Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Januar 04, 2011

Tourismuscamp Eichstaett am 22. und 23. Januar 2011.

Am 22. und 23. Januar 2011 besuche ich, wie auch bereits in den letzten Jahren, das Tourismuscamp Eichstätt. Weil ich mich etwas zu spät für ein Hotel entschieden habe, war der Braugasthof "Trompete" leider bereits ausgebucht. Jetzt bin ich im Ratskeller Eichstätt untergekommen. Wie sehr sich in der an sich tourismusschwachen Zeit das Tourismuscamp auch positiv für die Auslastung der Eichstätter Hotellerie auswirkt, kann man daran erkennen, daß den Rezeptionisten beider Hotels bei der Nennung des Anreisetags 21. Januar sofort klar gewesen ist, daß ich Teilnehmer des Tourismuscamps bin.

Der "Ratskeller Eichstätt" ist Teil des Gebäudekomplexes des ehemaligen Klosters Notre Dame, das in den Jahren 1719 - 1721 vom Architekten Gabriel de Gabrieli erbaut wurde.

Die Website des Hotels erzählt weiter:
"Die Nonnen dieses Klosters, Schwestern des Sacre-Coeur-Ordens, leiteten eine Schule und ein Mädchenpensionat, und fröhntem einem heute noch in Bayern verbreiteten Laster, dem Tabakschnupfen.

Nach der Säkularisation, der 'Verweltlichung' geistlicher Güter, wurde das Kloster aufgelöst und gelangte in Privatbesitz des Herrn Rath. So kam der 'Ratskeller' zu seinem Namen und dieser Name wurde beibehalten, als das Anwesen 1898 in den Besitz der Familie Mayer gelangte, die das Hotel bis heute leitet.

In der profanierten Kirche dieses Klosters, dem 'schönsten Kirchenbau Gabrielis' (Th. Neuhofer), befindet sich heute das Informationszentrum Naturpark Altmühltal, in dem immer wieder verschiedene Ausstellungen gezeigt werden."
Gabrieli hatte sich bereits 1699 um die Renovierung des Domes in der fürstbischöflichen Residenzstadt Eichstätt beworben, ebenso wie 1701 um die Bauführung des Domes von Laibach; er erhielt keine der beiden Aufträge. 1702 bewarb sich Gabrieli erfolglos um die Stelle des gerade verstorbenen Fürstbischöflich Eichstättischen Hofbaumeisters Jakob Engel. Da der Markgraf nur geringes Interesse an neuen Bauunternehmungen zeigte, wandte sich Gabrieli 1714 erneut an Eichstätt, dessen Baubestand infolge des Dreißigjährigen Krieges noch weite Lücken aufwies – dieses Mal mit Erfolg. Er wurde noch im gleichen Jahr zum Direktor des Fürstbischöflich Eichstättischen Hofbauamtes ernannt und durch Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen mit dem Bau der Westfassade des Eichstätter Domes betraut.

Mit dem Bestallungsdekret vom 25. April 1714 wechselte Gabrieli 1715/1716 endgültig nach Eichstätt über und entfaltete als Hofbaudirektor und Hofkammerrat bis zu seinem Tode 1747 eine umfangreiche Tätigkeit in der Residenzstadt, im Hochstift und darüber hinaus. Wie kein anderer Architekt prägte er das barocke Stadtbild Eichstätts mit seinen wienerisch-italienisch beeinflussten vornehmen Bauten. Sein von Giovanni Domenico Barbieri errichtetes Grabmal steht auf dem Eichstätter Ostenfriedhof; eine Bronzekopie der dortigen Gabrieli-Büste steht als Denkmal am Eichstätter Residenzplatz.

Quelle: Wikipedia.

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