Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juli 14, 2010

Beschaeftigte im Gastrobereich nicht angemeldet.

Zoll ermittelt Schaden für die Sozialversicherung in Höhe von 18.000 Euro

Die Geschäftsführer von zwei Freiburger Gastronomiebetrieben haben vom Amtsgericht Freiburg einen inzwischen rechtskräftigen Strafbefehl über 9.000 und 4.500 Euro erhalten. Die beiden haben über einen Zeitraum von zwei Jahren in 49 Fällen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von rund 18.000 Euro für einen Teil ihrer Beschäftigten nicht abgeführt.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach kam den Geschäftsführern durch eine verdachtlose Prüfung auf die Schliche. Dabei stellten die Zollbeamten fest, dass größtenteils Beschäftigte mit Minijobs nicht ordnungsgemäß angemeldet wurden.

Die Geldstrafen gegen die Geschäftsführer belaufen sich über 90 Tagessätze zu je 100 und 50 Euro. Neben der Geldstrafe müssen noch die ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge nachgezahlt werden.

Zusatzinformation

Seit dem 1. Januar 2009 sind unter anderem Beschäftigte im Gaststättengewerbe ab dem ersten Arbeitstag durch den Arbeitgeber der Datenstelle der Träger der Rentenversicherung (DSRV) zu melden. Verstöße gegen diese Sofortmeldepflicht können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Werden Sozialversicherungsbeiträge durch den Arbeitgeber vorsätzlich nicht abgeführt, handelt es sich um ein strafbares Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt. In diesen Fällen reicht das Strafmaß von einer Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Lörrach).

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