Dienstag, Mai 20, 2003

Die "Intersoup" im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist eine Kombination aus Suppenbar und Lounge. Dekoration und Speisen spielen mit der "Ostalgie", der Erinnerung an die "guten, alten Zeiten". Die Suppenbar entstand aus zwei leerstehenden Altbauwohnungen, besteht aus drei Räumen (dem europäischen, dem karibischen und dem orientalischen Raum), die mit unterschiedlichen Omasofas, roten Laternen aus dem alten "Café Kranzler" oder auch einem orientalischen Podest mit Wasserpfeifen ausgestattet sind. Das Logo erinnert an die DDR-Fluglinie "Interflug". Ab 20 Uhr gibt es Cocktails, ab 21 Uhr jemanden, der sich speziell um die Musik kümmert. Das Ganze nennt sich Suppen- und Cocktailbar. Eröffnet wurde "Intersoup" Ende Januar dieses Jahres und steht im Zeichen der Depression. Im Unterschied zu vielen schicken Läden mit hohen Preisen für die "Toskana-Fraktion" würde sich im "Intersoup" auch Hans Eichel wohlfühlen: Die Suppen kosten zwischen 3,50 und 4,00 Euro. Neben den Suppen, die täglich von 11 bis 22 Uhr angeboten werden, gibt es auch ein "Internationales Frühstücksbüffet" für schlappe sechs Euro. "Geiz ist geil!".