Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, April 02, 2010

FroSTA Bistro in Hamburg geschlossen.

FroSTA hat das vor fünf Jahren in Hamburg eröffnete FroSTA Bistro geschlossen: "Neues von unserer Strategie", in: FroSTA Blog vom 31. März 2010. Siehe dazu auch unsere Beiträge in den letzten Jahren:Anläßlich der Eröffnung hatte ich geschrieben:
"Problematisch ist vor allem, daß das Branding von Produktmarken und von Gaststätten verknüpft wird, obwohl die Markenführung anderen Gesetzmäßigkeiten folgt. So sind Konflikte zwischen Produktmarken und Gastronomiemarken grundsätzlich vorprogrammiert...

Wenn man wie FroSTA das Gastronomie-Projekt eher spielerisch angeht in dem Sinne, daß es dem Produktmarketing, auch organisatorisch, untergeordnet bleibt und eventuelle Konflikte zugunsten der Produktmarke entschieden werden, eröffnet es jedoch interessante Möglichkeiten etwa für die Marktforschung wie Produkttests und die Entwicklung von Verwendungsempfehlungen, Serviervorschlägen usw."
Ein Kritiker formuliert es in Qype auf den Punkt:
"Hier gibt es Tiefkuehlessen, schmeckt genauso wie wenn ich es mir selber zubereite, mit der Ausnahme dass ich es zum halben Preis, in einem Viertel der Zeit (hab 20 Minuten gewartet) und mit sauberen Glaesern schaffe."
Zur Begründung der Schließung heißt es nun seitens FroSTA:
"Dabei ist uns klar geworden, dass wir uns dafür noch stärker auf unser echtes Markengeschäft konzentrieren müssen. In diesem Zusammenhang haben wir auch den Betrieb unseres Restaurants in Hamburg besprochen, analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass das Betreiben von Restaurants eigentlich gar nicht zu unseren Kompetenzen gehört.

Heute haben wir dann das FRoSTA Bistro für den Publikumsverkehr geschlossen. Klar, als das Restaurant vor etwa 5 Jahren eröffnet wurde, hat es für positive Schlagzeilen gesorgt und wir haben es auch wirklich häufig für gute Veranstaltungen genutzt. Aber wenn wir ehrlich sind, dann hat es im Tagesschäft nicht die Erwartungen erfüllt, die man eigentlich an ein Restaurant stellen darf und muss."
Bleibt die unbeantwortete Frage, ob und wieviel Geld dort in den letzten fünf Jahren verbrannt worden ist.