Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Juni 10, 2010

Weitestgehende Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ab 2011.

Die Bundesregierung plant eine weitgehende Abschaffung des reduzieren Mehrwertsteuersatzes: "Merkel will nach der Präsidentenwahl abkassieren", in: Handelsblatt vom 10. Juni 2010.

Negativ betroffen wären nicht nur die Anbieter von Übernachtungsdienstleistungen, die dann auf den hohen Abschreibungen für Investitionen sitzen bleiben, die sie seit der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes zum 1. Januar 2010 getätigt haben.

Auch alle Anbieter von Speisen für Take-Away, Lieferdienste, Mittagsverpflegung für Schulen und Kindertagesstätten, Catering und Partyservice müssten dann ihre Preise ihrer Speisen um wenigstens 11,2 Prozent erhöhen. Da bei steigenden Preise ein Teil der Nachfrage einbricht, wären Preiserhöhungen von eher mehr als 15 Prozent notwendig. Damit würde sich ein Mittagessen in der Schulverpflegung von z.B. 3,00 Euro auf ca. 3,50 Euro verteuern.

Diese Szenario halte ich für wahrscheinlich. Insgeheim nachgedacht wird sogar über eine zusätzliche Erhöhung des allgemeinen Mehrwertsteuersatzes sukzessive auf bis zu 25 Prozent.

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