Gastgewerbe Gedankensplitter



Montag, Mai 31, 2010

Wenn es dem Esel zu wohl ist...

"Der Niedriglohnsektor beginnt in Hessen ab einem Stundenlohn von 10,97 Euro. "
Quelle: "DGB Hessen kritisiert: 19 Prozent der hessischen Beschäftigten arbeiten im Niedriglohnsektor!", eine Pressemitteilung des DGB Hessen vom 31. Mai 2010.

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Bahn-Koeche kochen auf!

Zusatzstoffe wie Hefeextrakt, gehärtete Fette und Maltodextrin sollen in den Gerichten der Speisewägen der Bahn, die nach Rezepten von Sarah Wiener nachgekocht werden, nicht mehr verwendet werden: "Deutsche Bahn verärgert Sarah Wiener", in: Spiegel vom 29. Mai 2010.


Samstag, Mai 29, 2010

Gepanschte Kraeuterbutter aus Margarine.

Sechzig Pizzabestellungen gab die Verbraucherzentrale NRW im April 2010 bei 39 Lieferdiensten, 15 Restaurants und sechs Pizza-Ketten in den Städten Düsseldorf, Bonn und Dortmund auf. Mittels dieser Stichproben sollte der Lieferservicce der Bringdienste überprüft werden. Doch bei den mit georderten Pizzabrötchen mit Kräuterbutter kamen die Konsumentenschützer auch gleich einer Verbrauchertäuschung auf die Spur.

Im Labor gingen die Tester bei 53 Proben den Inhaltsstoffen des würzigen Aufstrichs an die Substanz. Bei 22 Lieferungen, also 42 Prozent, hielt die gelieferte Kräuterbutter nicht, was ihre Fett-Bezeichnung eigentlich verspricht: nämlich reine Butter! Sechs der untersuchten Töpfchen wiesen ein Fettsäuremuster auf, das auf die Verwendung von Margarine statt Butter schließen ließ. Bei 16 Proben handelte es sich um einen Mix aus Margarine und Butter, bei dem der Margarineanteil zwischen 20 und 60 Prozent lag.

Kunden sollten darauf achten, dass sie sich nicht Margarine als Butter vorsetzen lassen und bei vermuteter Täuschung die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde einschalten. Bei der Kennzeichnung von Kräuterbutter sollten die Hersteller ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und die Vorgaben des Lebensmittelrechts berücksichtigen. Notwendig ist ferner eine strengere Kontrolle durch die amtliche Lebensmittelüberwachung. Die Verbraucherzentrale NRW leitet nun die zu beanstandenden Testergebnisse an die zuständige Lebensmittelüberwachungs zur rechtlichen Prüfung weiter.

(Quelle: Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen).


Kulturabgabe nicht rechtssicher?

In den Nachrichten des Niedersächsischen Städetages (PDF) vom April 2010 befaßt sich Prof. Dr. Klaus Rosenzweig in seinem Artikel "Kulturabgabe – eine neue Einnahmequelle für Not leidende Städte?" mit der Frage, ob sich eine "Kulturabgabe", auf Übernachtungen in Niedersachsen erheben ließe. Sein Fazit ist für die Anhänger einer solchen Abgabe eher ernüchternd:
"Die angestellte Prüfung führt zu dem Ergebnis, dass eine Übernachtungssteuer rechtlich zulässig erscheint. Freilich wäre es vermessen, eine solche Bewertung als rechtssicher zu bezeichnen. Die Verfassungsrechtler Rupert Scholz und Christoph Mönch beispielsweise kommen in ihrem von der DEHOGA in Auftrag gegebenen Gutachten zu genau dem entgegengesetzten Ergebnis. Rechtssicherheit besteht erst, wenn das Bundesverfassungsgericht gesprochen hat. Dabei sind Überraschungen vorprogrammiert."

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Freitag, Mai 28, 2010

Uebernachtungsplus im rheinland-pfaelzischen Tourismus.

Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche verzeichnete im ersten Quartal mehr Übernachtungen als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems ging die Zahl der Gäste zwar um 0,6 Prozent auf 1,15 Millionen zurück, die Zahl der Übernachtungen legte jedoch um 0,6 Prozent auf 3,11 Millionen zu.

Rund 919.000 Gäste aus Deutschland - das waren in etwa so viele wie im Vorjahreszeitraum - buchten 2,52 Millionen Übernachtungen, was einem Zuwachs von 1,9 Prozent entspricht. Dagegen war die Nachfrage aus dem Ausland deutlich niedriger als im ersten Quartal 2009. Rund 233.000 Gäste bedeuteten einen Rückgang um 2,7 Prozent, die Zahl der Übernachtungen sank um 4,7 Prozent auf rund 584.000.

Unter den Gästen aus dem Ausland bilden die Niederländer mit Abstand die größte Gruppe. Auf sie entfielen 220.000 Übernachtungen, 25.000 weniger als ein Jahr zuvor (minus 10,3 Prozent). Gäste aus Belgien buchten gut 86.000 Übernachtungen, 2.000 weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 2,5 Prozent). An dritter Stelle folgten die Gäste aus den USA, die rund 75.000 Übernachtungen buchten, 7.000 mehr als im ersten Quartal 2009 (plus 9,4 Prozent).

In den neun rheinland-pfälzischen Tourismusregionen verlief die Entwicklung uneinheitlich. Die Anbieter an der Ahr verzeichneten ein kräftiges Gäste- und Übernachtungsplus (plus 9,8 bzw. 5,9 Prozent). Trotz rückläufiger Gästezahlen nahmen die Übernachtungen auch in den Tourismusregionen Pfalz (plus 1,4 Prozent), Eifel (plus 0,9 Prozent), Westerwald-Lahn (plus 0,8 Prozent), Naheland (plus 0,7 Prozent) und Hunsrück (plus 0,4 Prozent) zu. In den Tourismusregionen Rheintal (minus 2,4 Prozent), Rheinhessen (minus 0,5 Prozent) und Mosel-Saar (minus 0,2 Prozent) blieben die Übernachtungszahlen hinter den Vorjahresergebnissen zurück.

Ähnlich uneinheitlich war die Entwicklung der verschiedenen touristischen Betriebsarten. Privatquartiere sowie Ferienhäuser und wohnungen konnten zweistellige Zuwachsraten bei Gäste- und Übernachtungszahlen verbuchen. Allerdings ist bei den Privatquartieren die Vergleichbarkeit zu den Vorjahresergebnissen eingeschränkt, da der Berichtskreis der Erhebung ab Januar 2010 aktualisiert wurde. Einen Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen mussten Hotels, Gasthöfe und Ferienzentren hinnehmen.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz).

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Donnerstag, Mai 27, 2010

Test: Alkoholfreie Weizenbiere.

Die Stiftung Warentest hat 20 alkoholfreie Weizenbiere getestet: "Alkoholfreies Weizenbier" vom 27. Mai 2010.

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Auskunftsanspruch eines abgelehnten Stellenbewerbers?

Der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat dem Gerichtshof der Europäischen Union folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt: Gebietet es das Gemeinschaftsrecht, einem Bewerber, der darlegt, dass er die Voraussetzungen für eine von einem Arbeitgeber ausgeschriebene Stelle erfüllt, dessen Bewerbung jedoch nicht berücksichtigt wurde, gegen den Arbeitgeber einen Anspruch auf Auskunft einzuräumen, ob dieser einen anderen Bewerber eingestellt hat und wenn ja, aufgrund welcher Kriterien diese Einstellung erfolgt ist?

Die 1961 in Russland geborene Klägerin hatte sich im Jahre 2006 auf die von der Beklagten ausgeschriebene Stelle eines/einer Softwareentwicklers/in erfolglos beworben. Die Beklagte teilte ihr nicht mit, ob sie einen anderen Bewerber eingestellt hatte und gegebenenfalls, welche Kriterien für diese Entscheidung maßgeblich waren. Die Klägerin behauptet, sie habe die Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle erfüllt und sei lediglich wegen ihres Geschlechts, ihres Alters und ihrer Herkunft nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und damit unter Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) diskriminiert worden. Sie hat von der Beklagten eine angemessene Entschädigung in Geld verlangt. Die Vorinstanzen haben die Klage abgewiesen. Der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts sah sich an einer abschließenden Sachentscheidung gehindert, weil eine solche von einer dem Gerichtshof der Europäischen Union obliegenden Auslegung des Gemeinschaftsrechts abhängt.

Die Klägerin hat zwar auf ihr Geschlecht, ihr Alter und ihre Herkunft hingewiesen, jedoch keine ausreichenden Indizien dargelegt, welche eine Benachteiligung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes vermuten lassen und die nach § 22 AGG zu einer Beweislast der Beklagten dafür führen würden, dass kein Verstoß gegen die Bestimmungen zum Schutz vor Benachteiligungen vorgelegen hat. Einen Anspruch der Klägerin auf Auskunft gegen die Beklagte, ob diese einen anderen Bewerber eingestellt hat und gegebenenfalls aufgrund welcher Kriterien, sieht der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts nach nationalem Recht nicht. Ob dies den einschlägigen Antidiskriminierungsrichtlinien des Gemeinschaftsrechts entspricht, durfte der Senat nicht selbst entscheiden.

Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 20. Mai 2010 - 8 AZR 287/08 (A) - Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Hamburg, Urteil vom 9. November 2007 - H 3 Sa 102/07 -

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts)

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Dienstag, Mai 25, 2010

DEHOGA: "Mappus verunsichert mittelstaendische Hotellerie".

Mit Befremden und Protest reagiert der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA auf jüngste Äußerungen von Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus. Mappus hatte die Senkung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen von 19 auf 7 Prozent in einem Interview als "Fehler" bezeichnet. Der DEHOGA kritisiert dies als massive Verunsicherung von investitionsbereiten Hoteliers im Land.
"Es ist enttäuschend und besorgniserregend, wenn der Ministerpräsident, der sich in den vergangenen Jahren stets für die Mehrwertsteuersenkung in der Hotellerie ausgesprochen hat, nun öffentlich das Gegenteil behauptet"
erklärt Peter Schmid, Präsident des DEHOGA Baden-Württemberg.
"Was sollen die Hoteliers glauben, die im Vertrauen auf die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Investitionen eingeleitet haben? Die Verlässlichkeit der Politik und auch die des Ministerpräsidenten steht auf dem Spiel."
Schließlich habe Mappus als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion noch vor wenigen Monaten ausdrücklich dafür plädiert, Bundesratsinitiativen zur Senkung des Mehrwertsteuersatzes im Gastgewerbe aktiv zu unterstützen und dies auch bei Verbandsveranstaltungen wie dem DEHOGA-Delegiertentag im November 2008 in Sinsheim deutlich betont.

Laut einer aktuellen DEHOGA-Umfrage plant die Hotellerie in Baden-Württemberg als unmittelbare Folge der Mehrwertsteuer-Senkung Investitionen im Wert von rund 100 Millionen Euro.
"Die Finanzierung dieser Maßnahmen, die sich teilweise schon in der Umsetzung befinden, baut auf den verbesserten steuerlichen Rahmenbedingungen auf"
so Peter Schmid.

Es sei daher hochgradig gefährlich und schädlich für das Investitionsklima in der Branche, wenn Mappus jetzt mit populistischen Stellungnahmen die Branche und auch die finanzierenden Kreditinstitute verunsichere. Wenn der Ministerpräsident die Steuersenkung für die Hotellerie als Fehler bezeichne, verkenne er zudem die Wettbewerbssituation in Europa. Schmid:
"Praktisch alle Nachbarländer arbeiten mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie. Wer die Chancen des wachsenden Wirtschaftsfaktors Tourismus für unser Land nutzen will, muss dafür sorgen, dass sich das Hotel- und Gaststättenbewerbe als Hauptleistungsträger der Tourismuswirtschaft im Land zu fairen steuerlichen Rahmenbedingungen dem europäischen Wettbewerb stellen kann."
Mit rund 32.000 Betrieben - davon über 5000 Beherbergungsbetriebe - , über 243.000 Erwerbstätigen und mehr als 8 Milliarden Euro Jahresumsatz gehört das Hotel- und Gaststättengewerbe zu den großen Dienstleistungsbranchen in Baden-Württemberg. Die Betriebe in Hotellerie und Gastronomie im Land bilden aktuell rund 9600 junge Menschen und sind Hauptleistungsträger der badenwürttembergischen Tourismuswirtschaft.

(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Baden-Württemberg.)

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Montag, Mai 24, 2010

Erfurter Hotel- und Gastronomiebetriebe sollen Stadtkasse fuellen.

Erfurt, den 20. Mai 2010 / Es ist amtlich. Der Stadtrat der Stadt Erfurt hat in der gestrigen Sitzung den Haushalt für das Jahr 2010 beschlossen und gezeigt wie gastgewerbefreundlich eine Stadt sein kann. Danach erhöhen sich die Sondernutzungsgebühren für die Freiflächennutzung für Gastronomie und Händler um 75 Prozent. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer ist ebenfalls für die nächsten vier Jahre enthalten. Auch die angedrohte "Kulturförderabgabe" soll in die Tat umgesetzt werden. Fünf Prozent der täglichen Einnahmen aus den Übernachtungen sollen die Erfurter Hoteliers zukünftig an die Stadt abführen.
"Dieser Beschluss ist so nicht hinnehmbar"
protestiert Dirk Ellinger, Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen.
"Es kann nicht sein, dass die Sanierung des Haushalts der Stadt Erfurt zum wesentlichen den Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes aufgebürdet wird. Gerade vor dem Hintergrund der seit Jahren sinkenden Umsätze im Gastgewerbe sind diese zusätzlichen finanziellen Belastungen für die Unternehmen kaum tragbar."
Juristisch sehr fragwürdig ist die Erhebung einer "Kulturförderabgabe".
"Nach unseren Erkenntnissen gibt es keine satzungsrechtliche Regelungsmöglichkeit, für die Normierung einer Steuer welche auf Übernachtungen erhoben wird"
führt Ellinger aus.
"Wie angedroht, werden wir, sobald eine Satzung vorliegt und beschlossen ist, in einem Normenkontrollverfahren beim Oberverwaltungsgericht Weimar dagegen vorgehen. Solange ein solches Verfahren läuft, wird die Stadt Erfurt jedenfalls auch nicht über die Einnahmen, sollten diese erhoben werden, verfügen können."
(Quelle: Presssemiteilung des DEHOGA Thüringen).

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Sonntag, Mai 23, 2010

Ausstellung "A la carte".

Noch bis zum 15. November 2011 zeigt das Touriseum, dem Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Meran, die Sonderausstellung "À la carte!".

Anhand von 682 Speisekarten lüftet das Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff das Geheimnis der Speisekarte. Paul Rösch, Direktor dieses Museums, hat bei der Ausstellungseröffnung erläutert, was hinter den Speisekarten steckt:
"Speisekarten werben, vermitteln politische Botschaften, ähneln manchmal Beipackzetteln, sind Visitenkarte der Wirtsleute, Zeugen der Vergangenheit oder auch 'kulinarische Laufstege'"
Die ausgestellten Menükarten seien nicht nur wegen der aufgelisteten Speisenfolgen und der oft aufwändigen künstlerischen Gestaltung interessant. Die Ausstellung im Touriseum biete den Besuchern die Chance, Speisekarten einmal aus ungewohnten Blickwinkeln zu lesen.
"Speisekarten sind auch Kulturgeschichte, sie erzählen vom Land, von Ess- und Feierbräuchen, von Gewohnheiten, Ereignissen, Genüssen und sind nicht zuletzt Visitenkarten der Hotels und des Landes"
Insgesamt zeigt das Touriseum in der neuen Ausstellung 682 Speisekarten. Knapp 600 davon stammen aus der Sammlung des Landesmuseums für Tourismus, die übrigen sind Leihgaben des Meraner Stadtmuseums, des Tiroler Landesmuseums Ferdiandeum in Innsbruck sowie des Brixner Stadtarchivs. Auch private Sammler haben ihre besten Stücke zur Verfügung gestellt. Der ehemalige Hotelausstatter Florian Pichler hat dem Touriseum gar seine gesamte Sammlung vermacht und auch Skilegende Gustav Thöni hat dem Touriseum für die Sonderausstellung sein Hochzeitsmenü geliehen. Ewald Brunner, der Tourismusdirektor in Naturns, hat dem Landesmuseum für Tourismus hingegen die gesamte Sammlung seines Vaters, des langjährigen Oberkellners und Kellner-Ausbilders Sepp Brunner, für die Ausstellung überlassen; während Familie Mayr vom Finsterwirt in Brixen dem Touriseum jene Speisekarten zur Verfügung gestellt hat, die anlässlich prominenter Besuche hergestellt wurden, wie jene zu Ehren des Dalai Lama, des damaligen Staatspräsident Oscar Luigi Scalfaro oder des Kardinals Joseph Ratzinger.

Das Blog zur Ausstellung.

(Quelle: Website des Touriseums).


Freitag, Mai 21, 2010

Fuer den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Die Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper deckt auf: Wenn der erste Eindruck daneben geht, kommt jeder dritte Gast nicht wieder:
  • Für 82 Prozent der Hotel- und Restaurantbesucher ist der erste Eindruck entscheidend
  • Jeder Dritte kehrt nach einem schlechten Start dem Hotel oder Restaurant den Rücken zu
  • Schmutz und schlechter Geruch auf den vordersten Plätzen der Störfaktoren
  • Digitale Flüsterpost: Jeder zweite Hotel- und Restaurantbesucher sammelt Tipps im Netz
MÜNCHEN, 11. Mai 2010 - Im Gastgewerbe erfolgreich zu sein, wird immer schwieriger. Denn Gäste achten zunehmend darauf, wie sie ihr hart verdientes Geld ausgeben. Daher ist es für Hotels und Restaurants besonders wichtig, bereits für einen gelungenen Empfang der Gäste zu sorgen. Denn laut der aktuellen Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper befinden 82 Prozent aller Befragten den ersten Eindruck als wichtig oder sogar sehr wichtig. Jeder Dritte kehrt einem Hotel oder Restaurant den Rücken zu, wenn er vom ersten Eindruck enttäuscht ist – sogar dann, wenn der Rest des Aufenthaltes angenehm war. Für eine optimale Auslastung steht die Kundenzufriedenheit im Fokus.
"2010 wird ein wichtiges Jahr für die deutsche Hotellerie und Gastronomie. Wer eine hohe Auslastung will, muss die Zufriedenheit der Gäste in den Fokus stellen. Denn nur zufriedene Gäste kommen wieder und empfehlen weiter. Da Kritik zunehmend öffentlich wird, sollten sich Hotels und Restaurants genau anschauen, was ihren Gästen wichtig ist und ntsprechend handeln"
sagt Manfred Reutter, Commercial Director von Procter & Gamble Professional.

Was macht einen guten ersten Eindruck aus

Es ist für Hotels und Restaurants unerlässlich, bereits mit dem ersten Eindruck zu überzeugen, denn so lassen sich Gäste anwerben und halten. Das funktioniert vor allem mit freundlichem Personal und Sauberkeit. Diese Meinung teilen über 90 Prozent der Befragten. Jedoch sind auch kleine Details nicht zu unterschätzen. Bei rund jedem Dritten können Betriebe mit Blumen im Empfangsbereich punkten. Wichtig ist auch ein angenehmer Duft, auf den 24 Prozent achten. Auffällig: Männer haben hier eine feinere Nase als Frauen. 27 Prozent der befragten Männer finden einen frischen Geruch beim ersten Eindruck wichtig, im Vergleich zu 21 Prozent der Frauen.

Hotel- und Gastrostudie

Schmutz und schlechter Geruch auf den vordersten Plätzen der Störfaktoren. Nicht zu hohe Preise, schlechte Lage und Lärm vermiesen den Gästen den Aufenthalt am ehesten. Ganz im Gegenteil sind es vor allem Fauxpas beim Service, die zu Unmut führen. Spitzenreiter bei den Top 3 der Ärgernisse ist Schmutz. Für 81 Prozent der Befragten ist Unsauberkeit absolut tabu. Knapp danach folgen unangenehme Gerüche, die 67 Prozent als inakzeptabel erachten, während unfreundliches Personal zwei Drittel der Gäste unwohl fühlen lässt.

Aber wohin mit der Kritik – die Spuren der digitalen Revolution

Unzufriedene Gäste behalten ihre Meinung nicht für sich, sondern geben Kritik an ihr engstes Umfeld, aber zunehmend auch online weiter. 81 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich zuerst an Bekannte zu wenden, während 78 Prozent das Personal direkt ansprechen. Hier hinterlässt die digitale Revolution ihre Spuren: Wenn eine Bewertung einmal online ist, bleibt sie abrufbar – schlimmstenfalls für immer. Das Internet hat sich als Anlaufstelle für Hotel- und Restauranttipps fest etabliert. Ein schlechtes Abschneiden kann fatale Auswirkungen auf das Image eines Hotels oder eines Restaurants haben. Das trifft auf alle Altersgruppen zu. Rund 80 Prozent der 14 bis 29-Jährigen verlassen sich auf Internet-Foren und Communities. Ein genauer Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass auch ein Drittel der über 60-Jährigen im Netz nach Tipps surft.

Wie können Hotels und Restaurants den ersten Eindruck auffrischen?
"Die Ergebnisse der Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper zeigen klar: Hotels und Restaurants können gezielt am Auftritt arbeiten, wenn sie die größten Ärgernisse vermeiden. Investitionen in einen frischen und freundlichen Empfang lohnen sich. Denn ein gelungener Start und die Liebe zum Detail hinterlassen beim Gast einen bleibenden Eindruck"
rät Manfred Reutter.

Zur Studie

Die Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper ist eine repräsentative Umfrage unter 1.022 Hotel- und Restaurantbesuchern in Deutschland ab 14 Jahren. Die Umfrage führte TNS Emnid im Februar 2010 durch. Weitere Informationen zur Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper werden auf www.hotelier.com erhältlich sein.

Seit März 2010 unterhält P&G Professional, ein Marktführer für Wasch- und Reinigungsprodukte für den professionellen Anwendungsbereich, eine strategische Partnerschaft mit dem Onlineportal für die Hotel- und Gastronomiebranche www.hotelier.com mit dem Ziel, Hotels und Restaurants dabei zu unterstützen, ihren Gästen einen Mehrwert zu bieten.

Hotel- und Gastrostudie

P&G Professional bietet HoReCas hochleistungsfähige Wasch- und Reinigungsprodukte für den professionellen Anwendungsbereich und möchte mit der Bereitstellung von Marktforschungsergebnissen und Best Practice Beispielen zu einer positiven Geschäftsentwicklung beitragen.

Die Mr. Proper Produktreihe von P&G Professional wurde speziell für die Bedürfnisse der HoReCas entwickelt. Mit ihrer bewährten Reinigungskraft und ihrem lang anhaltenden frischen Duft sind die Produkte ideale Lösungen für Hotels und Restaurants, für die Sauberkeit und ihr Image höchste Priorität genießen. Zur Produktreihe gehören Mr. Proper Sprays Anti-Grease Küchenfettlöser-Spray, Antikal Kalklöser-Spray, Clean & Bleach Küchen-/Bad-Spray, Clean & Fresh Allzweckreiniger-Spray, Clean & Shine Bad-Spray und Crystal Clear Glas-Spray, Mr. Proper Allzweckreiniger Zitrus, Meeresfrische und Reine Frische, und Febreze Professional Lufterfrischer.

Die Studie gibt es auch kostenlos unter folgendem Link: http://www.hotelier.com/index.php?id=95&L=0.


Sonntag, Mai 16, 2010

Bierwandern im Brauereienland.

Rainer Kastl aus Fürth hat mit seiner Website Bierwandern im Brauereienland mithilfe von Goolge Mashups und sehr viel Fleiß, nicht nur beim Wandern und Biertrinken sondern auch an seiner Tastatur, eine vorzügliche Website erschaffen, die in- und ausländischen Bierwanderern eine große Hilfe sein kann.

Die Biertouren können nach Streckenlänge, nach Ortschaften und anhand einer Landkarte ausgewählt werden. Zu jeder Tour gibt es neben vielfältigen Textinformationen (Beschreibung)
  • Streckenbilder.
  • ein Höhenprofil
  • eine kmz-Datei für Google Earth
  • eine gpx-Datei zur Navigation
Eine Google Map fast aller Brauereien zwischen Coburg und Erlangen rundet das Bild ab. Lesenswert ist auch das Blog Bierwandern, in dem über Neuerungen sowohl auf der Website wie auch auf den Wanderungen und den Brauereien (etwa Bockbieranstiche) berichtet wird.

An einem solchen Ergebnis eines privaten Engagements könnte sich manch professionelle Incoming-Agentur der Region eine Scheibe abschneiden.


Samstag, Mai 15, 2010

Europaeisches Gemeinschaftsbier.

Am Montag, 17. Mai 2010, kommen die Braumeister der niederländischen Brauerei De Molen und der schwedischen Märke Kulturbryggerie zu Andreas Gänstaller (Beck-Bräu) nach Trabelsdorf im Landkreis Bamberg. Gemeinsam brauen die drei Brauer dort einen Bock mit amerikanischem Aromahopfen.

Die Idee eines kooperativen Brauerns ist nicht ganz neu:Daß diesmal gleich drei europäische, kleinere Brauereien, jede für sich mit einer hohen internationalen Reputation, zusammen brauen, läßt aufhorschen.

In der Liste der besten 50 Brauereien der Welt von Ratebeer.com steht de Molen auf Platz 10. Das Bier "Närke Kaggen Stormaktsporter" wurde zum zweitbesten Bier der Welt 2010 gekürt. Der "Beck Affumicator" erreichte 2010 auf der Liste der besten Biere Deutschlands den achten Platz.

Mitte Mai braut der Braumeister von de Molen ein weiteres Bier, gemeinsam mit dem Braumeister Eddie Szweda der dänischen Midtfyns Bryghus, einer kleinen, aber hoch bewerteten Brauerei auf Fyn, der zweitkleinsten Insel Dänemarks. Es wird ein starkes Imperial Stout werden.

De Molen braut nur jeweils 5 Hektoliter per Sud. Die Jahresproduktion liegt bei 500 bis 900 Hektoliter. Die Biere sind in Flachen von 18, 33 und 75 Centilitern erhältlich. In Deutschland sind sie bei Bierkompass.de erhältlich.


Mittwoch, Mai 12, 2010

Haftung für unzureichend gesicherten WLAN-Anschluss.

Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u. a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden.

Die Klägerin ist Inhaberin der Rechte an dem Musiktitel "Sommer unseres Lebens". Mit Hilfe der Staatsanwaltschaft wurde ermittelt, dass dieser Titel vom Internetanschluss des Beklagten aus auf einer Tauschbörse zum Herunterladen im Internet angeboten worden war. Der Beklagte war in der fraglichen Zeit jedoch in Urlaub. Die Klägerin begehrt vom Beklagten Unterlassung, Schadensersatz und Erstattung von Abmahnkosten.

Das Landgericht hat den Beklagten antragsgemäß verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Klage abgewiesen.

Der Bundesgerichtshof hat das Berufungsurteil aufgehoben, soweit das Berufungsgericht die Klage mit dem Unterlassungsantrag und mit dem Antrag auf Zahlung der Abmahnkosten abgewiesen hatte. Der BGH hat angenommen, dass eine Haftung des Beklagten als Täter oder Teilnehmer einer Urheberrechtsverletzung nicht in Betracht kommt. Auch privaten Anschlussinhabern obliegt aber eine Pflicht zu prüfen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene Sicherungsmaßnahmen vor der Gefahr geschützt ist, von unberechtigten Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden. Dem privaten Betreiber eines WLAN-Netzes kann jedoch nicht zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem neuesten Stand der Technik anzupassen und dafür entsprechende finanzielle Mittel aufzuwenden. Ihre Prüfpflicht bezieht sich daher auf die Einhaltung der im Zeitpunkt der Installation des Routers für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen.

Diese Pflicht hatte der Beklagte nach Auffassung des Bundesgerichtshofs verletzt. Er hatte es bei den werkseitigen Standardsicherheitseinstellungen des WLAN-Routers belassen und das Passwort nicht durch ein persönliches, ausreichend langes und sicheres Passwort ersetzt. Ein solcher Passwortschutz war auch für private WLAN-Nutzer bereits im Jahre 2006 üblich und zumutbar. Er lag im vitalen Eigeninteresse aller berechtigten Nutzer und war mit keinen Mehrkosten verbunden.

Der Beklagte haftet deshalb nach den Rechtsgrundsätzen der sog. Störerhaftung auf Unterlassung und auf Erstattung der Abmahnkosten (nach geltendem, im Streitfall aber noch nicht anwendbaren Recht fallen insofern maximal 100 € an). Diese Haftung besteht schon nach der ersten über seinen WLAN-Anschluss begangenen Urheberrechtsverletzung. Hingegen ist der Beklagte nicht zum Schadensersatz verpflichtet. Eine Haftung als Täter einer Urheberrechtsverletzung hat der Bundesgerichtshof verneint, weil nicht der Beklagte den fraglichen Musiktitel im Internet zugänglich gemacht hat. Eine Haftung als Gehilfe bei der fremden Urheberrechtsverletzung hätte Vorsatz vorausgesetzt, an dem es im Streitfall fehlte.

Urteil vom 12. Mai 2010 – I ZR 121/08 – Sommer unseres Lebens

OLG Frankfurt, Urteil vom 1. Juli 2008 – 11 U 52/07 (GRUR-RR 2008, 279)
LG Frankfurt, Urteil vom 5. Oktober 2007 – 2/3 O 19/07

Karlsruhe, den 12. Mai 2010

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs).

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Dienstag, Mai 11, 2010

Geschenkideen zum Vatertag: Talisker.

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Meine besondere Empfehlung als Vatertagsgeschenk ist der Single Malt Scotch Whisky Talisker von der gleichnamigen Wkiskydestillerie, der einzigen auf der Isle of Skye.

Alternative Whiskys, die zum individuellen Geschmack passen, finden Sie mit dem Tool Malt-Matcher. Auf drei verschiedenen Wegen können Sie damit den Single Malt ermitteln, der zu einem individuellen Geschmack passt:
  • Suche über den Lieblingsmalt
  • Suche über das Lieblingsessen
  • Suche über die bevorzugte Region.
Die Suche nach einem Single Malt, der zu einem bestimmten Essen paßt, ist besonders auch für Gastronomen interessant. Sie können für Gerichte ihrer Speisekarte passende Single Malt ermitteln und ihren Gästen empfehlen. So paßt zu einem griechischen Salat ein 12 Jahre alter Knockando. Ein 16 Jahre alter, rauchig-süßer Lagauvulin ist ein guter Begleiter von Schweins- und Rindwürstchen. Single Malts passen aber auch zu Desserts. Zu einem dunklen Mousse au chocolat schmeckt ein Dalwhinnie 15 Jahre alt vorzüglich, genauso wie "The Singleton of Dufftown 12 Jahre" zu einer Crème Brûlée. Und mein Lieblingswhisky "Talisker"? Welcher Speise paßt am besten zu ihm? Der "Malt-Matcher" sagt "Fish & Chips". Das muß ich bei nächster Gelegenheit einmal ausprobieren...

Wer wie ich seinen Lieblingswhisky schon gefunden hat, kann sich weitere, ähnliche Whiskys vorschlagen lassen. Im Falle meines Lieblingswhiskys "Talisker" sind dies die beiden Single Malts
  • Caol ILA 12 Jahre
  • Lagavulin 16 Jahre
Ich selbst würde aber statt des "Caol ILA 12 Jahre" die komplexe und elegante Destillers Editon des Caol ILA bevorzugen.

Ein vorzügliches Tool, um ähnliche Whiskys zu finden, ist die im Malt-Matcher integrierte "Flavour Map", eine Landkarte, in der die Single Malts in den zwei Geschmacksdimensionen zart bis rauchig bzw. leichter bis voller Geschmack angeordnet sind, so daß man nahe stehende Whiskys entdecken kann. In etwas Abstand zu meinem Lieblingswhiksy Talisker finde ich so den "Laphroaig 10" und den "Highland Park 12", zwei Single Malts, die ich noch nicht verkostet habe, aber vielleicht hat mich die "Landkarte des Geschmacks" auf den Geschmack gebracht?

Wenn Sie ein ganz besonderes Geschenk zum Vatertag suchen, das man nicht kaufen, sondern nur gewinnen kann, machen Sie mit beim Classic Malt Quiz. Der Hauptgewinn ist eine VIP-Reise für 2 Personen nach Schottland im Wert von 10.000 EUR. Zusätzlich gibt es täglich Whiskys aus der Classic Malts Selection zu gewinnen wie den "Cardhu 12 Jahre". Täglich sind zehn Fragen zum Thema Whisky zu beantworten. Aus vier Antworten gilt es die richtige zu finden. Pro Frage hat man 3 Minuten Zeit. Je schneller man ist, desto mehr Punkte gibt es. Mein Tipp: Machen Sie sich vorher auf der Website www.malts.com schlau.

Die Classic Malts Selection bietet eine Auswahl von erlesenen Single Malt Scotch Whiskies der wichtigsten Destillerie-Regionen Schottlands und ist eine Website von Diageo, einem global führenden Getränkehersteller, die in der Gastronomie auch mit anderen Marken gut vertreten ist (z.B. Smirnoff, Johnnie Walker, Guinness, Baileys, J&B, Captain Morgan und Tanqueray).

Jetzt zum Angebot.

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Montag, Mai 10, 2010

Touristikerverzeichnis.info.

Gerade eben erreichte mich ein Fax von Florian Wilk in Greifswald, mit dem versucht wird, mich zu einem Eintrag in sein Touristikerverzeichnis.info zu verleiten. Die Kosten für einen nach meiner Meinung völlig nutzlosen Eintrag betragen 49,00 Euro netto monatlich.

In dem unaufgefordert zugesandten Fax (was an sich schon eine Frechheit darstellt), würde man, wenn man so bescheuert wäre, es unterschrieben zurück zu senden, die AGB anerkennen. Darin heißt es unter anderem:
"Die Eintragung erfolgt jeweils für 24 bzw. 36 Monate."
Im Faxformular wird als Erscheinungsdatum der Zeitraum 15.05.2010 bis 16.05.2013 angegeben. Mit anderen Worten: Man verpflichtet sich zur Zahlung von jeweils 49,00 Euro netto für 36 Monate. Das macht summa summarum 1.764 Euro netto!

Offensichtlich versucht man nicht nur in Bamberg Dumme zu finden. Auch die Tourist Informatin Wilingen warnt davor: "WARNUNG der Tourist-Information Willingen" vom 5. Mai 2010.


Sonntag, Mai 09, 2010

Suenner Brennerei.

Als einzige Brauerei Kölns hat die Sünner Brauerei eine eigene Brennerei. Gebrannt werden zahlreiche Spirituosen, so etwa der "Sünner Akrobat", ein Kräuterhalbbitter. Das "Sünner Kölsche Blut" ist ein Likör auf Basis von Sünner Malz und Sünner Korn.

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Samstag, Mai 08, 2010

Marktforschung per Analyse von Tweets.

Die Analyse von Tweets (Mitteilungen per Twitter) erlaubt es, den Erfolg von Produkten vorherzusagen, insoweit die Twitter-Nutzer für diese Produkte repräsentativ sind. So korrelieren die Tweet-Raten über Kinofilme mit deren Einspielergebnissen am Startwochenende: "'Wir können den Erfolg von Produkten mit Twitter vorhersagen'", in: Absatzwirtschaft vom 6. Mai 2010.

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Grundsaetze des Gastronomie-Marketings.

Nicht nur Existenzgründern ans Herz gelegt: "5 Key Principles Of Restaurant Marketing", in: Running Restaurants vom 6. Mai 2010.

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Freitag, Mai 07, 2010

Ausstellung im Bank Austria Kunstforum: "Augenschmaus - Vom Essen im Stilleben".

Noch bis zum 30. Mai 2010 zeigt das Bank Austria Kunstforum in Wien die Ausstellung "Augenschmaus - Vom Essen im Stilleben". Sie ist einem entralen Thema des Stilllebens gewidmet: der Verknüpfung von Kunst und Leben in der Darstellung von Essen und Trinken. In ihrem Versprechen umfassender Sinnlichkeit üben Stillleben bis heute, in Zeiten der totalen Verfügbarkeit fast aller Dinge, eine ungebrochene Faszination aus. In der Gegenüberstellung von 90 Werken aus verschiedenen Kunstlandschaften und Epochen wird die gewandelte Alltagskultur des Essens und Trinkens vom 16. Jahrhundert bis heute thematisiert.

Sechs "Erzählungen" beleuchten die vielfältigen Bedeutungsebenen des Stilllebens: Das Objekt als Subjekt - Die Geburt des Stilllebens; Vanitas – Allegorien von Leben und Tod; Nahrung zwischen Existenzgrundlage und Konsumobjekt; Table/Tableau und der weiblich codierte Raum des Stilllebens; Fleisch und die Grenzen der Darstellbarkeit von Essbarem; und die Jahrhunderte durchziehend: das Stillleben als malerisches Experimentierfeld.

"Kulinarische" Stillleben verkörpern die Ernährungsgewohnheiten, kultischen Rituale und Diskurse aus der Welt ihrer Entstehungszeit, in denen sich gleichermaßen existenzielle Grundbedürfnisse wie auch transzendentale Bestrebungen des Menschen widerspiegeln.

Ausgehend von Giuseppe Arcimboldos Kompositköpfen und Pieter Aertsens Küchenstücken wird die simultane Entstehung des Stilllebens südlich und nördlich der Alpen in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts nachvollzogen: Der Wandel vom Beiwerk einer (religiösen) Bilderzählung hin zu einer autonomen Bildgattung, die ihren Fokus auf die illusionistische Darstellung alltäglicher Dinge richtet.

Die Ausstellung verfolgt den spektakulären Höhenflug des Genres im 17. Jahrhundert in ganz Europa, mit einem Schwerpunkt auf den "hyper-realistischen" Stillleben des "Goldenen Zeitalters" der Niederlande: Im prosperierenden Klima der jungen Republik kommt es zur Entstehung eines Kunstmarkts für den privaten bürgerlichen Raum und zu einem regelrechten Bilderboom. Einzelne Stilllebentypen bilden sich aus, zu sehen sind etwa "Gedeckte Tische" von Willem Claesz. Heda, Dessertstillleben von Clara Peeters, Prunkstillleben von Willem Kalf oder Jagdstücke von Frans Snyders. Der niederländische Terminus stilleven taucht erstmals 1650 auf und bezeichnet ein still gestelltes Objektmodell (still = unbewegt, leven = Modell).

Trotz seiner allgemeinen Beliebtheit wird das Stillleben ab dem 17. Jahrhundert – unter dem Vorwurf des Rein-Handwerklichen sowie der inhaltlichen Bedeutungslosigkeit – in der akademischen Gattungshierarchie auf die unterste Stufe verwiesen. Gerade seine Außenseiterposition im akademischen Kanon hatte zur Folge, dass es zu einem weitgehend "unbehelligten" Ort malerischer Experimente werden konnte, wie im 18. Jahrhundert Jean-Siméon Chardin oder Anne Vallayer-Coster vor Augen führen. Chardins Darstellungen schlichter Alltagsdinge, die sich von der mimetischen Wiedergabe der Realität lösen und das Interesse vom Dargestellten auf die Darstellungsweise verlagern, machen ihn zum zentralen Vorläufer der Malerei der Moderne.
"Der Tag wird kommen, da eine einzige selbständig gemalte Karotte eine gewaltige Revolution verursachen wird"
lässt Emile Zola den Maler Lantier in seinem Künstlerroman L’OEuvre (1886) sagen. Mit Paul Cézanne wird das Stillleben zum experimentellen Medium par excellence – seine Äpfel sind beispielhaft dafür. Im 20. Jahrhundert spielt es eine programmatische Rolle für künstlerische Neuerungen, für die Cézannes autonome Bildschöpfungen den unumgänglichen Ausgangspunkt bilden. Die Ausstellung führt dies an einem breiten Spektrum von KünstlerInnen vor Augen: Pablo Picasso und Georges Braque, die die kubistische Revolution auf dem "Rücken" der Dinge vollziehen – Vincent van Gogh, Oskar Kokoschka oder Paula Modersohn-Becker; zudem Giorgio Morandi mit seinen meditativen Krügen oder Andy Warhol mit seinen ikonenhaften Suppendosen.

Über Jahrhunderte hinweg galt das Stillleben aufgrund seines Fokus auf die häusliche, "materiell-konkrete" Lebenssphäre als "feminines" Genre. Für viele Malerinnen, denen der Zugang zur Akademie bzw. das Aktstudium versperrt blieb, wurde es zum Reservat privater Kunstausübung, die im Windschatten des öffentlich-repräsentativen Künstlertums stattfand.

Dies macht die Geschichte der Stilllebenmalerei gerade auch zu einer Geschichte der Produktion und Rezeption von Künstlerinnen, wie die Ausstellung erstmals, anhand herausragender Werke von Fede Galizia, Louise Moillon, Clara Peeters, Anne Vallayer-Coster, Berthe Morisot, Paula Modersohn-Becker oder Maria Lassnig, umfassend darstellt. In den 1970er Jahren entlarven Künstlerinnen wie Martha Rosler traditionelle Zuschreibungen der Frau als Kochende, Ernährende oder als "kulinarisiertes" Sexualobjekt und demonstrieren, wie das Visuelle an der Konstruktion von Geschlechterdifferenzen beteiligt ist.

Die Transformation der Nahrung vom Sujet der Malerei zum eigentlichen künstlerischen Material setzt in der Eat Art mit Daniel Spoerri oder Dieter Roth ein, die auf eine bedingungslose Verbindung von Kunst und (kulinarischen) Alltagserfahrungen zielt.

Mit ausgewählten Positionen von Zoe Leonard, Damien Hirst, Harun Farocki oder Sam-Taylor Wood werden außerdem zeitgenössische Ausdrucksformen präsentiert, die sich auf die Stilllebentradition beziehen, aber gleichzeitig aktuelle kulturelle Praktiken und Diskurse rund ums Essen aufnehmen und diese vorantreiben.

Die Publikation zur Ausstellung beweist, dass kunstwissenschaftlicher Anspruch und sinnliche Gaumenfreuden durchaus zusammengehen können: Neben einer fundierten Analyse von Geschichte und Bedeutung sowie einer Aktualisierung des Genres "Stillleben" zeigen die Autorinnen und Autoren spannende Zusammenhänge zwischen Kunst und Esskultur auf. Ein ausführlicher Bildteil wird von Texten, die den Leserinnen und Lesern die einzelnen Erzählstränge der Ausstellung nahebringen, begleitet.

Komplettiert wird der "Augenschmaus" von einer Reihe hochkarätiger Chefs de cuisine: Unter der Schirmherrschaft von Christian Grünwald und Christian Petz haben sich die Starköchinnen und -köche Elena und Juan Mari Arzak, Heinz Beck, Jonnie Boer, Leonard Cernko, Marc Haeberlin, Nils Henkel, Johanna Maier, Dieter Müller, Hans Petermann, Christian Petz, Anne Sophie Pic, Heinz Winkler, Eckart Witzigmann und Pierre Wynants von ihren Lieblingsbildern der Ausstellung zu Rezepten inspirieren lassen.

Heike Eipeldauer: Stillleben und der Sinn der Sinne

Heike Eipeldauer, die Kuratorin der Ausstellung, zeigt, dass Nahrung nicht nur im eigentlichen sondern auch im übertragenen Sinn unseren Lebens- und Erfahrungshorizont maßgeblich dominiert, nachzuvollziehen anhand der Gattung des Stilllebens. So ist es demnach auch zu einfach, die Darstellung von Lebensmitteln in der Malerei auf eine bloße Alltagswiedergabe zu reduzieren. Die Darstellung lebloser, natürlicher Dinge – natura morta – galt lange Zeit bestenfalls als künstlerische Fingerübung. Dass dem Stillleben jedoch eine geradezu revolutionäre Kraft innewohnt, da es die vormals hermetische Dualität von Geist und Materie, Sinn und Sinnlichkeit zu sprengen vermag und sich so als malerisches Experimentierfeld entpuppt, beweist dieser Essay.

Norman Bryson: Chardin und der Text des Stilllebens

Norman Bryson, Professor für Kunstgeschichte an der University of California/San Diego, gilt vor allem aufgrund seiner Publikation Looking at the Overlooked. Four Essays on Still Life Painting als Cheftheoretiker der Stillleben-Malerei. In seinem Aufsatz Chardin und der Text des Stilllebens, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, plädiert er dafür, das Stillleben in seiner Darstellung auch als kulturelles Phänomen zu lesen – so wird der Interpretationsrahmen maßgeblich erweitert. In seinem Spiel mit Illusion und Wirklichkeit, mit Verrätselung und Vertrautheit, fordert das Stillleben eine Loslösung von einer rein ikonografischen Lesart. Der Text des Stilllebens, den Bryson vor allem anhand von Chardin, dem Pionier des modernen Stilllebens, erläutert, kann als Medium der Kritik fungieren; Chardins Stillleben vermitteln eine innerbildliche Balance, die sowohl der Malerei als auch den dargestellten Gegenständen und dem gemeinhin Übersehenen eine Autonomie zugesteht.

Kenneth P. Bendiner: Bilder vom Essen

Bilder vom Essen: der Aufsatz von Kenneth P. Bendiner, der Kunstgeschichte an der Universität von Wisconsin-Milwaukee lehrt und sich vor allem mit der Geschichte "dekorativer" Kunst auseinandersetzt, stellt eine tour d’horizon durch Historie und Ikonografie des Stilllebens dar. Der Autor demonstriert die direkte Verfugung von Nahrungsritualen und -darstellungen mit zentralen Themen der Menschheit wie Religion, Medizin und Sozialverhalten. Das Stillleben geriert sich derart als vielfältiges Verweissystem, das uns Aufschluss über die jeweilige Entstehungszeit und ihre Umstände gibt.

Robert Pfaller: Der Genuss, die Philosophie und das Niedrige

Das Essen in seiner philosophischen Bedeutungsdimension exploriert Robert Pfaller, Professor für Philosophie an der Universität für Angewandte Kunst Wien, in seinem Essay.

Die Auseinandersetzung mit dem Einfachen, Evidenten und dem »niederen Genuss«, die dem Essen anhaftet, hat auch in der Philosophie – ganz ähnlich wie in der Bildenden Kunst – einen schweren Stand. Gut-Essen und Kochen zählen heute zu den Grundbegriffen des modernen Lifestyle, doch gleichzeitig ist eine latente Genussfeindlichkeit festzustellen. Nicht ohne Ironie konstatiert der Autor die sonderbare Relation, in der sich Genuss und Sucht, Sinn und Unsinn, Dauer und Vergänglichkeit zueinander verhalten. So müssen wir mitunter hart darum kämpfen, dass uns der Appetit nicht vergeht.

Gabriele Sorgo: Die Einverleibung der Welt

Gabriele Sorgo, die als Dozentin an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland lehrt und vor allem zum christlichen Körperbild sowie zu religiösen Aspekten der Warenkultur forscht, begibt sich auf historische Spurensuche und zeichnet Bedarf und Bedürfnisse der Nahrungsmittelbeschaffung und des -konsums präzise nach. Essen, Essbar-Machen und der Akt der Einverleibung haben auch eine ausgeprägte gesellschaftspolitische Dimension und sind demnach aufs Engste mit unserem Sein und unserer kulturellen Identität verlinkt. Das kulinargeschichtliche Panorama, das die Autorin derart entwirft, befähigt die Leserin und den Leser zu verstehen, dass unser heutiges Überangebot an Nahrungsmitteln dennoch oder gerade deswegen ernste Mangelgefühle produziert.

Zitate

Geht es denn in der Kunst überhaupt um etwas anderes als darum, das wiederzugeben, was man im Bauch hat?
Émile Zola, L’OEuvre (1886)

Der Tag wird kommen, da eine einzige, selbständig gemalte Karotte eine gewaltige Revolution verursachen wird.
Émile Zola, L’OEuvre (1886)

Mit einem Apfel werde ich Paris in Staunen versetzen!
Paul Cézanne

Der Satz, dass die gut gemalte Rübe besser sei als die schlecht gemalte Madonna, gehört bereits zum eisernen Bestand der modernen Ästhetik. Aber der Satz ist falsch; er müsste lauten: die gut gemalte Rübe ist ebenso gut wie eine gut gemalte Madonna.
Max Liebermann, Die Phantasie in der Malerei (1904)

Das Stillleben ist der Prüfstein des Malers.
Édouard Manet

Chardin ist der Vermittler gewesen; schon seine Früchte denken nicht mehr an die Tafel, liegen auf den Küchentischen herum und geben nichts darauf, schön gegessen zu sein. Bei Cézanne hört ihre Essbarkeit überhaupt auf, so sehr dinghaft wirken sie, so einfach unvertilgbar in ihrer eigensinnigen Vorhandenheit.
Rainer Maria Rilke in einem Brief (1907) an Clara Rilke-Westhoff

Letzthin sprachen wir vom Rausch, sicher ist alle Kunst auch Rausch – aber disziplinierter Rausch. – Trotzdem lieben wir auch die Champagnerurwälder, die großen Hummer- und Austernseen und die giftige Pracht der lüsternen Orchideen...
Max Beckmann

Ein Schweinsbraten kommt in der Natur nicht vor!
Peter Kubelka

Dieser eine aufgeklebte Moment ist nur eine Blitzsekunde im Ablauf dieses ganzen Zyklus, der Leben und Tod, Verwesung und Wiedergeburt heißt. So weit gespannt ist dieses Thema, das so protzig ›Eat-art‹ heißt und es gehört dazu der Verfall, aber auch der schöpferische Akt des neu Entstehenden.
Daniel Spoerri

Wenn alle Künste untergeh'n,/ die edle Kochkunst bleibt besteh'n.
Daniel Spoerri

Nachdem ich gesehen hatte, dass Fäulnis und Verschimmeln fast Ornamente liefern und überraschende Veränderungen abgeben, benutzte ich nichthaltbares Material mehrere Jahre hauptsächlich.
Dieter Roth

Von einem Kunstwerk zu sagen, dass es gut, aber für die meisten Menschen unverständlich ist, ist so, als ob man von einer Speise sagte, dass sie sehr gut sei, die meisten Menschen sie aber nicht essen können.
Graf Leo Nikolajewitsch Tolstoi

Kultur erwirbt man nicht, indem man viel liest, sondern indem man klug liest. Ebenso wird die Gesundheit nicht dadurch bewahrt, dass man viel isst, sondern dass man klug isst.
André Malraux

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
Jean Paul

Die Kunst geht nach Brot.
Gotthold Ephraim Lessing, Emilia Galotti (1772)

Man sagt: Die Kunst geht nach Brot. Aber ich sage: Die Kunst ist selber Brot, eine der Menschheit zu ihren geistigen Bestehen notwendige Nahrung.
Thoma Hans

Die Kunst verhungert, wenn sie nach Brot geht.
André Brie

Die Kunst verhält sich zur Natur wie der Wein zur Traube.
Franz Grillparzer

Der echte Künstler gleicht dem Hausvater im Evangelium, der sein Gastmahl rüstet, ohne zu fragen, was für Gäste sich zu Tisch setzen werden, ohne sich darum zu kümmern, ob sich überhaupt Gäste einfinden und ob er auf ihren Dank rechnen darf.
Wilhelm August Ambros

Der Magen eines gebildeten Menschen hat die besten Eigenschaften eines edlen Herzens: Sensibilität und Dankbarkeit.
Alexander S. Puschkin

Der Mensch ist, was er isst.
Ludwig Feuerbach

Sage mir, was du isst, und ich sage dir wer du bist.
Sprichwort

Einige der ausgetellten Werke.

(Quelle: Pressemitteilung des Bank Austria Kunstforums).


Donnerstag, Mai 06, 2010

Neue Lohnsteuerrichtlinien ab 2011.

Ab 2011 treten neue Lohnsteuerrichtlinien in Kraft: "Lohnsteuer-Richtlinien 2011: Die wichtigsten Änderungen", in: Haufe.de vom 6. Mai 2010. Darin werden auch die Anforderungen an die Arbeitgeberveranlassung bei Mahlzeiten, die bei einer beruflichen Auswärtstätigkeit gewährt werden, deutlich verringert: "Frühstücksregelung bei Reisen", in: Haufe.de vom 6. Mai 2010.

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Dienstag, Mai 04, 2010

Unternehmen von Migranten sollen bei der Auftragsvergabe bevorzugt werden.

Der Berliner Senat will ab kommendem Jahr Cateringaufträge bevorzugt an solche Firmen vergeben, dei von Migranten geführt werden. Im Vergaberecht soll ein Passus eingeführt werden, bei gleichwertigen Angeboten künftig Unternehmen, die von Migranten geführt werden, zu beauftragen. Mehr darüber: "Berlin will Migranten per Gesetz bevorzugen", in: Berliner Morgenpost vom 4. Mai 2010.

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Keine Lesebrille.

Ältere Gäste scheinen in der im November 2009 eröffneten Sky Lounge Bamberg nicht willkommen zu sein. Die Texte auf deren Website sind in sehr kleiner Schrift geschrieben und widersetzen sich dank der verwendeten Flash-Lösung einer vergrößerten Schriftdarstellung.


Wucherzinsen bei Zahlungsverzug.

Wucherzinsen von bis zu 365% per anno verlangt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten bei Zahlungsverzug von ihren Zwangsmitgliedern:
"Bei Zahlungsverzug - auch bei einer nur um einen Kalendertag verspäteten Zahlung - muss die BGN Säumniszuschläge erheben. Sie betragen für jeden angefangenen Monat der Säumnis 1 % des rückständigen Beitrags oder Beitragsvorschusses."

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