Donnerstag, Dezember 19, 2002

Mit meiner kritischen Haltung zur neuen Mini-Job-Regelung und zur geradezu überschwenglichen Euphorie der DEHOGA sei ich ziemlich alleine gestanden. Insgesamt hätten sich nur drei Gastronomen kritisch geäußert, alle anderen Stellungnahmen seien positiv gewesen, wurde mir von der DEHOGA Berlin in einem längeren Telefongespräch gesagt. Punktuell teilt auch Klaus-Peter Willhöft, der dem Dehoga-Präsidium angehört, meine Kritik, nämlich an der 25 Prozent-Pauschale (Quelle: "Echo auf Neuregelung der Mini-Jobs: Zwischen Fluch und Freude" von Sybille Bremer, in: Schleswig-Holsteinische Zeitung vom 18.12.).

Gegenargumente gegen meine Kritik habe ich noch keine gehört. Bei uns werden - vorbehaltlich der noch nicht formulierten Ausführungsbestimmungen zur neuen Regelung - die Personalkosten um mehrere Tausend Euro per anno steigen. Gibt es überhaupt einen einzigen Gastronomen, der mit der neuen Regelung besser fährt?