Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, November 12, 2010

Achtung! - Hoteldiebe in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs.

In Mecklenburg-Vorpommern ist es im dritten Quartal 2010 mit einer Anzahl von 69 Straftaten zu einer Häufung von Diebstahlhandlungen aus Hotels und Pensionen gekommen. In dem ersten Quartal wurden 3 und im zweiten Quartal wurden 18 Straftaten dieser Art registriert. Auch im Oktober 2010 sind bereits 19 Diebstähle angezeigt worden.

Insgesamt gab es in diesem Jahr 109 Diebstahlfälle, wobei die Landkreise Ostvorpommern, Rügen und Müritz in der letzten Zeit am meisten betroffen sind. Aus verschlossenen Hotelzimmern, aber auch aus teilweise unverschlossenen Büro-/Angestelltenräumen oder den frei zugänglichen Bereichen, wie Rezeption, Küche, Bar und Schwimmbad sind Bargeld, Zigarettenautomaten, Fernseher, Computer, Monitore, Spielkonsolen, Schmuck, Handys und Fotoapparate entwendet worden. Hervorzuheben ist, dass die Täter es zum größten Teil auf das in den Tresoren und Geldkassetten gelagerte Bargeld abgesehen hatten.

Der Gesamtschaden beläuft sich derzeit auf ca. 420.000 Euro.

Die Vorgehensweise der Täter war hierbei unterschiedlich. Mal drangen sie gewaltsam durch das Aufhebeln von Fenstern, Eingangs- und Zimmertüren in die Objekte ein und mal nutzten sie unverschlossene bzw. angekippte Fenster und Türen zum Einsteigen. In einigen Fällen wurden auch Original- oder Nachschlüssel verwandt.

In diesem Zusammenhang weist das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern darauf hin, dass Hotel- und Pensionsgäste im eigenen Interesse ihre Zimmer nicht unverschlossen und die Wertsachen nicht unbeaufsichtigt liegen lassen sollten. Die Unternehmen sollten ein besonderes Augenmerk auf die Gebäudesicherheit ihrer Objekte legen. Der Zutritt Außenstehender in sensible Bereiche des Objektes kann z. B. durch das Anbringen von Knaufgarnituren verhindert werden. Schlüssel von Wertgelassen sollten nicht in Schlüsselkästen oder Schachteln ungesichert und für Dritte zugänglich gelagert werden.

Umfassende Informationen über Sicherheitstechniken und Verhaltensempfehlungen findet man im Internet unter www.polizei-beratung.de oder unter www.praevention-in-mv.de.

(Quelle: Pressemitteilung des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern).