Donnerstag, Mai 29, 2003

Industrial Technology & Witchcraft, das Weblog von Textlab, fragt:
  1. Warum schreibst Du ein Weblog?

    Ich gebe seit November 2001 einen "Gastronomie Newsletter" heraus. Beiträge dafür habe ich anfangs clientenseitig gesammelt und alle ein, zwei Wochen als Newsletter versandt. Seit Februar 2002 sammle ich potentielle Beiträge in Form eines Blogs und entnehme daraus einmal pro Woche Beiträge für den Newsletter. Diese Vorgehensweise macht kaum mehr Arbeit als vorher, bietet aber eine Reihe von Vorteilen: Meine Site wird häufiger aktualisiert und damit interessanter für die Leser, besser bewertet von Google und kann schneller auf Wünsche von solchen Leuten reagieren, die um die Veröffentlichung von Pressemitteilungen, Nachrichten oder auch nur Hinweise auf Ihre Produkte, Dienstleistungen und Websites bitten. Viele unserer Leser sind angesichts des an dem Erscheinungszyklus von Printmedien orientierten Aktualisierungrythmus anderer Gastgewerbe-Portale oft überrascht, wie schnell sich ihre Hinweise im Blog niederschlagen.

  2. Welcher Anteil der Texte, die Du veröffentlichst, ist selbst geschrieben, wieviele sind im weitesten Sinne Zitate und Links auf andere Texte?

    Ungefähr ein Viertel schreibe ich selbst, ein Viertel sind Pressemitteilungen, die ich erhalte, ein weiteres Viertel Hinweise von Lesern, die ich meistens redigieren und nachrecherchieren muß. Das letzte Viertel sind knapp kommentierte Links. Was ich aus Zeitgründen noch zu wenig mache, ist außerhalb des Internets zu recherchieren (etwa Interviews führen, telefonieren, Kongresse und Messen besuchen).

  3. Kann man Weblogs - jetzt oder später - irgendwie kommerziell nutzen und damit Geld - direkt oder indirekt - verdienen?

    Bei uns steht der, wie es so schön heißt, "Aufbau einer Community" im Vordergrund, also den qualifizierten Traffic zu steigern, weniger die Pageviews als die Anzahl der Abonnenten unseres Newsletters, die Mitglieder in unserer Mailing-Liste Gastro-Einsteiger und besonders die Qualität der Teilnehmer und Abonnenten (Branchenbezug, Anteil der Entscheider). Wir finanzieren uns vor allem aus Provisionen von Partnerprogrammen, besonders Amazon.de. Im Blog stellen wir Neuerscheinungen vor, z.B. Kochbücher, Lehrbücher für gastgewerbliche Berufe, warenkundliche Bücher, betriebswirtschaftliche Literatur für Existenzgründer usw.
Antworten weiterer Blogger.