Gastgewerbe Gedankensplitter



Samstag, November 27, 2010

Keine Allgemeinverbindlichkeit des Entgelttarifvertrages vom 19. Februar 2008 für das Gaststätten- und Hotelgewerbe in Nordrhein-Westfalen.

26. November 2010. Mit Urteil vom 16. November 2010, das den Verfahrensbeteiligten heute schriftlich bekannt gegeben worden ist, hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf der Feststellungsklage des Betreibers eines Pizzalieferdienstes aus Moers entsprochen und festgestellt, dass die Erklärung vom 5. September 2008, mit der der damalige Arbeitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen den Entgelttarifvertrag für das Gaststätten- und Hotelgewerbe in Nordrhein-Westfalen vom 19. Februar 2008 für allgemeinverbindlich erklärt hat, rechtswidrig ist. Gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 des Tarifvertragsgesetzes kann das Bundesministerium für Arbeit und Soziales oder nach Übertragung die oberste Arbeitsbehörde eines Landes einen Tarifvertrag im Einvernehmen mit dem Tarifausschuss für allgemeinverbindlich erklären, wenn u. a. die tarifgebundenen Arbeitgeber nicht weniger als 50 Prozent der unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Arbeitnehmer beschäftigen.

Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat das beklagte Ministerium nicht zur Überzeugung des Gerichtes darlegen können. Nach den nunmehr für das Jahr 2008 verfügbaren Zahlen aus dem statistischen Jahrbuch 2009 ergibt sich unter Berücksichtigung verschiedener Abzugsposten im Ergebnis eine Zahl von 243.319 der vom Geltungsbereich des Tarifvertrages erfassten Arbeitnehmer, der eine Zahl von 121.288 bei tarifgebundenen Arbeitgebern beschäftigten Arbeitnehmern und damit im Ergebnis von weniger als 50 Prozent gegenüber steht. Die Einschätzung des damaligen Arbeitsministers, dass die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages im öffentlichen Interesse geboten erschien, ist vom Gericht nicht in Zweifel gezogen worden.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat die Kammer die Berufung gegen das Urteil zugelassen.

(Quelle: Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf).

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Montag, November 22, 2010

Mindestlohn in Irland wird abgesenkt.

In Irland liegt der Mindstlohn seit diesem Jahr bei 8,65 Euro je Stunde, das sind 60% des Durchschnittslohns. Irland hat damit den zweithöchsten Mindestlohn in der Europäischen Union. Das ist mehr als die deutschen Gewerkschaften fordern (7,50 €) und weniger als die Kommunisten (10,00 €). Auf alle Fälle aber weit mehr als Irland verkraftet. Deshalb will die irische Regierung den Mindestlohn absenken. Vernünftiger wäre es, ihn ganz abzuschaffen, und damit dem erfolgreichen deutschen Beispiel nachzueifern: "Dublins Regierung will das Volk melken", in: Financial Times Deutschland vom 22. November 2010.

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Mittwoch, November 17, 2010

Zahlreiche Verstoesse aufgedeckt.

Zöllner des Hauptzollamts Erfurt stellten bei ihren Kontrollen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz in den Abendstunden des 11. November 2010 zahlreiche Verstöße fest.

Gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei Erfurt prüften sie mehrere Gaststätten in Erfurt. Dabei trafen sie in sechs Fällen ausländische Staatsangehörige ohne gültigen Aufenthaltstitel bei der Arbeit an. Gegen die Arbeitgeber wurde wegen des Verdachts der Beschäftigung von Ausländern ohne einen gültigen Aufenthaltstitel jeweils ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Ein solcher Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu 500.000 Euro geahndet werden.

In zwölf Fällen besteht der Verdacht, dass die Arbeitgeber gegen ihre Sofortmeldepflicht verstoßen haben. Seit dem 1. Januar 2009 sind Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe ab dem ersten Arbeitstag bei der Datenstelle der Träger der Rentenversicherungsstelle anzumelden. Verstöße gegen die sogenannte Sofortmeldepflicht können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

In weiteren zehn Fällen unterließen es die Arbeitgeber, die Beschäftigten auf die Mitführungs- und Vorlagepflicht ihrer Personaldokumente hinzuweisen. Der unterlassene Hinweis des Arbeitgebers auf die Mitführungs- und Vorlagepflicht kann mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Erfurt).

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Thueringer Gastgewerbe von Januar bis September 2010 mit Umsatz- und Beschaeftigtenrueckgang.

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Thüringen setzten in den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 real 2,5 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Die nominalen Umsätze verharrten hingegen auf einem konstanten Niveau (+ 0,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten sank im Vergleich zum Zeitraum Januar bis September 2009 um 1,1 Prozent.

Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis September 2010 real (preisbereinigt) 2,5 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Nominal (in jeweiligen Preisen) verharrten die Umsätze hingegen auf einem konstanten Niveau (+ 0,1 Prozent). Die Beschäftigtenzahl sank um 1,1 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten etwas stärker zurückging (- 1,3 Prozent) als die der Teilzeitbeschäftigten (- 0,9 Prozent).

Im Thüringer Beherbergungsgewerbe wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 real 3,8 Prozent weniger umgesetzt als von Januar bis September 2009. Die nominalen Umsätze stiegen hingegen im gleichen Zeitraum leicht an (+ 1,3 Prozent). Bedingt durch einen deutlichen Zuwachs an Teilzeitbeschäftigten (+ 3,6 Prozent) ging die Zahl der im Beherbergungsgewerbe insgesamt Beschäftigten nur geringfügig zurück (- 0,3 Prozent).

Die Thüringer Gastronomie hatte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen realen Umsatzrückgang von 1,8 Prozent und einen nominalen Umsatzrückgang von 0,6 Prozent zu verbuchen. Die Zahl der Beschäftigten ging in den ersten drei Quartalen 2010 ebenfalls zurück (- 1,5 Prozent). Insbesondere beim 'Ausschank von Getränken' (z.B. Schankwirtschaften) waren seit Jahresbeginn mit real - 11,6 Prozent und nominal - 10,7 Prozent hohe Umsatzrückgänge festzustellen. Die Zahl der Beschäftigten ging in dieser Branche ebenfalls deutlich um 15,4 Prozent zurück.

(Quelle: Pressemitteilung des Thüringer Landesamt für Statistik.

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Freitag, November 12, 2010

Achtung! - Hoteldiebe in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs.

In Mecklenburg-Vorpommern ist es im dritten Quartal 2010 mit einer Anzahl von 69 Straftaten zu einer Häufung von Diebstahlhandlungen aus Hotels und Pensionen gekommen. In dem ersten Quartal wurden 3 und im zweiten Quartal wurden 18 Straftaten dieser Art registriert. Auch im Oktober 2010 sind bereits 19 Diebstähle angezeigt worden.

Insgesamt gab es in diesem Jahr 109 Diebstahlfälle, wobei die Landkreise Ostvorpommern, Rügen und Müritz in der letzten Zeit am meisten betroffen sind. Aus verschlossenen Hotelzimmern, aber auch aus teilweise unverschlossenen Büro-/Angestelltenräumen oder den frei zugänglichen Bereichen, wie Rezeption, Küche, Bar und Schwimmbad sind Bargeld, Zigarettenautomaten, Fernseher, Computer, Monitore, Spielkonsolen, Schmuck, Handys und Fotoapparate entwendet worden. Hervorzuheben ist, dass die Täter es zum größten Teil auf das in den Tresoren und Geldkassetten gelagerte Bargeld abgesehen hatten.

Der Gesamtschaden beläuft sich derzeit auf ca. 420.000 Euro.

Die Vorgehensweise der Täter war hierbei unterschiedlich. Mal drangen sie gewaltsam durch das Aufhebeln von Fenstern, Eingangs- und Zimmertüren in die Objekte ein und mal nutzten sie unverschlossene bzw. angekippte Fenster und Türen zum Einsteigen. In einigen Fällen wurden auch Original- oder Nachschlüssel verwandt.

In diesem Zusammenhang weist das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern darauf hin, dass Hotel- und Pensionsgäste im eigenen Interesse ihre Zimmer nicht unverschlossen und die Wertsachen nicht unbeaufsichtigt liegen lassen sollten. Die Unternehmen sollten ein besonderes Augenmerk auf die Gebäudesicherheit ihrer Objekte legen. Der Zutritt Außenstehender in sensible Bereiche des Objektes kann z. B. durch das Anbringen von Knaufgarnituren verhindert werden. Schlüssel von Wertgelassen sollten nicht in Schlüsselkästen oder Schachteln ungesichert und für Dritte zugänglich gelagert werden.

Umfassende Informationen über Sicherheitstechniken und Verhaltensempfehlungen findet man im Internet unter www.polizei-beratung.de oder unter www.praevention-in-mv.de.

(Quelle: Pressemitteilung des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern).


Illegales Kuechenpersonal am Bayerischen Untermain.

Präventive Schwarzarbeitkontrollen des Zolls decken illegale Beschäftigung und fehlende Arbeitsgenehmigungen auf

Zollbeamte befragen Küchenpersonal Bei der Überprüfung mehrerer Gaststätten und Gastronomiebetriebe stießen die Zöllner der Kontrolleinheit Prävention im Großraum Alzenau zu Wochenbeginn auf Anzeichen illegal beschäftigter Arbeitnehmer und auf ausländische Beschäftigte ohne Arbeitsgenehmigungen.

Im Zuge der Überprüfung von Gastronomiebetrieben wurde ein 27-jähriger Inder in Zusammenarbeit mit der Polizei vorläufig festgenommen. Vermeintlich war er 2007 bereits illegal mit dem Zug über Spanien nach Deutschland eingereist und arbeitete bereits einige Wochen ohne die erforderliche Arbeitsgenehmigung als Spülkraft in der Küche eines gastronomischen Betriebs der Region. Die Ermittlungen zum Vorwurf des illegalen Aufenthalts führt die Polizeidienststelle in Alzenau fort. Der Inder wurde bereits dem Haftrichter vorgeführt und muss mit der Abschiebung rechnen.

Die Befragung des Kochs durch die Zollbeamten brachte in einem weiteren Restaurationsbetrieb ähnliche Ergebnisse hervor. Ein 38-jähriger Koch aus China konnte keinen Aufenthaltstitel vorweisen. Sein 10 Jahre jüngerer Kollege verstieß vermeintlich gegen räumliche Aufenthaltsbeschränkungen. Auch verfügten die Köche sowie eine chinesische Servicekraft für ihre Beschäftigung nicht über die erforderlichen Arbeitsgenehmigungen. Sie müssen sich nun mit dem Vorwurf der Ausübung einer Beschäftigung ohne Arbeitsgenehmigung auseinandersetzen. Neben der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt besteht gegen die jeweiligen Arbeitgeber auch der Verdacht des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt und der Beschäftigung von Ausländern ohne Arbeitsgenehmigung. Die Ermittlungen des Hauptzollamts Schweinfurt dauern an.

Zusatzinformationen

Arbeitgeberseitige Verstöße bei der Beschäftigung von Ausländer/-innen ohne Arbeitsgenehmigung können mit Bußgelder bis zu einer Höhe von 500.000 Euro belangt werden. Für Verstöße im Zusammenhang mit Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt und der Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen sind Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren möglich.

Die Kontrolleinheiten Prävention führen im Rahmen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit verdachtsunabhängige Prüfungen durch. Diese Prüfungen erfolgen sowohl stichprobenweise, als auch aufgrund risikoorientierter Analysen.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Schweinfurt).

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Top-Event für das sueddeutsche Gastgewerbe im Jahr 2011: HOGA Nuernberg eroeffnet im Januar den Reigen der großen Branchenmessen.

Nürnberg - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich gebessert, der GfK-Konsumklimaindex kletterte in den letzten Monaten kontinuierlich nach oben und Bayerns Tourismus befindet sich ebenfalls im Aufwind (allein in Franken legten die Übernachtungszahlen bis September um 4% zu). Vor diesem Hintergrund blickt auch das Gastgewerbe wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Nach der Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes ist die Bereitschaft für Investitionen gestiegen und in vielen Betrieben wurden bereits Modernisierungsmaßnahmen in Angriff genommen oder sind demnächst geplant.

Diese Fakten dürften sich auch positiv auf die HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV, auswirken. Als erste der beiden großen Branchenmessen des Jahres 2011 findet die HOGA bereits vom 16. bis 19. Januar in der Messe Nürnberg statt. Für das süddeutsche Gastgewerbe ist sie das herausragende Branchenereignis des Jahres und wird vor Beginn der neuen Saison eine wichtige Funktion als Ordermarkt und Forum der Information erfül-len. Darüber hinaus wird die HOGA zu Jahresbeginn ein wichtiges Stimmungsbarometer der Branche sein.

Mehr Aussteller und vergrößerte Ausstellungsfläche

Träger der HOGA Nürnberg ist der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern, als Veranstalter zeichnet die AFAG Messen und Ausstellungen GmbH verantwortlich. Mit über 500 Ausstellern aus dem In- und Ausland geht die HOGA gegenüber der letzten Messe 2009 mit 10% mehr Ausstellern und vielen neuen Beteiligungen an den Start. Auch bei der Ausstellungsfläche legt die HOGA zu und erweitert mit neuen Präsentationen und Fachevents ihr Angebot.

Die Messe belegt in 5 Hallen des Nürnberger Messezentrums eine Fläche von rund 40.000 qm brutto. Das Angebot gliedert sich in die Hauptbereiche Küchentechnik, Haus- und Betriebstechnik, Einrichtung und Ausstattung, Food & Beverage sowie Dienstleistung und Organisation. Herzstück der HOGA ist der große Event- und Infobereich in Halle 9, in dem auch der BHG DEHOGA Bayern e.V. mit seinem großen Informations- und Beratungszentrum zu finden ist.

AFAG-Geschäftsführer Heiko Könicke sieht der HOGA 2011 voller Zuversicht entgegen und wertet den Zuwachs bei den Ausstellern und der Ausstellungsfläche als eindeutiges Signal:
"Das große Ausstellerinteresse zeigt, dass die HOGA nicht ohne Grund zur Spitzengruppe der großen deutschen Branchenmessen des Gastgewerbes gehört. Sie liefert den Fachleuten der Branche wertvolle Anregungen und Inspiration für die berufliche Praxis oder den eigenen Betrieb. Darüber hinaus informiert sie über neueste Trends im Gastgewerbe, stellt interessante Gastrokonzepte vor und greift aktuelle Themen auf, die die Branche beschäftigen. Dazu leisten neue Veranstaltungen wie das Fachevent b_ free zum Thema Barrierefreiheit oder das Vortragsprogramm einen wichtigen Beitrag. Aktionsbereiche und spannende Wettbewerbe runden das Programm der HOGA ab und sorgen für ein lebendiges Branchenbild. Alle Berufe des Gastgewerbes werden in Nürnberg aktiv in das Messegeschehen eingebunden und wie keine andere Gastronomie-Messe bietet die HOGA auch dem Berufsnachwuchs ein vielbeachtetes Forum. Außerdem können sich junge Menschen praxisnah über die gastgewerblichen Berufe oder freie Ausbildungsplätze in Bayern informieren"
so Messechef Heiko Könicke.

Die Organisatoren der HOGA sind zuversichtlich, an den Erfolg von 2009 anknüpfen zu können, als 35.500 Besucher zu HOGA kamen und gut gefüllte Auftragsbücher für hochzufriedene Aussteller sorgten. Die letzte HOGA-Besucherbefragung brachte zudem zwei interessante Ergebnisse: 69% der HOGA-Besucher waren Entscheider mit Einkaufskompetenz und 52% der Besucher gaben an, neben der HOGA Nürnberg keine andere Gastromesse in Deutschland zu besuchen.

Nürnberger Messezentrum mit neuem Entrée

Die HOGA-Besucher erwartet diesmal im Nürnberger Messezentrum mit dem im Herbst 2010 fertig gestellten neuen Eingangsbereich Mitte ein architektonisches Juwel. Spektakulärer Blickfang des 47 Millionen Euro teuren Umbaus ist das in 20 Metern Höhe schwebende Luftkissen-Lamellendach mit einer Gesamtfläche von 12.500 qm, das den Weg von der U-Bahn zum Eingang Mitte überspannt. Dort sorgen die neu gestalteten Eingangshalle und die spektakuläre Architektur des neuen Kongress-Saals Brüssel für den nächsten Aha-Effekt.

Premiere für Fachevent mit Kongress zum Thema Barrierefreiheit und Tourismus für Generationen

Die Themen Barrierefreiheit und Tourismus für Generationen beschäftigen derzeit auch die Hotellerie und Gastronomie und sind für das Gastgewerbe ein wichtiges Zukunftsthema. Als erste Bran-chenmesse wird sich die HOGA Nürnberg intensiv mit diesen Themen auseinandersetzen und mit der "b_free" ein eigenes Fachevent präsentieren, zu dem auch ein Kongress gehört. Die "b_free" wendet sich an Hoteliers und Gastronomen, die zukunftsorientiert planen, denn bis 2020 wird die Gruppe der über 55-Jährigen die größte Bevölkerungsgruppe in Deutschland sein und damit noch stärker in den Fokus von Tourismuswirtschaft und Tourismuspolitik rücken. Barrierefreier Tourismus bedeutet auch immer Komfort-Tourismus und hier besteht nach Ansicht von Experten in vielen Betrieben noch Handlungsbedarf, wenn es um das Wohlbefinden der Gäste geht. Dabei geht es gar nicht so sehr um Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität. Auch Familien mit Kindern scheitern oft an Problemen, die ihre Bewegungsfreiheit einschränken und das Urlaubsvergnügen trüben. Deshalb werden bei der b_free maßgeschneiderte Lösungen für alle Generationen zu sehen sein. Die Aussteller der b_free zeigen Lösungen und stellen konkrete Beispiele aus der Praxis vor, vom barrierefreien Hotelzimmer und Restaurantbereich über den Wellnessbereich bis hin zur Hotelbar. Diskussionsrunden und Expertenvorträge bieten im Rahmen des Kongressprogramms einen umfassenden Wissenstransfer zum Thema. Dabei werden auch Hoteliers und Gastronomen zu Wort kommen, deren Betriebe bereits als barrierefrei zertifiziert sind. Das Kon-gressprogramm der b_free findet man auf der HOGA-Website.

7. "FOOD SPECIAL" am 16. und 17. Januar: hochkarätige Food-Präsentation für Profis

Informations- und Kommunikationsplattform des BHG DEHOGA Bayern

Das Herzstück und Kommunikationszentrum der HOGA ist der offen gestaltete Stand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes in Halle 9, zu dem vier Beratungsinseln, ein Lounge-Bereich für den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und die Aktionsbühne gehören, auf der u.a. Siegerehrungen und Urkundenverleihungen, Vorträge und Talkrunden zu branchenrelevanten Themen, Berufsmodenschauen sowie Darbietungen der Barkeeper Union und Barista-Vorführungen stattfinden.

Das Motto "Berufe fürs Leben" bildet beim Bühnenprogramm einen Schwerpunkt und interessierte Jugendliche erfahren Wissenswertes rund um die Aus- und Weiterbildung und können sich über Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten in den gastgewerblichen Berufen infor-mieren. Außerdem gibt es am BHG-Stand auch Informationen über freie Ausbildungsplätze in bayerischen Betrieben.

Außerdem stellt der Verband seine Kompetenzbereiche vor und bietet Verbandsmitgliedern und interessierten Besucher vielfältige Beratungsmöglichkeiten rund um die Themen Mitgliedschaft im BHG, Service-Qualität Deutschland in Bayern, Hotel- und G-Klassifizierung, Rechtsberatung etc.).

Metro Cash & Carry, Selgros und BÄKO stellen sich als Partner des Gastgewerbes vor

Als Partner des Gastgewerbes wird sich METRO Cash & Carry auf einem 600 qm großen Gemeinschaftsstand präsentieren und innovative Lösungen und Services für Gastronomie und Hotellerie vorstellen. Beispielsweise lässt sich in der Showküche Sternekoch Armin Langer über die Schulter schauen und zeigt, wie sich in Groß-küchen kreativ und dabei kosten- und zeitsparend arbeiten lässt. Alle gastgewerblichen Kunden aus den Märkten von METRO Cash & Carry Deutschland in Bayern, Baden Württemberg, Thüringen und Hessen werden zur HOGA eingeladen und als besonderen Service bietet man die organisierte Anreise über einige Großmärkte an.

Neben der Metro gehört der Großhandelsmarkt Selgros zum Kreis der Aussteller und erstmals wird sich die BÄKO Franken Oberbayern – Nord eG an der HOGA beteiligen, über das vielfältige Dienst-leistungsspektrum informieren und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen dem Bäcker- und Konditorenhandwerk mit dem Gastgewerbe vorstellen. In einer Backstube werden täglich Gebäckspezialitäten frisch zubereitet und verkostet und in einem weiteren Bereich stellt man verschiedene Ausschank-Konzepte für Kaffee und Tee vor und ein Barista gibt wertvolle Tipps für die Praxis.

Themenpark Umwelt- und Energie-Effizienz

Für das Gastgewerbe sind hohe Energiekosten, Umweltgesichts-punkte und Einsparpotentiale im Betrieb wichtige Themen. Auch dazu liefert die HOGA mit dem Themenpark Umwelt- und Energieeffizienz Lösungen für den Betrieb. Dabei geht es sowohl um energiesparende Produkte und um Lösungen für mehr Energie-Effizienz sowie um ganzheitliche Energiesparkonzepte für das gesamte Haus, die maßgeschneidert sind auf die speziellen Bedürfnisse des Betriebs.

Bezug zum Thema Energieeffizienz nimmt der mittlerweile 4. Wettbewerb der Fachzeitschrift Gastronomie-Report, der unter dem Motto "HOGA goes Future" einen Blick in die Zukunft wirft. Der neueste Wettbewerb "Restaurant der Zukunft mit der Energietechnik der Zukunft" wurde in Kooperation mit Hochschule Biberach in Ba-den-Württemberg (Fakultät Architektur und Gebäudeklimatik) veran-staltet. 13 Architekturstudenten haben spannende gastronomische Konzepte erarbeitet, von denen die 6 besten als Modelle gebaut wurden und auf der HOGA präsentiert werden.

KochSterne: AHGZ-Kochshows bieten geballte Kulinarik der Spitzenklasse

4 Tage, 8 Köche, 16 Kochshows ergeben geballte Kulinarik der Spitzenklasse. Erstmals wird auf der HOGA die AHGZ, Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung, gemeinsam mit dem Gourmet-Magazin Port Culinaire und dem Matthaes-Buchverlag, hochkarätige Kochshows mit wahren Meistern ihres Fachs präsentieren. Die ausgezeichneten Sterneköche werden vor dem Messepublikum eine Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten zubereiten und einiges von ihrem Erfahrungsschatz an die HOGA-Besucher weitergeben. Die Stars der Kochshows sind u.a. Heiko Antoniewicz (einflussreichster Koch der molekular inspirierten Avantgardeküche), Sternekoch Hubert Obendorfer (Eigentümer des Viersterne Superior "Landhotel Birkenhof" mit Gourmet-Restaurant Eisvogel in Hofenstetten/Ober-pfalz) und Sternekoch Hans Horbert (Restaurant "La Vision" im Hotel im Wasserturm, Köln). Interessierte Köche haben bei der HOGA die Möglichkeit, gemeinsam mit diesen Meistern der Kochkunst am Herd zu stehen und können sich dabei einige Tipps und Kniffe ab-schauen.

Biergarten der bayerischen Vielfalt

Der Verband Private Brauereien Bayern e.V. lädt auf der HOGA in einen "Biergarten der bayerischen Vielfalt" ein. Er soll für vier Tage zum Treffpunkt für Gastronomen werden, die sich auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der privat gebrauten Biere aus Franken und anderen Regionen Bayerns begeben wollen. Sieben mittelständische Brauereien werden hier ihre Bierspezialitäten aus dem Fass und aus der Flasche vorstellen und verkosten. Die HOGA-Besucher können sich selbst ein Bild von der geschmacklichen Vielfalt und vorzüglichen Qualität dieser Biere machen. Die engagierten Privatbrauer identifizieren sich mit ihren Spezialitäten und sind bereit zur Zusammenarbeit mit engagierten Gastronomen, die ihren Gästen nicht die allgemein bekannten Marken der Großbrauereien bieten möchten, sondern stattdessen auf eine Kooperation mit einer mittelständischen Privatbrauerei setzen, so Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes.

Der Verband der Köche Deutschlands e.V. lädt zur HOGA ein

Der Verband der Köche Deutschlands e.V. und der Verein Nürnberger Köche, Zweigverein im Verband der Köche Deutschlands e.V., zeigen ebenfalls Flagge auf der HOGA Nürnberg. Ihre Infostände sind eine wichtige Anlaufstelle für alle Berufskollegen der weißen Zunft. Darüber hinaus wird man die Fachkollegen und Aussteller der "Internationalen Kochkunstschau" betreuen und verköstigen.

Wettbewerbe sind das Salz in der Suppe

Vielbeachtete Leistungsschauen der gastgewerblichen Berufe und spannende Wettbewerbe tragen auch diesmal zum besonderen Flair und zur fachlichen Kompetenz der HOGA Nürnberg bei. Eine Besonderheit der HOGA ist der Show Dining Wettbewerb um die HOGA Trophy 2011, der in Zusammenarbeit mit dem VSR durch-geführt wird. Bei diesem in seiner Art einzigartigen Wettbewerb werden renommierte Hotels, Restaurants und Fachschulen mit ihren kreativen und themenbezogenen Tischarrangements vorbildliche Gastlichkeit dokumentieren. Die kreativ gestalteten Tische machen diesen Wettbewerb auch zu einem optischen Leckerbissen der Messe. Der VSR wird darüber hinaus mit einem Infostand vertreten sein.

Viel fürs Auge hat auch die Internationale Kochkunstschau zu bieten, bei der fachliches Können und Kreativität im Mittelpunkt stehen. Teilnehmer aus dem In- und Ausland (u.a. Schweiz, Tschechien, Österreich) werden in Halle 9 mit ihren Schauplatten und Tellergerichten perfekte Kochkunst dokumentieren und den Messe-besuchern Anregungen liefern. Erstmals werden in der Kategorie "Talentküche" Live-Aktionen stattfinden. Zwei Auszubildende werden vor den Augen der Messebesucher und unter Anleitung ihres Aus-bilders Schaustücke zubereiten, fachgerecht anrichten und präsen-tieren und eine Jury wird diese bewerten. Ein Jugendprogramm für Azubis bis zum 3. Lehrjahr wird ebenfalls in die Kochkunstschau integriert.

Bayerische Jugendmeisterschaften in den Ausbildungsberufen des Gastgewerbes

Für den Nachwuchs in den Berufen Koch/Köchin sowie Hotel- und Restaurant-Fachmann/-frau sind die Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der bayerischen Berufsschulen um den HO-GA-Jugendpokal Bayern 2011 das Highlight. Die jungen Nachwuchskräfte kommen aus verschiedensten bayerischen Berufs-schulen und werden sich vor den Augen der Messebesucher u.a. im Schau-Restaurant, in der gläsernen Wettbewerbsküche und an der Hotelrezeption bei praktischen und theoretischen Aufgaben messen.

Starkes Engagement der Berufsschule 3 Nürnberg

Tatkräftige Unterstützung erhalten die Messeveranstalter von der Berufsschule 3 in Nürnberg, die mit ihren Fachlehrern für die Orga-nisation des Berufsschulwettbewerbs verantwortlich zeichnet. Zusätzlich wird die Berufschule B 3 das "Haus des Lernens mit Kopf, Herz und Hand" vorstellen. Mit dem Konditorenwettbewerb der bayerischen Berufsschulen or-ganisiert die Berufsschule einen weiteren Wettbewerb für den Nachwuchs und die Messebesucher können live verfolgen, wie die Berufsschüler aus Nürnberg frische Konditorei- und Patisserie-erzeugnisse herstellen. Erstmals sind Bäcker und Fachverkäuferin-nen für Bäckerei in die Aktivitäten der Berufsschule eingebunden.

Cocktail-Arena der Deutschen Barkeeper-Union mit Wettbewerben, Showbühne und Cocktailbar

Die Cocktail-Arena der Deutschen Barkeeper-Union wird zum lebendigen Aktionsbereich rund um das Mixen von Cocktails und die neuesten Cocktail-Kreationen. Auf der Aktionsbühne finden spannende Wettbewerbe statt, u.a. die Bayerischen Cocktailmeisterschaften, der Internationale Platinum 44 Cup, die Junior Academy Qualifikation, der Vorentscheid zur Deutschen Flairtending Meisterschaft 2011 und der Wettbewerb der Nürnberger Bars um den "Toy Fair Cocktail" zur Internationalen Spielwarenmesse 2011. Workshops und Fachvorträge runden das Angebot in der Cocktail-Arena ab.

Die HOGA ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (Einlass bis 17.00 Uhr). Eintrittspreise:
Erwachsene 22,00 Euro
Schüler ab 15 J.: 11,00 Euro
Schüler 6-14 J.: 7,00 Euro
Katalog: 5,00 Euro.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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FOOD-SPECIAL 2011: "Die Zukunft im Fokus" - Die Messe von Profis für Profis.

Als "Messe in der Messe" bietet die 7. FOOD-SPECIAL am 16. und 17.1.2011 in der Halle 6 in Nürnberg – während der HOGA – erstklassige Konzepte im Food-Bereich.

Über 100 Unternehmen präsentieren auf dieser Messe ihre neuesten Produkte, Ideen sowie Food-Konzepte und laden zu Degustationen ein. Auch diesmal wird ein attraktives Rahmen-Programm das Angebot der Aussteller abrunden. Die Schau-küche bietet interessante Konzepte von Profis für Profis. Mit dieser Veranstaltung bietet der Service-Bund den über 15.000 geladenen Fachbesuchern jede Menge kreativen Input.

Die Initiatoren der FOOD-SPECIAL 2011 sind die Service-Bund-Gebietszentralen:
  • Bauer GmbH & Co. KG, 96472 Rödental
  • Flach GmbH, 34621 Frielendorf-Leimsfeld
  • Flach Rhein-Main GmbH, 64372 Ober-Ramstadt
  • Viktor Nußbaumer Bestes für Küche und Gastlichkeit GmbH &Co. KG, 97273 Kürnach
  • Omega Sorg GmbH, 73457 Essingen
  • Omega Sorg GmbH, 90471 Nürnberg
  • Omega Sorg GmbH, 70327 Stuttgart
  • Omega Sorg GmbH, 04736 Waldheim
  • Rittner Food Service GmbH & Co. KG, 85716 Unterschleißheim
  • Xaver Troiber e.K., 94544 Hofkirchen
Die Erwartungen der Gäste werden immer differenzierter, die Ansprüche immer höher. Um diesen gerecht zu werden, bedarf es Ideenreichtum und Kreativität sowohl bei der Industrie, als auch bei den Köchen und Küchenleitern.

Hochwertig erzeugte Produkte haben einen immer höheren Stellenwert. Dabei sind länderspezifische Spezialitäten heute ebenso gefragt wie regionale Küche. Interessantes und Neues aus der Genusswelt sind der Schlüssel zu mehr Umsatz und neuen Gästen.

Neben zahlreichen Innovationen und Trendsortimenten erwarten die Besucher folgende Themenschwerpunkte:
  1. Service-Bund Eigenmarken "FleischPlus und FischPlus": FleischPlus steht für Genuss von besonderer Güte. Daher unterliegt es klaren Qualitätsanforderungen - von der Geburt über Aufzucht, Mast, Schlachtung/Zerlegung bis hin zum Handel.

    Produkte aus dem FischPlus-Konzept bieten kulinarische Höhepunkte. Sie stehen für höchste Qualität, Nachhaltigkeit sowie Produktsicherheit. Der Service-Bund ist mit seinem FischPlus-Konzept dafür der richtige Partner.

  2. Excellence – Feinste Esskultur: Exzellente Produkte für anspruchsvolle Gäste sind für viele Köche ein "Muss" geworden. Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden hat der Service-Bund ein exzellentes Sortiment in den wichtigsten Produktkategorien zusammengestellt.

  3. Finger Food: Finger Food ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Ob spanische Tapas, mexikanische Jalapeños, Mini-Wiener-Schnitzel oder kleine asiatische Köstlichkeiten, die Vielfalt wird immer größer, das Spektrum immer breiter. Nicht nur Catering-Unternehmen, sondern mittlerweile auch die Gastronomie servieren diese Produkte als kleine Gerichte oder Snacks.

  4. Dessert-Spezialitäten: Ob als Höhepunkt am Ende eines Menüs, als Zwischengericht oder als Kaffeepause - verführen lassen sich die Gäste immer gerne. Kleine Mousse-Törtchen, feinste Pralinen, luftig-leichte Torten – dem sinnlichen Genuss sind keine Grenzen gesetzt.

  5. Gastrovinum: Zu jeder Gelegenheit immer den passenden Wein – hierfür bietet der Service- Bund das Gastrovinum Konzept. Ob temperamentvoll, voluminös, tiefgründig, fruchtig, leicht oder beschwingt - Wein ist Lebensfreude pur.

  6. Schauküche: Die Schauküche ist bei jeder FOOD SPECIAL ein ganz besonderer Anziehungspunkt für die Fachbesucher. Jede Menge praxisnahe Beispiele präsentieren die folgenden Referenten:
    • Stefan Rottner: "Regionale Küche neu interpretiert"
      Romantik-Hotel/Gasthaus Rottner
    • Heiko Antoniewicz: "Fisch in seiner feinsten Art"
      Sternekoch
    • Stefan Marquard: "FleischPlus für mehr Fleisch-Genuss"
      Sterne- und TV-Koch
    • Wolfgang Otto: "Das besondere Fleisch für besondere Gäste", Erster Fleischsommelier Deutschlands, Otto Gourmet
Die FOOD SPECIAL wird auch 2011 wieder ein Magnet für interessiertes Fachpublikum sein.

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Freitag, November 05, 2010

Brau Beviale: Darf’s etwas mehr sein?

Die Brau Beviale 2010 = umfassendes Angebot der ca. 1.400 Aussteller von Getränke-Rohstoffen, Technologien, Logistik und Vermarktungsideen + attraktives Rahmenprogramm. Vom 10. bis 12. November empfängt die in diesem Jahr international bedeutendste Fachmesse für die Getränkewirtschaft rund 34.000 Besucher.

Ein Blick auf www.brau-beviale.de/rahmenprogramm lohnt und macht schnell klar: Ohne einen Besuch der Halle 7A geht gar nichts auf der Brau Beviale 2010, sind hier doch Aussteller-Fachforum und die beiden Themenpavillons zu finden. Im Aussteller-Fachforum vertiefen an allen drei Messetagen Kurzvorträge im 20-min-Takt das an den Ständen Gesehene. Mitten im Messegeschehen gibt es knackige Informationen zu 39 Praxisthemen von der Sudhauseffizienz über Energieoptimierung bis zum Reinheitsgebot für Druckluft. Im Mittelpunkt des Themenpavillons "Energie & Wasser", der gemeinsam mit dem Competence Pool Weihenstephan der Technischen Universität München gestaltet wird, stehen regenerative Energien, rationelle Energieumwandlung, Blockheizkraftwerke, Contracting, Desinfektion, Wassergewinnung, -analyse und -aufbereitung. Über 20 Anbieter und Dienstleister informieren über effiziente Lösungen. Einen Blick in die Zukunft der Getränkewirtschaft wagt der Themenpavillon „Future Beverage Industry 20XX“. Die Getränkewirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Wie lassen sich Kosten senken? Welche Technologien helfen, die Produktion zu steigern? Wie wird das Qualitätsmanagement weiter verbessert? Zusammen mit der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei, Berlin, präsentiert rund ein Dutzend Firmen Visionen und kreative Ideen zur Zukunft der Getränkewirtschaft. Diese reichen u. a. von neuen Technologie- und Softwarelösungen über innovative Vertriebshilfen bis zu effizienten Logistikideen.

Erstmals bietet die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) einen Workshop für ihre Mitglieder und Fachbesucher der Messe an. Am Donnerstagnachmittag (11.11.) um 14 Uhr startet der Meinungsaustausch über "Getränkeverpackungen – Herausforderungen für Gertränkehersteller" im CCN Ost, Raum Neu-Delhi. Der inhaltliche Fokus liegt auf den rechtlichen und materiellen Anforderungen an Lebensmittel- und Getränkeverpackungen. In drei jeweils 20-minütigen Kurzvorträgen führen Experten in die drei Themenkreise "Verpackungen im Kontakt mit Lebensmitteln", "Konformitätserklärungen" sowie "Krisen, Medien und Kommunikation" ein. Nach dem jeweiligen Statement und kräftiger Diskussion geht es an die Erarbeitung gemeinsamer Lösungswege.

Schon Montag und Dienstag vor Messebeginn (8./9.11.) wird der Fachkongress PETnology Europe im CCN Ost, Saal Tokio, klären, was Technik kann, was Märkte wollen, was Abfüller mögen.Die Antworten haben Repräsentanten aus gut 30 Unternehmen parat. Zur Messe selbst überrascht die "Packaging Wall of Excellence" in Halle 4A mit Innovationen entlang der Wertschöpfungskette PET-Flaschenherstellung.

Liebhaber des gepflegten Bieres freuen sich auf den European Beer Star Award, dessen Consumers’ Favourites am ersten Messetag von den Fachbesuchern in Blindverkostung ermittelt werden, und auf die große Preisverleihung am zweiten Messetag.

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Mittwoch, November 03, 2010

Vorsicht vor "Wirtschaft Heute".

Gerade eben erhielt ich von einer angeblichen "Maria Sommer" ein Fax mit einem besonders gemeinen Betrugsversuch. Im oberen Teil heißt es normal groß geschrieben:
"Bitte senden Sie un dsa notwendige Formular für den Bezug vom Newsletter / Wirtschaft Heute zu. Ergänzen Sie bitte unten Ihre E-Mail-Adresse und senden Sie das Dokument unterschrieben zurück. Den Newsletter mit wichtigen Wirtschaftsmeldungen erhalten Sie kostenfrei."
Weiter unten steht dann klein geschrieben:
"... Der Newsletter ist kostenfrei. Das Heft Wirtschaft Heute im PDF-Format erhalten Sie außerdem monatlich per E-Mail. Wenn Sie das Heft Wirtschaft Heute nicht erhalten möchten, streichen Sie diesen Passus. Das Heft beinhaltet viele Anleitungen zur Steigerung des Unternehmenserfolgs. Der Preis beträgt 25 Euro netto per Ausage. Der Bezug erfolgt für die nächsten 24 Ausgaben zusammen mit dem Newsletter. Die Lieferung beginnt ohne besonderer Bestätigung mit der Ausgabe November 2010. Sie erklären ausdrücklich als Unternehmen zu unterzeichnen. Die Zahlung erfolgt für den Gesamtzeitram im Voraus. Sie erhalten weiere 24 Ausgaben, wenn Sie nicht bis zum 1.09.2012 eine Kündigung an uns senden."
Mit anderen Worten: Der oder die Gauner wollen 600 Euro netto abzocken.

Eine Anschrift ist in diesem betrügerischen Fax nicht angegeben, lediglich die Faxnummer, an die geantwortet werden soll: 06966102341.