Gastgewerbe Gedankensplitter



Freitag, April 30, 2010

Die Bedeutung von Facebook fuer das Marketing von Restaurants.

"Facebook Offers Significant Value to a Restaurant's Marketing Strategy", in: Running Restaurants vom 29. April 2010:
"Take wine tasting events, a complex and often expensive process for restaurants to manage. Using social media websites like Facebook can be an efficient way to manage and promote such an event."
Gelobt wird die Website des italienischen Restaurants "Andiamo" in Detroit und die Facebook-Page der Kette.


Bierabsatz im ersten Quartal 2010 um 1,1% gestiegen.

WIESBADEN – Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2010 gestiegen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben in diesem Zeitraum die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager rund 20,9 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 0,2 Millionen Hektoliter oder 1,1% mehr als im ersten Quartal 2009. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten im ersten Quartal 2010 mit 0,7 Millionen Hektolitern 3,2% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 wurden 0,6% mehr abgesetzt.

85,5% des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die versteuerte Menge stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 0,2% auf 17,9 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 3,0 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 6,9%). Davon gingen 2,2 Millionen Hektoliter (+ 1,1%) in EU-Länder, 0,8 Millionen Hektoliter (+ 27,3%) in Drittländer und 0,04 Millionen Hektoliter (- 5,2%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

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Donnerstag, April 29, 2010

"Much Ado About Nothing? – Smoking Bans and Germany’s Hospitality Industry".

Die in den deutschen Bundesländern eingeführten Rauchverbote haben kurzfristig zu Umsatzeinbußen im Gastgewerbe geführt. Diese fielen jedoch schwächer aus als von vielen Gastwirten befürchtet. An Zigarettenautomaten sorgte neben den Rauchverboten vor allem die seit 2007 vorgeschriebene elektronische Alterskennung für sinkende Umsätze. Zu diesen Ergebnissen kommen drei RWI-Untersuchungen rund um das Thema Rauchen auf Grundlage unterschiedlicher Daten.

Die zwischen August 2007 und Juli 2008 auf Bundesländerebene eingeführten Rauchverbote im Gastgewerbe haben dort zu einem durchschnittlichen Umsatzrückgang um rund zwei Prozent geführt. Vor allem kurz nach Inkrafttreten der Rauchverbote kam es zu Umsatzeinbußen. Diese scheinen sich jedoch mit der Zeit abgeschwächt zu haben. In Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo das Rauchverbot durch die Gründung so genannter "Raucherclubs" umgangen werden konnte, kam es zu keinem nachweisbaren Umsatzrückgang. Auswertungen von Gewerbeabmeldungen im Gastgewerbe lieferten keine belastbaren Hinweis darauf, dass die Rauchverbote zu vermehrten Betriebsaufgaben führten.

Für die Untersuchung wurden Gewerbeanzeigen in den Ländern und die auf Bundesländerebene zusammengefassten monatlichen Umsatzdaten von rund 10.000 Betrieben im Gastgewerbe zwischen Januar 2006 und September 2008 ausgewertet.

Wirtschaftliche Auswirkungen des Rauchverbots wurden überschätzt

Eine vom RWI in Zusammenarbeit mit der IHK zu Essen und Unterstützung durch die IHK Nürnberg im Juni 2008 durchgeführte Befragung in mehr als 600 Gastronomiebetrieben in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin zeigt zudem, dass die Effekte der Rauchverbote im Vorfeld systematisch überschätzt wurden. In Bayern, wo das Rauchverbot zum Zeitpunkt der Befragung bereits galt, berichteten etwa 70% der Gastwirte von erlittenen Umsatzeinbußen. In NRW, wo das Rauchverbot erst nach der Befragung in Kraft trat, erwarteten hingegen nahezu 80% der Gastwirte einen Rückgang der Umsätze. Auch die Ablehnung des Rauchverbots durch die Gäste fiel in NRW mit 63% höher aus als in Bayern mit 54%, wo schon Erfahrungen mit einem realen Rauchverbot vorlagen.

Die Befragungsergebnisse relativieren sich, wenn berücksichtigt wird, dass die Stichprobe überdurchschnittlich viele Bars und Kneipen enthielt, die vom Rauchverbot im Vergleich zu Restaurants stärker betroffen sind. Korrigiert man die Ergebnisse entsprechend, berichten in Bayern 44% von sinkenden Umsätzen, in NRW erwarten 55% Einbußen.

Die aus Sicht der Gastronomen beste Lösung zum Nichtraucherschutz ist mit weitem Abstand die Wahlfreiheit zwischen Raucher- und Nichtraucherbetrieb, gefolgt vom Rauchverbot ohne Ausnahmen und den bestehenden Nichtraucherschutzgesetzen.

Umsätze an den Zigarettenautomaten sanken vor allem durch Alterskennung

Eine dritte RWI-Studie zu den Auswirkungen der Rauchverbote auf Länderebene zeigt, dass diese in der Gastronomie zu einem Umsatzrückgang auch an Zigarettenautomaten geführt haben. Zu weitaus stärkeren Umsatzrückgängen an Zigarettenautomaten führte jedoch die Einführung der elektronischen Alterskennung im Januar 2007. Sie hält offenbar nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene vom Zigarettenkauf an Automaten ab. Am stärksten fielen die Umsatzeinbußen an im Freien aufgestellten Automaten aus. Der Zigarettenkonsum in Deutschland sank in der gleichen Zeit deutlich weniger stark, verlagerte sich also offenbar hin zu anderen Verkaufspunkten. Die Anhebung des Mindestalters für den Erwerb und Konsum von Zigaretten von 16 auf 18 Jahre sowie das bundesweite Rauchverbot in Einrichtungen des Bundes im September 2007 führten zu nur schwach oder überhaupt nicht nachweisbaren Umsatzveränderungen.

Grundlage der Untersuchung ist eine Analyse der monatlichen Umsatzdaten von Januar 2006 bis August 2008 eines führenden Zigarettenautomaten-Aufstellers in Deutschland auf Bundesländerebene. Damit wurden erstmalig umfassende Umsatzdaten von Zigarettenautomaten wissenschaftlich ausgewertet. Diese Daten ermöglichten eine erste Wirkungsanalyse der Alterskennung an Automaten, des bundesweiten Rauchverbots in Einrichtungen des Bundes und der jüngsten Erhöhung des Mindestalters für den Erwerb und Konsum von Zigaretten in Deutschland.

Dieser Pressemitteilung des RWI liegen die Ruhr Economic Papers #172 "Much Ado About Nothing? – Smoking Bans and Germany’s Hospitality Industry" und #173 "Public Smoking Bans, Youth Access Laws, and Cigarette Sales at Vending Machines2 sowie RWI : Materialien, Heft 58 "Eine Befragung von Gastronomiebetrieben zur Einführung von Rauchverboten im Gastgewerbe: deskriptive Ergebnisse" zugrunde. Sie sind unter www.rwi-essen.de/publikationen/ als pdf-Datei erhältlich.

Anmerkung: Zentrale Aussage dieser empirischen Studie ist der Satz
"In contrast to the largely US-based literature, we find that smoke-free policies had a negative (yet moderate) eff ect on establishment sales."
Damit werden alle widerlegt, die behauptet habe, ein Rauchverbot habe keine negative Auswikrung auf den Umsatz oder könne gar den Umsatz steigern. Daß der Umsatzrückgang nur 2 Prozent ausgemacht hat, ist zum einen der weichen Gesetzgebung in Bayern und Nordrhein-Westfalen zu verdanken und der Tatsache, daß viele Gastronomen auf das Rauchverbot geschissen haben. In diesen beiden großen Bundesländern kam es zu keinem Umsatzrückgang. Um so schlimmer der bundesweite Rückgang von 2 Prozent.

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Keine Urheberrechtsverletzung durch Bildersuche bei Google.

Der u. a. für Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass Google nicht wegen Urheberrechtsverletzung in Anspruch genommen werden kann, wenn urheberrechtlich geschützte Werke in Vorschaubildern ihrer Suchmaschine wiedergegeben werden.

Die von Google betriebene Internetsuchmaschine verfügt über eine textgesteuerte Bildsuchfunktion, mit der man durch Eingabe von Suchbegriffen nach Abbildungen suchen kann, die Dritte im Zusammenhang mit dem eingegebenen Suchwort ins Internet gestellt haben. Die von der Suchmaschine aufgefundenen Bilder werden in der Trefferliste als verkleinerte und in ihrer Pixelanzahl gegenüber den auf den Originalseiten vorgehaltenen Abbildungen reduzierte Vorschaubilder gezeigt (sog. Thumbnails). Die Vorschaubilder enthalten einen elektronischen Verweis (Link), über den man zu der Internetseite gelangen kann, die die entsprechende Abbildung enthält. Zur Verkürzung des Suchvorgangs durchsucht Google das Internet in regelmäßigen Intervallen nach Abbildungen und hält diese als Vorschaubilder auf ihren Servern vor, so dass kurze Zeit nach Eingabe eines Suchworts die Trefferliste mit den entsprechenden Vorschaubildern angezeigt werden kann.

Die Klägerin ist bildende Künstlerin und unterhält eine eigene Internetseite, auf der Abbildungen ihrer Kunstwerke eingestellt sind. Im Februar 2005 wurden bei Eingabe ihres Namens als Suchwort in die Suchmaschine der Beklagten Abbildungen ihrer Kunstwerke als Vorschaubilder angezeigt.

Die Vorinstanzen haben die auf Unterlassung gerichtete Klage der Klägerin abgewiesen. Nach Ansicht des Berufungsgerichts hat die Beklagte zwar das Urheberrecht der Klägerin widerrechtlich verletzt. Die Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs sei jedoch rechtsmissbräuchlich (§ 242 BGB).

Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Klägerin zurückgewiesen. Er hat angenommen, dass die Beklagte schon keine rechtswidrige Urheberrechtsverletzung begangen hat. In Übereinstimmung mit den Feststellungen des Berufungsgerichts ist der Bundesgerichtshof davon ausgegangen, dass die Klägerin zwar nicht durch eine ausdrückliche oder stillschweigende rechtsgeschäftliche Erklärung Google ein Recht zur Nutzung ihrer Werke als Vorschaubilder im Rahmen der Bildersuche eingeräumt hat. Der in der Wiedergabe in Vorschaubildern liegende Eingriff in das Recht der Klägerin, ihre Werke öffentlich zugänglich zu machen (§ 19a UrhG), ist jedoch gleichwohl nicht rechtswidrig, weil die Beklagte dem Verhalten der Klägerin (auch ohne rechtsgeschäftliche Erklärung) entnehmen durfte, diese sei mit der Anzeige ihrer Werke im Rahmen der Bildersuche der Suchmaschine einverstanden. Denn die Klägerin hat den Inhalt ihrer Internetseite für den Zugriff durch Suchmaschinen zugänglich gemacht, ohne von technischen Möglichkeiten Gebrauch zu machen, um die Abbildungen ihrer Werke von der Suche und der Anzeige durch Bildersuchmaschinen in Form von Vorschaubildern auszunehmen.

Für Fälle, in denen – anders als im jetzt entschiedenen Fall – die von der Suchmaschine aufgefundenen und als Vorschaubilder angezeigten Abbildungen von dazu nicht berechtigten Personen in das Internet eingestellt worden sind, hat der Bundesgerichtshof darauf hingewiesen, dass Suchmaschinenbetreiber nach der jüngsten Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union unter bestimmten Voraussetzungen für ihre Dienstleistungen die Haftungsbeschränkungen für Anbieter von Diensten der Informationsgesellschaft nach der Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr in Anspruch nehmen können (EuGH, Urt. v. 23.3.2010 – C-236/08 bis C-238/08 Tz. 106 ff. – Google France/Louis Vuitton). Danach käme eine Haftung des Suchmaschinenbetreibers erst dann in Betracht, wenn er von der Rechtswidrigkeit der von ihm gespeicherten Information Kenntnis erlangt hat.

Urteil vom 29. April 2010 – I ZR 69/08 – Vorschaubilder

LG Erfurt – Urteil vom 15. März 2007 – 3 O 1108/05

OLG Jena – Urteil vom 27. Februar 2008 – 2 U 319/07, GRUR-RR 2008, 223

Karlsruhe, den 29. April 2010

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs).

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Stadtlockal, Forchheim.

Sebastian Wiengärtner hat ein stimmungsvolles Video über das Forchheimer Restaurant Stadtlockal" gedreht: "Image Film Bavarian Restaurant".

"Stadtlockal" ist kein Schreibfehler. Vielmehr hat der Inhaber christoph kauer seine Initialen in den Lokalnamen einfließen lassen. Über diesen Betrieb heißt es auf deren Website:
"Die ehemalige fränkische Bierstube vom Brauhaus Forchheim wurde 1930 renoviert und vom Bamberger Maler Johannes Förstel mit fränkischen Zeichnungen und Sprüchen versehen. Die teilweise lustigen, aber auch durchaus ernst gemeinten Sprüche an den Bänken sind eine Art Markenzeichen der Gaststube. Das, wie der Forchheimer sagt, 'mittn in der stadt' gelegene Gasthaus wurde seit jener Zeit im historischen Teil kaum verändert, was wohl auch seinen Charme ausmacht."
Nicht im Film zu sehen ist der Nebenraum, der zu einer modernen Lounge umgewandelt worden ist. Dort gibt es eine kleine Tapas-Auswahl mit Gemüse-Antipasti, Hähnchen-Sticks oder Garnelen in Knoblauch über verschiedene Biere und Weine bis hin zu einer Auswahl an Cocktail Standards wie Caipirinha, Mai Tai oder Pina Colada.


Dienstag, April 27, 2010

Plant Bionade Preissenkung?

Gastronomen, die Bionade gelistet haben oder zu listen gedenken, sollten aufpassen. Laut "Bionade greift wieder an", in: W&V vom 28. April 2010 plant Bionade eine Preissenkung ab nächstem Jahr. Um dann nicht auf zu teuer eingekaufter Bionade zu sitzen, sollte man die Vorräte bis dahin minimieren. Alternativ sollte man mit seinem Lieferanten reden und vereinbaren, daß die ausstehende Preissenkung rückwirkend auch für die Lieferungen erstattet wird, die man bis dahin bezieht. Alternativ kann man Bionade auch für den Rest des Jahres auslisten und abwarten, wie hoch die Preissenkung ausfallen wird.

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Ein Glas Prosecco fuer erfolgreiche Studenten.

Das Café "Das Ohm" in der Universitätsstadt Erlangen belohnt fleißige Studenten:
"Examen, Magister und sonstige Prüfungen werden bei uns belohnt. Unter einem Schnitt von 1,5 gibt's ein Glas Prosecco aufs Haus."

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Montag, April 26, 2010

Deutsche Gastronomie in Brasilien.

René Wildangel stellt deutsche Restaurants in Sao Paulo vor: "Marlene Dietrich mit Soße", in: Spiegel vom 26. April 2010.


Sonntag, April 25, 2010

BlackBK.

Über Unsichtbars und Dunkelrestaurants haben wir in den letzten Jahren mehrmals berichtet:BlackBK ist eine Adaption als PR-Gag (wenn man es so sagen will) von Burger King.


Samstag, April 24, 2010

Deutsche tranken in 2009 über eine Milliarde mehr Tassen Kaffee.

Hamburg, 22. April 2010. Der Kaffeekonsum ist 2009 das vierte Jahr in Folge gestiegen, obwohl einzelne Kaffee-Segmente aufgrund der Krise Rückgänge verzeichnen mussten. 150 Liter Kaffee trank jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr im Durchschnitt. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg:
"Deutschland ist ein Kaffeeland. Dies zeigt allein die Steigerung im Kaffeekonsum um 1,3 Milliarden Tassen Kaffee im Vergleich zum Vorjahr."
Der Deutsche Kaffeeverband meldet für 2009 ein Wachstum sowohl im Röstkaffeemarkt als auch beim löslichen Kaffee. Vor allem die Segmente Espresso/Caffè Crema sowie Pads und Kapseln konnten im Jahr 2009 ein deutliches Plus von mehr als zehn Prozent verzeichnen.
"Der Konsument will Lifestyle, Convenience und Qualität in einem. Dies zeigt die Marktentwicklung von Espresso und Einzelportionen, die eine schnelle und einfache Zubereitung ermöglichen"
so Preibisch.

Insgesamt wurden im Jahr 2009 in Deutschland 407.000 Tonnen Röstkaffee und 12.400 Tonnen löslicher Kaffee abgesetzt. Dies entspricht einer Menge von 527.160 Tonnen Rohkaffee und einem Plus von rund 1,7 Prozent.

Espresso/Caffè Crema weiterhin stark gefragt

Espresso und Caffè Crema haben erneut einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 48.000 Tonnen Espresso/Caffè Crema im Jahr 2009 abgesetzt. Vor allem der Verbrauch von Espresso aus deutscher Produktion ist stark gewachsen. Wurde bis zum Jahr 2006 deutlich mehr Espresso/Caffè Crema aus italienischer Röstung in Deutschland konsumiert, so kehrt sich dieser Trend seit einigen Jahren um. Im Jahr 2009 wurde mehr als das Doppelte des in Deutschland konsumierten Espressos in Deutschland geröstet als aus Italien importiert.
"Espresso und Caffè Crema sind weiterhin stark gefragt. Diese Mischungen werden vorrangig in Vollautomaten eingesetzt und sind die Grundlage für den von Vielen zu Hause und unterwegs so geliebten Cappuccino und Latte Macchiato"
so Holger Preibisch.

Markt für Einzelportionen wächst stetig

Der große Wachstumstrend bei Pad- und Kapselsystemen hält weiter an. Im vergangenen Jahr konnte der Absatz um rund 15 Prozent gesteigert werden. Seit 2004 ist der Konsum von Einzelportionen um das Zehnfache gewachsen.

Mehr Kaffee zu Hause getrunken

Der Außer-Haus-Markt musste im weltwirtschaftlich schwierigen Jahr 2009 einen Rückgang hinnehmen. Kurzarbeit und vermehrte Arbeitslosigkeit sowie reduzierte Geschäftsreisen wirkten sich auf das Konsumverhalten der Deutschen aus.
"Viele Bundesbürger haben in 2009 aus Mangel an Gelegenheiten ihren Kaffee nicht wie sonst zuvor im Büro, in der Fabrik oder auf Geschäftsreisen getrunken sondern zu Hause"
sagt Holger Preibisch. Zum Außer-Haus-Markt zählen neben Gastronomie und Hotellerie auch Kantinen, Krankenhäuser und der Konsum am Arbeitsplatz. Der Anteil des Außer-Haus-Marktes lag 2009 bei 25 Prozent des Gesamtmarktes.

Löslicher Kaffee wächst kontinuierlich

Das vierte Jahr in Folge ist der Absatz von löslichem Kaffee gestiegen. Preibisch erklärt:
"Das Wachstum für löslichen Kaffee ist Folge des Trends der einfachen Zubereitung. Löslicher Kaffee ist die komfortabelste und schnellste Art, Kaffee zuzubereiten."
Der Marktanteil für löslichen Kaffee liegt bei rund 8 Prozent.

Zertifizierte Kaffees auf Vorjahresniveau

Entgegen der Erwartungen ist der Marktanteil von zertifizierten Kaffees (einschließlich Bio-Kaffees) im Jahr 2009 nicht gestiegen, sondern blieb auf Vorjahresniveau bei zwei bis drei Prozent.
"Der Konsument hat insbesondere in den Supermärkten von dem breiten Sortiment der zertifizierten Kaffees weniger Gebrauch gemacht als erwartet. Hier ist aber weiterhin Wachstumspotenzial für die Zukunft des Kaffees"
so Holger Preibisch.

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kaffeeverband e.V.)

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Dienstag, April 20, 2010

Brauer und Brenner in Hessen.

Am Dienstag, 20. April 2010, berichtet das Hessische Fernsehen in der Sendereihe "Bilderbogen" ab 21 Uhr über "Brauen und Brennen in Hessen". Vorgestellt werden:
  • Hofbrauhaus Arolsen
  • Edelobstbrennerei Dirker
  • Privatbrauerei Glaab
  • Hütt-Brauerei Baunatal
  • Brennerei und Likörfabrik Kirchner und Menge
  • "Whesskey" aus Aarbergen
  • Fastenbier im Alt- Oberurseler Brauhaus
  • Das Bierbike in Frankfurt

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Frankenfarm, Himmelkron.

1995 stiegen 10 landwirtschaftliche Betriebe aus dem Kulmbacher Land mit der Frankenfarm in eine neue Dimension der Direktvermarktung hochwertiger landwirtschaftlicher Produkte ein. Heute steht in Himmelkron ein neues "Wahrzeichen bäuerlicher Direktvermarktung". Auf fast 2.500 qm Gastronomie-, Laden- und Nutzfläche bietet die Frankenfarm ein fantastisches Angebot in zünftiger Atmosphäre von Hofmarkt, Biergarten und Erlebnisgastronomie.

Jeden Tag von Mittwoch bis Sonntag gibt es ab 18 Uhr ein Angebot "Essen, soviel sie wollen" mit Preisen zwischen 6 und 8 Euro:
  • Mittwochs: "Rippla-, Spareribs und Siedwurst-Essen" mit Rippla, Spareribs, Siedwürste "rot & weiß", Sauerkraut, Holzofenbrot, Klöße und Salate.
  • Donnerstags: "Feinschmeckerbuffet" mit verschiedenen Geflügelvariationen, paniertem Gemüse, gefüllten Paprika, Schweinelendchen im Kräutermantel, versch. Beilagen und Salaten.
  • Freitags: "Nudelparty", Buffet mit verschiedenen Nudelgerichten und Salaten.
  • Samstsags: "Schnitzel-Gala", Buffet mit verschiedenen Schnitzelgerichten, Beilagen und Salaten.
  • Sonntags: "Grill- und Haxenparade". Verschiedene Grillschmankerl, Haxenvariationen, Beilagen und Salate.
Frankenfarm ist auf der Kulmbacher Bierwoche vom 31. Juli bis 8. August 2010 zuständig für das Speisenangebot im Festzelt. Im Außenbereich gibt es Fischspezialitäten von Fisch- und Feinkost Reich und Kulmbacher Bratwürste der Kulmbacher Metzger Lauterbach, Ohnemüller und Weiss.

A&O HOTELS and HOSTELS erwerben Keyword-Domain jugendherberge.com.

Die A&O Gruppe hat bereits in der letzten Woche die Domain www.jugendherberge.com erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Nach dem jahrelang die Verwendung des Begriffs "Jugendherberge" durch eine Markeneintragung des DJH verhindert war, kann seit dem Markenlöschungsbeschluss aus 2009 nun jeder mit dem Namen "Jugendherberge" werben.
"Für uns als führender privater Jugendherbergsbetreiber in Deutschland war es wichtig, neben dem inzwischen für den Kunden bekannten Begriff 'Hostel' das deutschsprachige Äquivalent 'Jugendherberge' ebenfalls im Web optimal einsetzen zu können. Wir optimieren bisher unsere www.aohostels.com Domain auf die Begriffe 'Hostel' und 'Jugendherberge', dies soll jetzt getrennt werden. Wir haben in den Städten in der Regel die zentralsten Lagen für den Jugendherbergsgast anzubieten, und das soll der Gast im Web in Zukunft besser finden können."
so stolz A&O-Vorstand Oliver Winter.

Fakten: von 2000 bis Sommer 2009 war die Marke "Jugendherberge" vom Deutschen Jugendherbergsverband (DJH) in Detmold eingetragen und geschützt. A&O hatte dagegen fünf Jahre lang geklagt und zum Schluss durch den BGH Recht bekommen: der Begriff "Jugendherberge" ist ein Gattungsbegriff und allgemein beschreibend, damit für jedermann nutzbar.

Seit dem stürzen sich Anbieter der Jugendreiseszene bei Google & Co auf das Keyword und optimieren auch auf diesen Begriff. Domains mit dem Namensteil "Jugendherberge" konnten zwischen 2000 und 2009 nur vom DJH registriert werden, daher ist es besonders bemerkenswert, dass die Domain www.jugendherberge.com in den vergangenen Jahren vor dem Zugriff des DJH gerettet werden konnte.

Über A&O HOTELS and HOSTELS:

A&O HOTELS and HOSTELS wurde im Jahr 2000 gegründet und betreibt momentan 14 Standorte (in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Prag und Wien). Zwei weitere HOTELS and HOSTELS werden in 2010/11 (Berlin Hbf. und Nürnberg) eröffnet. Im Jahr 2009 hat das Unternehmen 1,3 Mio. Übernachtungen und einen Umsatz von 29,8 Mio. Euro verbuchen können.

Rund 4.200 Klassenfahrten nutzen jährlich die Hostelteile der Gruppe, in den Hotelteilen buchen etwa 70 Prozent der Gäste ihre Übernachtungen online. Zielgruppe der Hostelkette sind der Leisure/Städtetourismus (30 Prozent), Gruppen/Klassenreisen (60 Prozent) und der Businesstourismus (10 Prozent). Das Unternehmen hat 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon momentan 42 Auszubildende. Alle Hotelteile (blue-line) sind Zwei-Sterne DEHOGA zertifiziert, sechs Hostelteile (orange-line) sind schon Vier-Sterne-QMJ zertifiziert, bei den anderen Häusern läuft das Verfahren.

(Quelle: Pressemitteilung der A&A Hotels und Hostels Holding AG).

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Montag, April 19, 2010

Gastgewerbeumsatz im Februar 2010 real um 3,7% gesunken.

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Februar 2010 nominal 1,0% und real 3,7% weniger um als im Februar 2009. Gegenüber dem Vormonat war der Umsatz im Gastgewerbe im Februar 2010 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um 0,2% und real um 0,4% niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Februar 2010 mit + 0,6% einen nominalen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat. Real, das heißt preisbereinigt, gingen die Umsätze um 4,2% zurück. In der Gastronomie wurden nominal 2,0% und real 3,3% weniger als im Februar 2009 umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen nominalen und realen Umsatzrückgang (nominal - 0,5%, real - 1,7%).

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal 1,4% und real 4,0% weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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"Der Fast Food Survival Guide" startet im Zeitschriftenhandel.

Schluss mit dem schlechten Gewissen: Endlich essen, was Spaß macht. Unter diesem Motto steht das neue Bookazine "Der Fast Food Survival Guide", den die Macher von Men's Health am heutigen Mittwoch in den Handel bringen. Denn wem zum Beispiel bekannt ist, dass eine Portion Currywurst mit Pommes Frites mehr Kalorien auf die Rippen bringt als 51 Frühlingsrollen, der kann auch Fast Food unbeschwert genießen ohne dabei Pfunde zuzulegen. Wer weiß, dass bei McDonald’s ein Big Mac weniger Kalorien hat als ein McWrap mit Hühnchen, wer also die Dickmacher-Fallen im Schnellrestaurant, an der Imbiss-Bude und im Supermarkt kennt, trifft die richtige Wahl.

In dem Kompendium "Der Fast Food Survival Guide" unterzieht das Team um Redaktionsleiter Markus Stenglein und Men’s-Health-Chefredakteur Wolfgang Melcher insgesamt 1600 Gerichte einem qualifizierten Kalorien-Check. Mit dabei sind unter anderem Fast-Food-Produkte von bekannten Ketten wie McDonald's, Nordsee oder Starbucks, aber auch vom Take-away um die Ecke und aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt. Auf 292 Seiten verrät das Bookazine dank seiner innovativen "Iss dies! Nicht das!"-Mechanik, was Sie ohne schlechtes Gewissen essen dürfen und wovon Sie Ihrer Figur zuliebe besser die Finger lassen.

Für 9,80 Euro erhält der Leser ein vollständiges und benutzerfreundliches Fast-Food-Kompendium, mit dem er bestens gerüstet ist für die richtige Wahl beim schnellen Essen zwischendurch. Der Fast-Food-Survival-Guide erscheint im sogenannten Bookazine-Format, einer Mischung aus Buch und Magazin. Mit dem kompakten fast quadratischen Format wirkt er wie ein Buch, wird aber über den Zeitschriftenhandel vertrieben und ist dort nur kurze Zeit erhältlich. Und für die schnelle Info unterwegs gibt es den Fast-Food-Survival-Guide für nur 2,39 Euro auch als I-Phone-App.

"Der Fast Food Survival Guide" geht zurück auf das Konzept "Eat this! Not that!", das der Amerikanische Men's-Health-Mutterkonzern Rodale seit Jahren mit großem Erfolg umsetzt. Dort erzielte allein die erste Ausgabe einen Verkauf von 1,5 Millionen Exemplaren. Zudem ist das Konzept über eine regelmäßige Präsenz in unterschiedlichen TV-Shows landesweit bekannt.

(Quelle: Pressemitteilung der Motor Presse Stuttgart).

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Samstag, April 17, 2010

Internet fuer stationaere Ladengeschaefte.

Der Vortrag "Internet für stationäre Ladengeschäfte", den Dr. Thomas Hörner am 16. April 2010 gehalten hat, behandelt zwar nicht direkt die Gastronomie, aber viele seiner Tipps kann man 1:1 auf das Gastgewerbe übertragen.
"Der Vortrag liefert eine kurze Übersicht über Maßnahmen des Onlinemarketings, die für den stationären Handel von Bedeutung sind. Kunden für Ladengeschäfte finden und Kunden an Läden binden sind die Themen des Vortrags."
Der zu diesen Folien von Dr. Thomeas Hörner gesprochene Vortrag ist als Podcast (MP3) als Download erhältlich.

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Das Hausrecht des Gastwirts gilt auch gegenueber Kommunalbeamten in deren Freizeit.

Der Kollektivbetrieb Café Kabale hat einer Mitarbeiterin der Göttinger Ausländerbehörde, die privat dort frühstücken wollte, das Frühstück verweigert und sie rausgeschmissen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls wurde im Kabale eine Ausstellung der Initiative "Kein Mensch ist illegal" gezeigt, die sich gegen die rigide Abschiebepolitik Niedersachsens wendet: "Café Kabale setzt Beamtin der Stadt vor die Tür", in: Göttinger Tagblatt vom 16. April 2010.

Die städtische Bürokratie hat keine wichtigeren Aufgaben als gegen das "Café Kabale" vorzugehen, weil es sich um einen "Verstoß gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz" handeln soll. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz muß zwar für einigen Unsinn herhalten, wie zuletzt die Klage einer in den neuen Bundesländern geborenen Frau, die sich in Selbstüberschätzung als Bilanzbuchhalterin beworben hat und erfolglos geklagt hat, man habe sie als Angehörige des Volksstamms "Ossis" diskriminiert, aber hier geht es wohl eher darum, daß die Stadtverwaltung dem ausländerpolitisch unerwünschten Café eine reinwirken will.

Die Stadt hat den Trägerverein des Café Kabale mehrfach aufgefordert, sich zu äußern und ihr angedroht "die Sache" gaststättenrechtlich zu behandeln. Sie scheint sich im Gaststättenrecht wenig auszukennen. Eine Pflicht, mit wem auch immer darüber zu reden, wen man als Gast akzeptiert oder nicht, ist darin nicht vorgesehen. Es handelt sich wohl eher um den ungeschickten Versuch, politischen Druck auszuüben.

Wen eine Gaststätte bedienen will und wen nicht, daß entscheidet immer noch der gewerbetreibende Gastronom und keine Behörde. Bei der Ausübung des Hausrechtes ist ihm nur die Grenze gesetzt, dass er bei der Auswahl der berechtigten Personen keine Diskriminierung begehen darf und auch keine willkürliche Auswahl treffen darf. In diesem Fall war die Auswahl aber nicht willkürlich, sondern gewollt. Und es liegt keines der Kriterien vor, nach denen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz nicht diskriminiert werden darf.

Davon unberührt bliebt natürlich das Recht der zuständigen Behörden nach Paragraph 22 Absatz 2 Gaststättengesetz den Betrieb in dienstlicher Funktion zu betreten:
"(2) Die von der zuständigen Behörde mit der Überwachung des Betriebes beauftragten Personen sind befugt, Grundstücke und Geschäftsräume des Auskunftspflichtigen zu betreten, dort Prüfungen und Besichtigungen vorzunehmen und in die geschäftlichen Unterlagen des Auskunftspflichtigen Einsicht zu nehmen. Der Auskunftspflichtige hat die Maßnahmen nach Satz 1 zu dulden. Das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt."

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Freitag, April 16, 2010

Pruefungskommission beginnt ihre Arbeit fruehestens im Sommer.

Berechtigte Hoffnungen setzt der DEHOGA in die im Koalitionsvertrag vorgesehene Kommission, die die ermäßigten Mehrwertsteuersätze überprüfen soll. Denn die Kommission soll nach Willen der Koalitionsparteien Benachteiligungen auf den Prüfstand stellen - und Benachteiligungen in Sachen Mehrwertsteuer gibt es für die Gastronomie fraglos.

Die Kommission wird ihre Arbeit allerdings voraussichtlich frühestens im Sommer 2010 aufnehmen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervorgeht. Man habe auf Wunsch aller Fraktionen des Deutschen Bundestages ein externes Forschungsvorhaben vergeben, „das Handlungsempfehlungen für eine mögliche zukünftige Ausgestaltung des Anwendungsbereichs des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes, die Wertungswidersprüche und Abgrenzungsprobleme vermeidet, aufzeigen soll“. Die Regierung hält es für sinnvoll, die Ergebnisse des Gutachtens abzuwarten und erst danach die vereinbarte Kommission einzusetzen, damit diese die Ergebnisse in ihre Überlegungen einbeziehen kann. Das Gutachten, so die Prognose, soll voraussichtlich im Sommer vorliegen. Über welchen genauen Zeitraum sich die Arbeit der Kommission dann erstrecken wird, könne man nicht absehen, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.

(Quelle: DEHOGA Bundesverband/12. April 2010)

Anmerkung: Ob diese Hoffnungen "berechtigt" sind? Da habe ich so meine Zweifel. Die Bundesregierung versucht offensichtlich, auch in dieser Frage, die schnell zu entscheiden wäre, wenn man denn wollte, eine Entscheidung vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen zu vermeiden, um erst hinterher die Wahlkampflügen von FDP, CSU und der CDU Baden-Württemberg, man werde auch für Speisen in der Gastronomie den ermäßigten Mehrwertsteuersatz einführen, einzugestehen. Nach dieser Landtagswahl wird man dann vermutlich - ganz im Gegensatz zu den Wahlversprechen - die Mehrwertsteuer erhöhen, etwa den allgemeinen Mehrwertsteuersatz auf 20% bis 25%. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz wird für erheblich weniger Produkte und Dienstleistungen gelten (etwa nicht mehr für Verlagsprodukte wie Zeitungen und Bücher und den Öffentlichen Personennahvekehr) und auf bis zu 10% steigen.

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DEHOGA-Bayern-Praesident Siegfried Gallus und Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zeichnen Siegerbetriebe aus.

(München) DEHOGA-Bayern-Präsident Siegfried Gallus und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner haben die 95 besten Gastwirte des Wettbewerbs Bayerische Küche im Hofbräuhaus München mit Goldmedaillen geehrt.
"Die bayerischen Gastronomen, die heute ausgezeichnet wurden"
so Gallus,
sind herausragende Beispiele ihrer Zunft, schlichtweg Bayerns Beste. Wer traditionelle Gastfreundschaft erleben will, is(s)t in Bayerns Gastronomie richtig."
Um die hohe kulinarische Qualität vieler Häuser zu würdigen, richtet das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und den vier regionalen Tourismusverbänden seit 1977 alle drei Jahre den Wettbewerb Bayerische Küche aus.

Knapp 600 Betriebe, in denen altbayerisch, fränkisch oder schwäbisch gekocht wird, bewarben sich um die begehrten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze.

Alles, was ein bayerisches Gasthaus von jeher ausmacht, wurde dabei in die Waagschale geworfen, neben einer gemütlichen Atmosphäre vor allem die Pflege traditioneller Rezepte und die Verwendung frischer saisonaler Produkte aus der Region. Letztere sind für immer mehr Gäste ein wichtiger Qualitätshinweis. Darüber hinaus sorgen sie das ganze Jahr über auf der Speisekarte für natürliche Abwechslung. Ganz davon abgesehen bietet die Verwendung regionaler Produkte insbesondere für Betriebe im ländlichen Raum eine große, oftmals noch ungenutzte Chance:
"Es ist nämlich letzten Endes ein Alleinstellungsmerkmal, vorausgesetzt, man konzentriert sich auch wirklich konsequent auf heimische Produkte, serviert in authentischer Umgebung und zubereitet nach Rezept des Hauses, so wie es die Preisträger hervorragend umsetzen"
erläutert Gallus.

Unter www.stmelf.bayern.de/hausw/projekte/tagungen/12732/ kann die Broschüre heruntergeladen werden.

Die Liste der Goldmedaillengewinner (PDF).

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Gallus: Investition von strategischer Bedeutung für Leitoekonomie Tourismus.

(München / Bad Wörishofen / Freilassing / Grafenau) Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. begrüßt die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung, drei zusätzliche Tourismusfachschulen einzurichten. Die Maßnahme unterstreicht die Bedeutung des Tourismus in Bayern, der mit 560.000 Arbeitsplätzen und 25 Mrd. Euro Umsatz zu den neuen Leitökonomien des Freistaates zählt.
"Ein Mehr an Tourismusfachschulen wird zu einem Mehr an Qualität im Tourismus führen"
so BHG-Präsident Siegfried Gallus. Diese Investition sei, so Gallus, auch bzw. insbesondere für Bayern als Tourismusland Nummer 1 in Deutschland von strategischer Bedeutung.
"Denn Marktführer müssen den Mitbewerbern immer den berühmten Schritt voraus sein"
erläutert der BHG-Präsident.

Allgemein setzt der BHG zwar auf die bewährte duale Ausbildung seiner derzeit fast 16.000 Auszubildenden. Ergänzend hierzu befürwortet er jedoch ausdrücklich derartige Berufsfachschulen für das Hotel- und Tourismusmanagement, um den Jugendlichen ein Angebot zu unterbreiten, die aus vielfältigen Gründen ansonsten der Branche oder Bayern verloren gingen.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Bayern)

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5 Jahre Frankentipps.de: Klaus Wolfrum beantwortet Fragen.

Klaus Wolfrum testet anläßlich des 5-jährigen Bestehens seines Veranstalungsportals Frankentipps.de am 1. Mai 2010 das Tool Formspring.me für ein neuartiges Netzgespräch, eine Art offenes Pressegespräch.

Er beantwortet in der nächsten Zeit Fragen zur Entstehung der Idee zum Portal und zum Thema Veranstaltungswerbung im Medienwandel. Die Antworten auf bereits gestellte Fragen sind einsehbar unter Formspring.me/klauswolfrum.




Formspring.de läßt sich wohl auch als eine Art FAQ für gastgewerbliche Betriebe dauerhaft einsetzen. Man muß dann aber beachten, daß inaktive Accounts nach sechs Monaten automatisch beendet werden. Ich habe natürlich auch gleich mal einen Account für mich angelegt: Formspring.me/Abseits.

Ein alternatives Tool ist Plank.ly.

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Donnerstag, April 15, 2010

Bewerbung fuer den Papierkorb.

Wie lebensfremd dürfen Bürokraten sein? Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, meint, ohne Angabe von Namen, Adresse, Geburtsdatum, Familienstand und ohne Foto-Beilage könne einer voreiligen Diskriminierung bei der Personalauswahl vorgebeugt werden: "'Ossi' ist keine ethnische Herkunft", in: Handelsblatt vom 15. April 2010.

Was meint die studierte Pädagogin denn, was ich mit einer solchen Bewerbung machen würde? Mangels Adresse kann ich sie nicht zurück schicken und schmeiß sie sofort in den Papierkorb.

Gottseidank ist die Antidiskriminerungsstelle des Bundes eine Placebo-Behörde ohne nennenswerte Kompetenzen.

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Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in den Alpen.

Am kommenden Montag, 19. April 2010, startet der Fernsehsender ARTE eine zehnteilige Serie "Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in den Alpen" mit der 1. Folge über das Salzkammergut. Der Sender schreibt über diese Serie:
"Nachdem die österreichische Köchin Sarah Wiener bereits in Frankreich und Italien zahlreiche kulinarische Abenteuer erlebt hat, begibt sie sich nun auf einen grenzüberschreitenden Streifzug durch eine ganze Region: die Alpen. Mit Landkarte, Adressen, Fotos und einer großen Portion Neugier ausgestattet, macht sich Sarah wieder auf die Reise zu Gastgebern, die sie in die kulinarischen Geheimnisse ihrer jeweiligen Region einweihen.

Viele der Besonderheiten von Landschaft und Küche sind der gebürtigen Österreicherin wohl vertraut, trotzdem kann sie noch viel Neues entdecken. Ausgangspunkt ist meist ein kleines Restaurant mit persönlicher Atmosphäre abseits der großen Touristenwege, manchmal auch eine Alphütte oder die private Küche eines ambitionierten Hobbykochs. Am Ankunftstag begrüßen die Köche Sarah mit einem Menü, das typisch für die traditionelle oder moderne Küche der jeweiligen Region ist. Dann ist Sarah an der Reihe. Sie soll das Menü nachkochen, doch zuvor muss sie die Zutaten besorgen. Dazu begibt sie sich zu den Erzeugern: Bauern, Senner, Fischer, Winzer, Hirten. Aber Sarah selbst steht nicht nur daneben, wenn gemolken, gefischt, gekeltert oder gekäst wird, sondern mischt sich ein und packt mit an.

Erst wenn alle Zutaten beisammen sind, stellt sich Sarah an den Herd - ihr Gastgeber hilft mit Tipps und Tricks. Doch Sarah Wiener wäre nicht Sarah Wiener, würde sie nicht auch ihre eigenen Erfahrungen, ihre Kreativität und Experimentierfreude einbringen. So können aus altbekannten Speisen ganz neue Gerichte entstehen. Das Ergebnis muss letztlich vor einer "Jury" bestehen: Zu Tisch werden neben dem Gastgeber alle Erzeuger geladen, die zum Entstehen des Menüs beigetragen haben - ob es auch gelungen ist, entscheidet allein ihr Gaumen.

Auf ihren Streifzügen durch die Alpenländer bekommt Sarah nicht nur Einblick in die Kochtöpfe, sondern auch in die Kultur der Region. Dabei lernt sie unter anderem, wie man in ein Alphorn bläst, einen Holzlöffel schnitzt oder einen Schuhplattler tanzt."

Alle Folgen: 19.04.2010 Im Salzkammergut (Österreich) 20.04.2010 In Savoyen (Frankreich) 21.04.2010 Im Berchtesgadener Land (Deutschland) 22.04.2010 Im Engadin (Schweiz) 23.04.2010 Im Wallis (Schweiz) 26.04.2010 In Hochsavoyen (Frankreich) 27.04.2010 Im Allgäu (Deutschland) 28.04.2010 Im Waadt (Schweiz) 29.04.2010 In Osttirol (Österreich) 30.04.2010 In der Haute-Provence (Frankreich)

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Cola Rebell.

Gestern abend habe ich eine Flasche "Cola Rebell MAXX Chili" verkostet, die mir ein Mitarbeiter aus Hamburg mitgebracht hat. Es handelt sich um ein Koffeinhaltiges Cola-Erfrischungsgetränk mit Chili- und Ingwergeschmack. Es gibt zudem weniger scharfe Colas und eine Cola Rebell Alkocola mit 4,6% vol. alc.

Was ist zum Geschmack zu sagen? Allen, die mit probiert haben, hat es geschmeckt. Anderseits schmeckt es halt einfach wie Cola mit Chili.

Mehr über die Hintergründe dieser Unternehmensgründung:

Dienstag, April 13, 2010

Neues Gastronomie-Portal für Mittagsbuffet listet Tages- und Wochenkarten in ganz Deutschland.

Aarau - Viele kennen das: Die Mittagspause ist kurz und wird immer kürzer, während man auf die Schnelle das passende Restaurant sucht. Oft reicht die Zeit am Ende nur noch für den Verlegenheits-Burger an der Straßenecke. Das ändert sich mit der neuen Website mittagstisch.de, dem neuen Restaurantführer für alle Gastronomie- und Hotelbetriebe, die in der Mittagszeit Tagesgerichte anbieten. Ab April 2010 kann man innerhalb von Sekunden im Internet Tageskarten und Aktualisierungen von Restaurants in ganz Deutschland systematisch abrufen und vergleichen.

Man gibt auf http://www.mittagstisch.de einfach den Ort, die Postleitzahl oder das Kfz-Kennzeichen ein und erhält eine Trefferliste aller Betriebe zu der Suchanfrage mit der entsprechenden Tageskarte oder - falls keine vorhanden - der Adresse. Ist das eigene Lieblings-Restaurant nicht dabei, kann man es vorschlagen.

Vorteile für Gastronomen

Gastronomen haben die Möglichkeit, sich mit einer gültigen E-Mail-Adresse unkompliziert und kostenlos bei mittagstisch.de einzutragen. Dabei können sie ihre vollständigen Kontaktdaten und Öffnungszeiten hinterlegen, ein Foto, Details zum Betrieb sowie eine Rubrizierung in Landesküchen (Deutsch, Türkisch, Italienisch etc.). Außerdem erscheint in den Listungen ein Direkt-Link zur aktuellen Tages- oder Wochenkarte des Anbieters. Einzige Gegenleistung ist eine Verlinkung von der Website des Anbieters (Back-Link) auf mittagstisch.de.

Zur Zeit laufen alle Vorbereitungen für einen erfolgreichen Launch des Angebotes. Seit Anfang Januar haben sich schon viele Gastronomie- und Hotelbetriebe kostenlos registriert. Unter dem Motto "Gemeinsam stark für hungrige Gäste" bietet mittagstisch.de ein Kooperationsmodell für gastronomische Verbände und Medien sowie für alle regionalen Website-Betreiber, die in der Gastronomie Mittagstischangebote veröffentlichen. Über eine EDV-Schnittstelle können Portalbetreiber ihre Restaurants mit Tages- und Wochenkarten auch auf mittagstisch.de listen. Dabei werden die Angebote der Gastronomie- oder Hotelbetriebe zum Portalbetreiber zurückverlinkt.

Inhaber von Inetmedia Internet- und Medienverlag Schläfer mit Sitz im Kanton Aargau ist der EDV-Spezialist Ralf Schläfer, der sich auf die Planung, Realisierung und Betreuung von sehr schnellen datenbankgestützten Internetlösungen spezialisiert hat. Zuvor hat Schläfer Bücher über Computer-Software verfasst und namhafte Internetprojekte projektiert und entwickelt, zum Beispiel change-online.de (inzwischen übergegangen in www.nexxt-change.org), die größte Unternehmensnachfolgebörse in Deutschland, und diverse Internetprojekte für die IHK Rhein-Neckar (Firmendatenbank zur Marketing-Initiative 2000, Weiterbildungsatlas), Ärzte Online-Fortbildungszertifizierung (CME) für den Springer-Verlag GmbH in Heidelberg.

Langjährige Erfahrungen im Bereich der Gastronomie hat Schläfer auch als Entwickler des Projekts schlemmerregion.de, einem datenbankgestützten multiregionalen Content-Management-System für die regionale Gastronomie. "Schlemmerregion" wurde mit dem Innovationspreis 2007 ausgezeichnet und kooperiert unter anderem mit "Genießerland Bayern".

(Quelle: Pressemitteilung von Mittagstisch.de).

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Deutsche Gastarbeiter in Oesterreichs Hotellerie.

Im Wiener Rabenhof-Theater läuft seit Februar 2010 mit großem Erfolg das Theaterstück "Cordoba - Das Rückspiel", eine total multikulturelle Satire von Florian Scheuba und Rupert Henning über Wessis, Ossis und Ösis, über die mitunter nicht gerade wohlgelittenen deutschen Gastarbeiter und Numerus Clausus-Flüchtlinge in Österreich. Thematisiert werden insbesondere auch die Reibereien zwischen Österreichern und Deutschen in der österreichischen Hotellerie.

Merian.de hat Co-Autor Florian Scheuba interviewt: "'Wieso bedient mich jetzt hier ein Deutscher?'". Darin sagt er, jahrzehntelang seien der Österreicher damit konditioniert worden, wenn deutsches Deutsch gesprochen werde, dann sei das ein Gast.
"Doch auf einmal spricht auch das Personal so. Das war nicht nur für Österreich neu, sondern auch für die Hoteliers ein Problem. Manche Urlauber haben eben ihre Freude daran, das Personal zu schikanieren. Doch wenn diese Leute plötzlich aus der eigenen Heimat kommen, macht es keinen Spaß mehr."
Deutsche Mitarbeier würden deshalb oftmals auf Posten ohne Außenkontakt eingesetzt.

Ein Trailer über das Stück.

Das Theaterstück basiert auf dem Buch "Cordoba: Das Rückspiel" von von Rupert Henning und Florian Scheuba. Der Verlag schreibt darüber:
"Stellen Sie sich einen Laden für deutsche kulinarische Spezialitäten vor, in dem es Sächsischen Kohlklump gibt und Schnudendunker und Tote Oma. Und das mitten in Österreich, wo an den Plakatsäulen und Hauswänden allerorts Sprüche wie Frankfurter ja, Schweinfurter nein! auftauchen und man die Piefkes wie die Ladenbetreiberfamilie Moelke inzwischen ziemlich satt hat, denn die Deutschen sind mittlerweile bei den Neuzuwanderern an erster Stelle. Aber Tomaten heißen in der Alpenrepublik immer noch Paradeiser, auch wenn im Salat letztlich alle gleich sind. Wenn der große und der kleine Bruder deutscher Sprache aufeinandertreffen, dann ist das eben immer ein Match. Wie damals. 1978. In Cordoba. Ein Kampf der Kulturen, bei der beide Seiten gnadenlos ihr Fett abkriegen humoristisch zugespitzt und satirisch auf den Punkt gebracht vom Autorenduo Rupert Henning und Florian Scheuba und dem Karikaturisten Gerhard Haderer."

Montag, April 12, 2010

Die Speisekarte als Stimmzettel.

Stimmig zum Namen hat das Berliner Restaurant "Wahllokal" seine Abendkarte in Form eines Stimmzettels (PDF) gestaltet.

Gäste die von ihnen gewünschten Speisen ankreuzen zu lassen, ist an sich nichts Neues. Im Restaurant "El Toro" in Braunchschweig bekommt man ein kleines Kärtchen, mit den Nummern der über 200 verschiedenen Tapas, In der Speisekarte sucht man sich die gewünschten Tapas aus und kreuzt sie auf dem Kärtchen an.

Beim Restaurant "Neue Holländerei" in Meldorf, einem Projekt, das der Integration behinderter Menschen dient, kreuzen die Gäste auf der Speisekarte die von ihnen gewünschten Speisen und Getränke an und ergänzen ihre Bestellung mit ihrer Tischnummer (siehe "So einfach können Sie Ihre Bestellung aufgeben").

Aber die Speisekarte als Stimmzettel zu gestalten, ist zumindest mir neu, wenn ich mal von einer aber etwas anders gestrickten Aktion des Mercure Hotels Stuttgart absehe: "Eine Speisekarte als Stimmzettel", in: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung vom 5. Mai 2009.

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Panoramas von Staedten und Gaststaetten.

Rundblick infranken.de ermöglicht 360°-Panoramas von Städten, Stadtteilen, Unternehmen oder Immobilien in Franken. Viele einzelne Panorambilder werden zu einem zusammenhängenden virtuellen Raum zusammengefasst. Dieser Raum kann durch diverse Zusatzfunktionalitäten ergänzt werden, z.B. Verlinkung auf einen webshop, Integration von virtuellen Speisekarten, Videoaufnahmen oder auch greenscreen-Aufnahmen.

Schauen Sie sich z.B. dir Präsentation des Szenelokals "Calimeros" an. Sie müssen im Stadtplan von "Rundblick infranken.de" danach suchen (unterer Bildrand Mitte). Wegen der Größe dieser Gaststätte wurden 3 Panoramas (im Eingangsbereich, im vorderen und im hinteren Bereich des Gastraums) miteinander verknüpft. Es gibt auch eine Verknüpfung zur Speisekarte (auf der Website der Gaststätte, so daß sie nicht mehrmals gepflegt werden muß).

Es stellt sich aber die Frage, ob solche singulären Lösungen auf Dauer erfolgreich sind. Es läuft meines Erachtens eher darauf hinaus, Panoramas wie zuvor schon Bilder und Videos auf globalen Portalen wie Google Earth oder Google Maps zugänglich zu machen.

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Sonntag, April 11, 2010

Kunden auf der Flucht? - Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten.

Anschauenswert ist ein Video mit Eindrücken vom Vortrag von Anne M. Schüller beim Österreichischen Dialog Marketing Verband.

Lesen Sie dazu auch eine Besprechung ihres neuen Buches "Kunden auf der Flucht? - Wie Sie loyale Kunden gewinnen und halten" von Burkhard Schneider, in: Best Pracice Business vom 10. April 2010.

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Neumarkter Lammsbraeu Jubilaeumsweisse.

Der Biopionier Neumarkter Lammsbräu braut zur 850 Jahrfeier der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz eine vollmundige Weissbier-Spezialität ein.

Bernsteinfarben, aromatisch und fruchtig – die Jubiläums-Weisse der Neumarkter Lammsbräu schmeckt nach Sommer und Feierlaune. Gefeiert wird das 850jährige Gründungsjubiläum der Stadt Neumarkt i.d.OPf. mit einem Feuerwerk von Aktivitäten. Nach dem Auftaktwochenende am 20. und 21. März laden 150 Veranstaltungen in die gesellige Oberpfälzer Stadt ein. Neben Stadtführungen, Dokumentationen, Ausstellungen, Musikveranstaltungen sowie Festivitäten von Vereinen und Organisationen spielt auch die Neumarkter Brautradition eine große Rolle. Im Anschluss an den Tag des Bieres (23.04.2010) lädt die Neumarkter Lammsbräu am 25. April zum Schäfflerjubiläum in die Brauerei ein. Hier kann man die Bio-Brauerei mit der einzigen Bio-Mälzerei Deutschlands, mit dem glänzenden Kupferkessel im Sudhaus, dem traditionellen Gärkeller und natürlich mit einer Kostprobe der 19 verschiedenen Biobier-Sorten kennen und lieben lernen.

Die köstliche, extra für die Festlichkeiten eingebraute Jubiläums-Weisse der Neumarkter Lammsbräu gibt es schon ab 17. Februar zu genießen: Vollmundig mit der weißbiertypischen, fruchtigen Aromenvielfalt und einer ausgewogenen, malzigen Karamellnote. Feiern Sie mit. In der 0,5 l Glasmehrwegflasche. Stammwürze 13,5 %, Alkohol-Gehalt 5,3% Vol.

(Quelle: Pressemitteilung der Neumarkter Lammsbräu).

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Samstag, April 10, 2010

Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.

Das Antidiskriminierungsgesetz ist schlichtweg ein saudummes Gesetz. Wegen diesem Schmarrn müssen sich hoch qualifizierte Juristen mit der schwachsinnigen Frage auseinandersetzen, ob man bei der Einstellung eines Frauenbeauftragten die Auswahl auf Frauen begrenzen darf. Ich dokumentiere im Folgenden die Pressemitteilung anläßlich eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts Erfurt:

"Diskriminierung aufgrund des Geschlechts

Eine Gemeinde darf bei der Besetzung der Stelle der kommunalen leichstellungsbeauftragten die Bewerberauswahl auf Frauen beschränken, wenn ein Schwerpunkt der Tätigkeiten in Projekt- und Beratungsangeboten liegt, deren Erfolg bei Besetzung der Stelle mit einem Mann gefährdet wäre. Ein solcher Fall liegt vor, wenn sich die Angebote an Frauen in Problemlagen richten, in denen die Betroffene typischerweise zu einer weiblichen Gleichstellungsbeauftragten leichter Kontakt aufnehmen kann und sich ihr besser offenbaren kann oder ausreichende Lösungskompetenzen nur einer Frau zutraut.

Die beklagte Stadt hatte in ihrer Stellenanzeige eine kommunale Gleichstellungsbeauftragte gesucht. Der Anzeige zufolge sollten Schwerpunkte der Tätigkeit ua. in der Integrationsarbeit mit zugewanderten Frauen und deren Beratung liegen. Die Gleichstellungsbeauftragte sollte Maßnahmen zu frauen- und mädchenspezifischen Themen initiieren, mit allen relevanten Organisationen zusammenarbeiten und Opfer von Frauendiskriminierung unterstützen. Die Bewerberin sollte über ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium oder eine vergleichbare Ausbildung in einer pädagogischen bzw. geisteswissenschaftlichen Fachrichtung verfügen. Der Kläger, Diplomkaufmann und Diplomsvolkswirt, der zuvor über 2 Jahre im Rahmen einer Betriebsratstätigkeit als stellvertretender Gleichstellungsbeauftragter tätig war, bewarb sich auf die Stelle. Er wurde mit Hinweis darauf abgelehnt, dass nach § 5a der Niedersächsischen Gemeindeordnung die Stelle mit einer Frau zu besetzen sei und er im Übrigen die Anforderungen der Stellenanzeige nicht erfülle.

Mit seiner Klage begehrt der Kläger eine Entschädigungszahlung nach § 15 Abs. 2 AGG. Die Klage blieb in allen drei Instanzen ohne Erfolg. Der Achte Senat des Bundesarbeitsgericht hat entschieden, es stehe der objektiven Eignung des Klägers nicht entgegen, dass dieser als Diplomvolkswirt uU nicht über eine geisteswissenschaftliche Ausbildung verfüge. Das weibliche Geschlecht der Stelleninhaberin stelle aber wegen der konkreten Ausgestaltung der Stelle eine wesentliche und entscheidende Anforderung iSd. § 8 Abs. 1 AGG für die Zulässigkeit einer unterschiedlichen Behandlung dar."

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. März 2010 - 8 AZR 77/09 - Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Urteil vom 5. Dezember 2008 - 16 Sa 236/08 -

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Donnerstag, April 08, 2010

Fleischlieferant nimmt den Gaesten die Schnitzel vom Teller.

Mehr oder weniger ausgewachsene und ausgeschlafene Juristen diskutieren den verzwickten Fall "Der Schnitzelraub von Aachen", in: lawblog vom 8. April 2010.

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Urlauber klagen: Wenn das Essen auf den Magen schlaegt.

Bottighofen, Mittwoch, 07.04.2010. Schlechtes Essen ist der Urlaubshorror der meisten Deutschen. Vielen Reisenden ist der Appetit im Ferienhotel vergangen und so mancher Richter musste sich bereits mit Beschwerden wegen verdorbenen Essens, leer geräumten Büffets sowie rülpsenden Tischnachbarn beschäftigen.

Reise-Rechtsexpertin Christine Stegmayer von HolidayCheck.de nennt die spannendsten Gerichtsurteile und erklärt, was man im Beschwerdefall beachten muss.

Heute bleibt die Küche kalt

Häufigster Beschwerdefall: Das Essen wird nur lauwarm oder gar kalt serviert.
Insbesondere in Hotels der Komfortklasse darf sich ein Gast auf warmes Essen verlassen und kann nicht darauf verwiesen werden, seine Speisen in der Mikrowelle selbst zu erwärmen (OLG Frankfurt, AZ 16 U 72/03). Bei regelmäßig kaltem Essen sprachen die Gerichte eine Reisepreisminderung von fünf Prozent zu. Bei Vollpension-Buchung können sogar bis zu zehn Prozent gerechtfertigt sein.

Salmonellen inklusive

Eine Salmonellen-Infektion bedeutet im Regelfall das Ende des Urlaubsgenusses und den Beginn von heftigem Brechdurchfall.
Hat man sich mit diesen Bakterien durch das Hotelessen infiziert, gibt es eine Minderung von bis zu 100 Prozent auf die betroffenen Reisetage (LG Darmstadt, AZ 3 O 442/92).

Eine erkrankte Frau reiste mit ihrem Mann vorzeitig ab und neben ihrem Schadensersatz, den sie für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit zugesprochen bekam, konnte ihr Ehemann ebenfalls den Reisepreis mindern (LG Düsseldorf, AZ 22 S 443/99).

Rechtstipp:
Voraussetzung für Ansprüche gegen den Reiseveranstalter ist die schlüssige Darlegung, dass die Erkrankung vom Hotelessen herrührt. Die Beweislast liegt beim Urlauber. Entscheidend ist, dass der Gast darlegt, nicht außerhalb des Hotels gegessen zu haben, von welchen Speisen oder Getränken die Infektion stammt und dass andere Infektionswege (z.B. Kontakt mit infizierten Menschen oder sanitären Einrichtungen) ausscheiden.

Betrunkene und rülpsende Tischnachbarn

Übelriechende, saufende Restaurant-Nachbarn in Badeshorts, die lautstark mit Rülpsen auf sich aufmerksam machen:

Eine bloße Unannehmlichkeit, so die Richter zum klagenden Familienvater. Dieser hatte in Tunesien ein Fünf-Sterne Hotel gebucht und war mit den Gästen „mit einfach strukturiertem Niveau” so gar nicht einverstanden. In Zeiten des Massentourismus gebe es ein spezielles Publikum für Luxushotels und „Körpergeruch und Badekleidung beim Essen sind typische – wenn auch nicht feine – Erscheinungen eines Strandhotels“ (AG Hamburg, AZ 9 C 2334/94 und AG Bad Homburg, AZ 2 C 1095/97 (12) ).

Vorsicht Kleiderordnung: In einem gehobenen Mittelklasse-Hotel kann einem Gast mit kurzen Hosen der Zutritt zum Abendessen im Restaurant verweigert werden (AG Hamburg, AZ 9 C 2577/95).

Schlangestehen am Büffet

Der Magen knurrt, die Laune sinkt: Lange Wartezeiten am Büffet sind ärgerlich und führen des öfteren zu rechtlichen Beschwerden.

Die zumutbare Grenze sehen viele Gerichte bei 20 bis 30 Minuten. Erst ab dann könne bei Regelmäßigkeit von einem Reisemangel ausgegangen werden. Eine tägliche Wartezeit von 45 Minuten zum Erhalt eines Tisches mit anschließendem Anstehen am Büffet berechtigte zur Minderung um fünf Prozent des Gesamtpreises ( LG Kleve, AZ 6 S 299/00).

Eintöniges Essen

Jeden Tag die gleiche Sorte Fleisch und Spaghetti zur Auswahl. In einem Vier-Sterne-Hotel kann man Anderes erwarten und so durften die Kläger ihren Reisepreis um zehn Prozent mindern (AG Bad Homburg, AZ 2 C 3155/02).

Anders der Fall einer Kalabrien-Urlauberin, die das Frühstücksbüffet und die "sehr einfache Abendtafel" bemängelte. Die Richter wiesen die Klage ab, da man bei einer günstigen Pauschalreise unter einem Büffet weder Reichhaltigkeit, noch besondere Vielfalt erwarten dürfe (AG München, AZ 172 C 3946/01).

Kein A-la-Carte Restaurant

Schlangestehen statt sich am Tisch bedienen lassen – anstelle des im Reisekatalog angepriesenen Service-Restaurants gibt es vor Ort tatsächlich nur ein Selbstbedienungs-Büffet.

Lag eine Zusicherung durch den Reiseprospekt vor, können Urlaubsgäste ihren Reisepreis um mindestens fünf Prozent mindern (AG Bad Homburg, AZ 2 C 2154/03).

Abendessen auf Befehl

Gibt es im Hotel zwei verschiedene Essensschichten, kann der Gast den Reisepreis um zehn Prozent mindern, wenn er von der Hotelleitung zu einer bestimmten Schicht verdonnert wurde. Mit einer Schicht-Einteilung zu fixen Zeiten müsse kein Pauschalurlauber rechnen, so der Richter in seiner Urteilsbegründung (AG Düsseldorf, AZ 52 C 2500/01).

Leeres Büffet

Ist das Essens-Büffet nach dem ersten Ansturm der Gäste stets leer geräumt und wird nicht ordentlich nachgelegt, so kann eine Reisepreisminderung von zehn Prozent gerechtfertigt sein (OLG Köln, AZ 16 U 42/99).

Rechtstipp:
Für alle Mängel während des Urlaubs gilt: Unverzügliches Reklamieren vor Ort bei der Reiseleitung mit der Aufforderung zur Beseitigung des Mangels! Am besten ein Reklamationsprotokoll unterschreiben lassen und Beweise in Form von Bildern und Zeugen sichern. Zuhause müssen innerhalb von einem Monat nach Reiseende die Mängel beim Reiseveranstalter geltend gemacht werden.

Viele Ärgernisse lassen sich bereits im Voraus vermeiden, indem man sich Gästemeinungen zum betreffenden Hotel durchliest. In Hotelbewertungen wird oftmals von solch negativen Erfahrungen berichtet und so lassen sich böse Überraschungen vor Ort vermeiden.

(Quelle: Pressemitteilung der HolidayCheck AG).

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Raetsel.

Was ist denn das?

Was ist denn das?

Dieses Essen gab es vor ein paar Wochen in der Brauereigaststätte "Grasser" in Huppendorf. Wenn ich mich richtig erinnere hat diese Portion 2,90 Euro gekostet. Sie hat köstlich geschmeckt.

Wer es als erste/r richtig rät oder weiß, dem gäbe ich ein Huppendorfer Vollbier im Bamberger Café Abseits aus.

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Bester Arbeiter in der Kategorie Pâtisserie.

Heute, am 8. April 2010, zeigt der Fernsehkanal Arte ab 14.45 Uhr den Dokumentarfilm "Crème de la crème" (83 Minute Länge). Er wird am 10.04.2010 um 01:15 h und am 19.04.2010 um 03:00 h wiederholt. Zum Inhalt schreibt der Sender:
"Alle vier Jahre kürt der französische Präsident die 'Besten Arbeiter Frankreichs'. Den damit verbundenen Titel dürfen die Auserwählten ihr Leben lang tragen, und der verliehene Kragen in den Farben der Trikolore gilt vielen Franzosen als die höchste Auszeichnung. Auch die Konditorenmeister wetteifern in der Kategorie 'Pâtisserie' um den Sieg. Der Dokumentarfilm 'Crème de la crème' hat drei von ihnen während des Wettbewerbs begleitet und alle dramatischen Höhepunkte im Kampf um den begehrten Kragen eingefangen."
Das Video auf ARTE ansehen.

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Zollrechtliche Gruende.

Vor ein paar Tagen hat mir eine Verkaufsförderungsdame in einem Supermarkt einen Obstler aus einer angeblichen Klosterbrennerei angeboten. Ich lehnte ab, weil mir mal erzählt worden ist, dieser Obstler werde industriell hergestellt. Sie drückte mir einen Prospekt in die Hand und sagte, ich könne mir die Brennerei ja vor Ort selbst anschauen.

Ich habe auf der Website dieser Klosterbrennerei nachgesehen. Dort steht, aus zollrechtlichen Gründen sei die Destillation nicht zur Besichtigung freigegeben. So spar ich mir die Reise zur Klosterbrennerei.

Sebastian Sauer von Bierkompass.de: Verkostung belgischer Biere.

Bierkompass ist ein Online-Shop für handverlesene Bierspezialitäten, die größtenteils aus den Nachbarländer stammen. Die Firma sitzt in 52224 Stolberg, östlich von Aachen.

Der für die Bierauswahl verantwortliche Mitinhaber Sebastian Sauer ist daran interessiert, seine mitunter exklusiven Biere der auf Bier spezialisierten Gastronomie, insbesondere Biercafés, in Deutschland anzubieten.

Seine Website bietet zu jedem Bier ausführliche Informationen und Geschmacksbeschreibungen über alle Biere finden. In seinem Blog Bierkompass.de - Der Blog bietet er noch weitere Ausführungen über die Brauereien und die Bierstile.

Neben einigen fränkischen Bierspezialitäten, bietet der Shop z.B. das Uerige Sticke und das Uerige DoppelSticke sowie die in der letzten Woche erstmalig abgefüllten Freigeist Abraxas und Freigeist Abraxxxas, die Sebastian Sauer zusammen mit Peter Esser von der Helios-Braustelle in Köln gebraut hat. Beide erinnern an eine Berliner Weisse.

Ende April 2010 kommt das erste Imperial Stout Deutschlands hinzu. Das "Caulfield" wurde mit Roggenmalz gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 10% vol.

Im Rahmen einer Biertour nach Leipzig und Bamberg hat Sebastian Sauer in meinem Bamberger Café Abseits eine Verkostung belgischer Biere mit Bieren aus seinem Online-Shop moderiert. Einige Bilder der Verkostung von 9 belgischen und 4 deutschen Bieren, moderiert von Sebastian Sauer von Bierkompass.de, habe ich auf Facebook hochgeladen: "Café Abseits Fotos - Bierverkostung am 4. April 2010".

Banner Bierkompass.de

Mehr Bilder von der Bierverkostung finden Sie auf Flickr.

Videos dieser Bierverkostung:




Verkostet wurden insgesamt 9 belgische und 2 deutsche Biere aus dem Sortiment von Bierkompass.de:
  • Freigeist Abraxxxas, 6% [Lichtenhainer] von Freigeist Bierkultur (Kooperation vno Helios-Braustelle und Bierkompass).
  • 3 Foneinen Oude Geuze, 5% [Lambik-Geuze] von 3 Fonteinen, Beersel.
  • 3 Fonteinen Oude Kriek, 5% [Lambik-Frucht] von 3 Fonteinen, Beersel.
  • Duchesse de Bourgogne, 6,2% [Oud Bruin] von Verhaeghe, Vichte.
  • Struise Browers Pannepot Grand Reserva, 10% [Belgian Strong Dark Ale] von Struise Brouwers, Oostvleteren.
  • Rochefort Trappistes 8°, 10% [Belgian Srong Dark Ale] von Brasserie Rochefort, Rochefort.
  • Uerige Sticke, 6,5%[Altbier] von Uerige Obergärige Hausbrauerei, Düsseldorf.
  • Ellezelloise Herucle Stout, 9% [Imperial Stout] von Ellezelloise, Ellezelles.
  • Alvinne Extra Restyled, 7% [India Pale Ale] von Picobrouwerij Alvinne, Heule.
  • Saison Dupont Vielle Provision, 6,5% [Saison] von Brasserie Dupont, Tourpes-Leuze.
  • De Glazen Toren Ondineke Ollsjtersen Tripel, 8,5% [Belgian Strong Blond Ale] von Klenbrouwerij De Glazen Toren, Erpe-Mere.
Im Anschluß wurden zwei Biere aus dem Bamberger Landkreis verkostet:
  • Beck Affumicator, 9,6% [Rauchbier Triple Bock] aus der Brauerei Beck in Trabelsdorf.
  • Reckendorfer Weizenbock, % [Weißbierbock] aus der Brauerei Schloßbrauerei Reckendorf in Reckendorf.
An der Bierverkostung haben auch die Braumeister und/oder Inhaber folgender Brauereien teilgenommen:

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Das bitterste Bier der Welt.

Macht es einen Sinn, wenn Brauer versuchen, das bitterste oder das alkoholreichste Bier der Welt zu brauen?

Aktuell ist das bitterste Bier der Welt "The Hop" mit 323 Bittereinheiten. Gebraut wurde es von Peter Fowler von der Kleinbrauerei Pitstop. Er hat es im Pub "Royal Oak" in Wantage (Großbritannien) ausgeschenkt: "Brewer brews the bitterest beer ever", in: Oxford Mail vom 18. März 2010.

Einer Bittereinheit (BE) entspricht 1 mg Alphasäure. So enthält ein Bier mit z.B. 20 Bittereinheiten 20 mg Alphasäure pro Liter. Die Bittere des Bieres hängt ab
  • von der Hopfensorte (Aroma oder Bitterstoffhopfen)
  • von der Menge des Hopfens, die gegeben wird
  • vom Zeitpunkt der Dosage beim Würzekochen
Gemessen wird die Bittere in Bittereinheiten:
  • Normale Vollbiere bringen es auf 20 bis 22 Bittereinheiten,
  • Pilsbiere auf 28 bis 40 Bittereinheiten.
  • Weizenbiere liegen in der Regel im Bereich von 13 bis 18 Bittereinheiten.
Recht bekannt geworden ist das Bier Bitterpils einhundert mit - raten Sie mal! - 100 BE. Dieser Anbieter verkauft auch ein Bitterpulver. Damit kann man sich z.B. wenn man unterwegs nur nicht bittere Biere bestellen kann, sein Bier nachbittern, so ähnlich wie man ein Essen mit Tabasco nachschärfen kann.

Doch zurück zur Ausgangsfrage. Macht es einen Sinn, solch extrem bittere Biere zu brauen? Trinkbar sind sie sicherlich kaum oder nur, wenn man trainiert und sich langsam an diesen Geschmack herantastet. Der Sinn ergibt sich daraus, daß solche Wettbewerbe die Kreativität und Geschicklichkeit herausfordern. Beim Brauen extremer Biere gelangt man an Grenzen, deren Überwindung einen Erkenntisgewinn bringen können. Zudem sind die Medien scharf auf Guinness-Weltrekorde.

Einen Vorteil zumindest haben bittere Biere: Ich habe von zwei Bamberger Bierfreunden jeweils eine Flaschen der Sorte "Närke Örebro Bitter" der schwedischen Brauerei Närke Kulturbryggeri geschenkt bekommen. Sie hatten sie ihrerseits von Brauern dieser Brauerei, die Bamberg besucht hatten, geschenkt bekommen, aber es war ihnen definitiv zu bitter. Und sie wußten, ich liebe bittere Biere...

Mehr zum Thema: "Bittere Biere schmecken besser" von Conrad Seidl.

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Brauereidatenbank fuer Ober-, Mittel- und Unterfranken.

Seit dem 30. März 2010 ist auf der Website www.bierregion-franken.de eine Brauereidatenbank für ganz Franken (Ober-, Unter- und Mittelfranken) online. Inbegriffen sind
  • Fotos,
  • Abbildungen von Bierdeckeln,
  • Internet- und email-Adressen,
  • Telefon und
  • Fax,
  • Öffnungszeiten,
  • Ruhetage,
  • Biersorten und
  • Gründungsdatum der Brauerei.
Diese Datenbank mit Suchfunktion (Ort bzw. Brauereiname) ist somit als kostenloser Brauereifuehrer zu verwenden. Auch viele Brauereien, die mittlerweile geschlossen sind oder nur als Lohnbrauerei agieren, sind in der Datenbank vorhanden.

Die Seite ist werbefrei und somit wirklich unabhaengig.

www.bierregion-franken.de hat bereits von 2002 bis Maerz 2010 eine komplette Brauereidatenbank auf CD fuer ganz Franken herausgegeben.

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Freitag, April 02, 2010

FroSTA Bistro in Hamburg geschlossen.

FroSTA hat das vor fünf Jahren in Hamburg eröffnete FroSTA Bistro geschlossen: "Neues von unserer Strategie", in: FroSTA Blog vom 31. März 2010. Siehe dazu auch unsere Beiträge in den letzten Jahren:Anläßlich der Eröffnung hatte ich geschrieben:
"Problematisch ist vor allem, daß das Branding von Produktmarken und von Gaststätten verknüpft wird, obwohl die Markenführung anderen Gesetzmäßigkeiten folgt. So sind Konflikte zwischen Produktmarken und Gastronomiemarken grundsätzlich vorprogrammiert...

Wenn man wie FroSTA das Gastronomie-Projekt eher spielerisch angeht in dem Sinne, daß es dem Produktmarketing, auch organisatorisch, untergeordnet bleibt und eventuelle Konflikte zugunsten der Produktmarke entschieden werden, eröffnet es jedoch interessante Möglichkeiten etwa für die Marktforschung wie Produkttests und die Entwicklung von Verwendungsempfehlungen, Serviervorschlägen usw."
Ein Kritiker formuliert es in Qype auf den Punkt:
"Hier gibt es Tiefkuehlessen, schmeckt genauso wie wenn ich es mir selber zubereite, mit der Ausnahme dass ich es zum halben Preis, in einem Viertel der Zeit (hab 20 Minuten gewartet) und mit sauberen Glaesern schaffe."
Zur Begründung der Schließung heißt es nun seitens FroSTA:
"Dabei ist uns klar geworden, dass wir uns dafür noch stärker auf unser echtes Markengeschäft konzentrieren müssen. In diesem Zusammenhang haben wir auch den Betrieb unseres Restaurants in Hamburg besprochen, analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass das Betreiben von Restaurants eigentlich gar nicht zu unseren Kompetenzen gehört.

Heute haben wir dann das FRoSTA Bistro für den Publikumsverkehr geschlossen. Klar, als das Restaurant vor etwa 5 Jahren eröffnet wurde, hat es für positive Schlagzeilen gesorgt und wir haben es auch wirklich häufig für gute Veranstaltungen genutzt. Aber wenn wir ehrlich sind, dann hat es im Tagesschäft nicht die Erwartungen erfüllt, die man eigentlich an ein Restaurant stellen darf und muss."
Bleibt die unbeantwortete Frage, ob und wieviel Geld dort in den letzten fünf Jahren verbrannt worden ist.

Donnerstag, April 01, 2010

Bier auf dem Holzweg.

Ende letzten Jahres sorgte die Bamberger Braurerei Heller in der internationalen Bierszene mit ihrem Bier Schlenkerla Eiche für Furore. Dafür wird das Malz wird in der Schlenkerla Mälzerei - nicht wie sonst bei Rauchmalz üblich mit Buche - sondern mit edelstem Eichenholz getrocknet.

Matthias Trum, der Inhaber der Brauerei Schlenkerla schreibt dazu:
"Das resultierende Eichenrauchmalz hat ein weicheres und vielschichtigeres Raucharoma als das würzige und intensive Buchenrauchmalz. Die so entstehende komplexe Rauchnote in 'Aecht Schlenkerla Eiche' wird ergänzt durch die vielfältige Bittere feinsten Aromahopfens aus der Hallertau. Bernsteinfarben und mit 8% Alkohol reift es mehrere Monate in den tiefen Brauerei-Kellern unter dem Stephansberg zu einem ganz besonderen Genuß für Rauchbierliebhaber zur Weihnachtszeit."
Heute macht man sich in Bamberg Gedanken, ob noch weitere Holzarten für Experimente in Frage kommen. Dabei will man die Suche aus ökologischen Gründen auf heimische Holzarten beschränken, etwa Nadelhölzer wie Eibe, Kiefer, Tanne oder Laubhölzer wie Ahorn, Birke oder Erle. Man könnte sich auch der Kompetenz der Bamberger Mälzerei Weyermann bedienen. In deren Versuchsbrauerei kann Braumeister Oliver Honsel experimentelle Biere brauen, ohne daß man allzuviel wegschütten müßte, wenn ein Versuch total mißlingen sollte. Gebraut werden dort pro Sud nur 220 Liter.