Freitag, August 30, 2002

Arbeitslohn, der für Hilfemaßnahmen zur Beseitigung der Hochwasserschäden gespendet wird, soll von der Beitragspflicht zur Sozialversicherung freigestellt werden. Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums hat das Bundeskabinett eine entsprechende Änderung der so genannten Arbeitsentgeltverordnung beschlossen. Danach vereinbart der Beschäftigte mit seinem Arbeitgeber schriftlich, welchen Geldbetrag bzw. in welchem Umfang er Arbeitszeit spenden möchte. Davon könne auch ein anderer Betriebsangehöriger profitieren, der durch das Hochwasser zu Schaden gekommen ist. Die Verordnung soll rückwirkend zum 10. August 2002 in Kraft treten. Sie bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates.