Freitag, Mai 30, 2003

Jetzt hat sogar "schon" Cap Gemini Ernst & Young Weblogs entdeckt. Siehe "Blogging auf der Schwelle zur Business-Anwendung" von Christian Schmidkonz, in: Contentmanager.de vom Mai 2003. Wieso sich, wie der Autor meint, Probleme aus der "schwierigen Überprüfbarkeit ihres Wahrheitsgehaltes ergeben" können, verstehe ich nicht. Was unterscheidet Blogs in dieser Hinsicht von anderen Webseiten? Im Gegenteil,
  • Feautures wie Kommentar-Funktion (bei vielen Blogs vorhanden),
  • die Tatsachen, daß Blogs zeitnah in Suchmaschinen aktualisiert werden und
  • damit leicht und schnell in Suchmaschinen findbar sind,
  • Postings in vielen Fällen per RSS-Feed oder per automatisch versandten eMails zeitnah interessierte Leser finden und
  • sich bei den meisten Blogs die Herausgeber persönlich zu erkennen geben und nicht hinter Organisationen verstecken,
sprechen eher dafuer, daß Fehlinformationen in Blogs eher ent- und aufgedeckt werden als auf irgendwelchen Webseiten, die sich kein Schwein anschaut. Oder meint Christian Schmidkonz, daß sich auf manchen Blogs auch satirische Beiträge finden und Leser diese eventuell für bare Münze nehmen?