Gastgewerbe Gedankensplitter



Donnerstag, Dezember 08, 2011

Augustiner Tropfen.

Der Kräuterlikör "Augustiner Tropfen" aus dem sächsischen Grimma hat nichts zu tun mit der bekannteren Münchener Brauerei Augustiner. Ein ehemaligs Volkseigener Betrieb hat nach der Wende die Marke Augustiner angemeldet und konnte froh sein, daß die Augustiner Bräu so smart gewesen ist, dagegen nichts zu unternehmnen. Ganz im Gegenteil, die Münchener Brauerei schätzt diesen Kräuterlikör. Das "Augstiner am Platzl" bietet ihn sogar als "Hausspezialität" in Flaschen von 2 und 5 cl aus.

Der "Augustiner-Tropfen" ist ein herzhafter, würziger Kräuterlikör mit abgerundeten typischen Aromen. Er hat eine dezente Restsüße.

Im Jahre 1287 kamen Augustiner-Mönche nach Grimma und gründeten an der Mulde ein Augustiner-Eremiten-Kloster. Aus Wurzeln, Beeren und Kräuter stellten sie ein wohltuendes, bekömmliches Getränk her. 1541 - nach der Reformation - mußten die Mönche das Kloster verlassen.

Labels:


Mittwoch, Dezember 07, 2011

Zoll kontrolliert auf Weihnachtsmärkten.

Darmstadt, 1. Dezember 2011. Am 29. und 30. November 2011 kontrollierten Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Darmstadt auf den Weihnachtsmärkten in Offenbach und Frankfurt am Main. Ihr Fokus lag auf der illegalen Beschäftigung von Angestellten im Gastronomie- und im Schaustellergewerbe.

Das Ergebnis der Kontrolle überraschte selbst die Zöllner.
"Von insgesamt 16 überprüften Arbeitgebern haben elf gegen die Sofortmeldepflicht zur Sozialversicherung verstoßen"
so Kirsten Jung, Sprecherin des Hauptzollamts Darmstadt.
"Zudem sprachen meine Kolleginnen und Kollegen 16 Verwarnungen gegen Personen aus, die entgegen der Vorschriften ihre Ausweise nicht mit sich führten."
Gegen die betroffenen Arbeitgeber leiteten die Beschäftigen des Zolls Bußgeldverfahren ein. Die Ermittlungen dauern an.

Zusatzinformation

Beschäftigte in verschiedenen Wirtschaftsbereichen, wie beispielsweise im Gastronomie- und im Schaustellergewerbe, sind seit dem 1. Januar 2009 verpflichtet, ihren Personalausweis oder Pass mit sich zu führen und bei Kontrollen vorzulegen. Die Arbeitgeber in diesen Wirtschaftsbereichen sind ihrerseits verpflichtet, die für sie tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf diese Pflicht schriftlich und nachweisbar hinzuweisen.

Die Arbeitgeber sind außerdem verpflichtet, neue Beschäftigungsverhältnisse spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit mit einer "Sofortmeldung" dem zuständigen Träger der Rentenversicherung anzuzeigen.

(Quelle: Pressemitteilung des Hauptzollamts Darmstadt).

Labels:


Freitag, Dezember 02, 2011

Gutschein-Marketing via Groupon & Co: Was ist zu beachten? Hinweise und Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Kampagne (TEIL2)

Das Gutschein-Marketing eine vielversprechende und kostengünstige Möglichkeit zur Verbesserung der Geschäftserfolges ist, sollte nach den aufgeführten Vorteilen im ersten Teil dieses Beitrags klar sein. Bevor sich jedoch ein Dienstleister (Gastronom) für diesen Vermarktungsweg entscheidet, sollten folgende grundlegende Entscheidungen getroffen werden, die auf die Durchführung einer effektiven Kampagne eine große Auswirkung haben.

Die Zielsetzung als Grundlage für die Planung einer Gutschein-Kampagne

Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Zielsetzungen unterscheiden, die über eine dementsprechend gestaltete Gutscheinkampagne erfüllen lassen. Das übergeordnete Ziel einer Kampagne ist meistens die Steigerung der allgemeinen Bekanntheit. Je nach bestehender Bekanntheit kann aber auch eine gezielte Verbesserung der individuellen Auslastung beispielsweise an bestimmten Wochentag ein erklärtes Ziel einer solchen Kampagne sein. Weniger wahrscheinlich, aber stets gewünscht, ist die Erwirtschaftung von Gewinnen schon während der Durchführung der eigentlichen Kampagne.

Gutschein-Marketing: Die richtige Planung macht den Erfolg aus

Am Anfang einer erfolgreichen Gutschein-Kampagne steht die Planung und Kalkulation. Folgende Fragen müssen durch den Dienstleister beantwortet werden, die eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Ist-Situation (Bekanntheit, Umsatz, Kostenstruktur, usw.) voraussetzen:

1. Welches Ausmaß an Bekanntheitssteigerung strebe ich kurz- und mittelfristig an?

2. Wie dynamisch soll die Steigerung der Bekanntheit erreicht werden (Zeitraum)

3. Gibt es Zeiten, die eine besonders schlechte Auslastung vorweisen?

4. Welchen Rabatt kann ich mir überhaupt leisten?

5. Wen möchte ich als Kunden gewinnen (Zielgruppe)

Wer diese Fragen für sich beantwortet und bei der Ausgestaltung der Gutschein-Konditionen die vier wichtigen Faktoren Rabatt, Laufzeit, maximale Gutscheinanzahl und Gültigkeitseinschränkungen individuell für die eigene Situation bestimmt, der kann einen für sein Gewerbe und seine Situation perfekt abgestimmten Gutschein entwerfen.

Hinweise für die erfolgreiche Gestaltung eines Gutscheins

Beim Entwurf der Gutscheinkonditionen muss hinsichtlich des Rabattes bedacht werden, dass durch den Kunden Rabatte von weniger als circa 40% nur schlecht angenommen werden. Besser ist ein Rabatt zwischen 40-60%. Bei der Laufzeit ist zu beachten, dass weder eine zu lange noch eine zu kurze Laufzeit gewählt wird. Erstere führt dazu, dass die Kunden oft das Einlösen der Gutscheine vergessen und so nie zu potenziellen Kunden werden. Eine zu kurze Laufzeit des Gutscheins führt dahingegen zu Unmut bei den Gutscheinkäufern. Eine Laufzeit zwischen 2-4 Monaten hat sich hier als praktisch erwiesen. Bei der Festlegung auf ein Gutscheinkontingent sollten sowohl Überlegungen zur Zielsetzung der Kampagne einfließen, als auch genaue Kalkulationen bezüglich der finanziellen Tragbarkeit (Fixkosten, variable Kosten) der Gutschein-Kampagne. Zuletzt ist auch bei den Gutscheinkonditionen der potenzielle Kunde nicht aus den Augen zu verlieren: Eine zu restriktive Einschränkung der Gültigkeit eines Gutscheins (z.B. Nur Montagmorgen von 09:00-11:00) sorgt für großen Unmut bei den Gutscheinkäufern.

Die Auswahl des richtigen Dealanbieters als Vermarktungsplattform

Unbestritten ist die Firma Groupon weltweit und auch in Deutschland mit Abstand am bekanntesten. Zweitgrößter Dealanbieter, ist das in Berlin ansässige Unternehmen Dailydeal. Neben diesen zwei großen Playern im Markt, gibt es eine Vielzahl technisch gleichwertiger Citydeal-Anbieter, die auf regionale Märkte oder bestimmte Zielgruppen fokussiert sind. So sind zum Beispiel die Anbieter Oecherdeal.de (Aachen) und Schwabendeal.de (Stuttgart) in ihrer Region sehr etabliert. Anbieter wie biodeals.de, die sehr erfolgreich Gutscheine für Dienstleistungen und Produkte aus der Bio-Branche vermarkten, haben eine dementsprechend „grüne“ Zielgruppe. Die Anbieter unterscheiden sich aber nicht nur nach Region und Zielgruppe, sondern auch in der Ausgestaltung der Konditionen. Die Konditionen kleinerer Anbieter sind naturgemäß günstiger hinsichtlich der Provisionszahlungen. Dahingegen verfügen die größeren Anbieter natürlich über eine stärkere Reichweite. Größere Reichweite wird auch dadurch erreicht, dass man sich einen Dealanbieter aussucht, der bei den mittlerweile zahlreichen Deal-Übersichten gelistet ist, die alle Deals in den jeweiligen Städten aggregieren und anzeigen.

Fazit

Die sorgfältig geplante Durchführung einer Gutschein-Kampagne wird bei Beachtung der genannten Punkte mit Sicherheit zu einem großen Erfolg. Als Dienstleister sollte man bei der Ausgestaltung eines Gutscheines die eigene (finanzielle) Ist-Situation genauso einfließen lassen, wie auch die antizipierten Wünsche von Gutscheinkäufern. Wer sich über Zielsetzung und Ausgestaltung seines Gutscheines Gedanken macht, der erlebt keine böse Überraschung. Auch die Auswahl des Dealanbieters ist wichtig. Hier sollte Reichweite gegen Provisionszahlungen abgewogen werden. Unter Umständen erreicht die Dienstleistung mit einem lokaleren Anbieter eine passendere Zielgruppe. Hier empfiehlt es sich zu schauen mit welchen Medienpartnern (oft Verlage!) die kleineren Dealanbieter-Plattformen zusammenarbeiten. Dies erlaubt schnelle Rückschlüsse auf die Zielgruppe der Dealplattformen. Letztlich entscheidet für einen nachhaltigen Erfolg ist jedoch die Qualität der Leistung. Nur ein zufriedener Kunde kommt auch wieder – und zahlt den Normalpreis!

Labels: , ,


Donnerstag, Dezember 01, 2011

Gutschein-Marketing via Groupon & Co.: Die Vor- und Nachteile des Vermarktung über Gutscheinkampagnen (TEIL 1).

Ein bereits totgesagter Vermarktungsweg für Dienstleistungen aller Art erlebte dank der Firma Groupon in den vergangenen 2 Jahren einen beispiellosen Aufschwung: Das „Couponing“. Als Schnittstelle von realer und virtueller Welt vermarktet Groupon über seine Website Gutscheine für verschiedenste Dienstleister aus der realen Welt. Richtig ausgeführt ermöglicht das „Couponing“ jedem Dienstleister eine kostengünstige und performancebasierte Akquise von Neukunden. Was sich risikolos anhört, hat aber auch seine Tücken. Über Probleme, Risiken und die richtige Planung einer Dealkampagne:

Eines der größten Probleme von Werbung in der realen Welt ist seit je her die Messung und damit der Erfolgsnachweis der Planung und Durchführung einer Werbeaktion. Auch die Entwicklung und Einführung immer neuer Marketinginstrumente und – kanäle konnte dieses Problem auch nur teilweise verbessern, zumal die Möglichkeiten der Messbarkeit größtenteils auf virtuelle Dienstleister (Onlineshops, etc.) beschränkt war. Als einfacher Gastronom, der mit Kunden in der realen Welt sein Geld verdient, hatte man bis zur Gründung von Groupon und dem damit einhergehenden weltweiten Siegeszug des „Couponing“ als Dienstleister nur wenige, zumal umständliche Möglichkeiten, seine Werbebemühungen im Nachhinein auf genauen Erfolg zu kontrollieren.

Couponing: Gutscheine online gekauft und offline eingelöst

Das Prinzip des „Couponing“ ist so einfach wie genial: Ein Dienstleister (Massagesalon, Restaurant, Autowerkstatt, etc.) wendet sich an Groupon oder einen der über 25 anderen ähnlichen Deal-Anbieter (Quelle: Deal Übersicht www.Preisgenial.de) und bietet seine Leistung zu einem stark reduzierten Preis an. Groupon übernimmt die Vermarktung und den Verkauf des Coupons bzw. Gutscheins. Besucher der Website von Groupon werden auf die Dienstleistung des Partners (Restaurant, etc.) aufmerksam, kaufen einen Gutschein und lösen diesen dann vor Ort ein. Als Zwischenhändler bzw. Vermarkter behält Groupon eine Provision für sich. Im Optimalfall entsteht dadurch eine WIN-WIN-WIN-Situation: Der Dienstleister akquiriert Neukunden, Groupon verdient eine Provision und der Kunde genießt die Leistung zum Kennenlernen zu einem stark vergünstigten Preis. Aber welche genauen Vorteile bieten sich einem Dienstleister über diesen Vermarktungsweg und welche Nachteile hat das Konzept?

Die Vorteile von Gutschein-Marketing via Groupon, Dailydeal, Qypedeals und Co.

Die Online-Vermarktung einer Dienstleistung über Gutscheine hat für den Dienstleister (hier Beispielhaft ein Gastronom) viele Vorteile:

  • Große Zielkundengruppe: Über Dealanbieter-Plattformen wie Groupon erreicht ein Gastronom eine sehr große und breitgefächerte Masse an potenziellen Neukunden.
  • Gesenkte Hemmschwelle: Durch die einmalige Rabattierung der Dienstleistung (z.B. 3-Gängemenü) sinkt die Hemmschwelle der potenziellen Kunden diese auszuprobieren. Bei guter Qualität können so Stammkunden gewonnen werden.
  • Kalkulierbarkeit: Die Ausgaben und Einnahmen einer solchen Kampagne lassen sich grundsätzlich sehr genau kalkulieren.
  • Geringes Risiko: Eine solche Kampagne ist grundsätzlich kostengünstig/kostenlos. Kosten fallen für die Kampagne in Form von Provisionen gegenüber der Deal-Plattform wie Groupon in Abhängigkeit der verkauften Gutscheine an. Diesen Kosten stehen kalkulierbare Einnahmen über die Gutscheine gegenüber.
  • Kurzfristigkeit: Eine Leistung lässt sich bei Auslastungsproblemen sehr kurzfristig über Gutscheine vermarkten.
  • Messbarkeit der Ergebnisse: Das Ergebnis einer Gutschein-Kampagne ist sehr leicht anhand der eingelösten Gutscheine nachvollziehbar.

Die Nachteile des Gutschein-Marketings via Groupon, Dailydeal, Qypedeals und Co.

Den Vorteilen einer Gutschein-Kampagne stehen einige Nachteile entgegen:

  • Mangelnde Zielgruppeneingrenzung: Zwar erreicht man über die Online-Vermarktung mit Gutscheinen eine breite Zielgruppe, jedoch ist die differenzierte Ansprache verschiedenen Zielgruppen unmöglich. Die zukünftigen Kunden sind also nicht frei wählbar
  • Hohe Provision: Teilweise verlangen die Dealanbieter-Plattformen wie Groupon sehr hohe Provisionen für die Vermarktung, so dass eine rabattierte Leistung im Endeffekt nur mit Verlust erbracht werden kann.
  • Restriktive Verträge: Manche Dealanbieter binden den Dienstleister über restriktive Verträge längere Zeit.

Betrachtet man das Verhältnis von Vor- und Nachteilen einer Gutschein-Kampagne über einen Onlinevermarkter sind die Potenziale dieses Modells sehr eindeutig. Jedoch ist zur erfolgreichen Durchführung einer solchen Kampagne eine Analyse der eigenen Bedarfssituation und Möglichkeiten, sowie eine genaue Planung und Kalkulation entscheidend. Mehr dazu im zweiten Teil am 2. Dezember 2011

Der Autor betreibt die Dealübersicht www.preisgenial.de, auf der die Angebote von bisher knapp 30 Dealanbietern gesammelt werden. Diese Angebote können vom Nutzer nach Preis und Rabatt gefiltert werden sowie nach Preis, Anbieter, Stadt, Verkäufen und Beliebtheit sortiert werden. Die angebotenen Gutscheine bzw. Deals umfassen lokale Angebote in über 100 Städten in Deutschland aus den Kategorien Gastronomie, Wellness, Beauty, Sport, Events u.v.m. , bundesweit gültige Gutscheine für Onlineshops und sogar Gutscheine für Hotels und Reisen. Die besten Angebote deiner Stadt bei Preisgenial.de

Labels: , ,


Gothaer Stadtrat lehnt Bettensteuer ab.

Erfurt, 01. Dezember 2011 / In der gestrigen Stadtratssitzung in Gotha wurde die geplante Einführung einer Bettensteuer mehrheitlich abgelehnt. Mit geschätzten 220.000 Euro Einnahmen aus der Steuer sollten Kultur und Tourismus gefördert werden.
"Zu dieser Entscheidung können wir nur gratulieren, zeigt sie doch, dass die Fakten und auch die von uns mehrfach vorgebrachten Bedenken, welche klar gegen die Einführung einer solchen tourismusfeindlichen Steuer sprechen, nicht von der Hand zu weisen sind,"
egrüßt Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Thüringen diesen Beschluss.
"Mit Spannung erwarten wir das Urteil des Thüringer Oberverwaltungsgerichtes in den Normenkontrollverfahren gegen die Satzungen zur Erhebung einer Kulturförderabgabe der Städte Erfurt und Jena"
so Ellinger weiter.
"Diese werden für Thüringen und auch für Deutschland richtungsweisend sein.

Nach wie vor lehnen wir eine solche Abgabe, welche auf Beherbergungsdienstleitungen erhoben werden soll und nur die Haushaltssituationen der Kommunen auf Kosten der Hoteliers und der Gäste aufpolieren soll, ganz deutlich ab."
(Quelle: Pressemitteilung des DEHOGA Thüringen).

Labels: , ,