Gastgewerbe Gedankensplitter



Freitag, Januar 28, 2011

Bio-Schulverpflegung - die Verantwortung der Politik und optimale Umsetzung in der Praxis.

Am 17. Februar 2011 findet auf dem GastroForum der Biofach 2011 in Nürnberg im Raum Oslo in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Bio kann jeder - Herausforderungen für die Schulverpflegung: Service/ Beschaffung, Einhalten des vereinbarten Bio-Anteils, Preis-Kalkulation" statt. Es sprechen:
  • Corinna Mielke (Moderator), Bayerischer Rundfunk
  • Ulrike Höfken, MdB, Sprecherin für Ernährungspolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Rainer Roehl, a'verdis Roehl & Dr. Strassner GbR
  • Dr. Klemens Gsell, Schulbürgermeister Nürnberg (CSU)
  • Helga Schmitt-Bussinger, MdL (SPD)
  • Dr. Werner Ebert, Koordinator BioMetropole Nürnberg
  • Dr. Claudio Serafini, Vize Präsident Città del Bio, Italy
  • Sabine Trinklein - Reibrich, Suppenlöffel VitalFood GmbH
  • Marina Bielenberg, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Mittelfranken
  • Marcello Mazzù, Bürgermeister Grugliasco, Italy

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Donnerstag, Januar 27, 2011

Bio kann jeder - Herausforderungen für die Schulverpflegung Service/ Beschaffung, Einhalten des vereinbarten Bio-Anteils, Preis-Kalkulation.

Am 18. Februar 2011 findet auf dem GastroForum der Biofach 2011 in Nürnberg im Raum Oslo in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Bio kann jeder - Herausforderungen für die Schulverpflegung: Service/ Beschaffung, Einhalten des vereinbarten Bio-Anteils, Preis-Kalkulation" statt. Es sprechen:
  • Anke Brückmann, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
  • Anja Erhart, Agentur für Ernährungsfragen
  • Nicole Ehlscheid, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.
  • Andreas Greiner, ÖKONSULT GbR
  • Berthold Kohm, Servicegesellschaft Nordbaden mbH

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Bierabsatz sinkt im Jahr 2010 auf 98,3 Millionen Hektoliter.

WIESBADEN - Im Jahr 2010 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 98,3 Millionen Hektoliter Bier ab. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 1,7 Millionen Hektoliter oder 1,7% weniger als im Vorjahr.

Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2010 mit 4,0 Millionen Hektolitern rund 4% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2009 setzten die Brauereien davon 2,7% weniger ab.

84,8% des gesamten Bierabsatzes waren 2010 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank gegenüber 2009 um 2,9% auf 83,4 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,9 Millionen Hektoliter (+ 5,9%). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (+ 2,6%) in die EU-Länder, 3,7 Millionen Hektoliter (+ 17,7%) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (– 5,9%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Der Bierabsatz war 2010 - wie auch in den Vorjahren - in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7% und Bayern mit 21,9% am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 26,4% und 21,7% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen oder Bremen mit einem Anteil von 31,1%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager).

In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Mittwoch, Januar 26, 2011

Herkunft, Beschaffung & Qualitaet: Die groessten Herausforderungen für eine erfolgreiche Bio-Gastronomie.

Am 17. Februar 2011 findet auf dem GastroForum der Biofach 2011 in Nürnberg im Raum Oslo in der Zeit von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Herkunft, Beschaffung & Qualität: Die größten Herausforderungen für eine erfolgreiche Bio-Gastronomie" statt. Es sprechen:
  • Rainer Roehl, a'verdis Roehl & Dr. Strassner GbR
  • BioMentor Jens Witt, Wackelpeter Catering
  • BioMentor Martin Friedrich Esprit Europe GmbH
  • BioMentorin Theresia Turner, Fachklinik Heiligenfeld

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Dienstag, Januar 25, 2011

Nachhaltigkeitsmanagement in GV und Gastronomie: Vom Bio-Zertifikat zur klimaneutralen Kueche.

Am 17. Februar 2011 findet auf dem GastroForum der Biofach 2011 in Nürnberg im Raum Oslo in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Nachhaltigkeitsmanagement in GV und Gastronomie: Vom Bio-Zertifikat zur klimaneutralen Küche" statt. Es sprechen:
  • Rainer Roehl, a'verdis Roehl & Dr. Strassner GbR
  • Dr. Jochen Neuendorff, Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) GmbH Germany
  • BioMentor Ullrich Langhoff, Viabono GmbH
  • BioMentorin Doris Senf, Studentenwerk Oldenburg
  • BioMentor Josef Holzer, Betriebsgastronomie HiPP Werk Georg Hipp OHG

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Donnerstag, Januar 20, 2011

Nur beste Qualität erfuellt die Slow-Food- Kriterien: Besucher der Slow Food Messe in Stuttgart koennen sich auf die angebotenen Produkte verlassen.

In Zeiten von Dioxin in Eiern und Hühnerfleisch und im Wissen um regelmäßig auftauchende Berichte über Unappetitliches bei den Lebensmittelproduzenten sind immer mehr Verbraucher verunsichert: Was kann man guten Gewissens noch essen? Zu allem Überfluss sorgen auch noch unterschiedliche Begriffe wie Bio, Öko oder integrierte Landwirtschaft für zusätzliche Verwirrung – wo ist die Grenze, was ist gesetzlich geschützt und kontrolliert und was ist bloße Geldmacherei? Und was ist mit den ganzen Zusatzstoffen? Citronensäure und Johannisbrotkernmehl klingen ja eigentlich ganz harmlos – aber sind sie das wirklich?

Besucher der Slow Food Messe, dem Markt des guten Geschmacks vom 14. bis 17. April 2011 in Stuttgart, haben es da verhältnismäßig einfach. Denn für Produkte, die den Slow-Food-Standard erfüllen, gibt es ganz klare Richtlinien, was darin enthalten sein darf und was nicht, und Aussteller, deren Erzeugnisse diese Richtlinien nicht erfüllen, werden gar nicht erst zur Messe zugelassen. Außerdem bieten die Aussteller der Messe und die verschiedenen Convivien - regionale Slow-Food-Vereinigungen - nicht nur Köstliches zum Probieren und Kaufen an, sondern stehen auch für detaillierte Informationen rund um ihre Produkte zur Verfügung, damit die Besucher genau wissen, was sie da zu sich nehmen.

Rund 70.000 Besucher zogen die Stuttgarter Frühjahrsmessen, zu denen auch die Slow Food Messe, der Markt des guten Geschmacks, gehört, im letzten Jahr an. Besucher, die bereit sind, für etwas besonders Gutes auch einmal tiefer in die Tasche zu greifen. Kein Wunder, dass so mancher gerne von diesem attraktiven Besucherpotential profitieren würde und auf der Slow Food Messe ausstellen möchte. Das darf allerdings längst nicht jeder.
"Bevor ein Aussteller zugelassen wird
erläutert Projektleiterin Lilo Haug,
"wird genauestens geprüft, was in seinen Produkten drin ist. Wer beispielsweise mit Geschmacksverstärkern, Aromastoffen oder gentechnisch veränderten Lebensmitteln arbeitet, muss draußen bleiben."
Außerdem sollten die angebotenen Produkte in handwerklicher Art und ohne Prozesshilfsstoffe hergestellt worden sein. Chemische Zusatzstoffe sind nur dort erlaubt, wo es ohne sie beim besten Willen nicht geht – so ist etwa Benzoesäure bei Krabben und Zubereitungen mit Krabben zulässig, weil diese sonst zu schnell verderben würden. Kern der Slow-Food-Philosophie ist dabei die Bewahrung von Traditionen in der Lebensmittelerzeugung. Gesundheitliche Aspekte stehen bei diesen Überlegungen nicht im Vordergrund, doch der Verzicht auf den Einsatz von Chemie führt in aller Regel auch zu besserer Bekömmlichkeit der Lebensmittel.

Zu den seit diesem Jahr von Slow Food Deutschland nicht mehr gestatteten Zusatzstoffen gehört die Citronensäure, manchmal auch kurz als E 330 bezeichnet. Was so gesund nach Vitamin C und saftigen Zitronen klingt und häufig in Erfrischungsgetränken auftaucht, ist als Zusatzstoff höchst umstritten. Nicht nur, dass Citronensäure im begründeten Verdacht steht, bei Zahnschäden eine maßgebliche Rolle zu spielen. Neuere Forschungen haben darüber hinaus ergeben, dass Aluminium – ebenfalls in mehreren Lebensmittelzusatzstoffen enthalten – in Verbindung mit Citronensäure die Blut-Hirn-Schranke überwindet und es damit zu Aluminiumablagerungen im Gehirn kommen kann. Diese wiederum stehen im Verdacht, am Entstehen der Alzheimerschen Krankheit beteiligt zu sein, da man im Gehirn von Alzheimerkranken vermehrt Aluminium gefunden hat.

Angesichts dieses Risikos lohnt es sich allemal, auf den Einsatz von Citronensäure in Lebensmitteln zu verzichten. Das ist auch problemlos möglich, so Dr. Hanns-Ernst Kniepkamp, Vorsitzender des Slow-Food-Conviviums Nordhessen und Mitglied des Vorstands von Slow Food Deutschland, der im Auftrag der Messe Stuttgart die Produkte der Aussteller auf Herz und Nieren prüft.
"Der einfachste und beste Ersatz für die industriell aus einer Schimmelpilzvariante hergestellte Citronensäure, die von der Industrie vor allem für die Marmeladenproduktion gebraucht wird, ist ganz normaler Zitronensaft. Dass er dennoch von der klassischen Lebensmittelindustrie nicht verwendet wird, liegt unter anderem daran, dass man dazu mehr Know-how und mehr Fingerspitzengefühl braucht. Denn Zitronensaft ist nicht immer gleich Zitronensaft, wie ja auch eine Zitrone nicht mit der anderen identisch ist; da gibt es natürliche Abweichungen. Und auch die Haltbarkeit ist mit dem Einsatz von Zitronensaft nicht ganz so hoch. Das heißt, die Verbraucher sollten Marmelade nicht kiloweise, sondern eher in Hundert-Gramm-Gebinden kaufen."
Wer sich einmal beim Rundgang über die Slow-Food-Messe eine handgefertigte Praline auf der Zunge zergehen ließ oder in ein ohne Phosphat und Citrat hergestelltes Würstchen gebissen hat, der weiß: Gute Lebensmittel brauchen keine Chemie, um lecker zu schmecken. Leider sind bei vielen Menschen durch den verschwenderischen Einsatz von Geschmacksverstärkern und Aromastoffen schon die Geschmacksnerven verkümmert, so dass Essen ohne Zusatzstoffe ihnen regelrecht "fade" vorkommt. Die gute Nachricht lautet: Man kann das feine Geschmacksempfinden langsam schulen und so wieder zum Leben erwecken. Eine gute Möglichkeit dazu bieten die Geschmackserlebnisse, die auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Slow Food Messe in Stuttgart angeboten werden und extra zu buchen sind. Die Besucher können dabei unter professioneller Anleitung mit allen Sinnen wahrnehmen, welch gewaltiger Qualitäts- und Geschmacksunterschied beispielsweise zwischen einem Stück Fleisch aus dem Supermarkt, einem aus einer klassischen Metzgerei und einem, das die Slow-Food-Kriterien erfüllt, besteht.

Besucher der Slow-Food-Messe "Markt des guten Geschmacks in Stuttgart" können sich sicher sein: Die Produkte, die sie probieren und kaufen, sind nicht nur "gut, sauber und fair", wie es von Slow Food gefordert wird: Sie sind auch in jeder Hinsicht gesund und bekömmlich. Und dabei auch noch unglaublich lecker.

(Quelle: Pressemitteilung der Messe Stuttgart).

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Kaffee verantwortungsvoll geniessen Qualitaet und Nachhaltigkeit als Mega-Trends .

Er ist und bleibt Spitze. Durchschnittlich 150 Liter Kaffee tranken die Bundesbürger pro Person im Jahr 2009. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland und er legt noch zu. So hat sich der Konsum seit dem Jahr 2005 um durchschnittlich sechs Liter pro Kopf gesteigert. Auch im Außer-Haus-Markt ist Kaffee eines der dynamischsten Segmente. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg:
"Dabei stehen Espresso basierte Getränke wie Latte Macchiato, Cappuccino und Cafe Latte besonders hoch im Kurs."
Die Trends rund um die schwarze Bohne und die Neuheiten der Röster und Technikhersteller zeigt die INTERNORGA. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis zum 23. März auf dem Hamburger Messegelände.

Nach den aktuellen Trends befragt, äußern sich führende Unternehmen, die alle auf der INTERNORGA ausstellen, unisono: "Qualität" und "Nachhaltigkeit" sind die Mega-Themen. Katja Radünz, Marketing Management, Franke bremer:
"Der Gast hat ein hohes Qualitätsbewusstsein für Kaffeespezialitäten entwickelt. Damit wächst auch der Anspruch des Außer-Haus-Marktes an die Rohstoffe und technischen Produkte."
Guido Civati, Geschäftsführer und Marketing Director Luigi Lavazza Deutschland:
"Gastronomen und Konsumenten legen bei der Auswahl ihres Kaffees Wert auf durchgehend hohe Qualität. Außerdem steigt die Nachfrage nach Bio- und nachhaltig produzierten Produkten seit Jahren stetig, da Verbraucher zunehmend auf die Herkunft ihrer Produkte achten."
Das bestätigt auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter J.J.Darboven:
"Vielen Verbrauchern ist die Verbindung von Genuss und nachhaltigem Handeln zunehmend wichtiger, denn das Bewusstsein der Konsumenten für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt ist deutlich gewachsen."
Udo Leunissen, Geschäftsführer Sara Lee Deutschland:
"Der Trend zu nachhaltig produziertem Kaffee ist ungebrochen. Die Nachfrage steigt sowohl bei unseren Gastronomie-Kunden als auch bei den Endverbrauchern."
Für Hendrik Schütze, Leiter Werbung und PR Melitta SystemService, liegt darin eine Chance für Gastronomen:
"Angebote von nachhaltigen Produkten werden in der Gastronomie immer mehr zu einem Profilierungspunkt und zum Qualitätsmerkmal. Hier wächst die Gastronomie in eine Vorreiterrolle."
Wenn es um die Getränkespezialitäten geht, ist Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Frank Hilgenberg von J.J.Darboven:
"Die Kunden wünschen eine große Auswahl und mehr Abwechslung: Wir beobachten einen Trend hin zu speziellen Röstungen und Kaffee-Kompositionen."
Katja Radünz von Franke bremer:
"Innovative Getränke sind gefragt: Milchschaum mit Flavour, ob heiß oder kalt, Schoko mit Frischmilch oder Irish Coffee."
Ähnlich äußert sich Guido Civati von Luigi Lavazza:
"Angesagt sind Kaffeegetränke mit Milch. Zudem wird Kaffee gern mit Aromen oder Sirupen getrunken. Im Sommer ist die Nachfrage nach kühlen Kreationen wie Shakes und Frappés hoch."
Hendrik Schütze von Melitta SystemService:
"Ein Wachstumstreiber bei den Heißgetränken ist Schoko in verschiedenen Sorten von weiß bis dunkel, pur oder in Verbindung mit Kaffee als besondere Spezialität."
Im Technik-Bereich steht nach Ansicht von Udo Leunissen von Sara Lee die Funktionalität im Fokus:
"Selbsterklärende, leistungsfähige Kaffeevollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen werden immer beliebter – besonders dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee benötigt wird, wie beim Frühstück oder im Tagungsbereich. Kaffeevollautomaten, die automatisch Milchschaum zubereiten, der mit separat aufgeschäumter Milch vergleichbar ist, liegen voll im Trend."
Auch für Hendrik Schütze von Melitta SystemService spielt die "einfache, intuitive Bedienung" eine zentrale Rolle:
"Vielfalt der Kaffeeprodukte bei geringem Platzbedarf, Schnelligkeit und einfache automatische Reinigung sind weitere immer wichtigere Nachfrage-Kriterien, genauso wie Beratung und Service vor Ort für den reibungslosen, sicheren Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer."
Nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen WMF wird von den Technik-Herstellern ein immer höheres Qualitätsniveau verlangt:
"Der Kunde setzt verstärkt auf Qualität und Kompetenz und fordert eine Rundum-Betreuung auch beim Service und Kundendienst. Im Bereich der Getränkevielfalt ist die komplette Produktpalette gefragt – immer in Top-Qualität und bei einfacher Bedienbarkeit der Kaffeemaschine."
Mit welchen neuen Produkten und innovativen Konzepten die Unternehmen auf die Trends reagieren, zeigen sie auf der INTERNORGA. Frank Hilgenberg, Darboven:
"Wir stellen unser neues Modulsystem für die Gastronomie vor. Das Servicesystem umfasst individuell zusammenstellbare Heißgetränke-Module die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gastronomen zuschneiden lassen."
Katja Radünz, Franke bremer:
"Dem Trend folgend zeigen wir auf, wie Getränkevielfalt durch Technik funktioniert."
"Udo Leunissen, Sara Lee:
""wir präsentieren die Weiterentwicklung unseres Cafitesse Konzeptes, einen neuen Blend und eine neue Kaffeemaschine als Komplett-Konzept."
Auch WMF und Melitta SystemService werden auf der Fachmesse neue Produkten und Konzepten vorstellen. Hendrik Schütze:
"Die INTERNORGA ist dafür genau die richtige Plattform."
Die INTERNORGA, 85. Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 18. bis 23. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 28 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 14 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

(Quelle: Pressemitteilung der Hamburg Messe).

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INTERNORGA-Studie GV-Barometer 2011: Das Investitionsklima in der GV hellt sich auf.

20. Januar 2011. Das Investitionsklima in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) in Deutschland hat sich verbessert, die Branche verbreitet Zuversicht. Zwar ist der Anteil der GV-Betriebe, die Investitionen planen, leicht gesunken, doch handelt es sich hier vor allem um einen Rückgang bei den kleineren Ausgaben. Die GV-Einrichtungen, die investieren wollen, verfügen über höhere Budgets als im Vorjahr. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des GV-Barometers 2011. Die repräsentative Branchenstudie untersucht anlässlich der INTERNORGA bereits zum zehnten Mal das Innovations- und Investitionsklima in der deutschen GV. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände.

Wie das GV-Barometer 2011 ermittelt hat, wächst der Optimismus in der Branche. So bezeichnen 58% der Befragten das Investitionsklima in ihrem Betrieb als „gut“. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr (56%). Auffällig ist, dass lediglich 9% der GV-Betriebe das Investitionsklima als „nicht so gut“ bewerten (Vorjahr: 23%). Das ist der niedrigste Wert in der zehnjährigen Geschichte des GV-Barometers.

Außerdem herrscht unter den GV-Betrieben eine größere Zuversicht, dass die geplanten Investitionen in 2011 auch tatsächlich getätigt werden. So sind 76% der Betriebsrestaurants (Business-Bereich) und 75% der Kliniken und Heime (Care-Bereich) davon überzeugt, ihre Planungen in diesem Jahr umzusetzen. Im Vorjahr lagen diese Werte noch bei 72% (Business) und 67% (Care).

Der Anteil der GV-Betriebe, die 2011 investieren wollen, liegt mit 57% etwas unter dem Vorjahr (63%), was vor allem auf einen Rückgang im Care-Bereich von 66% im Vorjahr auf 57% zurückzuführen ist. Allerdings ist der Anteil der Betriebe, die größere Investitionen planen, mit 47% konstant geblieben. Deutlich angestiegen sind die Budgets, die den Küchenleitern zur Verfügung stehen. Bei den Betriebsrestaurants planen 35% der investitionswilligen Betriebe mit einem Budget von mehr als 50.000 Euro, das ist ein Anstieg von 10 Prozentpunkten gegenüber 2010. Bei den Kliniken und Heimen liegt dieser Anteil sogar bei 42% (Vorjahr: 30%).

Die Betriebsrestaurants wollen vor allem in Ausstattungen zum Kochen (36% gegenüber 28% im Vorjahr) investieren. Auch die Ausstattungen zum Lagern sind mit 16% deutlich angestiegen (Vorjahr: 10%). Demgegenüber ist bei den allgemeinen Ausstattungen ein Rückgang um 12 Prozentpunkte auf 32% zu verzeichnen. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich in der Klinik- und Heimverpflegung beobachten.

Ungebrochen groß ist das Interesse der GV-Betriebe an neuen Produkten der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Naturgemäß liegt der Anteil im Business-Bereich (55%) höher als im Care-Bereich (49%). Ganz oben auf der Skala rangieren sowohl bei den Betriebsrestaurants als auch in der Klinik- und Heimverpflegung die Bereiche "Fisch", "Gemüse" und "Geflügel".

Bei den Anforderungen an neue Produkte haben sich in beiden Segmenten die Themen „Gesundheitsorientierung“ und "Nachhaltigkeit" in der Spitzengruppe neben den klassischen Aspekten "Konstante Qualität", "Bessere Optik" und "Besserer Geschmack" etabliert. Auch beim Einkauf der Lebensmittel setzen die Küchenleiter verstärkt auf Aspekte der Nachhaltigkeit. Als wichtigste Punkte werden hier sowohl im Business- als auch im Care-Bereich die Kriterien "regionale Produkte" und "Fisch aus nachhaltigem Fischfang" genannt.

Für die repräsentative Umfrage GV-Barometer 2011 hat Marktforscher Prof. Wolfgang Irrgang zwischen dem 2. und 12. November 2010 die Entscheidungsträger im Verpflegungsbereich (in der Regel die Küchenleiter) in insgesamt 306 GV-Betrieben befragt. Dazu zählten 154 Betriebsrestaurants sowie 152 Betriebe aus dem Care-Bereich, davon 82 Krankenhäuser, Sanatorien und Reha-Kliniken sowie 70 Seniorenheime.

Nach Informationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga umfasst die GV mehr als 30.000 Betriebsrestaurants, die pro Woche rund 30 Millionen Mahlzeiten servieren, sowie mehr als 16.000 Kliniken, Heime und Reha-Einrichtungen mit täglich rund 1,2 Millionen Mahlzeiten. Die Branche setzt in Deutschland im Jahr geschätzte 15 Milliarden Euro um. Das GV-Barometer gibt der Lebensmittelindustrie und den Zulieferern anlässlich der INTERNORGA seit zehn Jahren wichtige Orientierung über das Innovations- und Investitionsklima in der Branche.

Die INTERNORGA öffnet ihre Tore vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände. Auf der internationalen Fachmesse präsentieren mehr als 1.100 Aussteller aus dem In- und Ausland Trends, Neuheiten und Komplettlösungen für den Außer-Haus-Markt. Eintritt: 28 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 14 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

(Quelle: Pressemitteilung der Hamburg Messe).

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In Bamberg kann bald wieder Süßholz geraspelt werden.

Nach 60 Jahren süßholzloser Zeit wurde am 15. Oktober 2010 im Rahmen des Modellprojekts "Urbaner Gartenbau" erstmals wieder in einer groß angelegten Pflanzaktion der Bamberger Süßholzgesellschaft in der Gärtnerei Mussärol Süßholz angepflanzt. Rund 1.200 Süßholzpflanzen wurden im Herbst 2009 in der Bamberger Gärtnerei Strobler aufgezogen – heute wurden sie in das Freiland ausgesetzt.

Der Süßholzanbau in Bamberg kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im Jahr 1520. Das Süßholz zählt zu den Heilpflanzen und erlebte so in Bamberg besonders im 18. Jahrhundert einen Boom: Gegen Husten, Bronchitis und Gicht war ein (Süßholz-) Kraut gewachsen, was die Bamberger Pflanze bis nach Ungarn, Wien und Prag hinaus begehrt machte. Mit der Entwicklung der organischen Chemie wurde das Süßholz jedoch zunehmend vom Markt verdrängt, die zeitintensive Aufzucht der Pflanze war nicht mehr rentabel und so stammt der letzte Fotobeweis für den Süßholzanbau in Bamberg aus dem Jahr 1950.

Mit dem Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2012 bot sich für die Gärtnerstadt die einzigartige Chance, wieder stärker in den Fokus der Bamberger Öffentlichkeit gestellt zu werden. Die Direktvermarktung heimischer Produkte wurde in Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau GmbH verbessert und auch die heutige Wiederbelebung des Süßholzanbaus spielt dabei eine gewichtige Rolle. Denn dadurch werden zum einen die momentan in der Gärtnerstadt vorhandenen Brachflächen reduziert bzw. wieder aufgewertet, zum anderen können so wertvolle Arbeitsplätze erhalten und sogar auch neu geschaffen werden, da der Anbau und die Pflege des Süßholzes in den Händen der Bamberger Gärtner und ihrem Personal liegen.

Geplant und begleitet wird das Süßholzprojekt während der nächsten vier Jahre von der Bamberger Süßholzgesellschaft: Da das wirtschaftliche Risiko eines modellhaften Süßholzanbaus für einzelne Gärtner nicht kalkulierbar ist, tragen möglichst viele Süßholz-Freunde der Gesellschaft das Risiko gemeinsam. Ziel ist es, über den Verkauf von so genannten Süßholz-Genussscheinen (100 €/ Stück) genügend privates Kapital zu generieren, um den Anbau von Süßholz über vier Jahre hinweg zu gewährleisten. Pflanzen und Wurzeln sollen dann weiter bearbeitet werden, um daraus marktfähige Produkte herzustellen. Sollte das Projekt nach vier Jahren ökonomisch tragfähig sein, ist eine Verlängerung möglich, denn: Das Alleinstellungsmerkmal des Bamberger Süßholzes ist ein Garant dafür, dass das Produkt nahezu konkurrenzlos ist. Das wohl bekannteste Produkt, dass aus Süßholz hergestellt wird, ist die Lakritze.

Einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll das Bamberger Süßholz auch auf dem Ausstellungsgelände der Landesgartenschau.


Mittwoch, Januar 19, 2011

Von der HOGA Nuernberg gingen viele positive Signale aus.

Nürnberg - Als erste Branchenmesse des Jahres war die 26. HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV, vom 16. bis 19. Januar ein wichtiges Stimmungsbarometer. Die Auf-bruchstimmung im Gastgewerbe war auf den Ständen der 520 Aus-steller aus 12 Nationen zu spüren und dies spiegelt sich auch eindrucksvoll in den Ergebnissen der HOGA wider. Mit rund 35.500 Besuchern wurde erneut das Spitzenergebnis der letzten HOGA 2009 erreicht und die geschäftlichen Ergebnisse der Aussteller fielen diesmal noch besser aus als vor zwei Jahren.

Gleich zum Auftakt erlebte die HOGA einen Besucheransturm und für viele Aussteller waren der Sonntag und Montag die stärksten Ordertage. Daran dürfte auch die 7. FOOD SPECIAL des Service Bund ihren Anteil gehabt haben, die an den ersten beiden Tagen unter dem Dach der HOGA stattfand und zusätzliches Fachpublikum nach Nürnberg holte.

Der gute Besuch und die Investitionsbereitschaft, speziell aus der Hotellerie, bescherte den Ausstellern am Ende der Messe gut gefüllte Auftragsbücher. Wie die Besucherbefragung eines Messe-Marktforschungsinstituts ergab, hat gut die Hälfte der Besucher auf der Messe geordert und ein weiteres Drittel beabsichtigt noch, dies nach der Messe zu tun. 52,5% der Besucher waren für Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen ausschlaggebend oder mitentscheidend, weitere 17% beratend.

Heiko Könicke, Geschäftsführer der veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen, zog nach vier Messetagen ein durchwegs positives Fazit:
"Die Ergebnisse der Messe stimmen zuversichtlich. Die HOGA konnte an das Spitzenergebnis der letzten Messe anknüpfen und ihren Platz unter den drei erfolgreichsten deutschen Fachmessen der Branche weiter festigen. Den diesjährigen Messeslogan 'Die Zukunft im Blick – Ziele erreichen' hat die HOGA überzeugend umgesetzt. Jeder Besucher konnte von der HOGA wertvolle Anregungen und Inspiration für den eigenen Betrieb und die berufliche Praxis mitnehmen und sich umfassend über neueste Trends in der Hotellerie und Gastronomie informieren. Die Messe hat mit mehr Besuchern aus weiter entfernten Regionen ihr Einzugsgebiet erweitert und dass jeder zweite Fachbesucher laut Besucherbefragung neben der HOGA keine andere Branchenmesse besucht, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung der Nürnberger HOGA für das Gastgewerbe im Süden. Davon profitierten auch zahlreiche neue Aussteller, die in Nürnberg wertvolle Erstkontakte zu Kunden aus Bayern und den angrenzenden Regionen knüpfen konnten. Einen kleinen Wermuts-tropfen gibt es trotzdem. Das bei der HOGA aufgegriffene Thema Barrierefreiheit in der Hotellerie und Gastronomie wird noch zu wenig als Chance für die Zukunft begriffen. Das Angebot, mit einem eigenen Fachevent und Kongress zum Thema zu informieren, fand nicht die Resonanz, die wir uns erhofft hatten. Viele Betriebe sind offenbar noch nicht so weit, sich dieser Herausforderung der Zukunft zu stellen"
so Könicke.

Die Bilanz für den fachlichen Träger der HOGA zog Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DE-HOGA Bayern e.V. (BHG):
"Die randvollen Auftragsbücher der Aus-steller bestätigen eindrucksvoll die hohe Investitionsbereitschaft im bayerischen Gastgewerbe. Das Orderverhalten, insbesondere der Hoteliers, belegt auf überzeugende Weise, dass die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsdienstleistungen wohl das beste Konjunkturpaket ist, das es je gab. Die HOGA war ein wahrer Impulsgeber für unsere Qualitätsoffensive in Hotellerie und Gastronomie. Die Gäste, die heimische Wirtschaft und das Tourismusland Bayern könnten noch mehr davon profitieren, wenn die Mehrwertsteuer konsequenterweise auch für die Gastronomie auf einen wettbewerbsfähigen Satz reduziert werden würde. Auch wenn die Forde-rung zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht unpopulär ist, ist sie ange-sichts der ökonomischen Situation in der Gastronomie alternativlos"
"so Brandl.

In einer am letzten Messetag durchgeführten Umfrage unter Ausstellern bestätigte sich die hohe Zufriedenheit der Aussteller. Nachstehend einige Statements aus den unterschiedlichsten Angebots-bereichen der HOGA:

Johannes Fuchs (Geschäftsführer TRIAS Food GmbH, Service Bund-Partner, Organisation FOOD SPECIAL):
"Die im Rahmen der HOGA durchgeführte 7. FOOD SPECIAL des Service Bund hat diesmal alle Erwartungen übertroffen. Für unseren Verband und die 112 Aussteller aus der Industrie war es die bislang erfolgreichste FOOD SPECIAL und es wurden soviel Aufträge wie noch nie geschrieben. Geradezu sensationell ist für uns der Kontakt zu rund 1000 Neukunden! Diesmal hatten wir auch viele Kunden aus Hessen und Sachsen, die mit mehreren Bussen angereist waren. Der Großteil des Fachpublikums kam aus Gastronomiebetrieben, aber auch aus dem Bereich der Großverbraucher und Gemein-schaftsverpflegung nutzen viele die Messe zur Information und zum Einkauf. Auffällig war auch, dass sich die Aussteller diesmal mit aufwändigeren und professionellen Messeständen präsentiert haben. Nach diesem großen Messeerfolg gibt es bereits Überlegun-gen, die FOOD SPECIAL bei der nächsten HOGA auf drei Tage zu erweitern."
Wolfgang Kirchner (Projektleiter Messe METRO Cash & Carry Deutschland):
"Wir werten die HOGA-Beteiligung als vollen Erfolg. Die Messe bot uns auch in diesem Jahr eine optimale Plattform, um die Serviceangebote von METRO Cash & Carry zu präsentieren und uns einmal mehr als kompetenten Partner für unsere Profikunden darzustellen. Auf 600 Quadratmetern konnten sich Kunden und Messebesucher unter anderem über Neuheiten in unserem Eigenmarkensortiment informieren. Für die Gastronomie haben wir erstmals Weine aus unserem exklusiven Weinkatalog mit 400 Weinen vorgestellt. Darüber hinaus gab Sternekoch Armin Langer Tipps für eine effiziente Küchenlogistik. Wir haben dies auch in der Praxis aufgezeigt, denn bei der HOGA wurden auf dem METRO-Stand insgesamt 17.000 Einzelgerichte à la Carte ausgegeben, von Burger-Probierportionen über komplette Essen bis hin zu Desserts."
Herbert Schöll (Verkaufs- u. Niederlassungsleiter Burhhof Kaf-fee GmbH, Nürnberg):
"Die Messe war hervorragend und wir haben gleich an den ersten beiden Tagen sensationelle Umsätze gemacht. Die HOGA ist für uns ein Muss und diesmal konnten wir auch sehr viele Neukunden gewinnen."
Werner Glossner (Geschäftsführer Verband Private Brauereien Bayern e.V.):
"Unser Verband präsentierte sich gemeinsam mit 7 bayerischen Privatbrauereien mit einem 'Biergarten der bayerischen Vielfalt', der hervorragend beim Messepublikum ankam und an allen Tagen gut frequentiert war. Die beteiligten Brauereien bewerten die HOGA durchwegs sehr positiv und lobten das gute und ernsthaft interessierte Fachpublikum. Wir hatten viele Bestandskunden zu Gast, konnten aber auch Top-Kontakte zu neuen Kunden knüpfen und leiten daraus noch ein gutes Nachmessegeschäft ab."
Marcel Verhorstert (General Manager P&M Furniture, Kompletteinrichtungen, Niederlande):
"Wir haben erstmals auf der HOGA ausgestellt, um unser Verkaufsgebiet zu erweitern. Dies ist uns bei der HOGA in hervorragender Weise gelungen und wir konnten Hotels und Restaurants als Neukunden gewinnen und auf der Messe Aufträge mit einem Volumen von teilweise mehreren 100.000 Euro abschließen. Für uns ist nicht so sehr die Quantität der Kunden, sondern die Qualität entscheidend, da wir als einer der wenigen Aussteller schlüsselfertige und individuelle Komplettleistungen im Einrichtungsbereich anbieten. Unseren Kunden legen wir die Gestaltungsentwürfe in 3D vor, die sehr realistisch den Eindruck vom kompletten Interieur vermitteln."
Peter Häusler (Verkaufsdirektor Gastronomie u. Großverbrau-cher Fa. Nestlé Schöller, Nürnberg):
"Wir werten die HOGA als vollen Erfolg und das Ergebnis unserer Messebeteiligung liegt über dem der letzten HOGA vor zwei Jahren. Die Messe bietet alles, was die Branche braucht und auch das hochkarätige Rahmenprogramm trägt zum hervorragenden Gesamteindruck der HOGA bei. Ideen werden von der Branche ge-sucht und die konnte man auf der HOGA finden. So stießen z.B. unsere Serviervorschläge auf großes Interesse. Sonntag war für uns der stärkste Tag und wir hatten diesmal mehr Kunden aus weiter entfernten Regionen am Stand, was für das große Einzugsgebiet der HOGA spricht. Außerdem rechnen wir noch mit einem sehr guten Nachgeschäft aufgrund der vielen Kontakte auf der Messe."
Udo Bauer (Geschäftsführender Vorstand BÄKO Franken Oberbayern-Nord):
"Wir waren erstmals Aussteller der HOGA und haben uns bei der Hotellerie und Gastronomie ins Gespräch gebracht. Viele Fachbesucher der HOGA kannten unser auf der Messe vorgestelltes Sorti-ment an Gebäckspezialitäten, Snacks und Gebäck-Konfekt nicht und damit stießen wir auf großes Interesse. Auch die interessanten Serviceleistungen der BÄKO für die Gastronomie waren den wenigsten bekannt. Wir haben unser Ziel erreicht, dies auf der Messe be-kannt zu machen und bei der HOGA konnten wir die Weichen für eine Kooperation zwischen Bäckern und Gastronomen stellen."
Nicolas Makowski, Marketing Manager FRIMA International AG (Großküchentechnik – Vario Cooking Center):
"Wir sind hochzufrieden mit dem geschäftlichen Verlauf der Messe, die für uns zu Jahresbeginn ein wichtiger Baustein für das deutsche Geschäft ist. Das gesteckte Ziel haben wird bei der HOGA auf jeden Fall erreicht. Die Messe hat zwar ein eher regionales, aber sehr gu-tes Fachpublikum. Das Messegelände, der Service des Veranstalters und die Betreuung der Aussteller ist in Nürnberg vorbildlich."
(Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

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Tartuffel: Endlich ein Magazin für Gastrosophie.

(mer) Tartuffel ist der publizistische Ort für gastrosophische Beiträge zu Kulinaristik, Kultur und Zeitgeschehen. Tartuffel ist ein Online-Magazin – einzigartig in Deutschland und abseits der thematischen Konventionalität der etablierten Printtitel. Tartuffel steht für eine Philosophie der Sinne, denn es ist nichts im Verstand, was nicht zuvor in den Sinnen war.

Bis in das 19. Jahrhundert hinein bezeichnet die "Tartuffel" sowohl die Kartoffel als auch die Trüffel. Dabei fungiert die Trüffel als Namenspate der erst im 16. Jahrhundert in Europa eingeführten Kartoffel. Allein die sinnliche Wahrnehmung klärt die Ambivalenz auf und trennt den Erdapfel vom Edelpilz. Diesem Mehrwert sinnlicher Wahrnehmung fühlt sich die Gastrosophie verpflichtet, darin findet das Online-Magazin seine Mission.

Tartuffel ist ein Magazin für den anspruchsvollen Genießer, für den Feinschmecker wie den Feingeist und eine publizistische Plattform für die Akteure der gastrosophischen Szene: für Köche und Kritiker, Autoren und Winzer, Gastronomen und Hoteliers.

Dieter Müller wird "Tartuffels" erster Patron éditorial


Mit Dieter Müller engagiert sich einer der renommiertesten Köche Deutschlands für das Onlinemagazin. Vom "Feinschmecker" gleich mehrfach als "Koch des Jahres" ausgezeichnet hat Dieter Müller Küchengeschichte geschrieben: 1988 wurde er als erster in Deutschland mit 19,5 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet, eine bis heute unübertroffen Bewertung, der viele Bestnoten sowie drei Sterne im Michelin-Führer folgten.

Mit seinen Anregungen und vor allem durch seine Erfahrung wird Dieter Müller als Patron éditorial "Tartuffel" inhaltlich mitgestalten und regelmäßig Beiträge im Magazin veröffentlichen.
"Auch wenn ich durch meine Arbeit auf der MS Europa zur Zeit überall auf der Welt unterwegs bin, so sehe ich mich doch als Experten der gastronomischen Entwicklung in Deutschland und freue mich darauf, meine Erfahrungen, Einschätzungen und Analysen darstellen zu können"
erklärt der Sternekoch.

Tartuffel Media freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem praktizierenden Gastrosophen Müller und steht neuen Partnerschaften gegenüber offen. Eine erste Information hierzu finden Sie unter www.tartuffel.de, für weiterführende Gespräche wenden Sie sich bitte an die genannten Ansprechpartner.

Als Starttermin für das Online-Magazin ist der Mai 2011 angesetzt.

Über Tartuffel Media

Idee und Konzept des Online-Magazins stammen vom Publizisten und Blogger Nikolai Wojtko (www.gastrosophie.eu) sowie der Agentur Digitale Zeiten, die sich für die Umsetzung unter dem Projektnamen Tartuffel Media zusammengefunden haben.


Dienstag, Januar 18, 2011

Gastgewerbeumsatz im November 2010 real um 1,1% gestiegen.

WIESBADEN - Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im November 2010 nominal 4,0% und real 1,1% mehr um als im November 2009. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Oktober 2010 der Umsatz im Gastgewerbe im November 2010 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um 1,0% und real um 0,9% niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im November 2010 einen Umsatzzuwachs von nominal 9,3% und real 3,2% gegenüber November 2009. Die Gastronomie setzte nominal 1,2% mehr und real 0,1% weniger um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 0,9%, real sank ihr Umsatz um 0,4%.

In den ersten elf Monaten des Jahres 2010 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 2,4% mehr, real aber 0,4% weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Samstag, Januar 15, 2011

METRO Cash & Carry Deutschland: Innovative Loesungen und Services für Gastronomie und Hotellerie.

METRO Cash & Carry Deutschland ist auf der HOGA, die vom 16. bis 19. Januar 2011 in den Nürnberger Messehallen stattfindet, zum dritten Mal mit praxisorientierten Branchen- und Komplettlösungen für Gastronomie und Hotellerie in Halle 7A - Stand E10 und Halle 9 - Stand A01, vertreten. METRO Cash & Carry Deutschland präsentiert wertvolle Tipps vom Profi zum Trendthema Kaffee, interessante Inhalte zur effizienten Organisation von Gastronomieküchen und spannende Neuerungen im Weinangebot. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht einmal mehr der gastgewerbliche Profikunde.
"Wir verstehen uns als Lösungsanbieter und unterstützen unsere Kunden nicht nur mit Top-Produkten, sondern auch mit maßgeschneiderten Services. Das wollen wir auch mit dem Auftritt auf der HOGA zeigen"
sagt Jörg Ossenberg-Engels, Geschäftsführer Food METRO Cash & Carry Deutschland.

Profitipps

Die Besucher des 600 Quadratmeter großen Messestandes erwartet ein abwechslungsreiches und informatives Programm. Beispielsweise lässt sich in der Showküche Sternekoch Armin Langer über die Schulter schauen und zeigt, wie sich in Großküchen kreativ und dabei kosten- und zeitsparend arbeiten lässt. Kulinarische Spezialitäten von der Limonen-Kartoffel-Lasagne bis zur Maishähnchenbrust laden zum Probieren ein.

Perfekt serviert

Bei einem guten Essen darf auch der passende Wein nicht fehlen, das wissen Top-Gastronomen. Bei der Auswahl der richtigen Weine unterstützt METRO seine Kunden. Auf der HOGA stellt das Unternehmen spannende Neuheiten im Weinsortiment vor. Zusätzlich zum Stammsortiment der Großmärkte von bis zu 1.000 ausgewählten Weinen, steht ein besonderes Angebot im Fokus: das exklusive Bestellsortiment für Gastronomiekunden. Über 400 Spitzenweine, Sekt und Champagner aus mehr als zehn Ländern von rund 100 namhaften Weingütern sind ab sofort erhältlich und lassen keine Wünsche offen. Diese Weine werden nicht auf der Verkaufsfläche ausgestellt. So kann jeder Gastronom sicher sein, dass er seinen Gästen einen exklusiven Wein anbietet, ohne eine offensichtliche Preistransparenz. Damit geben Restaurants und kleine Händler ihrem Geschäft eine individuelle Note.

Erstklassigen Rundum-Service bietet auch die Kaffeebar der METRO. Dort gewährt ein professioneller Barista Einblicke in die vielfältige Welt des Kaffees: Er stellt neueste Trends rund um Espresso, Latte Macchiato und Cappuccino vor und zeigt außerdem, wie sich Profi-Maschinen optimal einsetzen lassen. Zusätzlich im Blickpunkt: die Kaffeeprodukte der METRO-Eigenmarke "Rioba".

Restaurantführer online

Einen besonderen Service für Gastro-Kunden stellt METRO Cash & Carry Deutschland mit dem innovativen Online-Restaurantführer "Tischbar" vor. Auf der Messe haben Gastronomen erstmals die Gelegenheit, sich für die Webseite zu registrieren und dort kostenlos für sich zu werben. Interessierte können auf dem Web-Portal www.tischbar.de gezielt nach Restaurants, Bars und Cafés suchen. Zudem ist es möglich, Gaststätten zu bewerten und andere Nutzer an den eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Seit November 2010 bietet METRO Cash & Carry Deutschland außerdem kostenfreie iPhone-Apps mit dem Serviceangebot an. Damit können Konsumenten die "Tischbar" auch jederzeit unterwegs nutzen.

Metro-Eigenmarken: Zentraler Baustein Fine Food Finestro

Die Eigenmarken sind insbesondere für die Gastronomie eine herausragende Stärke der Metro. Auf der HOGA 2011 stellt die Metro zum ersten Mal die neue Marke Fine Food Finestro vor. Fine Food Finestro ist eine Premium-Eigenmarke der Metro. Diese Marke bietet feinste Lebensmittel von höchster Qualität. So gibt es zum Beispiel ein neues Sortiment von Burgern. Sie bestehen zu 98% aus erstklassigem Fleisch und zu 2 % aus Pfeffer und Salz, keine Aromen, Konservierungsmittel und natürlich keine Geschmacksverstärker. Das Highlight ist der Wagyu Burger "Kobe Style" aus dem besten edelsten Rindfleisch!

Shuttle-Service

Alle gastgewerblichen Kunden aus den Märkten von METRO Cash & Carry Deutschland in Bayern, Baden Württemberg, Thüringen und Hessen werden zur HOGA eingeladen. Als besonderen Service bietet das Großhandelsunternehmen die organisierte Anreise über einige Großmärkte. Es wird jedoch kein genereller Shuttle-Service angeboten. Interessierte Kunden können sich in ihrem jeweiligen C&C-Markt zu diesem Angebot informieren. Die Metro-Gutscheine für die Eintrittskarten zur HOGA sind entweder beim jeweiligen Kundenberater erhältlich oder an der Information am Kundeneingang. An den Kassen der Messe Nürnberg werden die Gutscheine registriert und in Eintrittskarten umgetauscht. Für die insgesamt 25.000 eingeladenen Metro-Kunden sind Gutscheine und Eintrittskarten natürlich kostenlos. Jeder Kunde hat die Möglichkeit, die Gutscheine im Vorfeld zu bestellen.

METRO Cash & Carry

METRO Cash & Carry betreibt mit mehr als 15.000 Mitarbeitern 61 Großmärkte in Deutschland. Über 3,35 Millionen Kunden vertrauen auf das Sortiment und die Leistungen des Unternehmens, das international in 31 Ländern mit über 670 Märkten aktiv ist. Die METRO GROUP zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen. Sie erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 66 Mrd. €. Das Unternehmen ist in 34 Ländern an über 2.100 Standorten tätig und beschäftigt rund 290.000 Mitarbeiter. Die Leistungsfähigkeit der METRO GROUP basiert auf der Stärke ihrer Vertriebsmarken, die selbstständig am Markt agieren: Metro/Makro Cash & Carry - international führend im Selbstbedienungsgroßhandel, Real SB-Warenhäuser, Media Markt und Saturn - europäischer Marktführer im Bereich Elektrofachmärkte, sowie Galeria Kaufhof Warenhäuser.

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Mittwoch, Januar 12, 2011

Biergarten der bayerischen Vielfalt.

Der Verband Private Brauereien Bayern e.V. lädt auf der HOGA Nürnber vom 16. bis 19. Januar 2011 in einen "Biergarten der bayerischen Vielfalt" ein. Er soll für vier Tage zum Treffpunkt für Gastronomen werden, die sich auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der privat gebrauten Biere aus Franken und anderen Regionen Bayerns begeben wollen. Sieben mittelständische Brauereien werden hier ihre Bierspezialitäten aus dem Fass und aus der Flasche vorstellen und verkosten. Die engagierten Privatbrauer identifizieren sich mit ihren Spezialitäten und sind bereit zur Zusammenarbeit mit engagierten Gastronomen, die ihren Gästen nicht die allgemein bekannten Marken der Großbrauereien bieten möchten, sondern stattdessen auf eine Kooperation mit einer mittelständischen Privatbrauerei setzen, so Dr. Werner Glossner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes.

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HOGA Nuernberg: Cocktail-Arena der Deutschen Barkeeper-Union mit Wettbewerben, Showbuehne und Cocktailbar.

Die Cocktail-Arena der Deutschen Barkeeper-Union auf der HOGA Nürnberg vom 16. bis 19. Januar 2011 wird zum lebendigen Aktionsbereich rund um das Mixen von Cocktails und die neuesten Cocktail-Kreationen. Auf der Aktionsbühne finden spannende Wettbewerbe statt, u.a.
  • die Bayerischen Cocktailmeisterschaften,
  • der Internationale Platinum 44 Cup,
  • die Junior Academy Qualifikation,
  • der Vorentscheid zur Deutschen Flairtending Meisterschaft 2011 und
  • der Wettbewerb der Nürnberger Bars um den "Toy Fair Cocktail" zur Internationalen Spielwarenmesse 2011
Workshops und Fachvorträge runden das Angebot in der Cocktail-Arena ab.

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Buehnenprogramm des DEHOGA Bayern auf der HOGA Nuernberg.

Auf der HOGA Nürnberg vom 16. bis 19. Januar 2011 bietet der DEHOGA Bayern, der fachliche Träger der HOGA, ein umfangreiches Bühnenprogramm.

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Bayerns Ministerpraesident Horst Seehofer eroeffnet am kommenden Sonntag die HOGA Nuernberg (16.-19. Januar 2011).

Am Sonntag, 16. Januar 2011, wird Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, die 26. HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV, eröffnen (11.00 Uhr, Messezentrum, Saal München, CCN Mitte). Anschließend findet für die Pressevertreter ein Rundgang durch die HOGA statt, bei der sich Ministerpräsident Seehofer selbst einen Überblick über das Angebot der Messe verschaffen wird.

Ich werde gerne wie in den letzten Jahren der Einladung der HOGA folgen, auch wenn mir ein fränkischer Gastredner lieber wäre. Aber vielleicht wird uns das Glück bereits im nächsten Jahr beschert. Wenn Gott will.

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Montag, Januar 10, 2011

Speisekarten-Sammlung zu verkaufen.

Erik Pratsch, Technischer Oberlehrer an der Hotelfachschule Heidelberg, möchte seine umfangreiche Speisekarten-Sammlung verkaufen. Détails verrät Thorsten Sommer: "Speisekarten-Sammlung zu verkaufen", in: Speisekarten-Seite Blog vom 10. Januar 2011.

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Dienstag, Januar 04, 2011

Tourismuscamp Eichstaett am 22. und 23. Januar 2011.

Am 22. und 23. Januar 2011 besuche ich, wie auch bereits in den letzten Jahren, das Tourismuscamp Eichstätt. Weil ich mich etwas zu spät für ein Hotel entschieden habe, war der Braugasthof "Trompete" leider bereits ausgebucht. Jetzt bin ich im Ratskeller Eichstätt untergekommen. Wie sehr sich in der an sich tourismusschwachen Zeit das Tourismuscamp auch positiv für die Auslastung der Eichstätter Hotellerie auswirkt, kann man daran erkennen, daß den Rezeptionisten beider Hotels bei der Nennung des Anreisetags 21. Januar sofort klar gewesen ist, daß ich Teilnehmer des Tourismuscamps bin.

Der "Ratskeller Eichstätt" ist Teil des Gebäudekomplexes des ehemaligen Klosters Notre Dame, das in den Jahren 1719 - 1721 vom Architekten Gabriel de Gabrieli erbaut wurde.

Die Website des Hotels erzählt weiter:
"Die Nonnen dieses Klosters, Schwestern des Sacre-Coeur-Ordens, leiteten eine Schule und ein Mädchenpensionat, und fröhntem einem heute noch in Bayern verbreiteten Laster, dem Tabakschnupfen.

Nach der Säkularisation, der 'Verweltlichung' geistlicher Güter, wurde das Kloster aufgelöst und gelangte in Privatbesitz des Herrn Rath. So kam der 'Ratskeller' zu seinem Namen und dieser Name wurde beibehalten, als das Anwesen 1898 in den Besitz der Familie Mayer gelangte, die das Hotel bis heute leitet.

In der profanierten Kirche dieses Klosters, dem 'schönsten Kirchenbau Gabrielis' (Th. Neuhofer), befindet sich heute das Informationszentrum Naturpark Altmühltal, in dem immer wieder verschiedene Ausstellungen gezeigt werden."
Gabrieli hatte sich bereits 1699 um die Renovierung des Domes in der fürstbischöflichen Residenzstadt Eichstätt beworben, ebenso wie 1701 um die Bauführung des Domes von Laibach; er erhielt keine der beiden Aufträge. 1702 bewarb sich Gabrieli erfolglos um die Stelle des gerade verstorbenen Fürstbischöflich Eichstättischen Hofbaumeisters Jakob Engel. Da der Markgraf nur geringes Interesse an neuen Bauunternehmungen zeigte, wandte sich Gabrieli 1714 erneut an Eichstätt, dessen Baubestand infolge des Dreißigjährigen Krieges noch weite Lücken aufwies – dieses Mal mit Erfolg. Er wurde noch im gleichen Jahr zum Direktor des Fürstbischöflich Eichstättischen Hofbauamtes ernannt und durch Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen mit dem Bau der Westfassade des Eichstätter Domes betraut.

Mit dem Bestallungsdekret vom 25. April 1714 wechselte Gabrieli 1715/1716 endgültig nach Eichstätt über und entfaltete als Hofbaudirektor und Hofkammerrat bis zu seinem Tode 1747 eine umfangreiche Tätigkeit in der Residenzstadt, im Hochstift und darüber hinaus. Wie kein anderer Architekt prägte er das barocke Stadtbild Eichstätts mit seinen wienerisch-italienisch beeinflussten vornehmen Bauten. Sein von Giovanni Domenico Barbieri errichtetes Grabmal steht auf dem Eichstätter Ostenfriedhof; eine Bronzekopie der dortigen Gabrieli-Büste steht als Denkmal am Eichstätter Residenzplatz.

Quelle: Wikipedia.

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