Freitag, Dezember 20, 2002

Zum Jahreswechsel tritt das Zwangspfand auf Einweg-Getränkeverpackungen in Kraft. Die landläufige Bezeichnung "Dosenpfand" ist irreführend, denn es geht nicht um die Dose allein. Betroffen sind Bier, Mineralwasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke und das nicht nur in der Dose, sondern auch in Einwegflaschen aus Glas oder Kunststoff. Ausgenommen sind (noch) Sekt, Wein, Spirituosen, Milch und Fruchtsäfte. Es kommt also auf den Inhalt an, ob zukünftig 25 Cent (bis 1,5 l Inhalt) oder sogar 50 Cent (über 1,5 l Inhalt) Pfand erhoben werden müssen oder nicht. Über weitere Einzelheiten rund um das Pflichtpfand sowie erste Hinweise zu dessen organisatorischer Umsetzung informiert ein Merkblatt der IHK zu Arnsberg. Siehe auch unseren Artikel "Pfandpflicht für Einwegverpackungen: Auswirkungen auf das Gastgewerbe"