sollte. Gebraut werden dort pro Sud nur 220 Liter.